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Airbus-Auftragseingang 2026 schon im vierstelligen Bereich

Airbus A350-900
Airbus A350-900, © Airbus

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TOULOUSE - Die Luftfahrtmesse in Farnborough und ein Großauftrag aus China geben Airbus im Sommer Rückenwind. Der Hersteller hat seinen Auftragseingang im Juli 2026 um 204 Flugzeuge ausgebaut. Bei den Auslieferungen hält Airbus mit 67 Maschinen im Juli weiter Kurs auf das laufende Jahresziel.

Airbus hat 2026 schon mehr als 1.000 Flugzeuge verkauft. Der Bruttoauftragseingang kletterte mit 204 Neubestellungen im Juli auf 1.090 Maschinen, denen 2026 bisher 66 stornierte Flugzeuge gegenüberstehen.

Der Konzern hatte auf der Luftfahrtmesse in Farnborough neue Großaufträge eingefahren, unter anderem von SMBC Aviation Capital. Die Leasingfirma stockte ihre Airbus-Positionen um 35 A320neo und 65 A321neo auf.

Von China Eastern Airlines und Flynas erhielt Airbus Neuaufträge über 25 beziehungsweise fünf A330-900.

Über den Juli hat Airbus mit 67 Flugzeugen exakt soviele Maschinen ausgeliefert wie im Vorjahresmonat, ist mit 418 Auslieferungen im laufenden Jahr aber 45 Flugzeuge weiter als zum gleichen Zeitpunkt 2025. Unter anderem erhielt Emirates drei weitere A350-900.

Konzernchef Guillaume Faury hat gerade das auf 870 Flugzeuge gesetzte Lieferziel für 2026 bekräftigt - in einer Bandbreite von 850 bis 890 Auslieferungen. Damit würde der Hersteller seinen bisherigen Rekord von 863 Maschinen aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 übertreffen.

Airbus peilt Rekordergebnis an

Auch mit Blick auf den Gewinn hat sich Faury einen Rekord vorgenommen. So soll das bereinigte operative Ergebnis von 7,1 Milliarden im Jahr 2025 auf rund 7,5 Milliarden Euro wachsen. Nach den ersten sechs Monaten stehen hier wegen des schwachen ersten Quartals erst gut 2,7 Milliarden in den Büchern.

Faury zeigte sich jedoch optimistisch, dieses Ergebnis mit steigenden Produktionszahlen und höheren Margen in den kommenden Jahren noch deutlich nach oben zu treiben. Dazu setzte sich die Konzernspitze vergangene Woche neue Ziele: So soll der bereinigte operative Gewinn bis zum Jahr 2029 auf dann 12 bis 13 Milliarden Euro klettern.
© aero.de, dpa | Abb.: Airbus | 07.08.2026 08:42

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Beitrag vom 07.08.2026 - 13:23 Uhr
Ich hab mal eine Frage, die Monate sind effektiv gleich lang wenn man mal einen Februar mit 28 Tagen abzieht. Also sollte doch jeden Monat des Jahres gleich viele Maschinen ausgeliefert werden. Warum sind es im ersten Quartal vergleichsweise wenig und am ende des Jahres steigen die Auslieferungen sprunghaft an. Die Linie hat doch immer das gleiche Tempo?


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