Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Qatar Airways macht Berlin-Doha zur ...

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Beitrag vom 04.03.2025 - 11:36 Uhr
Userfliegerschmunz
User (1022 Beiträge)
Herr Antinori kennt sich ja bestens aus in Deutschland. da hat die EU ja einiges getan, um Arbeitsplätze zu exportieren.
Beitrag vom 04.03.2025 - 12:47 Uhr
UserA320Fam
User (2332 Beiträge)
Bringt mich auch auf die Palme! 🤮
Beitrag vom 04.03.2025 - 13:03 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4551 Beiträge)
Ich sehe das auch als massive Wettbewerbsverzerrungen zu Ungunsten der EU - Airlines, konkret hier natürlich der LHG.

Ich finde jedoch einen anderen Aspekt ziemlich interessant.
Berlin und das Umland werden ja öfters als 'mit nicht ausreichendem PAX - Potential' für die Langstrecke betrachtet. Angesichts von 3 Großraum Fliegern täglich, plus DE und EW (nach DXB), zumindest Richtung Osten und Südosten, sowie Afrika, scheint diese These zumindest überdenkenswert.
Wenn man nun noch die ganzen täglichen Zubringer von IB, AF, KLM u.a. dazu zählt... .

Natürlich ist mir klar das es fast unmöglich scheint jeweils eine Destination Langstrecke aus Berlin mit Großgerät vollzubekommen, da die PAXe aus BER von QR und den anderen Airlines in ihren Drehkreuzen auf viele Destination verteilt werden. Wäre es daher für die LHG nicht interessant, Ihre Drehkreuze außerhalb Deutschlands mit LX,OS,SN und ITA noch mehr, als bisher, zu bedienen?

Dazu würden mich sehr die Meinungen anderer Foristen interessieren, insbesondere was dem entgegen steht, interessieren.
Beitrag vom 04.03.2025 - 13:20 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2234 Beiträge)
Ich sehe das auch als massive Wettbewerbsverzerrungen zu Ungunsten der EU - Airlines, konkret hier natürlich der LHG.

Ich finde jedoch einen anderen Aspekt ziemlich interessant.
Berlin und das Umland werden ja öfters als 'mit nicht ausreichendem PAX - Potential' für die Langstrecke betrachtet. Angesichts von 3 Großraum Fliegern täglich, plus DE und EW (nach DXB), zumindest Richtung Osten und Südosten, sowie Afrika, scheint diese These zumindest überdenkenswert.
Wenn man nun noch die ganzen täglichen Zubringer von IB, AF, KLM u.a. dazu zählt... .

Natürlich ist mir klar das es fast unmöglich scheint jeweils eine Destination Langstrecke aus Berlin mit Großgerät vollzubekommen, da die PAXe aus BER von QR und den anderen Airlines in ihren Drehkreuzen auf viele Destination verteilt werden. Wäre es daher für die LHG nicht interessant, Ihre Drehkreuze außerhalb Deutschlands mit LX,OS,SN und ITA noch mehr, als bisher, zu bedienen?

Dazu würden mich sehr die Meinungen anderer Foristen interessieren, insbesondere was dem entgegen steht, interessieren.

Ich konnte Ihren Gedankengang da nicht wirklich nachvollziehen. Warum sollte die LHG die Zubringer zu den Hubs außerhalb Deutschlands erhöhen? Nur weil es da andere Airlines gibt, die auch Zubringer ab dem BER anbieten?

Wenn das wirklich die Idee ist, geht das in meinen Augen nicht auf. Nur, weil jemand anderes auch im Markt aktiv ist und ein Angebot platziert hat, muss ich ja nicht automatisch mein Angebot erhöhen. Ich, als Unternehmer, würde es ja nur erhöhen, wenn ich dadurch einen Vorteil sehe. Also entweder, wenn meine eigenen Kapazitäten voll ausgeschöpft sind und ich mehr absetzen könnte, oder wenn ich in den Preiskampf gehen will, den Markt mit Angebot flute und so hoffe dem Konkurrenten Kunden abzujagen.
Das erste denke ich, würde man schon machen, wenn denn die eigenen Zahlen das hergeben; die zweite Möglichkeit nur, wenn ich in einer komfortablen finanziellen Situation bin und mir es egal ist, ob ich auf diese Art dann Geld verliere und einen längeren Atem haben kann, als die Konkurrenz. Das sehe ich gerade bei der LHG nicht.

