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Flughafenchef: Tegel-Offenhaltung für uns keine Option

787 in Berlin
Boeing 787 in Berlin-Tegel, © Günter Wicker / Berliner Flughäfen

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POTSDAM - In der neu angefachten Debatte um die Zukunft des Berliner Flughafens Tegel hat Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup eine Offenhaltung abgelehnt.

"Tegel ist für uns keine Option", sagte Lütke Daldrup am Montag auf dpa-Anfrage kurz vor Beginn einer Sitzung des BER-Sonderausschusses des Potsdamer Landtags. Zwei Standorte würden erheblich teurer als nur einer.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte am Freitag überraschend eine Offenhaltung des Flughafens Tegel neben dem neuen Hauptstadtflughafen BER als Möglichkeit bezeichnet.

Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) sagte zu den Äußerungen von Dobrindt: "Ich halte das für unverantwortlich." Er wisse aber nicht, ob Dobrindts Meinung die der Bundesregierung sei. Die Flughafengesellschaft gehört den Ländern Berlin und Brandenburg sowie dem Bund.
© dpa-AFX, aero.de | 10.07.2017 16:34

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Beitrag vom 11.07.2017 - 12:24 Uhr
Das zu viele persönliche Befindlichkeiten bedient wurden ist Teil des, wenn nicht DAS, Problem.

Wie so oft im Leben ist der Satz natürlich auch hier richtig.
Wer zudem seine (oftmals egoistischen) Interessen in die vermeintlichen Interessen "des Volkes" umdeutet, offenbart bestenfalls einen Gedankenfehler, üblicherweise aber Manipulationsabsichten.
Beitrag vom 11.07.2017 - 10:37 Uhr
Für Berlin gibt's nur eine Antwort: TXL muss offen bleiben - und die Politik muss das endlich, frei von egoistischen BER-Befindlichkeiten, voll und ganz im Sinne des Volkes befürworten!!!

Das ist der entscheidende Satz... "frei von egoistischen Befindlichkeiten..." Bisher habe ich hier noch keine neutrale Bewertung der Situation gelesen. Auch Ihr Beitrag ist voll von egoistischen Befindlichkeiten. Der Politik hier in Berlin ist klar, dass sie mit dem BER nicht gewinnen können, egal wie rum sie sich drehen. Also orientieren sie sich an betriebswirtschaftlichen Parametern um das Thema abzuschliessen, was sollen sie auch sonst machen? Auf den FDP Zug zu springen um kurzfristig zu glänzen, so wie Minister Dobrindt? Das zu viele persönliche Befindlichkeiten bedient wurden ist Teil des, wenn nicht DAS, Problem.
Beitrag vom 11.07.2017 - 10:01 Uhr
Das muss er ja sagen, der Lütke! Schließlich liegen die Karten, den Flughafen endlich aus dem Dreck zu ziehen, nun in seiner Hand. Leider blendet er dabei jedoch aus, dass TXL nun mal der besser (oder überhaupt) funktionierende Flughafen Berlins ist, noch dazu ein auf diesem Niveau gemessener Passagier-Liebling, und der sehr gute Kapazitäten schafft. Für Berlin gibt's nur eine Antwort: TXL muss offen bleiben - und die Politik muss das endlich, frei von egoistischen BER-Befindlichkeiten, voll und ganz im Sinne des Volkes befürworten!!!

Dieser Beitrag wurde am 11.07.2017 10:02 Uhr bearbeitet.


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