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Die Neuregelung tritt sofort in Kraft. Ab dem 29. September 2026 dürfen bestimmte Citation-Jets in den USA ausschließlich mit zwei Piloten im Cockpit starten.
Betroffen sind Varianten der Cessna Citation CE-500-Familie, darunter die Modelle 500, 550, S550 und 560 sowie die Versionen Bravo, Encore und Encore+.
Die Jets sind nach ihren Zulassungsvorgaben und FAA-Regeln zwar grundsätzlich für einen Betrieb mit zwei Piloten ausgelegt und zugelassen. Die FAA hatte seit 1984 aber mehrere Ausnahmeregelungen definiert, unter denen auch ein Ein-Piloten-Betrieb zulässig war - wie er für die Varianten CE-501 und CE-551 zertifiziert ist.
Die Kehrtwende begründet die FAA in einer Mitteilung mit "verbreiteten Verstößen gegen die Bedingungen der Ausnahmegenehmigungen", die man bei einer 2024 begonnenen Überprüfung festgestellt habe. Exemplarisch nennt die FAA unvollständige Dokumentationen, nicht regelkonforme Simulatorschulungen und fehlerhafte Prüfungen.
Für 13 von 14 Betreibern wurden Ausnahmegenehmigungen deswegen bereits nicht verlängert oder widerrufen, teilte die FAA mit.
FAA zieht Konsquenzen aus schweren Citation-Unfällen
Die FAA weist zudem auf die Unfallstatistik hin - in den vergangenen 18 Jahren waren von der Neuregelung erfasste Citation-Jets im Ein-Piloten-Betrieb demnach selbst unter "konservativen Annahmen" rund "doppelt so häufig" in Unfälle involviert wie die CE-501 and CE-551 im Ein-Piloten-Betrieb.
Als Beispiel nennt die Behörde zwei Citation-Unfälle jüngerer Zeit: 2025 stürzte erst im südkalifornischen San Diego ein Jet in einem Wohngebiet ab - alle sechs Insassen an Bord starben, acht Personen am Boden wurden verletzt. Monate später starben sieben Personen bei einem C550-Unfall in Statesville, North Carolina.
© aero.de | Abb.: NTSB | 28.09.2026 13:15







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