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Beitrag vom 10.06.2026 - 07:12 Uhr
Usersapato
User (96 Beiträge)
Haben die keine anderen Probleme. Fliegt ja momentan sowieso keiner ins Kriegsgebiet und das wird sich auch so bald nicht ändern.
Beitrag vom 10.06.2026 - 08:06 Uhr
UserX-Ray
User (952 Beiträge)
Emirates will täglich mit Boeing 777-300ER an den BER

Kein A380? Das ist schon etwas enttäuschend. Vielleicht sollte man erstmal mal die Berliner Luftfahrt-Experten Schlüsselburg, Stroedter und Dörstelmann befragen, ob eine B777W für BER überhaupt akzeptabel ist.
Beitrag vom 10.06.2026 - 08:21 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4336 Beiträge)
Emirates will täglich mit Boeing 777-300ER an den BER

Kein A380? Das ist schon etwas enttäuschend. Vielleicht sollte man erstmal mal die Berliner Luftfahrt-Experten Schlüsselburg, Stroedter und Dörstelmann befragen, ob eine B777W für BER überhaupt akzeptabel ist.

Das muss Sie ja sehr ärgern das EK so hartnäckig ihre Ziele verfolgt und immer noch nicht aufgegeben hat... ;).
Beitrag vom 10.06.2026 - 08:25 Uhr
UserAerLingus
User (235 Beiträge)
"Berlin ist laut Clark "kein Hauptstadtflughafen der Liga Paris, London, Peking und Sydney"."

Ne, sicher nicht. Aber Sydney ist halt auch keine Hauptstadt.
#dödöm
Beitrag vom 10.06.2026 - 09:00 Uhr
UserZH Flyers
-
User (494 Beiträge)
Am BER gibt es eine Slotvergabe?
Beitrag vom 10.06.2026 - 09:43 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1560 Beiträge)
Die Klage von Emirates über ein angebliches "Star-Alliance-Kartell" ist schon ziemlich bemerkenswert. Ausgerechnet eine Airline, die im Eigentum des Emirats Dubai steht und seit Jahrzehnten von den politischen, finanziellen und infrastrukturellen Vorteilen eines wohlhabenden Staates profitiert, stilisiert sich als Opfer mangelnden Wettbewerbs.
Lufthansa und andere europäische Airlines müssen sich unter deutlich anderen Bedingungen behaupten: höhere Steuern, strengere Regulierung, teure Arbeitskosten und die Finanzierung ihrer Investitionen am Kapitalmarkt. Emirates dagegen konnte auf den gezielten Aufbau des Mega-Hubs Dubai und ein staatlich geprägtes Umfeld setzen, das europäischen Wettbewerbern schlicht nicht zur Verfügung steht.
Natürlich wäre eine Direktverbindung nach Berlin attraktiv. Aber die Frage ist nicht, ob Berlin Emirates-Flüge gebrauchen kann, sondern ob zusätzliche Verkehrsrechte für einen Carrier sinnvoll sind, der bereits erhebliche strukturelle Vorteile genießt.

Wer über fairen Wettbewerb reden will, sollte nicht bei Lufthansa anfangen, sondern bei den Sonderbedingungen, unter denen die Golf-Airlines groß geworden sind. Dass Emirates ausgerechnet anderen Wettbewerbsverzerrung vorwirft, wirkt daher eher wie Lobbyarbeit als wie eine überzeugende Analyse der Marktlage.
Beitrag vom 10.06.2026 - 09:45 Uhr
Usercontrail55
User (6198 Beiträge)
Am BER gibt es eine Slotvergabe?
Ich weiß nicht wie Sie das genau meinen, aber BER ist Level 3 und slotgemanagt. Ob das, ohne Verkehrsrechte, überhaupt bearbeitet wird, weiß ich nicht.

Aber ist doch gut, wenn EK nicht kommt. Die würden nur mit Kampfpreisen versuchen in den Markt zu kommen und so nur noch mehr Menschen zu "völlig unsinnigen" Reisen animieren. Für die "wichtigen" Reisen ist ja bereits genug Angebot vorhanden. Müsste doch alle, die die Umwelt im Fokus haben und Wert auf soziale Arbeitsplätze legen, freuen.
Beitrag vom 10.06.2026 - 09:45 Uhr
UserJochen Hansen
User (345 Beiträge)
Aber Berlin verdient ein hochwertiges Produkt:

 https://www.aerotelegraph.com/airlines/emirates-praesident-tim-clark-sagt-berlin-verdient-hochwertiges-produkt-und-verpasst/b8rd65s

Beitrag vom 10.06.2026 - 11:30 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4336 Beiträge)
Am BER gibt es eine Slotvergabe?
Ich weiß nicht wie Sie das genau meinen, aber BER ist Level 3 und slotgemanagt. Ob das, ohne Verkehrsrechte, überhaupt bearbeitet wird, weiß ich nicht.