Beides klappt auch nur, wenn ich den Konkurrenten wirklich ersetzen kann. Wenn man sieht, worin Qatar Airways gut ist (Strecken nach Asien, Ozeanien), dann kann da LH ja kaum noch eine Alternative bieten. Von daher sehe ich nicht, in wie weit das sinnvoll sein sollte, die Kapazitäten zu erhöhen, nur weil viele andere auch Zubringerflüge anbieten.

Beitrag vom 04.03.2025 - 13:30 Uhr
UserJochen Hansen
User (403 Beiträge)
Ich sehe das auch als massive Wettbewerbsverzerrungen zu Ungunsten der EU - Airlines, konkret hier natürlich der LHG.

Ich finde jedoch einen anderen Aspekt ziemlich interessant.
Berlin und das Umland werden ja öfters als 'mit nicht ausreichendem PAX - Potential' für die Langstrecke betrachtet. Angesichts von 3 Großraum Fliegern täglich, plus DE und EW (nach DXB), zumindest Richtung Osten und Südosten, sowie Afrika, scheint diese These zumindest überdenkenswert.
Wenn man nun noch die ganzen täglichen Zubringer von IB, AF, KLM u.a. dazu zählt... .

Natürlich ist mir klar das es fast unmöglich scheint jeweils eine Destination Langstrecke aus Berlin mit Großgerät vollzubekommen, da die PAXe aus BER von QR und den anderen Airlines in ihren Drehkreuzen auf viele Destination verteilt werden. Wäre es daher für die LHG nicht interessant, Ihre Drehkreuze außerhalb Deutschlands mit LX,OS,SN und ITA noch mehr, als bisher, zu bedienen?

Dazu würden mich sehr die Meinungen anderer Foristen interessieren, insbesondere was dem entgegen steht, interessieren.

Moin,

ich würde einfach sagen, dass die LHG sich bestätigt fühlt, dass einfach nichts vom BER geht. Selbst wenn Qatar 7 x täglich fliegen würde & dies als Beweis gelten könnte, da Potential da ist.
Lieber wird gebetsmühlenartig behauptet, dass man schon genug Hubs (die selbstverständlich aus allen Himmelsrichtungen u.A. BER/DUS/HAM gefeedert werden).

Man möchte es unternehmenspolitisch nicht. Die neue Bundesregierung mit Verkehrsminister aus Bayern wird es sicher nicht einfacher machen, die Stimme zu heben.

Daher: Klappe zu, Affe tod

Gruß,
Jochen
Beitrag vom 04.03.2025 - 14:40 Uhr
UserChristian159
User (1819 Beiträge)
Moin,

ich würde einfach sagen, dass die LHG sich bestätigt fühlt, dass einfach nichts vom BER geht. Selbst wenn Qatar 7 x täglich fliegen würde & dies als Beweis gelten könnte, da Potential da ist.
Lieber wird gebetsmühlenartig behauptet, dass man schon genug Hubs (die selbstverständlich aus allen Himmelsrichtungen u.A. BER/DUS/HAM gefeedert werden).

Man möchte es unternehmenspolitisch nicht.

Könnten Sie das mal verdeutlichen?
Meinen Sie, LH möchte aus 'unternehmenspolitischen Gründen' auf Zusatzgewinn durch BER als HUB verzichten? Und das, obwohl die Boni der Manager durch mehr Gewinn steigen würden?
Beitrag vom 04.03.2025 - 15:25 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4551 Beiträge)
Ich sehe das auch als massive Wettbewerbsverzerrungen zu Ungunsten der EU - Airlines, konkret hier natürlich der LHG.

Ich finde jedoch einen anderen Aspekt ziemlich interessant.
Berlin und das Umland werden ja öfters als 'mit nicht ausreichendem PAX - Potential' für die Langstrecke betrachtet. Angesichts von 3 Großraum Fliegern täglich, plus DE und EW (nach DXB), zumindest Richtung Osten und Südosten, sowie Afrika, scheint diese These zumindest überdenkenswert.
Wenn man nun noch die ganzen täglichen Zubringer von IB, AF, KLM u.a. dazu zählt... .

