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Airbus hat in China gerade einen Lauf. Mehrere Hundert Neu- und Nachbestellungen chinesischer Kunden konnte der Konzern in den vergangenen Monaten vorweisen.
Wegen des fortschreitenden Ausbaus chinesischer Schnellzugnetze rechnet Airbus inzwischen aber mit einer Nachfragedelle bei Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen in China.
Für die kommenden 20 Jahre prognostiziert der Konzern nur noch einen chinesischen Bedarf von 7.480 neuen Flugzeugen im A320neo-Format. Der neue Richtwert liegt 470 Flugzeuge oder knapp sechs Prozent unter der Prognose des Vorjahres.
Insgesamt dürfte China laut Airbus bis 2045 rund 8.830 neue Passagier- und Frachtflugzeuge benötigen. Airbus unterstellt dabei, dass etwa 60 Prozent des Gesamtbedarfs auf reines Flottenwachstum entfallen wird. In der Vergangenheit erwiesen sich Airbus-Prognosen oft als treffsicher.
Als Grund für die China-Korrektur nennt Airbus wachsenden Wettbewerb zwischen Fluggesellschaften und Bahnanbietern im Land. Auf Strecken von bis zu sechs Stunden Fahrzeit hemmen Schnellzüge demnach schon heute mögliche Wachstumsraten im Inlandsflugverkehr.
China baut Schienennetz rasant aus
Und China baut sein Hochgeschwindigkeitsnetz weiter aus. Ende vergangenen Jahres umfasste das Netz rund 50.000 Schienenkilometer, langfristig soll es auf etwa 70.000 Kilometer wachsen. Mit einem erwarteten Absatzanteil von rund 20 Prozent bleibt China für Airbus der wichtigste Absatzmarkt.
© aero.de | Abb.: Airbus | 25.09.2026 06:24







Kommentare (3) Zur Startseite
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Das geht natürlich nur in so einem Gesellschaftssystem, wo etwas beschlossen wird und dann kommen die Bagger, von wegen Einsprüche, Klagen usw. In D undenkbar.
Aber noch weniger kriegt man das in den USA hin, wo bislang keine einzige Strecke mit Hochgeschwindigkeit befahren wird.
Die California HighspeedRail, die mal von SF nach LAX führen soll und derzeit im Bau ist, wird wohl noch mehr als 10 Jahre bis zur Fertigstellung brauchen, wenn überhaupt! Die Kosten dafür kalkuliert man mittlerweile auf über 100 Milliarden Dollar!