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Lufthansa schließt AirRail-Terminal

Fernbahnhof Frankfurt am Main Flughafen
ICE 3 im Fernbahnhof Frankfurt am Main Flughafen, © Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

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FRANKFURT - Lufthansa schließt das "AirRail-Terminal" am Frankfurter Flughafen. Das ändert sich für Passagiere mit Bahnanreise.

Lufthansa stellt am Drehkreuz Frankfurt Gepäckanahme und -ausgabe im Fernbahnhof ein. "Ab dem 26. Oktober 2026 ist das AirRail Terminal am Flughafen Frankfurt geschlossen", teilte Lufthansa mit. "Die operative Zusammenführung mit den bewährten Prozessen in den bestehenden Abflughallen ermöglicht es, Abläufe zu vereinfachen und die Kapazitäten gezielter einzusetzen."

Die Gepäckabgabe erfolgt künftig "in den regulären Check-in-Bereichen", so Lufthansa. "Je nach Reiseklasse stehen Gepäckabgabe-Automaten und Check-in-Schalter zur Verfügung. Nach der Ankunft des Fluges erhalten Reisende ihr Gepäck in der Gepäckausgabe des Terminal 1."
© aero.de | 02.09.2026 11:49

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Beitrag vom 02.09.2026 - 22:22 Uhr
Ich vermute, Lufthansa hat dazu wieder die üblichen Kunden befragt, die das eine gute Idee fanden. Da hätte ich noch den Vorschlag, man könnte Leute, die ihren Koffer nicht selbst Frankfurt und auf das Band gehoben bekommen, selbiges selbst zahlen zu lassen.
Beitrag vom 02.09.2026 - 17:38 Uhr
Und wieder einmal eine für Kunden hilfreiche Serviceleistung weggespart ...

Vielleicht sollte man vor dem reflexartigen „wieder eine Serviceleistung weggespart“ auch einmal die andere Seite betrachten.

Eine Serviceleistung kann noch so praktisch sein – wenn sie von vergleichsweise wenigen Passagieren genutzt wird, gleichzeitig aber dauerhaft Personal, Fläche und Infrastruktur bindet, muss man sich irgendwann die Frage stellen, ob Aufwand und Nutzen noch in einem vernünftigen Verhältnis stehen.

Der vorherige Kommentar beschreibt ja sogar recht anschaulich, dass dort häufig kaum etwas los war und ein bis zwei Mitarbeiter entsprechend wenig zu tun hatten.

Natürlich ist die Schließung für diejenigen ärgerlich, die den Service tatsächlich genutzt haben. Aber daraus automatisch zu schließen, Lufthansa streiche einfach nur aus Sparwut einen gut angenommenen Kundenservice, ist mindestens genauso spekulativ. Wenn ein Angebot ausreichend genutzt wird und seinen Aufwand rechtfertigt, gibt es normalerweise wenig Grund, es einzustellen.

Vielleicht also erst einmal über mögliche Gründe nachdenken, bevor reflexartig „Serviceabbau!“ gerufen wird.

Das hat mit reflexartig nichts zu tun. Es ist ein Serviceabbau. Allerdings vob einem Service,der nicht so stark genutzt wird, als dass man die Kosten weiter tragen will. Irgendwo muss ja gespart werden, wenn man dauerhaft schwarze Zahlen schreiben will.
Da nur die Lufthansa diesen Service in FRA angeboten hat, besteht hier auch nicht die Gefahr, dass die Kunden abwandern.
Beitrag vom 02.09.2026 - 17:25 Uhr
Und wieder einmal eine für Kunden hilfreiche Serviceleistung weggespart ...

Vielleicht sollte man vor dem reflexartigen „wieder eine Serviceleistung weggespart“ auch einmal die andere Seite betrachten.

Eine Serviceleistung kann noch so praktisch sein – wenn sie von vergleichsweise wenigen Passagieren genutzt wird, gleichzeitig aber dauerhaft Personal, Fläche und Infrastruktur bindet, muss man sich irgendwann die Frage stellen, ob Aufwand und Nutzen noch in einem vernünftigen Verhältnis stehen.

Der vorherige Kommentar beschreibt ja sogar recht anschaulich, dass dort häufig kaum etwas los war und ein bis zwei Mitarbeiter entsprechend wenig zu tun hatten.

Natürlich ist die Schließung für diejenigen ärgerlich, die den Service tatsächlich genutzt haben. Aber daraus automatisch zu schließen, Lufthansa streiche einfach nur aus Sparwut einen gut angenommenen Kundenservice, ist mindestens genauso spekulativ. Wenn ein Angebot ausreichend genutzt wird und seinen Aufwand rechtfertigt, gibt es normalerweise wenig Grund, es einzustellen.

Vielleicht also erst einmal über mögliche Gründe nachdenken, bevor reflexartig „Serviceabbau!“ gerufen wird.


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