Natürlich ist mir klar das es fast unmöglich scheint jeweils eine Destination Langstrecke aus Berlin mit Großgerät vollzubekommen, da die PAXe aus BER von QR und den anderen Airlines in ihren Drehkreuzen auf viele Destination verteilt werden. Wäre es daher für die LHG nicht interessant, Ihre Drehkreuze außerhalb Deutschlands mit LX,OS,SN und ITA noch mehr, als bisher, zu bedienen?

Dazu würden mich sehr die Meinungen anderer Foristen interessieren, insbesondere was dem entgegen steht, interessieren.

Moin,

ich würde einfach sagen, dass die LHG sich bestätigt fühlt, dass einfach nichts vom BER geht. Selbst wenn Qatar 7 x täglich fliegen würde & dies als Beweis gelten könnte, da Potential da ist.
Lieber wird gebetsmühlenartig behauptet, dass man schon genug Hubs (die selbstverständlich aus allen Himmelsrichtungen u.A. BER/DUS/HAM gefeedert werden).

Man möchte es unternehmenspolitisch nicht. Die neue Bundesregierung mit Verkehrsminister aus Bayern wird es sicher nicht einfacher machen, die Stimme zu heben.

Daher: Klappe zu, Affe tod

Gruß,
Jochen

Ich kann schon verstehen das LH bzw. die LHA, die jahrzehntelang ihr Hubsystem aufgebaut hat, nun kein Geld in einen weiteren, deutschen(!) Hub stecken will. Das wäre betriebswirtschaftlicher Unsinn.
Beitrag vom 04.03.2025 - 15:33 Uhr
UserJochen Hansen
User (403 Beiträge)
Moin,

ich würde einfach sagen, dass die LHG sich bestätigt fühlt, dass einfach nichts vom BER geht. Selbst wenn Qatar 7 x täglich fliegen würde & dies als Beweis gelten könnte, da Potential da ist.
Lieber wird gebetsmühlenartig behauptet, dass man schon genug Hubs (die selbstverständlich aus allen Himmelsrichtungen u.A. BER/DUS/HAM gefeedert werden).

Man möchte es unternehmenspolitisch nicht.

Könnten Sie das mal verdeutlichen?
Meinen Sie, LH möchte aus 'unternehmenspolitischen Gründen' auf Zusatzgewinn durch BER als HUB verzichten? Und das, obwohl die Boni der Manager durch mehr Gewinn steigen würden?

Nein, die Lufthansa hat vor Jahren/Jahrzehnten entschieden, dass auch ein neuer Airport in Berlin für sie irrelevant ist, für eine qualitative Ausweitung des Angebotes vor Ort.

Es wird dagegen 30 mal täglich nach FRA/MUC/ZRH/VIE/BRS und bald auch FCO geflogen.

Alles zu Wohle der der Anbindung der Hauptstadtregion. Ist halt so und wird sich nicht ändern.
Beitrag vom 04.03.2025 - 15:46 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4551 Beiträge)
Ich sehe das auch als massive Wettbewerbsverzerrungen zu Ungunsten der EU - Airlines, konkret hier natürlich der LHG.

Ich finde jedoch einen anderen Aspekt ziemlich interessant.
Berlin und das Umland werden ja öfters als 'mit nicht ausreichendem PAX - Potential' für die Langstrecke betrachtet. Angesichts von 3 Großraum Fliegern täglich, plus DE und EW (nach DXB), zumindest Richtung Osten und Südosten, sowie Afrika, scheint diese These zumindest überdenkenswert.
Wenn man nun noch die ganzen täglichen Zubringer von IB, AF, KLM u.a. dazu zählt... .

Natürlich ist mir klar das es fast unmöglich scheint jeweils eine Destination Langstrecke aus Berlin mit Großgerät vollzubekommen, da die PAXe aus BER von QR und den anderen Airlines in ihren Drehkreuzen auf viele Destination verteilt werden. Wäre es daher für die LHG nicht interessant, Ihre Drehkreuze außerhalb Deutschlands mit LX,OS,SN und ITA noch mehr, als bisher, zu bedienen?

