"The Air Current"
Älter als 7 Tage

Airbus muss Korrosionsschutz an mehr als 500 A321 nachbessern

Airbus A321neo
Airbus A321neo, © Airbus

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TOULOUSE - Airbus ist erneut mit einem Qualitätsproblem auf Zulieferebene konfrontiert. Dabei geht es nach einem Bericht des Portals "The Air Current" um den Korrosionsschutz bestimmter Strukturen im vorderen Unterrumpfbereich. Eine Gefahr für die Flugsicherheit besteht nicht.

Das Problem betreffe aber "mehr als 500 Flugzeuge", berichtet "The Air Current" unter Berufung auf Insider. Rund 250 Maschinen seien demnach in unterschiedlichen Stadien der Produktion und in der Lieferkette in Europa, den USA und China betroffen.

Airbus bestätigte gegenüber dem Portal das Problem. Demnach wurden bei Nacharbeiten Abweichungen beim Oberflächenschutz von sogenannten Stringern festgestellt. Die Ursache liege bei einem nicht näher genannten Tier-2-Zulieferer, der einen unzureichenden Korrosionsschutz aufgebracht habe.

Nacharbeiten könnten Auslieferungen belasten

Airbus muss betroffene Maschinen nachbehandeln. Dies könnte die Auslieferungen in den kommenden Monaten unter Druck setzen. An der laufenden Auslieferungsplanung von 870 Flugzeugen für das Gesamtjahr 2026 hält Airbus nach Informationen von "The Air Current" fest. Bis Ende August hatte Airbus im laufenden Jahr 475 Flugzeuge an Kunden übergeben.

Für Airbus ist das Problem bereits der zweite Ärger mit einem Zulieferer innerhalb der letzten zwölf Monate: Ende 2025 sah sich Airbus Produktionsfehlern eines A320-Programmpartners in Spanien gegenüber - Rumpfverkleindungen wurde nicht in der vorgegebenen Stärke geliefert. Das Problem ist laut Airbus inzwischen abgestellt.
© aero.de | Abb.: Airbus | 25.09.2026 06:55

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Beitrag vom 25.09.2026 - 18:32 Uhr
Ad Aircurrent / Ostrower ist quasi Boeing-Werksfunk: dort wird jede kleine Airbus Problematik möglichst breitgetreten.

Das machen die bestimmt nur, um den Boeing.Mitarbeitern zu zeigen, wie vorbildlich sowas bei Airbus gehandlet wird. ;-)
Beitrag vom 25.09.2026 - 15:50 Uhr
ich kann mich gerade nicht erinnern welcher US-Hersteller das letzte Jahrzehnt mit lebensbedrohlichen und anderen Qualitätsproblemen die Schlagzeilen gepachtet hatte ...

Und ganz unabhängig von der Menge der Schlagzeilen ist das Vorgehen der Unterschied:
Bei Airbus wird sowas entdeckt, gemeldet, analysiert und ordentlich korrigiert - auch dann, wenn es Auslieferungsziele beeinträchtigt. Punkt.

Bei Boeing wurden Probleme entdeckt, verschwiegen, geleugnet und die Flugzeuge trotzdem ausgeliefert, um die Quartalszahlen nicht zu gefährden. Man hat zudem eigene Mitarbeiter, die diese Probleme gemeldet hatten, unter Druck gesetzt bis hin zur Entlassung und Androhung von Klagen.

Ich glaube nicht, dass schon wirklich alles raus gekommen ist, was an potentiell tödlichen Problemen seit 2008 in Entwicklung und Produktion bei Boeing unter den Teppich gekehrt wurde.,
Beitrag vom 25.09.2026 - 13:21 Uhr
Ad Aircurrent / Ostrower ist quasi Boeing-Werksfunk: dort wird jede kleine Airbus Problematik möglichst breitgetreten. Zuletzt zum Beispiel die von United konservativ umgesetzte Reichweite der A321XLR. Cum grano salis – ich kann mich gerade nicht erinnern welcher US-Hersteller das letzte Jahrzehnt mit lebensbedrohlichen und anderen Qualitätsproblemen die Schlagzeilen gepachtet hatte ...


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