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Ein Ebola-Ausbruch erfasst Zentralafrika. Nach WHO-Daten sind 200 Menschen dem Virus bereits erlegen, bis zu 900 könnten infiziert sein.
Der Erreger wird auch für Airlines zu einem - logistischen - Problem. KLM setzt bis auf Weiteres ihre Linie Amsterdam-Entebbe aus. Entebbe bei Kampala ist aktuell zwar kein Risikogebiet, nach einem Stopp in Uganda gelten für Crews aber in anderen Ländern Einreisebeschränkungen.
KLM-Crews übernachten nicht einmal in Uganda, die Flüge laufen über eine Spange nach Kigali. Die Vereinigten Staaten verbieten aber auch nach Kurzaufenthalten in Uganda oder Kongo mit wenigen Ausnahmen für 21 Tage die Einreise.
Brussels Airlines, der Afrika-Spezialist in der Lufthansa-Gruppe, hatte vor diesem Hintergrund bereits auf eine zunehmend schwierige Bereederungssituation hingewiesen.
Air France musste Ende Mai einen Flug von Paris nach Detroit nach Montreal umleiten, nachdem sich an Bord Passagiere aus dem Kongo befanden.
© aero.de | Abb.: KLM | 02.06.2026 06:53







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