Aber ist doch gut, wenn EK nicht kommt. Die würden nur mit Kampfpreisen versuchen in den Markt zu kommen und so nur noch mehr Menschen zu "völlig unsinnigen" Reisen animieren. Für die "wichtigen" Reisen ist ja bereits genug Angebot vorhanden. Müsste doch alle, die die Umwelt im Fokus haben und Wert auf soziale Arbeitsplätze legen, freuen.

Genau!

Konsequenterweise sollte daher auch angestrebt werden EK (und die anderen Airlines von da) aus FRA, MUC, HAM etc. zu verbannen. Denn das kann alles, umweltverträglich und mit sicheren und sozialen Arbeitsplätzen von europäischen, vornehmlich deutschen Airlines übernommen werden.
Und selbstverständlich wird auch die neue Airline aus Saudi-Arabien niemals an einen dieser Airports fliegen!

(könnte Ironie enthalten :))
Beitrag vom 10.06.2026 - 11:31 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4336 Beiträge)
Aber Berlin verdient ein hochwertiges Produkt:

 https://www.aerotelegraph.com/airlines/emirates-praesident-tim-clark-sagt-berlin-verdient-hochwertiges-produkt-und-verpasst/b8rd65s


An dieser Art Journalismus könnte sich aero.de durchaus eine Scheibe abschneiden.
Beitrag vom 10.06.2026 - 11:56 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1560 Beiträge)
Konsequenterweise sollte daher auch angestrebt werden EK (und die anderen Airlines von da) aus FRA, MUC, HAM etc. zu verbannen. Denn das kann alles, umweltverträglich und mit sicheren und sozialen Arbeitsplätzen von europäischen, vornehmlich deutschen Airlines übernommen werden.
Und selbstverständlich wird auch die neue Airline aus Saudi-Arabien niemals an einen dieser Airports fliegen!

(könnte Ironie enthalten :))
Ihre sogenannte ironische Pointe übersieht zwei ziemlich zentrale Punkte.

Erstens: Luftverkehrsabkommen sind keine Wunschkonzerte. Auch wenn einzelne Regelungen aus heutiger Sicht unvorteilhaft erscheinen mögen, sind sie völkerrechtlich bindend und müssen eingehalten werden. Einseitig "verbannen" funktioniert schlicht nicht, ohne Gegenmaßnahmen zu provozieren oder die eigene Verlässlichkeit als Vertragspartner zu beschädigen. Gerade für ein exportorientiertes Land wie Deutschland wäre das ein ziemlich teures Signal.

Zweitens: Der Wettbewerb ist eben nicht so "sauber", wie die Ironie suggeriert. Viele Golf-Airlines profitieren nachweislich von strukturellen Vorteilen – etwa durch staatliche Unterstützung, günstigere Finanzierung, weniger strenge arbeitsrechtliche Vorgaben oder indirekte Subventionen über Infrastruktur. Das verzerrt den Wettbewerb gegenüber europäischen Airlines erheblich. Insofern ist die Debatte um Verkehrsrechte nicht nur protektionistische Symbolpolitik, sondern berührt reale Wettbewerbsfragen.

Kurz gesagt: Man kann die Forderung nach mehr Fairness im Wettbewerb kritisieren oder unterstützen – aber so zu tun, als ginge es nur um eine einfache, widerspruchsfreie "Öffnung für alle", greift zu kurz.
Beitrag vom 10.06.2026 - 14:32 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4336 Beiträge)
Konsequenterweise sollte daher auch angestrebt werden EK (und die anderen Airlines von da) aus FRA, MUC, HAM etc. zu verbannen. Denn das kann alles, umweltverträglich und mit sicheren und sozialen Arbeitsplätzen von europäischen, vornehmlich deutschen Airlines übernommen werden.
Und selbstverständlich wird auch die neue Airline aus Saudi-Arabien niemals an einen dieser Airports fliegen!

(könnte Ironie enthalten :))
Ihre sogenannte ironische Pointe übersieht zwei ziemlich zentrale Punkte.

Erstens: Luftverkehrsabkommen sind keine Wunschkonzerte. Auch wenn einzelne Regelungen aus heutiger Sicht unvorteilhaft erscheinen mögen, sind sie völkerrechtlich bindend und müssen eingehalten werden. Einseitig "verbannen" funktioniert schlicht nicht, ohne Gegenmaßnahmen zu provozieren oder die eigene Verlässlichkeit als Vertragspartner zu beschädigen. Gerade für ein exportorientiertes Land wie Deutschland wäre das ein ziemlich teures Signal.

Zweitens: Der Wettbewerb ist eben nicht so "sauber", wie die Ironie suggeriert. Viele Golf-Airlines profitieren nachweislich von strukturellen Vorteilen – etwa durch staatliche Unterstützung, günstigere Finanzierung, weniger strenge arbeitsrechtliche Vorgaben oder indirekte Subventionen über Infrastruktur. Das verzerrt den Wettbewerb gegenüber europäischen Airlines erheblich. Insofern ist die Debatte um Verkehrsrechte nicht nur protektionistische Symbolpolitik, sondern berührt reale Wettbewerbsfragen.

