Ab sofort gültig
Älter als 7 Tage

Blue Wings erhält Betriebsgenehmigung zurück

BRAUNSCHWEIG (dpa) - Die deutsche Fluggesellschaft Blue Wings mit Sitz im münsterländischen Bocholt darf wieder fliegen. Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) erteilte der Blue Wings AG mit Heimatflughafen Düsseldorf am Montag eine entsprechende Betriebsgenehmigung. Die gesetzlichen Anforderungen seien nachweislich erfüllt. Blue Wings ist damit ab sofort wieder berechtigt, Fluggäste und Fracht im gewerblichen Verkehr zu befördern.



Das Luftfahrt-Bundesamt hatte zuvor eine bis Ende März befristete Betriebsgenehmigung nicht verlängert. Ausschlaggebend dafür waren fehlende Nachweise von finanziellen Rücklagen. Um die Stilllegung der Airline mit rund 400 Beschäftigten hatte es in den vergangenen Wochen Diskussionen gegeben - ausgelöst vom russischen Blue-Wings-Eigner Alexander Lebedew.

Dieser hatte den deutschen Behörden Willkür vorgeworfen und später auch eine Insolvenz ins Gespräch gebracht. Der russische Unternehmer hält über die in der Schweiz eingetragene Gesellschaft Alpstream 48 Prozent an Blue Wings.

Zwischenzeitlich hatten die Bocholter Unterstützung aus den Arabischen Emiraten bekommen. Die Unternehmensgruppe Elite Aviation aus Abu Dhabi hatte mit der Blue Wings einen Chartervertrag mit Auslastung von zwei Airbus A 320-Maschinen abgeschlossen. Mit Elite Aviation werde zudem über eine langfristige Kooperation verhandelt, hatte Blue Wings mitgeteilt.

Lebedew hatte zuletzt am vergangenen Wochenende mitgeteilt, beim LBA zehn Millionen Euro als Sicherheit hinterlegt zu haben. Die Blue Wings AG fliegt mit ihren Maschinen vom Typ Airbus A320 Städte in Russland und Charterziele im Mittelmeerraum an.
© dpa | Abb.: Blue Wings | 04.05.2009 19:44


Kommentare (0) Zur Startseite
#0
Beitrag vom 28.03.2018 - 17:06 Uhr
Sorry, jetzt driften Sie etwas stark ab.
Daher geht man konsequent den Weg, alle Akteure zu sensibilisieren und da gehört der Crewbusfahrer genauso dazu wie auch der CPT.
Aber genau der CPT hat es nicht getan, warum auch immer. Er ist aber derjenige in der ersten Reihe und keine andere Person.
Solch eine Teilung wie sie sie hier fordern, ...
Welche Teilung denn? Ich schreibe von Ergänzung, zusätzlich also.
weil sie eine "Nicht mein Problem" Mentalität fördert
daher die klare Aufgabe an die Kontrolle vor jedem Flug, und nochmal: zusätzlich. Stichproben an Bord, im Transit, ebenfalls. Das Risiko erwischt zu werden ist das Mittel der Wahl.
Für die gesamte Flugsicherheit ist es essentiell, dass jeder die Augen offenhält und lieber einmal zuviel als einmal zuwenig etwas Auffälliges meldet.
Wunderbar, also gleich morgen die Kontrollstelle, zusätzlich zu den offenen Augen eines jeden. Wegen der Dunkelziffer und der damit eingehenden Gefährdung.
Von daher ist der Cargoloader genauso in der Lage einen angetrunkenen Piloten zu melden wie es auch der andere Pilot ist.
Schlimm aber wenn man sich auf den Cargoloader verlassen muss weil der CPT nichts bemerkt hat (oder nicht wollte).
vielleicht errinnern Sie sich an die Absturzserie der DC10 ganz zu Anfang ihrer Dienstzeit, das Problem der sich verbiegenden Betätigungshebel wurde von vielen Cargoloadern erkannt, aber niemand hörte auf sie und dann kam es zu dem wiederholenden Versagen der Frachttüren. (Gepaart mit einer gewissen Ignoranz von Seiten des Herstellers). Und nach ihrer Logik, wäre der Cargoloader auch nicht dafür befugt, diese Aufälligekit zu melden, denn die einwandfrei Funktion der Türen und Tore ist eigentlich Sache der Wartung.
Sie sagen doch selber wo das Problem war. Es wurde gemeldet, aber ignoriert. Was werfen Sie dem Loader also vor? An wen hatte er es gemeldet? Normalerweise bedient der Loader das Frachttor selbstständig und eigenverantwortlich, ohne dass die Wartung am Flugzeug ist. Kann man jeden Tag live beobachten an vielen deutschen Flughäfen. Wie ging denn die Geschichte am Ende aus? Wer hatte schuld? Aber wir weichen mal wieder etwas ab ...
Beitrag vom 24.11.2016 - 18:55 Uhr
Werden die trotzdem normal bezahlt (inkl. aller Zulagen) oder etwa, durch das selbstverständlich alternativlose Streiken ihrer Cockpitkollegen, finanziell geschädigt, weil sie unbezahlten Urlaub nehmen müssen?

Das wäre nur dann der Fall wenn die Lufthansa zum Mittel der Aussperrung greifen würde. Das ist aber seit 1990 in DE nicht mehr vorgekommen und wurde dann auch den restlichen Betrieb lahmlegen.

Beitrag vom 24.11.2016 - 18:34 Uhr
Die Kabine wird ganz normal weiter bezahlt.

Stellenmarkt

Schlagzeilen

PaxEx.de Passenger Experience

Meistgelesene Artikel

Community

FLUGREVUE 11/2018

Take-off TV Video-Blog

Beeindruckende A320neo-Testflüge mit CFM-Triebwerken

Beeindruckende Testflüge des Airbus A320 neo mit dem Triebwerk LEAP von CFM International.

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden