Flughafen Newark Liberty, 3. März 2026: United 169 aus Venedig schwebt auf Runway 29 ein. Dabei überfliegt die Boeing 767-400 (N77066) den "New Jersey Turnpike", eine stark befahrene Mautstraße - zu tief.
Die 767-400 fliegt einen nur 4,57 Meter hohen Lichtmast um, der auf einen Lastwagen kippt. Der Fahrer wird leicht verletzt.
Das NTSB kommt der Ursache näher. Im Anflug auf Newark nimmt der Kapitän auf 880 Fuß Leistung von den Triebwerken, nachdem sich der Airspeed durch Gegenwind erhöht. Das geht aus dem ersten Bericht zu UA169 der US-Flugunfallbehörde (PDF) hervor.
"Langsam und etwas tief"
"Hey, Du bist langsam", warnt der Erste Offizier und kurz darauf erneut: "Du bist immer noch langsam und etwas tief". Der Kapitän wird sich später an einen "dumpfen Schlag" erinnern, der Erste Offizier an einen leichten Ruck. Sekunden später setzt die 767-400 sicher auf. Drei Kerben im Rumpf und ein Reifenschaden zeugen vom Kontakt mit dem Lichtmast.
Bei dem Vorfall in Newark hat möglicherweise ein Unterschreiten des Gleitpfads eine Rolle gespielt. Das sogenannte "Ducking under" ist bei Sichtanflügen auf kürzere Landebahnen nicht unüblich. Nach dem Vorfall in Newark hat United Betriebsvorgaben verschärft: Piloten sollen auf kurzen Pisten in einer Zone zwischen 1.000 und 1.500 Fuß hinter der Schwelle aufsetzen.
© aero.de | Abb.: NTSB | 05.06.2026 09:30







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