FRANKFURT - Drei Prozent weniger Flüge und trotzdem mehr Passagiere - der Frankfurter Flughafen hat im Juli 2026 rund 6,2 Millionen Fluggäste abgefertigt. Das entsprach einem Zuwachs von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Lufthansa-Drehkreuz am Donnerstag mitteilte.
Während der Hochphase der Sommerreisezeit waren in Frankfurt vor allem Urlaubsziele in Südeuropa gefragt. "Dazu zählten insbesondere Italien, Spanien, Griechenland und Kroatien", schlüsselte Betreiber Fraport die Verkehrszahlen auf.
Auf der Langstrecke legten Destinationen in Israel, China und Brasilien demnach "stark zu", ebenso Ziele in Afrika wie Kenia und Südafrika.
"Die Flugbewegungen am Flughafen Frankfurt sind hingegen rückläufig", so Fraport weiter. "Das hängt mit einem umfangreich reduzierten Angebot der Airlines zusammen. Starts und Landungen sanken im Juli auf 41.286. Das entsprach einem Minus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr."
Dass die Passagierzahlen trotzdem wuchsen, lag an einer besseren Auslastung und dem Einsatz von größeren Flugzeugen. Zugleich ging die Summe der Höchststartgewichte gegenüber dem Vergleichsmonat um 0,8 Prozent zurück auf rund 2,6 Millionen Tonnen. Das Cargo-Volumen stieg im Berichtsmonat um 0,9 Prozent auf 180.622 Tonnen.
© aero.de | Abb.: Fraport | 13.08.2026 08:44
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Beitrag vom 13.08.2026 - 22:33 Uhr
Was macht die LH eigentlich mit all den freigegebenen Slots durch Cityline? Ist sie nicht verpflichtet die abzugeben?
Beitrag vom 13.08.2026 - 17:27 Uhr
"Die Flugbewegungen am Flughafen Frankfurt sind hingegen rückläufig", so Fraport weiter. "Das hängt mit einem umfangreich reduzierten Angebot der Airlines zusammen. Starts und Landungen sanken im Juli auf 41.286. Das entsprach einem Minus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr."
@contrail55: Was glaube ich, passiert spätestens nächste Woche?
:D
Beitrag vom 13.08.2026 - 17:02 Uhr
Eigentlich ist das doch sehr eine positive Meldung:
mehr Passagiere bei weniger Flügen, ergo weniger Umwelt- und Lärmbelastungen.
Das ist leider nicht richtig bzw nicht ganz so einfach.
Denn dieser Verlauf ergibt sich bereits alleine daraus, dass die Lufthansa die City Airlines mit den kleinen Maschinen (CRJ?) zugemacht hat und die Umsteiger jetzt mit A320 rankarrt.
Ergo: Weniger Flüge, aber mit größerem Gerät und anderen Auslastungen.
Ob des jetzt lauter oder leiser ist, kann man nur messen. Wenn die Anzahl der Zubringer-Ziele nicht sinkt, würde ich auf lauter tippen. Bei der Veränderung der Umweltbelastung spielt neben dem größeren Gerät mit höherem Verbrauch auch stark der Sitzladefaktor rein, der natürlich nicht offen gelegt wird.
Kommentare (4) Zur Startseite
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@contrail55: Was glaube ich, passiert spätestens nächste Woche?
:D
mehr Passagiere bei weniger Flügen, ergo weniger Umwelt- und Lärmbelastungen.
Das ist leider nicht richtig bzw nicht ganz so einfach.
Denn dieser Verlauf ergibt sich bereits alleine daraus, dass die Lufthansa die City Airlines mit den kleinen Maschinen (CRJ?) zugemacht hat und die Umsteiger jetzt mit A320 rankarrt.
Ergo: Weniger Flüge, aber mit größerem Gerät und anderen Auslastungen.
Ob des jetzt lauter oder leiser ist, kann man nur messen. Wenn die Anzahl der Zubringer-Ziele nicht sinkt, würde ich auf lauter tippen. Bei der Veränderung der Umweltbelastung spielt neben dem größeren Gerät mit höherem Verbrauch auch stark der Sitzladefaktor rein, der natürlich nicht offen gelegt wird.