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Alexander Schott ist seit dem 1. August 2026 neuer Präsident des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) in Braunschweig. "Er folgt auf Jörg Werner Mendel, der zum 31. Januar 2026 in die passive Phase der Altersteilzeit verabschiedet wurde", teilte das Bundesverkehrsministerium mit.
Ministerialdirigent Schott ist seit Gründung der deutschen Luftfahrtbehörde vor fast 72 Jahren der achte Leiter des LBA. Zuletzt wirkte der Volljurist im Bundesministerium der Verteidigung als Direktor Forschung und Innovation und verantwortet darüber hinaus die Cyber- und KI-Konzeptionen der Bundeswehr.
"Die Luftfahrt befindet sich in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen", sagte Schott laut Mitteilung. "Themen wie Digitalisierung, Innovation, Nachhaltigkeit und die Gewährleistung höchster Sicherheitsstandards werden die Entwicklung der Branche in den kommenden Jahren prägen."
LBA mit schweren Vorwürfen konfrontiert
Ein Whistleblower-Hinweis hatte die Luftfahrtaufsicht 2025 in arge Erklärungsnot gebracht - eine zuvor aus dem Dienst ausgeschiedene, hochrangige LBA-Mitarbeiterin hatte dem Flugmedizinreferat L6 der Behörde nicht weniger als "Willkür" bei flugmedizinischen Beurteilungen und eine "Missachtung" des Verwaltungsrechts vorgehalten.
Das LBA trat den Vorwürfen zunächst entgegen. Das Bundesverkehrsministerium buchstabierte der ihm unterstellten Behörde kurze Zeit später aber ein "Maßnahmebündel" zur Verbesserung von Arbeitsprozessen aus.
© aero.de | 03.08.2026 14:17







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