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Gestern, 13:07 Uhr

Vereinigung Cockpit will Zugang zu Dienst-E-Mail-Adressen

Lufthansa-Cockpit
Lufthansa-Cockpit, © Lufthansa

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FRANKFURT - Bei der Lufthansa geht der Kleinkrieg mit der Pilotengewerkschaft "Vereinigung Cockpit" weiter.

Die VC will für ihre Mitgliederwerbung die dienstlichen E-Mail-Adressen der Pilotinnen und Piloten nutzen, was der Arbeitgeber bislang verweigert hat. Daher sei eine Klage beim Arbeitsgericht Köln eingereicht worden, teilte die Organisation mit.

"Die Koalitionsfreiheit darf nicht an der Digitalisierung der Arbeitswelt scheitern. Wenn Arbeitgeber und betriebliche Interessenvertretungen ihre Beschäftigten selbstverständlich digital erreichen können, muss dies auch für Gewerkschaften gelten, erklärt VC-Vorstandsmitglied Oliver Löwe.

Gerade im Flugbetrieb seien Cockpitbeschäftigte überwiegend unterwegs und auf herkömmlichem Wege kaum erreichbar. Die dienstliche E-Mail sei das zentrale Kommunikationsmittel.

Man biete bereits heute ausreichende Möglichkeiten für die gewerkschaftliche Ansprache der Beschäftigten, erklärte hingegen ein Sprecher des Unternehmens. Er kritisierte, dass die Klage zu einem Zeitpunkt erfolge, an dem weiterhin vertrauliche Sondierungsgespräche mit der Vereinigung Cockpit stattfänden.

Die Piloten haben im laufenden Jahr bereits an sieben Tagen gestreikt. Zudem gab es Streit um die dienstliche Freistellung von VC-Vertretern in internationalen Luftfahrtgremien.
© dpa-AFX, aero.de | 31.07.2026 13:07

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Beitrag vom 01.08.2026 - 15:52 Uhr
Sehe ich auch so. Selbst wer häufig unterwegs ist wird seine privaten Mails ebenfalls checken.
Was soll das VC??
Beitrag vom 01.08.2026 - 15:41 Uhr
Warum kann die VC nicht die privaten Mailadressen der Mitglieder nutzen?
Beitrag vom 01.08.2026 - 12:45 Uhr
Aus welchem Grnd sollen den Aussenstehende Zugriff auf die Mailadressen der Beshcäftigten bekommen?

Eine merkwürdige Ansicht, dass Aussenstehenden die Mailadressen zur Verfügung gestellt werden müssten. Durchwahlnummern müssen ja auch nicht prinzipiell herausgegeben werden.

Auch eine Gewerkschaft ist ein solcher Aussenstehender. Und sie wird ja wohl die Verbindungsdaten ihrer eigenen Mitglieder kennen. Die der Nichtmitglieder braucht sie nicht, höchstens für eigene Werbung. Und dafür sind die Mailadressen nicht da.

Abgesehen davon könnte dann jedes Grüppchen, das ein Haar in einer Betriebsvereinbarung meint gefunden zu haben, die ganze Belegschaft mit ihren Ausführungen belästigen. Dafür sind betriebliche Mailadressen erst recht nicht da.


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