Die "MV Hondius" liegt vor den Kap Verden vor Anker. An Bord des Kreuzfahrtschiffs hat sich, so der Verdacht der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Hanta-Stamm "Andes" von Mensch zu Mensch übertragen. Drei Passagiere sind einer Infektion inzwischen erlegen.
Eine infizierte Hondius-Passagierin hatte am 25. April KLM-Nachtflug 592 von Johannesburg nach Amsterdam bereits geboardet. Wegen des schlechten Gesundheitszustands der Reisenden habe sich die Crew aber gegen eine Beförderung entschieden, teilte KLM mit.
"Nachdem die Passagierin von Bord gegangen war, startete der Flug Richtung Niederlande", heißt es in der Mitteilung. Wenige Tage später verstarb die 69 Jahre alte Niederländerin.
KLM hat zusammen mit der niederländischen Gesundsheitsbehörde RIVM eine Kontaktverfolgung durchgeführt. Alle Passagiere von Flug 592 werden kontaktiert.
Medien: KLM-Flugbegleiterin auf Isolationsstation
Nach Informationen des Senders "RTL" zeigte eine Flugbegleiterin von Flug 592 später leichte Symptome einer Hantainfektion. Die KLM-Mitarbeiterin werde derzeit auf einer Isolationsstation im Amsterdamer Universitätsklinikum getestet und behandelt.
Eine Übertragung des Hantavirus von Mensch zu Mensch ist zwar selten, bei bestimmten Varianten und engem Kontakt aber möglich.
© aero.de | Abb.: KLM | 07.05.2026 09:51







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