WASHINGTON - Die US-Regierung will bei der Einreise Social-Media-Konten auslesen. Eine vom US-Heimatschutzministerium angestoßene Neuregelung zielt auf Besucher, die unter dem Visa-Waiver-Programm - also visumsfrei - in die Vereinigten Staaten einreisen. Die Datenerfassung soll fünf Jahre zurückreichen.
Facebook, X, Instagram, TikTok: Die US-Regierung überprüft bei Einreisen im Visa-Waiver-Programm künftig Social-Media-Aktivitäten von Einreisenden.
Die US-Behörde für Zoll und Grenzschutz werde Aktivitäten in "sozialen Medien als Pflichtpunkt bei der Datenerhebung" im Screeningprozess vor der Einreise erheben, kündigte das US-Heimatschutzministerium am Mittwoch in Washington eine entsprechende Verschärfung im Visa-Waiver-Programm an.
Die Neuregelung betrifft Reisende aus 40 Staaten, darunter Deutschland, die für bis zu 90 Tage zu privaten oder geschäftlichen Zwecken visumsfrei in die USA einreisen dürfen.
Entlang der Vorlage sollen im Vorfeld der Einreise die Social-Media-Aktivitäten der letzten fünf Jahre ausgelesen und ausgewertet werden. Die US-Regierung hatte die Einreiseregeln für Staatsangehörige vieler Länder zuletzt verschärft.
© aero.de | Abb.: TSA | 10.12.2025 10:02
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Beitrag vom 12.12.2025 - 23:01 Uhr
Natürlich will jedes Land wissen, wer da so ankommt.
Man kann jeden so behandeln, als ob er wohl ein Verbrecher sein könnte, auch wenn er z. B. nicht auf einer internationalen Fahndungsliste oder "Verdachtsliste" steht.
Wer keine Spuren in den social media oder im Internet hinterlassen hat, wird kritisch beäugt.
Beitrag vom 12.12.2025 - 14:39 Uhr
Tsss, diese Amerikaner wieder! Wollen doch tatsächlich schon vorher wissen, wer da alles in ihr Land kommen will…
Beitrag vom 12.12.2025 - 07:54 Uhr
ach wie gut dass niemand weis, wie ich in meinen Accounts so heiß... hab eh kaum welche, die aber schon vor Jahren mit fantastischen Daten angemeldet.
Zum Glück bin ich in dem Alter, wo ich sagen kann ich habe alles, was ich in den USA sehen wollte schon gesehen. Und das ohne die heutzutage nahezu überall üblichen Menschenmassen, überzogenen Preise und Trumpsche Auswüchsen.
Kommentare (14) Zur Startseite
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Man kann jeden so behandeln, als ob er wohl ein Verbrecher sein könnte, auch wenn er z. B. nicht auf einer internationalen Fahndungsliste oder "Verdachtsliste" steht.
Wer keine Spuren in den social media oder im Internet hinterlassen hat, wird kritisch beäugt.
Zum Glück bin ich in dem Alter, wo ich sagen kann ich habe alles, was ich in den USA sehen wollte schon gesehen. Und das ohne die heutzutage nahezu überall üblichen Menschenmassen, überzogenen Preise und Trumpsche Auswüchsen.