Dazu würden mich sehr die Meinungen anderer Foristen interessieren, insbesondere was dem entgegen steht, interessieren.

Ich konnte Ihren Gedankengang da nicht wirklich nachvollziehen. Warum sollte die LHG die Zubringer zu den Hubs außerhalb Deutschlands erhöhen? Nur weil es da andere Airlines gibt, die auch Zubringer ab dem BER anbieten?

Ich dachte immer man stellt sich dem Wettbewerb in dem man u.a. versucht diesem Marktanteile abzunehmen ð?¤?.

Wenn das wirklich die Idee ist, geht das in meinen Augen nicht auf. Nur, weil jemand anderes auch im Markt aktiv ist und ein Angebot platziert hat, muss ich ja nicht automatisch mein Angebot erhöhen. Ich, als Unternehmer, würde es ja nur erhöhen, wenn ich dadurch einen Vorteil sehe. Also entweder, wenn meine eigenen Kapazitäten voll ausgeschöpft sind und ich mehr absetzen könnte, oder wenn ich in den Preiskampf gehen will, den Markt mit Angebot flute und so hoffe dem Konkurrenten Kunden abzujagen.

Es hat ja nicht nur ein Anderer 'ein Angebot platziert bzw. ist im Markt aktiv', sondern es ist offensichtlich auch ein entsprechendes Potential vorhanden.

Die LHA ist m.E., mit den genannten Hubs, hervorragend aufgestellt um hier erfolgreich gegenhalten zu können. Aber nicht nur das, sondern auch mit anderen Argumenten, z.B. das man nicht auf der Hälfte der Strecke, meistens Nachts, umsteigen muss. Auch im Service scheint mir, vor allem LX und OS durchaus in der Lage da mitzuhalten (zumindest ist mir das, von meinen früheren Flügen, so in Erinnerung).

Das erste denke ich, würde man schon machen, wenn denn die eigenen Zahlen das hergeben; die zweite Möglichkeit nur, wenn ich in einer komfortablen finanziellen Situation bin und mir es egal ist, ob ich auf diese Art dann Geld verliere und einen längeren Atem haben kann, als die Konkurrenz. Das sehe ich gerade bei der LHG nicht.

Das es nicht Dumping sein muss, habe ich oben beschrieben. Da bin ich völlig bei Ihnen, das kann die LHA z.Zt. absolut nicht - sollte aber auch nicht das Mittel der Wahl sein.

Beides klappt auch nur, wenn ich den Konkurrenten wirklich ersetzen kann. Wenn man sieht, worin Qatar Airways gut ist (Strecken nach Asien, Ozeanien), dann kann da LH ja kaum noch eine Alternative bieten. Von daher sehe ich nicht, in wie weit das sinnvoll sein sollte, die Kapazitäten zu erhöhen, nur weil viele andere auch Zubringerflüge anbieten.


Natürlich, wenn die angebotenen Kapazitäten für die Langstrecken der LHA voll ausgeschöpft werden, dann macht das natürlich keinen Sinn. Allerdings, wenn ich richtig verstanden habe, sollen ja diese Kapazitäten in den nächsten Jahren vergrößert werden. Und diese müssen eben auch erstmal abgesetzt werden.
Beitrag vom 04.03.2025 - 16:31 Uhr
UserDaedalos1504
User (1026 Beiträge)
Aus Sicht des Kunden ist es eine gute Nachricht. Konkurrenz belebt das Geschäft und hält die Preise niedrig.
Beitrag vom 04.03.2025 - 17:53 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2234 Beiträge)
Ich konnte Ihren Gedankengang da nicht wirklich nachvollziehen. Warum sollte die LHG die Zubringer zu den Hubs außerhalb Deutschlands erhöhen? Nur weil es da andere Airlines gibt, die auch Zubringer ab dem BER anbieten?

Ich dachte immer man stellt sich dem Wettbewerb in dem man u.a. versucht diesem Marktanteile abzunehmen ð?¤?.

Man ist ja schon im Markt drin. Diese Annahme, dass nur weil der Konkurrent viel Kapazität anbietet, dass man deswegen jetzt auch mehr Kapazität einplanen soll, würde ja zwangsläufig zu einem Ã?berangebot führen, was Sie selbst ja auch nicht wollen. Daher geht für mich diese Logik nicht auf.

