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Nach dem gescheiterten Drohnen-Angriff auf den Leipziger Flughafen rechnet Bundesinnenminister Alexander Dobrindt mit einer Zunahme solcher Vorfälle und plant einem Bericht zufolge eine verbesserte Abwehr.
"Russlands hybride Angriffe mit Sprengstoffdrohnen auf Flughäfen, Agenten in unseren Städten, Cyberangriffen auf unsere Netze und Sabotage unserer Infrastruktur sind tägliche Realität. Diese Angriffe werden zunehmen, aber wir können uns wehren und schützen", sagte der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag".
Die Zeitung berichtet unter Berufung auf Informationen aus Dobrindts Ministerium über konkrete Pläne für einen besseren Schutz vor Drohnen und Hackerangriffen. So solle der Luftraum über kritischen Drehkreuzen, Flughäfen, Bahnhöfen und das Regierungsviertel in Berlin durch "neue, schnell verlegbare Einheiten" lückenlos vor Drohnen geschützt werden.
Unternehmen der kritischen Infrastruktur wie Wasserwerke, Stromanbieter oder Rüstungsbetriebe sollen den Informationen zufolge außerdem rechtliche Möglichkeiten bekommen, Drohnen selbst aktiv abzuwehren.
Angesichts hunderter täglicher Cyberattacken auf Behörden und Unternehmen solle ein nationaler Schutzschild ("Cyberdome") errichtet werden. Dabei handele es sich um ein engmaschiges Netz aus digitalen Sensoren, das Angriffsversuche von Hackern erkennen und abfangen solle.
© dpa-AFX, aero.de | Abb.: DVIDS, DLR | 06.09.2026 11:43







Kommentare (1) Zur Startseite
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Ich hoffe mal, die restlichen im Artikel beschriebenen Maßnahmen sind nicht ähnlich unkonkretes Wunschdenken wie der schon im Juni 2025 ausgerufene "Cyberdome".
Da existiert nämlich außer diesem Marketing-Schlagwort auch nach über einem Jahr bisher exakt gar nichts, nicht mal eine Spezifikation.
Dieser Beitrag wurde am 06.09.2026 12:01 Uhr bearbeitet.