Airbus A350-1000ULR
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Qantas fliegt ab Oktober 2027 nonstop von Sydney nach London

Airbus A350-1000ULR
Airbus A350-1000ULR, © Airbus

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TOULOUSE - Wegen Lieferkettenproblemen bei Airbus wird Qantas die neue Spezialflotte Airbus A350-1000ULR nicht vor April 2027 erhalten. Dadurch verzögert sich der Start der täglichen Nonstop-Linie zwischen Sydney und London auf Oktober 2027 - Qantas nennt zu den Ultralangstreckeplänen weitere Details.

Die erste Linienflugverbindung zwischen London und Paris 1935 war eine Zwölf-Tages-Reise mit diversen Tankstopps - 2027 schafft Qantas auf der Linie die letzte Zwischenlandung ab. Möglich macht das eine Marathon-Version des Airbus A350.

Ultralang muss Qantas auf die A350-1000ULR ("Ultra Long Range") nicht mehr warten, aber doch ein paar Monate länger als zuletzt geplant. Qantas hatte mit einer Lieferung Ende 2026 gerechnet, nachdem bereits im Vorjahr Liefertermine geplatzt waren.

Wegen "Problemen in der Lieferkette" hatte Airbus den Lieferstart im Mai 2026 auf April 2027 verlegt. Seit Anfang Juni fliegt der A350-1000ULR-Prototyp MSN707 ein kurzes Test- und Zulassungsprogramm ab.

Qantas will mit den A350-1000ULR vor allem Nonstop-Flüge auf Ü20-Stunden-Langstrecken zwischen Sydney und New York sowie London-Heathrow anbieten. Die Kabine wird dafür mit lediglich 238 Sitzen bestuhlt - bei hohem Premiumanteil: Qantas plant sechs First-Class- und 52 Business-Class-Suiten an Bord und 40 Sitze in der Premium Economy Class.

Sydney-London werde Qantas nach Testflügen mit der A350-1000ULR im System jetzt im Oktober 2027 täglich aufnehmen, sagte Qantas-Chefin Vanessa Hudson am Mittwoch vor Medienvertretern in Toulouse.

Qantas: Ultralange Nonstop-Flüge treffen einen Nerv

Mit zusätzlicher Tankkapazität kann die A350-1000ULR Stopps an Drehkreuzen auf der Strecke wie Singapur oder Dubai vermeiden. Laut Hudson hat sich die Nachfrage nach Nonstop-Flügen im Zuge des Iran-Kriegs und wochenlangen Ausfällen der Golfdrehkreuze Dubai, Abu Dhabi und Doha spürbar erhöht.

Qantas will die Nonstop-Tickets zwischen Sydney und London beim Buchungsstart im Februar 2027 rund ein Fünftel höher bepreisen als Umsteigeverbindungen.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Airbus | 17.06.2026 18:57

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Beitrag vom 23.06.2026 - 16:20 Uhr
Die erste Maschine ist lackiert und trägt eine legendäre Registrierung: VH-OJA

Sieht schick aus
Beitrag vom 21.06.2026 - 01:43 Uhr
Die aktuellen Flugzeiten London Sydney liegen mit QANTAS um 21:50 Stunden und zurück um 22:20 Stunden.
Also liegt schon jetzt eine recht gute Streckenführung vor. Es geht nur um die Verweildauer am Flughafen des Flugzeugwechsels. Eine Zwischenlandung mit kurzer Verweildauer ist wohl nicht realisierbar.
Beitrag vom 20.06.2026 - 10:45 Uhr
Bei der Berechnung, was sich wie am besten rechnet, darf man den Spezis der QF schon vertrauen. Das sich viele hier anmaßen, dies besser zu können, ist schon lustig. Die einzige Frage wird sein, ob der für die Plätze festgelegte Preis und die am Ende erzielte Nachfrage einen Sinn machen. Falls nicht, kann man da vielleicht noch etwas nachsteuern. Dann macht man das mal eine Weile und dann wird sich zeigen, ob der Plan ein Erfolg wird, oder nicht.
Zwischenlandungen bergen noch ein weiteres, nicht zubunterschätzendes Risiko. Neben Verspätungspotential, kann einem auch die Technik gerne mal beim Weiterflug einen Strich durch die Rechnung machen. Einmal in der Luft, kann man mit vielen Fehlern weiter fliegen, einmal am Boden aber manchmal nicht mehr. Man bräuchte eine Technik für den Flugzeugtyp und auch ein Basic Stock an Ersatzteilen oder zumindest zertifizierte Partner mit entsprechendem Equipment. Vorteilhaft wäre es in Bezug auf die Crews. Hier könnte man diese bei einer Zwischenlandung tauschen, was sicher der Sicherheit und der Begeisterung für diese Umläufe zuträglich wäre. Ruhezeit an Bord ist sicher besser als nix, kann aber kaum eine gute Nacht in einem Hotelbett, mit allen Goodies drum herum ersetzen.
Der Umweltgedanke ist sicher auch charmant, aber deswegen mehrere Zwischenlandungen einzupflegen, geht dann doch selbst an der derzeitigen Realität vorbei. Fliegen macht Lärm und auch Dreck und das lässt sich nicht schön reden. Alle prozeduralen Anstrengungen sind doch Alibi Kleinvieh. Die Lösungen muss die Technik bringen.



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