Wenn das wirklich die Idee ist, geht das in meinen Augen nicht auf. Nur, weil jemand anderes auch im Markt aktiv ist und ein Angebot platziert hat, muss ich ja nicht automatisch mein Angebot erhöhen. Ich, als Unternehmer, würde es ja nur erhöhen, wenn ich dadurch einen Vorteil sehe. Also entweder, wenn meine eigenen Kapazitäten voll ausgeschöpft sind und ich mehr absetzen könnte, oder wenn ich in den Preiskampf gehen will, den Markt mit Angebot flute und so hoffe dem Konkurrenten Kunden abzujagen.

Es hat ja nicht nur ein Anderer 'ein Angebot platziert bzw. ist im Markt aktiv', sondern es ist offensichtlich auch ein entsprechendes Potential vorhanden.

So wie die LH selbst ja auch. Da geht meinetwegen, wenn man darüber spricht, dass jetzt 3 Anbieter erfolgreich Flüge von BER nach HAM anbieten, dass man dann sagt, da ist Potenzial, deswegen gehen wir da auch rein, aber man ist ja schon da. Wenn man es im bestehenden Markt bisher nicht schafft die Flieger voll zu machen, aber die Konkurrenz mehr Angebot reinbringt, weil da so viel Potenzial ist, dann sollte man sich fragen, woran das liegt. Preis, Service, Produkt, etc... Da einfach stumpf mehr Kapazität rein bringen, weil die anderen es auch machen, bringt ja nicht automatisch mehr Absatz. Das sollte man nur machen, wenn man entsprechend selbst auch bereits zumindest den Großteil des eigenen Angebots absetzen konnte. Ansonsten schafft man mehr leere Plätze, die man durch die Gegend fliegt.

Die LHA ist m.E., mit den genannten Hubs, hervorragend aufgestellt um hier erfolgreich gegenhalten zu können. Aber nicht nur das, sondern auch mit anderen Argumenten, z.B. das man nicht auf der Hälfte der Strecke, meistens Nachts, umsteigen muss. Auch im Service scheint mir, vor allem LX und OS durchaus in der Lage da mitzuhalten (zumindest ist mir das, von meinen früheren Flügen, so in Erinnerung).

s.o.

Das erste denke ich, würde man schon machen, wenn denn die eigenen Zahlen das hergeben; die zweite Möglichkeit nur, wenn ich in einer komfortablen finanziellen Situation bin und mir es egal ist, ob ich auf diese Art dann Geld verliere und einen längeren Atem haben kann, als die Konkurrenz. Das sehe ich gerade bei der LHG nicht.

Das es nicht Dumping sein muss, habe ich oben beschrieben. Da bin ich völlig bei Ihnen, das kann die LHA z.Zt. absolut nicht - sollte aber auch nicht das Mittel der Wahl sein.

Da sind wir uns einig. Aber wie oben geschrieben, führt die bloße Ableitung aus der Tatsache, dass der Konkurrent mehr Angebot absetzen kann, genau dazu.

Beides klappt auch nur, wenn ich den Konkurrenten wirklich ersetzen kann. Wenn man sieht, worin Qatar Airways gut ist (Strecken nach Asien, Ozeanien), dann kann da LH ja kaum noch eine Alternative bieten. Von daher sehe ich nicht, in wie weit das sinnvoll sein sollte, die Kapazitäten zu erhöhen, nur weil viele andere auch Zubringerflüge anbieten.


Natürlich, wenn die angebotenen Kapazitäten für die Langstrecken der LHA voll ausgeschöpft werden, dann macht das natürlich keinen Sinn. Allerdings, wenn ich richtig verstanden habe, sollen ja diese Kapazitäten in den nächsten Jahren vergrößert werden. Und diese müssen eben auch erstmal abgesetzt werden.

Was ich jetzt nicht verstehe: Am Anfang schrieben Sie davon, dass durch diesen Erfolg anderer Airlines jetzt die LHG mehr ANgebote zu ihren nicht deutsche Hubs bringen solle... jetzt geht es die ganze Zeit nur noch um LHA.

