Der Verlust wiegt schwer: Russland verfügt nur über wenige Dutzend Exemplare des seit 2019 gebauten Tarnkappenjets Su-57. Im Juli 2026 stürzte eine Maschine nahe Moskau ab.
Ein Unfall war der Absturz nicht, behauptet die im Ukraine-Krieg gut in Geheimdienstkreisen vernetzte OSINT-Gruppe "InformNapalm".
Stattdessen sollen ukrainische Hacker Schwachstellen im russischen Luftverteidigungssystem "BARS Moskau" ausgenutzt und dieses dazu gebracht, das eigene Kampfflugzeug abzuschießen. Unabhängig überprüfen lässt sich diese Darstellung nicht.
Nach Angaben von "InformNapalm" kombinierte die Operation Cyberangriffe mit nachrichtendienstlich beschafften Informationen - und fand eine Lücke, nachdem Russland die Luftverteidigung der Hauptstadt zuletzt auf die Abwehr ukrainischer Drohnen und Langstreckenwaffen kalibriert hatte.
Die Operation soll mehrere Monate gedauert haben. Am Ende habe Russland die Luftabwehr gegen sein eigenes Flugzeug angewendet.
Russland weist Darstellung zurück
Die russischen Behörden weisen den Sabotageverdacht zurück. Nach offizieller Darstellung stürzte die Su-57 während eines Trainingsflugs infolge eines technischen Defekts ab. Der Pilot habe sich mit dem Schleudersitz retten können. Hinweise auf einen Abschuss durch die eigene Luftverteidigung wurden von russischer Seite nicht bestätigt.
Die Su-57 gilt als modernstes Kampfflugzeug der russischen Luftstreitkräfte. Die Zahl einsatzfähiger Maschinen ist begrenzt. Ein Abschuss - zumal über russischem Gebiet und mit russischen Systemen - hätte daher militärisch und symbolisch erhebliche Bedeutung.
© aero.de, dpa | Abb.: UAC | 31.07.2026 09:19







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