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Die Ursache sei gefunden, eingegrenzt und alle seitdem produzierten Teile entsprächen wieder den Anforderungen, erklärte eine Sprecherin. Die Airbus-Aktie dämmte daraufhin ihre herben Kursverluste vom Mittag ein Stück ein.
Da hatte das Papier zeitweise fast elf Prozent an Wert eingebüßt. Zuletzt lag die Aktie noch mit knapp sechs Prozent im Minus bei 192,68 Euro und war damit weiterhin größter Verlierer im Dax. Im Vergleich zum Jahreswechsel hat das Papier aber noch um rund ein Viertel zugelegt.
Die Qualitätsmängel beträfen konkret eine begrenzte Zahl von metallenen Rumpfverkleidungen der A320-Reihe, erklärte eine Airbus-Sprecherin. Die Ursache sei gefunden und eingegrenzt. Alle seitdem produzierten Teile entsprächen wieder den Anforderungen. Der Sprecherin zufolge nimmt der Hersteller nun alle Flugzeuge unter die Lupe, deren Rumpfteile möglicherweise von den Qualitätsmängeln betroffen sind.
Teile von 628 Flugzeuge betroffen
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montagabend unter Berufung auf eine ihr vorliegende Unternehmenspräsentation berichtetet, sei 168 der betroffenen Flugzeuge im Einsatz. Insgesamt belauft sich die Zahl der Maschinen, die überprüft werden müssten, demnach auf 628. 460 Jets befänden sich also ohnehin noch in der Fertigung, wurden also noch nicht an Kunden ausgeliefert.
© dpa | Abb.: Airbus | 01.12.2025 15:24







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