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Keine Erholung im September

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Lufthansa Cargo wird D-ALCO in Stand setzen

FRANKFURT/M. - Nach einer harten Landung einer MD-11 der Lufthansa Cargo (Reg. D-ALCO) am 13. September in Mexiko Stadt hat Lufthansa Cargo die Schäden am Flugzeug aufgenommen. "Die Maschine steht nach wie vor in Mexiko. Es sind Schäden am Bugrad sowie im umgebenden Rumpfbereich festgestellt worden", sagte Lufthansa Cargo Sprecher Nils Haupt in dieser Woche auf eine Anfrage unserer Redaktion.



"Diese (Schäden) werden repariert. Die Maschine wird dann wieder voll einsatzfähig sein", erklärte Haupt. Der Vorfall ereignete sich auf einem Frachtflug von Dallas Fort Worth.

September-Verkehr weiter schwach

Lufthansa Cargo konnte im September keine grundlegende Verbesserung der Marktbedingungen zu verzeichnen, teilte Lufthansa bei Vorlage der Konzernverkehrszahlen mit. Der Absatz ging um 8,3 Prozent zurück. Da Lufthansa Cargo ihre Kapazitätsreduzierung im September unverändert fortsetzte (-12,2 Prozent), stieg der Nutzladefaktor um 2,8 Prozentpunkte auf 66,4 Prozent.

Lufthansa Cargo hatte im Vormonat den Eindruck einer geplanten Verkleinerung ihrer Flugzeugflotte zurückgewiesen. "Die Dimensionierung der Frachterflotte hängt immer von den Marktbedingungen ab, die geprägt sind durch die Krise und derzeit auch durch das geplante Nachtflugverbot in Frankfurt", sagte der Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Wir wollen keines unserer Flugzeuge dauerhaft aus dem Verkehr ziehen."

Kapazität von sechs Flugzeugen aus dem System

Das "Handelsblatt" hatte Lufthansa Cargo-Chef Carsten Spohr mit den Worten zitiert, er wolle sich zwar einen kompletten Verzicht auf eigene Frachtflieger nicht vorstellen. Allerdings müsse man auf die Frage der Flottengröße "immer wieder neue Antworten finden". Zudem zitierte das Blatt Branchenkreise mit der Aussage, dass Lufthansa Cargo voraussichtlich einen Teil ihrer 19 Flugzeuge endgültig aus dem Verkehr ziehen werde.

Das Unternehmen lässt seit diesem Monat rechnerisch bereits sechs ihrer Flugzeuge am Boden. Weil Lufthansa Cargo aber auch die Frachtkapazitäten der Lufthansa-Passagierflieger vermarktet, sinken das verfügbare Frachtvolumen und Streckenangebot jedoch nicht im gleichen Maße.

Das Luftfrachtgeschäft steckt seit Monaten in einer schweren Krise. Das Frachtvolumen ist um einen zweistelligen Prozentsatz eingebrochen. Zwar deutet sich inzwischen eine leichte Stabilisierung an. Diese könnte allerdings auch nur ein Zwischenhoch sein, gab Spohr zu bedenken.

Der internationale Luftfahrtverband IATA geht davon aus, dass das Frachtgeschäft in diesem Jahr weltweit um 14 Prozent zurückgehen wird. Spohr rechnet für Lufthansa Cargo in diesem Jahr weiterhin mit einem operativen Verlust.

Höhere Preise geplant

"Wir müssen Produkte anbieten, die hochgradig preiselastisch sind", sagte Spohr. Zwar gebe es weiterhin Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Angeboten. Dennoch blieben die Frachtraten dauerhaft unter Druck. Derzeit versucht Lufthansa Cargo höhere Preise durchzusetzen.

Vertriebsvorstand Andreas Otto kündigte in einem Brief an Spediteure eine Anhebung um 25 Prozent an. Dies wollte Spohr im September weder bestätigen noch dementieren.

© aero.de, dpa-AFX | Abb.: Deutsche Lufthansa AG | 16.10.2009 09:39




Leser-Kommentare (1)

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18.10.2009 19:19
Hier mal ein Bild von dem guten Stück in Mexico

 http://images3.jetphotos.net/img/2/0/0/7/15288_1254293700.jpg


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