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Ein 2025 von Lufthansa beschlossener Stellenabbau wird konkret. Das "Handelsblatt" berichtet über ein Freiwilligenprogramm für die Kernmarke Lufthansa Airlines und zentrale Konzernbereiche, über das Lufthansa zunächst rund 550 Vollzeitstellen kürzen will.
Das Programm mit dem Titel "New Ways" sieht zwei Möglichkeiten vor. Neben klassisischen Aufhebungsverträgen gegen Abfindung bietet Lufthansa auch Aufhebungsverträge mit "unwiderruflicher bezahlter Freistellung" und einer Nebentätigkeitserlaubnis außerhalb des Konzerns.
Für höhere Margen sollen bei Lufthansa zudem die verschiedenen Fluggesellschaften des Konzerns enger zusammengefasst und zentral gesteuert werden. Neben der kriselnden Kernmarke Lufthansa betreibt das Unternehmen die Airlines Swiss, Austrian, Brussels Airlines und ist Minderheiteneigner der italienischen ITA Airways. Über diesen Gesellschaften will das Unternehmen die Dachmarke "Lufthansa Group" stärker etablieren.
Aus Sicht der Kunden sollen die Gesellschaften zwar ihre Eigenständigkeit bewahren sowie künftig komfortablere Sitze und mehr digitale Dienstleistungen anbieten. Auch Umstiege auf andere Lufthansa-Konzerngesellschaften soll es künftig häufiger geben, wenn sie besser passen.
Frankfurt verliert
Doch Vertrieb, Netzwerkplanung und weitere Funktionen werden künftig von zentralen Einheiten gesteuert, die nicht zwingend am Konzernsitz Frankfurt agieren müssen. Tatsächlich plant Lufthansa die Verlegung von 1.500 Vollzeitstellen an andere internationale Standorte der Gruppe. In der Frankfurter Zentrale dürften daher überproportional Jobs abgebaut werden.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Lufthansa | 28.07.2026 07:53







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