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24 Airbus A340-600 setzte Lufthansa in den letzten 23 Jahren in ihrem Interkontsystem ein. Zuletzt schmolz die Teilflotte auf ein Quartett zusammen - Lufthansa brauchte die durstigen - und zunehmend wartungsintensiven - Vierstrahler am Frankfurter Drehkreuz als Vertretung für verzögerte Boeing 787-9 und 777-9.
Nach den letzten Flügen der D-AIHX, D-AIHY und der D-AIHZ am Wochenende setzte die A340-600 D-AIHW mit einer Landung aus Washigton am Montagmorgen den Schlusspunkt. Um 8:30 Uhr schwebte der Vierstrahler auf Landebahn 07R als Lufthansa 419 aus Washington in Frankfurt ein.
Kapitän des letzten Fluges war Francesco Sciortino, Mitglied des Bereichsvorstands von Lufthansa Airlines und Hubmanager Frankfurt.
"Diesen letzten Flug mit der A340-600 werden wir nicht vergessen", sagte Sciortino. "Ich bin dankbar dafür, dass dieses Flugzeug in 23 Jahren mehr als 40 Millionen Gäste sicher quer über den Globus geflogen hat." Die A340-600 absolvierte ihre Lufthansa-Zeit unfallfrei - und macht jetzt Nachfolgern Platz.
"Schon bald erwarten wir den Airbus A350-1000, weitere Boeing 787 und im kommenden Jahr auch die Boeing 777-9", sagte Sciortino.
Am 25. November 2003 übernahm Lufthansa ihr erstes Exemplar der A340-600, die D-AIHB. Mit 75,30 Metern war die A340-600 damals das längste Verkehrsflugzeug der Welt - und hatte bei Lufthansa Legendenstatus.
Die nun erfolgte Außerdienststellung der A340-600 ist Teil der größten Flottenmodernisierung in der Geschichte von Lufthansa.
"Neben der A340-600 fliegen auch der Airbus A340-300, der Airbus A330-200 (bei Discover Airlines, Red.) und die Boeing 747-400 bis 2027 in den Ruhestand", erklärte Lufthansa. An ihre Stelle treten Airbus A350-1000 und Boeing 777-9. Bei Austrian Airlines mustert Lufthansa schon bis Jahresende die Teilflotte Boeing 767-300ER aus.
Der Streckbetrieb der A340-300 in Frankfurt ist für Lufthansa eine Notlösung. Im Frankfurter Sommerflugplan 2027 hat Lufthansa wegen absehbarer weiterer Verzögerungen keine Boeing 777-9 hinterlegt - "weil Plan B - A340-300 in größerer Zahl aktiv zu halten (...) - inzwischen zu Plan A geworden ist", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr kürzlich in Frankfurt.
"Weniger Typenvielfalt"
Bei der 787-9 ist der Zulauf planbarer: 18 Boeing 787-9 sind bereits für Lufthansa im Einsatz, weitere elf Flugzeuge sollen bis Ende 2027 an Lufthansa geliefert werden.
"Bis 2028 werden voraussichtlich 70 Prozent der Langstreckenflotte von Lufthansa aus Flugzeugen der nächsten Generation bestehen", erklärte Lufthansa. "Weniger Typenvielfalt bedeutet zugleich weniger Komplexität in der Wartung, Planung und Schulung und damit eine wirtschaftlich tragfähigere Basis für die Zukunft."
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 19.10.2026 13:08







Kommentare (2) Zur Startseite
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Im Frankfurter Sommerflugplan 2027 hat Lufthansa wegen absehbarer weiterer Verzögerungen keine Boeing 777-9 hinterlegt - "weil Plan B - A340-300 in größerer Zahl aktiv zu halten (...) - inzwischen zu Plan A geworden ist"
Was denn nun? :-)