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Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela mit mindestens 235 Toten haben sich die ersten Rettungskräfte aus Deutschland auf den Weg ins Katastrophengebiet gemacht.
Vom Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen hob am Vormittag eine erste Militärmaschine des Typs A400M ab, wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete. Weitere sollten noch im Laufe des Tages folgen.
An Bord der Bundeswehr-Maschinen sind neben Soldaten zahlreiche Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) sowie tonnenweise Material und Technik. Zu den Hilfsgütern zählen unter anderem Wasserfilter, Feldbetten, Zelte und Generatoren.
Internationaler Flughafen wegen Schäden geschlossen
Nach Angaben der Luftwaffe sollen die Maschinen zunächst auf die Karibikinsel Curaçao fliegen. Danach soll es dann weitergehen zu einem Flugplatz in Venezuela - wohin genau, war zunächst nicht bekannt.
Así están las pistas del Aeropuerto de Maiquetía tras #TerremotoVenezuela pic.twitter.com/nvMhlJuZB4
— Federico A. Black B. (@FedericoBlackB) June 25, 2026
Der internationale Flughafen Simón Bolívar im schwer getroffenen Bundesstaat La Guaira war wegen Schäden geschlossen worden.
Tote, Verletzte, Vermisste
Zwei schwere Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten am Mittwoch den Norden und das Zentrum Venezuelas erschüttert - im Abstand von 39 Sekunden. Nach Angaben der Regierung des südamerikanischen Landes gibt es nach ersten Erkenntnissen mindestens 235 Tote, mehr als 4.300 Menschen wurden verletzt.
Es gibt Hinweise darauf, dass die Gesamtzahl der Vermissten in die Tausende gehen könnte. Die Bundesregierung hat bislang keine Erkenntnisse über deutsche Staatsangehörige unter den Opfern.
© dpa, aero.de | Abb.: Airbus | 26.06.2026 12:47







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