Beitrag vom 29.09.2008 - 15:02 Uhr
wow, wenn das stimmt, ist das für mich schon ne rechte überraschung ....
Beitrag vom 29.09.2008 - 15:05 Uhr
Das ist ja sehr interessant. Was passiert dann mit Air Dolomiti?
Beitrag vom 29.09.2008 - 15:36 Uhr
habe ich doch immer gesagt: in Italien gehen die Uhren etwas anders.
Und wieder einmal haben sie es geschafft, denn das wollten sie doch nur.
Ist sicherlich für beide Gesellschaften interessant.
Viel Glück LUFTHANSA!
Beitrag vom 29.09.2008 - 15:53 Uhr
Was bedeutet den Managervertrag? Ein arbeitsrechtlicher Werkvertrag? Worin besteht dann das Werk? 900 Flugstunden im Jahr? Wenn die nicht erreicht werden, bspw. wegen eines Streiks, sitzen die Leute vor der Tür.
Sollte meine Vermutung stimmen, wäre dies ein kluger Schachzug um nach und nach das renitente Personal aus dem Unternehmen zu bekommen.
Beitrag vom 29.09.2008 - 16:23 Uhr
Air One, air Dolomiti und jetzt Alitalia! Damit hätte man alle italienschen Fluggeselschaften unter Dach und Fach. Wird das Kartellamt dagegen nichts sagen oder wird man Alitalia mit air one zusammen legen?
Beitrag vom 29.09.2008 - 16:33 Uhr
Glaub ich erst wenn LH das bestätigt und der Aufsichtsrat sein OK gibt.
Beitrag vom 29.09.2008 - 16:33 Uhr
Ich denke, dass Managementverträge für Kapitäne nichts ungewöhnliches sind. M.W. sind Kapitäne bei der LH auch als Führungskräfte (also Manager) eingeordnet, den immerhin haben sie über die Verwwaltung des Fuels bzw. dessen Kosten eine nicht unbeträchtliche Budgetverantwortung. Damit einhergehend sind natürlich entsprechende individuell aushandelbare Gewinnbeteiligungen außerhalb der Tarifverträge. Wenn das bei Alitalia bisher nicht so war, dann sollte das ein Hebel sein, mit denen man operative Kosten eventuell deutlich drücken kann.
Ich glaube mehr muss man unter dem Satz zu den Managementverträgen nicht verstehen.
Bzgl. Air Dolomiti: Könnte mir schon vorstellen, dass das kartellrechtlich problematisch werden kann...
Beitrag vom 29.09.2008 - 16:44 Uhr
Wenn das stimmt mit der Ã?bernahme hat die Lufthansa viel vor. Vielleicht wird es ja so organisiert, dass Alitalia nur Langstrecken fliegt und Air One und Air Dolomiti Inlandsstrecken bzw Europa Strecken fliegt. So könnte Lufthansa die Flotte von Alitalia drastisch verkleiner die neuen Flieger für Air Dolomiti mit Personal von Alitalia besetzen und könnten so da 3000 Leute ja gehen ca. alles zusammen 1 Mio am Tag sparen (geschätzt). Die andere Mio müßten sie durch bessere Auslastung der Flugzeuge, besseren Treibstoffeinkauf und Zusammenlegung der Verwaltung aller drei Gesellschaften ausschöpfen. Vielleicht geht das ja. Mein persönlicher Eindruck ist wenn SAS und AUA noch dazu kommen würden, würde das für die Lufthansa zuviel sein.
Beitrag vom 29.09.2008 - 17:16 Uhr
Mitarbeiter mit Managerverträgen werden im italienischen "Dirigente" genannt, dieses ist wie in Deutschland ein "AT", mit dem Unterschied das es sich um eine Kategorie handelt welche Gewerkschaftlich Organisiert ist.
Das gute ist dabei, das man diese "Dirigente" jederzeit kündigen kann, auch ohne Gründe, wobei die Abfindung dann nach Betriebszugehörigkeit und Alter festgelegt wird (nicht höher als 27 Monatsgehälter).
Nicht unbedingt vorteilhaft für die "Comandante", denn nur die werden mit solchen Verträgen ausgestattet, nicht die Kopiloten.
Beitrag vom 29.09.2008 - 17:43 Uhr
[quote] Mein persönlicher Eindruck ist wenn SAS und AUA noch dazu kommen würden, würde das für die Lufthansa zuviel sein.[/quote]
Nicht dass das so endet wie mit der Swissair
Beitrag vom 29.09.2008 - 20:25 Uhr
Ich glaube, daß LH. einen zu grossen Schluck aus der Pulle nimmt
und das Management ständig versucht, sich an der Belegschaft
schadlos zu halten, sich zugleich aber ständig in Höhen zu schwenken,
die unrealistisch sind. Beim kleinsten Furz werden Leute entlassen,
(und teure Entschädigungen bezahlt...) andere oder die alten werden
dann wieder eingestellt. Wie in einem Tollhaus geht es dort zu.
Es werden Beteiligungen übernommen, als wäre das Management im einem Grössenrausch, als wollten sie die Welt kaufen. Und wer zahlt
das alles meine Freunde? Der fliegende Kunde, der mit Höchstpreisen geschröpft wird. Genau wie bei Porsche. Ã?berzogene Preise machen diese extremen Gewinne nur möglich. Das ist in jedem Unternehmen so.
Wäre das nicht so, wären nicht so viele Geld für diese Eskapaden frei.
Für mich kommt LH. nur noch in Frage, wenn anderswo nichts mehr
geht. Dieses Großherrlichkeit - man sollte es nicht glauben. Lauter
Spinner und Ã?berflieger an Bord. Fern jeder Realität.
