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Lufthansa startet mit Rückenwind ins neue Jahr

FRANKFURT - Die Lufthansa ist mit Schwung in das neue Jahr gestartet. Im Januar beförderte Europas größte Fluggesellschaft und ihre Töchter Swiss, Austrian Airlines und Eurowings dank deutlicher Zuwächse in Nord- und Südamerika sowie im Raum Asien/Pazifik rund 7 Millionen Menschen.

Das ist ein Zuwachs von 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das lag vor allem an einer Ausweitung des Angebots. Die Auslastung blieb mit 75,6 Prozent im Jahresvergleich stabil.


Passagiere und Auslastung des Lufthansa-Konzerns ©  aero.de
Lufthansa Passage legte im Januar um 1,4 Prozent auf 4,2 Millionen Passagiere zu und verbesserte ihre Auslastung um 0,3 Punkte auf 76,4 Prozent. Bei Swiss gingen Passagierzahlen und Auslastung hingegen leicht um 0,9 Prozent beziehungsweise 1,6 Punkte zurück - die Schweizer starteten mit 1,2 Millionen Reisenden und einem Sitzladefaktor von 76,2 Prozent in das neue Jahr.

Für Austrian klarte sich der Himmel etwas auf. 617.000 Januar-Passagiere entsprechen einem Plus von 1,6 Prozent. Die Auslastung fiel allerdings um 1,6 Punkte auf 70,4 Prozent.

Erste Ausweisung für Eurowings


Erstmals nennt Lufthansa Zahlen für ihre Günstigsparte Eurowings. Auf der Kurzstrecke flog Eurowings im Januar 954.000 Passagiere bei einer Auslastung von 64,1 Prozent. Auf den Langstrecken waren es 52.000 Passagiere, die Flugzeuge mit 95,7 Prozent Auslastung gut gefüllt.

Im Frachtgeschäft sank die Lufthansa-Konzern-Auslastung um 0,5 Prozentpunkte auf 64 Prozent. Insgesamt sei das Preisumfeld währungsbereinigt "deutlich rückläufig", hieß es.
© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Lufthansa | 09.02.2016 13:41

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Beitrag vom 11.02.2016 - 09:49 Uhr
Eine Frage an das Forum, wie ist die Einschätzung, ob und ab wann wird Ryanair auch in FRA mit seinem Programm für Touristen und Geschäftsreisende vertreten sein, noch vor Fertigstellung von Terminal 3, erst danach oder gar nicht?
Wenn man die Expansion von FR in Berlin, Köln, Stuttgart,Nürnberg vielleicht auch München sieht, ist die Frage naheliegend.
Beitrag vom 10.02.2016 - 10:49 Uhr
Weil es sich hier um den mtl. Verkehrsberichts handelt und nicht um den Finanzbericht. Dem kommt zum Ende des Quartals.


Genau so ist es. Man müsste dann nämlich auch den Rückgang bei den Treibstoffkosten berücksichtigen. Also wohl eher Umsatzrückgang bei Gewinnanstieg
>
So dürfte es zutreffen. Das ist ein Hauptgrund warum weltweit die Airlines (in der Regel - Ausnahme vermutlich Air Berlin) derzeit gute Gewinne machen. Von den Tarifen zu den Kerosin-Hochpreiszeiten ist man ein wenig runtergegangen. Aber nicht so viel wie die Ersparnis beim Treibstoff ausmacht. Wie lange diese selbst auferlegte Preisdisziplin anhält bleibt abzuwarten. Irgendeiner prescht immer vor.

Bei LH (mit seiner relativ langen Zeit der Treibstoffabsicherung) kommt die Ölpreissenkung eigentlich erst in 2016 so richtig zum Tragen. Solang der Preisverfall moderat bleibt und keine Streiks kommen kann LH mal eine zeitlang gut verdienen.

Dieser Beitrag wurde am 10.02.2016 10:49 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.02.2016 - 08:46 Uhr
Weil es sich hier um den mtl. Verkehrsberichts handelt und nicht um den Finanzbericht. Dem kommt zum Ende des Quartals.


Genau so ist es. Man müsste dann nämlich auch den Rückgang bei den Treibstoffkosten berücksichtigen. Also wohl eher Umsatzrückgang bei Gewinnanstieg


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