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Die Malaysia Aviation Group habe angeordnet, dass alle 1.260 Piloten des Unternehmens bis zum 15. August an einem obligatorischen Drogentest teilzunehmen hätten, teilte das Unternehmen mit. Am 28. Juli war ein Malaysia-Pilot in Indonesien unter dem Vorwurf des Drogenschmuggels festgenommen worden.
Die jetzige Reihenuntersuchung erstreckt sich auch auf alle Flugbegleiter und das fliegende Personal der Malaysia-Töchter Firefly und Amal.
Schon zuvor hatte Malaysia Airlines Drogentests nach dem Zufallsprinzip an einzelnen Mitarbeitern durchgeführt. Malaysia Airlines teilte mit, sie werde künftig keine Piloten zum Dienst einteilen, die den zentralen Drogentest noch nicht absolviert hätten.
Jumpseat-Schmuggel endet hinter Gittern
Am 28. Juli war ein 39-jähriger "Zweiter Offizier" außer Dienst, der sich auf dem dritten "Jumpseat" im Cockpit auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Jakarta befand, mit 26 Kilogramm MDMA (Ecstasy) in seinem Gepäck in Indonesien festgenommen worden. Ihm droht die Todesstrafe.
Eine Untersuchung des indonesischen Zolls wies außerdem Spuren von Kokain und Amphetamin im Urin des Beschuldigten nach. Malaysia Airlines bezeichnete das Verhalten als "völlig unakzeptabel und Verstoß gegen die erwarteten professionellen Verhaltensregeln seitens des Personals."
© Flug Revue, SST | Abb.: Airbus | 15.08.2026 06:42







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