Beitrag vom 29.09.2008 - 20:44 Uhr
Herzallerliebster Karl Friedrich,
auch wenn es Deinem Bildzeitungsweltbild widersprechen mag: Dein Text zeigt, dass Du leider null (in Worten: NULL) Ahnung von der strategischen Ausrichtung der Lufthansa und deren Management-Methoden hast. Auch wenn so Stichworte wie "Größenwahn" und "überzogene Preise" sehr einfach klingen und sich nett zusammenreimen lassen... die Wirklichkeit ist doch um einiges komplizierter und komplexer als Du es zu verstehen glaubst. Marktstrategisch macht ein Einstieg in Italien durchaus Sinn, sofern gewisse wirtschaftliche Voraussetzungen bei der Neugründung der Airline gegeben sind. Es gibt eben Fälle, wo man sich den Zeitpunkt schlecht aussuchen kann, um solche Entscheidungen zu treffen. Und wenn Du die Nachrichten verfolgt hast, dann wirst Du wissen, dass man nur JETZT bei den Italienern einsteigen kann. Nächste Woche ist es ein anderer.
Und noch etwas: Wenn Du Dich ein bisschen interessierst, dann sollte es Dir nicht schwerfallen, die Prognosen für den Luftverkehr im allgemeinen und für die Lufthansa in speziellen für die kommenden ein bis zwei Jahre zu recherchieren. Wenn Du diese kennen würdest, würde Du Dir Worte wie "Tollhaus", "Spinner" und "Ã?berflieger" nochmal überlegen. Und die überhöhten Preise erst recht. Es wäre außerdem nett, wenn Du mir ein paar von den Personen nennen würdest, die entlassen worden sind. Und ein paar von den alten, die wieder eingestellt worden sind.
Sorry, aber bei solchen Kommentaren schwillt mir der Kamm.
Beitrag vom 29.09.2008 - 20:55 Uhr
also da muss ich auch TakeoFFM77 recht geben ... der Zeitpunkt ist eigentlich nie günstig ... und wenn nicht jetzt wann dann. Was mit SAS oder AUA passiert weiss doch noch keiner ... und zu "fg" "Zitat: "Der fliegende Kunde, der mit Höchstpreisen geschröpft wird. Genau wie bei Porsche. Ã?berzogene Preise machen diese extremen Gewinne nur möglich. " mann muß ja nicht LH fliegen und erst recht keinen Porsche kaufen ... Easy und Seat tun es doch auch ;-) (nur preislich gesehen ohne irgendeine Wertung)
So etwas nennt man Marktwirtschaft: Angebot und Nachfrage ... hier ein Beispiel: FMO-FRA-JFK-FRA-FMO für 410 Euro ... ist nun auch wirklich nciht teuer - mit LH ...
Beitrag vom 29.09.2008 - 20:59 Uhr
hmmm ... also erst einmal lieber TakeoFFM77 ... natürlich hast du recht wenn du fg an gehst wegen seiner Ã"usserungen wie "Tollhaus", "Spinner", usw. ...
aber fg hat mit Sicherheit Recht was die Preise von LH angeht, nämlich überall wo LH, keine oder nur ganz wenig Konkurrenz hat z.b. von FRA nach DRS da zockt LH seine Kunden ab ohne Ende, ach ja mal ne bescheidene Frage hat LH eigentlich in der Zwischenzeit mal seinen Kerosinzuschlag gesenkt wie z.B. SIA, sind ja jetzt doch schon einige Wochen wo das Bärrel weit unter dem ehemaligen Höchstpreis von 150,-US-$ liegt ???
Aber nun zum eigentlichen Thema sicherlich ist Italien ein interessanter Markt, aber muss man sich deswegen wirklich eine Alitalia ans Bein binden, ohne das man wirklich das Sagen hat????
Aber davon mal abgesehen galub ich auch nicht das die Wettbewerbsbehörden dem wirklich zustimmen werden????
Klar für LH wäre das Toll Zustände wie in Deutschland, der Schweiz und Belgien alles fest in Hand von LH ... (ja, ja jetzt kommt wieder die Mähre von der bösen, starken, Konkurrenz namens Air Berlin .... )
Beitrag vom 29.09.2008 - 21:08 Uhr
@JG1965: Angebot und Nachfrage... bekannte Stichworte? Wenn FRA-DRS sonst niemand fliegt, dann kann man den Preis verlangen, den genau die Anzahl der Leute bezahlt, die einen Flieger vollmachen. So ist das nunmal. Wenn es Dir zu teuer ist, dann kannst Du Bahn fahren. Anderen ist es nicht zu teuer. Und erzähl mir bitte nicht, dass Du es als verantwortlicher Manager, der dafür sorgen muss, dass eine geflogene Strecke profitabel ist, anders machen würdest. Profitable Strecken kompensieren nunmal unprofitable. Was glaubst Du, wie sonst für manche Nord-Atlantik-Angebote Preise von unter 400 Euro zustande kommen?!
Aber darum geht es hier nicht. Es geht um eine marktstrategische Entscheidung. Und die LH bindet sich nicht die Alitalia ans Bein, sondern max. 49% einer neu zu gründenden Airline, die unter völlig anderen Bedingungen operiert. Und diese Bedinungen kann LH maßgeblich mitbestimmen. Das wird mit der momentanen Alitalia nicht mehr viel zu tun haben. Weder in der Organisationsstruktur, noch bei den Management-Prozessen und schon garnicht bei Flotte und Streckennetz.