Kurz gesagt: Man kann die Forderung nach mehr Fairness im Wettbewerb kritisieren oder unterstützen – aber so zu tun, als ging9e es nur um eine einfache, widerspruchsfreie "Öffnung für alle", greift zu kurz.

Übernehmen Sie jetzt die Rolle von @Christian159;).

'Fairness im Wettbewerb'!?
Auf welchem Wunschplaneten leben Sie denn?
Das ist doch arg naiv!

Denken Sie das mal konsequent zu Ende, z.B. Richtung China, USA, ja auch immer noch Russland - da gibt es viele, auch deutsche Unternehmen, die auf Fairness pfeifen.
Oder unsere Ausräuberung von Drittstaatenländern (dazu hatten Sie sich m.E. hier auch schon geäußert) und, und und.
Beitrag vom 10.06.2026 - 16:01 Uhr
Useratc
User (768 Beiträge)
Die Lufthansa soll sich mal entscheiden. Entweder sie bieten in Berlin endlich ein paar Fernflüge an, oder sie gehen aus dem Weg.
Beitrag vom 10.06.2026 - 16:32 Uhr
UserChristian159
User (1729 Beiträge)
Konsequenterweise sollte daher auch angestrebt werden EK (und die anderen Airlines von da) aus FRA, MUC, HAM etc. zu verbannen. Denn das kann alles, umweltverträglich und mit sicheren und sozialen Arbeitsplätzen von europäischen, vornehmlich deutschen Airlines übernommen werden.
Und selbstverständlich wird auch die neue Airline aus Saudi-Arabien niemals an einen dieser Airports fliegen!

(könnte Ironie enthalten :))
Ihre sogenannte ironische Pointe übersieht zwei ziemlich zentrale Punkte.

Erstens: Luftverkehrsabkommen sind keine Wunschkonzerte. Auch wenn einzelne Regelungen aus heutiger Sicht unvorteilhaft erscheinen mögen, sind sie völkerrechtlich bindend und müssen eingehalten werden. Einseitig "verbannen" funktioniert schlicht nicht, ohne Gegenmaßnahmen zu provozieren oder die eigene Verlässlichkeit als Vertragspartner zu beschädigen. Gerade für ein exportorientiertes Land wie Deutschland wäre das ein ziemlich teures Signal.

Zweitens: Der Wettbewerb ist eben nicht so "sauber", wie die Ironie suggeriert. Viele Golf-Airlines profitieren nachweislich von strukturellen Vorteilen – etwa durch staatliche Unterstützung, günstigere Finanzierung, weniger strenge arbeitsrechtliche Vorgaben oder indirekte Subventionen über Infrastruktur. Das verzerrt den Wettbewerb gegenüber europäischen Airlines erheblich. Insofern ist die Debatte um Verkehrsrechte nicht nur protektionistische Symbolpolitik, sondern berührt reale Wettbewerbsfragen.

Kurz gesagt: Man kann die Forderung nach mehr Fairness im Wettbewerb kritisieren oder unterstützen – aber so zu tun, als ging9e es nur um eine einfache, widerspruchsfreie "Öffnung für alle", greift zu kurz.

Übernehmen Sie jetzt die Rolle von @Christian159;).

'Fairness im Wettbewerb'!?
Auf welchem Wunschplaneten leben Sie denn?
Das ist doch arg naiv!

Denken Sie das mal konsequent zu Ende, z.B. Richtung China, USA, ja auch immer noch Russland - da gibt es viele, auch deutsche Unternehmen, die auf Fairness pfeifen.
Oder unsere Ausräuberung von Drittstaatenländern (dazu hatten Sie sich m.E. hier auch schon geäußert) und, und und.

Sie sind doch der Moralapostel dieses Forums!

Erinnern Sie sich nicht an Ihr: "Geschäft vor Moral"?

Nur bei dem Thema Emirates nach Berlin ist Moral plötzlich kein Thema mehr. Eigentlich schade, wenn man bedenkt, wie sehr die VAE von den europäischen Sanktionen gegenüber Russland profitieren und somit Kriegsgewinnler sind. Aber das scheint ja für Sie in Ordnung zu sein, weil - Zitat @Jordi - "… die VAE niemals Sanktionen gegen Russland verkündet habe".
Geschäft vor Moral ist genau das, was Sie hier einfordern!

Enthält keine Ironie!
Beitrag vom 10.06.2026 - 16:57 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2185 Beiträge)
Die Lufthansa soll sich mal entscheiden. Entweder sie bieten in Berlin endlich ein paar Fernflüge an, oder sie gehen aus dem Weg.

Welchen Fernflüge steht die Lufthansa denn im Weg? Ich lese immer wieder nur Emirates und da bietet doch Lufthansa und Condor genau das an, was Sie fordern. Um wen geht es also noch, der gerne nach Berlin fliegen will, aber nicht darf?
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