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Lufthansa-Chef Spohr erteilt Beteiligung von Etihad Absage

Carsten Spohr
Carsten Spohr, © Deutsche Lufthansa AG

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HAMBURG - Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat einer Beteiligung des Golf-Konkurrenten Etihad eine Absage erteilt. "Eine Beteiligung von Etihad oder des Staatsfonds an uns oder umgekehrt ist in den aktuellen Gesprächen kein Thema", sagte Spohr in einem am Freitag veröffentlichten Interview dem "Manager Magazin".

Im Rahmen einer engeren Kooperation mit der staatlich gestützten Airline aus Abu Dhabi waren Fragen aufgekommen, ob die beiden Firmen sich aneinander beteiligen. Etihad gibt einen Teil der Flugzeuge seiner Beteiligung Air Berlin über ein Leasing-Abkommen an das Dax-Unternehmen.

Zuletzt zeigten sich die Konzerne auch über eine geplante gemeinsame Flugzeugwartung hinaus offen für eine teilweise gemeinsame Ticketvermarktung.
© dpa-AFX | 17.02.2017 12:04

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Beitrag vom 17.02.2017 - 20:23 Uhr
Etihad kann aus einem ganz trivialen Grund nicht beliebig viele Aktien von Lufthansa erwerben: Lufthansa gibt nur vinkulierte Namensaktien aus. Damit bedarf es zu jeder Zeit der Zustimmung von Herrn Spohr.
Beitrag vom 17.02.2017 - 16:34 Uhr
Spohr kann dem keine Absage erteilen, weil er im Zweifelsfall genau nichts dagegen machen kann und auch nicht gefragt wird. Das ist eben eine der Kehrseiten der Börsennotierung. Wenn sie das wollen, dann kann Etihad sich bis zu einer Grenze einfach Anteile kaufen und muss niemanden bei Lufthansa fragen. Und natürlich kann Etihad dann mit 20 bis knapp 30% sogar 2-3 Plätze im Aufsichtsrat verlangen.

Doch kann er sehr wohl. Wenn Etihad es trotzdem macht, könnte er alle Vereinbarungen aufkündigen, die er mit Etihad erst geschlossen hat. Insofern wird sich EY hüten, sich da Anteile zu kaufen, ohne mit LH im Konsens zu sein (oder die Beteiligung muss sich derart lohnen, dass man sich das leisten kann, den gerade erst beschlossenen Waffenstillstand zu torpedieren). Zumal man sich ja zurzeit ohnehin erstmal nicht irgendwo beteiligen will, sondern sich eher zurückziehen will.

Dieser Beitrag wurde am 17.02.2017 16:36 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 17.02.2017 - 14:57 Uhr
Spohr kann dem keine Absage erteilen, weil er im Zweifelsfall genau nichts dagegen machen kann und auch nicht gefragt wird. Das ist eben eine der Kehrseiten der Börsennotierung. Wenn sie das wollen, dann kann Etihad sich bis zu einer Grenze einfach Anteile kaufen und muss niemanden bei Lufthansa fragen. Und natürlich kann Etihad dann mit 20 bis knapp 30% sogar 2-3 Plätze im Aufsichtsrat verlangen.


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