Der Bundestag beschloss ein Gesetz der schwarz-roten Koalition, das einen rechtlichen Rahmen dafür schafft. Airports und Fluggesellschaften soll es damit erlaubt werden, bestimmte Daten aus Reisepässen und Personalausweisen auszulesen.
Konkret soll zu Beginn im Flughafen ein Foto erstellt werden - dann kann man per Gesichtserkennung die Stationen wie Einchecken, Gepäckaufgabe, Sicherheitskontrolle und Boarding durchlaufen, ohne Ausweisdokumente zu zeigen. Die Daten müssen spätestens drei Stunden nach Abflug gelöscht werden.
Das Verkehrsministerium betonte, dass Fluggäste weiter auch die herkömmliche Abfertigung als gleichwertiges Verfahren nutzen können.
Rednerinnen und Redner der Opposition mahnten, dies dürfe keine Nachteile wie längeres Warten oder Gebühren nach sich zielen. Für eine im Entwurf angenommene Zeitersparnis von einer Minute je Fluggast würden sensible Daten an gewinnorientierte Unternehmen statt staatliche Stellen gegeben.
© dpa, aero.de | 26.06.2026 13:15







Kommentare (0) Zur Startseite
Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.