Beitrag vom 31.10.2008 - 07:59 Uhr
Deine Flusi Landungen scheinen halt besser zu funktionieren als in der Realität :P
Beitrag vom 31.10.2008 - 07:59 Uhr
@oli R.
Ich stimme deiner Meinung zu. Es spricht nichts dagegen hier einen Rubrik der Flugerlebnisse einzurichten. Letztlich sollte jeder der Wahrheit treu bleiben und keine Story daraus machen. Schließlich bietet das Forum ein breit gefächertes Publikum um verschiedenste Fragen zu beantworten.
Ich bin mir sicher dass der eine oder andere auch noch ein unvergessliches Erlebnis im Kopf hat.
Bin schon gespannt und mit Sicherheit interessanter als die hundertste EADS/Boeing Tankerauftrag never ending Story. 8)
Beitrag vom 31.10.2008 - 07:59 Uhr
Um mal auf das eigentliche Thema zurückzukehren. Es verwundert mich teilweise schon das junge Piloten mit wenig Erfahrung in manche Passgiermaschine reingesteckt werden. Das Luftfahrtaufkommen ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Der Zeitdruck der Airlines mit dem Gedanken der Wirtschaftlichkeit erhöht das Stresspotenzial. Ob das jeder Jungpilot ohne weiteres wegstecken kann wage ich zu bezweifeln. Schließlich sind es auch nur Menschen die ihre Erfahrungen erst sammeln müssen.
Ich glaube sehr wohl daran, dass ein Fluggast einen Unterschied zwischen einer normalen Landung von einer brenzlichen Situation unterscheiden kann. Letztlich besitzen wir alle fünf Sinne. Wenn eines dieser eine Unregelmäßigkeit feststellt wächst die Konzentration.
Folglich steigt das Empfinden. Dazu braucht man auch nicht in einem Cockpit zu sitzen um zu merken, das man zu spät oder gar zu hart gelandet ist.
Beitrag vom 31.10.2008 - 07:59 Uhr
Vllt. sind die 1000 Flugstunden in den US keine schlechte Lösung für Europa. Wie du selbst schon richtig gesagt hast, gibt es einige Schnitzer bei deinen Kollegen. Evtl. hat eines unserer Aero- Mitglieder gerade so etwas erlebt und war deshalb so besorgt.
Und das man mit 800h mehr Erfahrungen sammeln kann als mit 200h steht sicherlich nicht im Raum. mit unter kommt es auf den einzelnen Menschen an, wie belastbar er ist.
Als kleines Beispiel:
In manchen Speditionen werden nur LKW-Fahrer mit langer Berufserfahrung eingestellt. Ich möchte da keinen direkten Vergleich aufstellen, letztlich zeigt aber das Erfahrungen wichtiger den je sind.
Wieso kommst du darauf zu sagen das "aber Fakt ist, und da muss mir hier niemand kommen mit ich hab keine Ahnung" zu sagen??
Es wurde lediglich eine Situation beschrieben. Und Kritik am richtigen Punkt ist wohl jeden erlaubt. Wenn es zu Fehlverhalten kam, ist negative Kritik durchaus angebracht. Recherchieren können wir es leider nicht. Wollen wir auch nicht, da es nur eine Meinung eines Fluggastes war.
Beitrag vom 31.10.2008 - 07:59 Uhr
@n!ca
was soll den deiner Meinung nach im Cockpit Sache gewesen sein? Evtl. die Landebahn zu spät als solche identifiziert? Wie ich schon bereits oben geschrieben habe, ist man durchaus in der Lage gewisse Situationen einschätzen zu können. Oder sitzen bei dir im Flieger nur Zombis??
Man könnte ja gerade vermuten das du mit geschlossen Augen im Flieger sitzt.
Oh man da tun sich Abgründe auf.
Beitrag vom 31.10.2008 - 07:59 Uhr
@skyes!
Nach deiner so sachlich beschriebenen Analyse kann ich also davon ausgehen, dass du er ein fliegender Trucker bist. Deiner Ladung an Bord fehlt es also an körperlicher Wahrnehmung. Ok! Dann hoffe ich nie bei Dir mitfliegen zu müssen.
Hier geht es doch nicht darum das ein Fluggast EXAKT die gleiche Situation beurteilen kann als die Cockpitcrew. Jedoch können einige, sicherlich nicht jeder Fluggast, ein Urteil über eine Landung geben. Diese Resultiert selbstverständlich aus Erfahrungen und Wissen.
Ich kann da den Beitrag von "Runway" nur unterstreichen.
8)
Beitrag vom 31.10.2008 - 07:59 Uhr
Irgendwie scheinen wir uns zu sehr von meiner eigentlichen Aussage zu entfernen.
Hier noch einmal wie schon auf Seite 3.
"Ich glaube sehr wohl daran, dass ein Fluggast einen Unterschied zwischen einer normalen Landung von einer brenzlichen Situation unterscheiden kann. Letztlich besitzen wir alle fünf Sinne. Wenn eines dieser eine Unregelmäßigkeit feststellt wächst die Konzentration.
Folglich steigt das Empfinden. Dazu braucht man auch nicht in einem Cockpit zu sitzen um zu merken, das man zu spät oder gar zu hart gelandet ist."
Darauf dein Statement.
@ geb wright: das können die passagiere nicht!!! 5 Sinne gut und schön, aber solange die nicht wissen, was los und was normal ist, können sie das nämlich nicht. wenn man mal, dank atc, z.b. einen ils glide zu hoch intercepted und man die speed brakes raushauen muss um mit 2000ft/min runterzugehen (in 6000ft agl höhe), dann ist das normal, aber die passagiere kennen das nicht und bekommen panik. Zumal die 5 sinne auch zum Teil fürn a**** sind, ansonsten bräuchte es für Piloten keine IFR lizenz, wie sollen es da die passagiere wissen, bzw können!!
Sicherlich war meine Aussage ein wenig zynisch, mit dem fliegenden Trucker. Aber meinst du nicht auch, das Passagiere nur dann klatschen wenn die Landung angenehm war. Daraus kann man doch Rückschlüsse auf die Urteilfähigkeit einzelner Menschen geben.
"Ob ne Landung härter ist oder nicht, kann jeder beurteilen, sicher. Aber ob ne weiche Landung auch gleich ne gute ist, nicht."
Man kann das Thema auch bis ins das unendliche Aufblasen. Hier ging es doch nur um das Urteilsvermögen zwischen gut und schlecht im Bezug auf die Aussage der Tuifly Landung. Und da glaube ich nach wir vor daran das gewisse Menschen mit Erfahrungswerten und leichten Hintergrundwissen eine derartige Situation einschätzen können.
Wenn bei einer sehr harten Landung einige overhead bin%u2019s aufspringen muss ich meiner Freundin nicht erklären das es so sicherlich nicht geplant war.
Wenn du der Meinung bist das dem nicht so wäre, frage doch einfach mal deine Fluggäste wie sie die Landung empfanden.