Höhere Gebühren
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Heathrow-Ausbau wird für Airlines schon jetzt teuer

British Airways Airbus A350-1000
British Airways Airbus A350-1000, © Airbus

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LONDON - Der Heathrow-Ausbau wird extrem teuer. Der Londoner Flughafen darf einen Teil der frühen Planungskosten nun auf Flughafenentgelte umlegen. Die britische Luftfahrtaufsicht CAA erlaubt den Betreiber eine Projektrefinanzierung von bis zu 320 Millionen Pfund über die Entgelttabelle.

Die Passagiergebühren dürften durch den Dreh an der Gebührenschraube 2028 um rund 15 Pence steigen. Später könnte sich Aufschlag noch verdoppeln, teilte die CAA mit.

Der 2025 genehmigte Ausbauplan wird ein Milliardenunterfangen. Allein die 3.500 Meter lange dritte Start- und Landebahn im Nordwesten des Areals werde rund 21 Milliarden Pfund kosten, teilte der Flughafenbetreiber mit.

Für einen Terminalneubau, das "T5X", setzt Heathrow nochmal 12 Milliarden Pfund an. Weitere 15 Milliarden Pfund sollen in die Modernisierung bestehender Infrastrukturen und eine Erweiterung des T2 fließen. Umgerechnet wird der privat finanzierte Ausbau damit bis zu 57 Milliarden Euro kosten. Mit dem Bau der dritten Start- und Landebahn will Heathrow 2029 starten.

British Airways befürwortet den Ausbau des Drehkreuzes zwar, hatte aber in Hinblick auf erwartete Gebührenerhöhungen eine kostengünstigere Variante bevorzugt.

Mit der dritten Start- und Landebahn will der Heathrow-Hauptnutzer sein Drehkreuz von einem rollierenden System auf ein effizienteres Hub-and-Spoke-Betriebsmodell umstellen.
© aero.de | Abb.: British Airways, Airbus | 29.07.2026 15:03


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