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Airbus schickt die A350F in die Flugerprobung. Der Erstflug wird laut Airbus-Kreisen zu Beginn nächster Woche erwartet, an dem Termin kann sich aber auch kurzfristig noch etwas ändern.
Am Donnerstagmorgen spielte eine Testcrew in Tolouse Startabbruchverfahren durch - der Prototyp MSN700 wurde dabei zweimal aus hohen Geschwindigkeiten abgebremst.
Die MSN700 wird den Erstflug durchführen und sich im Zulassungsprorogramm auf Flugleistung, Flugverhalten und Autopilotsysteme konzentrieren - zunächst ohne, später mit Fracht im Laderaum.
Erstflug im "Direct Law"
Der Erstflug wird laut Airbus im Flugmodus "Direct Law" ablaufen, also unter manueller Steuerung. Auf das stärker unterstützende "Normal Law" mit Schutzfunktionen für Flugbereich und -stabilität verzichtet Airbus zunächst ganz bewusst, da die aerodynamischen Eigenschaften der A350F "noch zu zehn Prozent auf einem nicht verifizierten Modell" beruhen.
Two rejected takeoff tests for the #Airbus #A350F prototype this morning! The first flight is scheduled for early next week.✈️ #Toulouse #FWXLD #Avgeek pic.twitter.com/p7wIdQYVZE
— Aviation Toulouse (@Frenchpainter) September 24, 2026
Mit dem Schwesterflugzeug MSN701 wird Airbus später noch eine zweite A350F in die Flugerprobung einspannen - und primär Funktionen der Bordsysteme überprüfen. Zudem soll MSN701 die vorgeschriebenen Betriebstests unter extrem heißen und extrem kalten Umgebungsbedingungen absolvieren.
© aero.de | Abb.: Airbus | 24.09.2026 13:00







Kommentare (1) Zur Startseite
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Wieviel "Bremsbelag" wird in so einem Fall bei einer Vollbremsung verbraucht?
Oder anders: wieviele Vollbremsungen kann man machen, bevor das Flugzeug geparkt und das Fahrwerk gewartet werden muss?