Katastrophe von Crans Montana
11:22 Uhr

Islands Küstenwache bringt Fischhaut für Brandopfer

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REYKJAVIK - 40 Tote, 116 Verletzte - viele davon schwer: Nach der Silvesterkatastrophe von Crans Montana versorgen Ärzte extreme Brandwunden. In Island machten sich unter schwierigen Wetterbedingungen Flugbesatzungen mit besonderer Fracht auf den Weg.

Islands Küstenwache hat am Freitag 14 Kühlboxen mit frischer Kabeljauhaut zur medizinischen Aufbereitung nach Großbritannien geflogen.

Die Küstenwache führte den eiligen Spezialtransport trotz widriger Flugbedigungen mit einer Dauphin 2 und einer Dash-8-300 durch - die Fischhaut ist für einige Brandopfer der Silvesterkatastropfe von Crans Montana bestimmt.

Das Verfahren ist in der Intensivmedizin relativ neu. Sterilisierte Kabeljauhaut "wird eingesetzt, weil sie der menschlichen Haut sehr ähnlich ist", erklärt die Universitätsklinik Graz das Prinzip. "Die Fischhaut wird so aufbereitet, dass nur die zellfreie Stützstruktur, die sogenannte Matrix, bestehen bleibt."

Mit dem so gewonnenen Wundmaterial lassen sich auch hochgradige Brandverletzungen wieder verschließen.
© aero.de | 13.01.2026 11:22


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