Selbst wenn man die neuen Ziele, die die LHA gerade sucht, auf die LHG umschreibt, dann reden wir hier über einen längerfristigen Plan. Da hatte ich dann Ihre Reaktion falsch verstanden, da das für mich nach eher einer kurzfristigen "Aufforderung" klang.
Beitrag vom 04.03.2025 - 20:05 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4551 Beiträge)
Ich konnte Ihren Gedankengang da nicht wirklich nachvollziehen. Warum sollte die LHG die Zubringer zu den Hubs außerhalb Deutschlands erhöhen? Nur weil es da andere Airlines gibt, die auch Zubringer ab dem BER anbieten?

Ich dachte immer man stellt sich dem Wettbewerb in dem man u.a. versucht diesem Marktanteile abzunehmen ð?¤?.

Man ist ja schon im Markt drin. Diese Annahme, dass nur weil der Konkurrent viel Kapazität anbietet, dass man deswegen jetzt auch mehr Kapazität einplanen soll, würde ja zwangsläufig zu einem Ã?berangebot führen, was Sie selbst ja auch nicht wollen. Daher geht für mich diese Logik nicht auf.

Also gibt man sich mit dem Marktanteil am BER zufrieden?
Merkwürdig, ich hatte die ganze Aktivitäten der LH Group (sorry, LHA war ein Schreibfehler), wie die Akquise neuer Airlines (ITA, AirBaltic, vielleicht noch TAP) - diese kosten ja auch nicht gerade wenig Geld - durchaus als den Versuch der Vergrößerung der eigenen Möglichkeiten, des eigenen Angebots verstanden.

Wenn das wirklich die Idee ist, geht das in meinen Augen nicht auf. Nur, weil jemand anderes auch im Markt aktiv ist und ein Angebot platziert hat, muss ich ja nicht automatisch mein Angebot erhöhen. Ich, als Unternehmer, würde es ja nur erhöhen, wenn ich dadurch einen Vorteil sehe. Also entweder, wenn meine eigenen Kapazitäten voll ausgeschöpft sind und ich mehr absetzen könnte, oder wenn ich in den Preiskampf gehen will, den Markt mit Angebot flute und so hoffe dem Konkurrenten Kunden abzujagen.

Es hat ja nicht nur ein Anderer 'ein Angebot platziert bzw. ist im Markt aktiv', sondern es ist offensichtlich auch ein entsprechendes Potential vorhanden.

So wie die LH selbst ja auch. Da geht meinetwegen, wenn man darüber spricht, dass jetzt 3 Anbieter erfolgreich Flüge von BER nach HAM anbieten, dass man dann sagt, da ist Potenzial, deswegen gehen wir da auch rein, aber man ist ja schon da. Wenn man es im bestehenden Markt bisher nicht schafft die Flieger voll zu machen, aber die Konkurrenz mehr Angebot reinbringt, weil da so viel Potenzial ist, dann sollte man sich fragen, woran das liegt. Preis, Service, Produkt, etc... Da einfach stumpf mehr Kapazität rein bringen, weil die anderen es auch machen, bringt ja nicht automatisch mehr Absatz. Das sollte man nur machen, wenn man entsprechend selbst auch bereits zumindest den Großteil des eigenen Angebots absetzen konnte. Ansonsten schafft man mehr leere Plätze, die man durch die Gegend fliegt.

Jetzt verwirren Sie mich. Wenn also eine Airline (wieder) neue Flüge von BER - HAM erfolgreich auflegen würde, dann würde LH quasi zum 'Gegenschlag' ausholen und auch diese Strecke fliegen. Wenn aber ein Wettbewerber mehr Potential an einem Flughafen erkennt und das erfolgreich abschöpft (es gab ja seinerzeit schon Zweifel an den 2 täglichen Flügen von QR, die offenbar aber erfolgreich sind), dann sieht man tatenlos zu!?
Obwohl man 'schon da' ist und alle Möglichkeiten hätte auch etwas 'davon abzukriegen'.

Die LHA ist m.E., mit den genannten Hubs, hervorragend aufgestellt um hier erfolgreich gegenhalten zu können. Aber nicht nur das, sondern auch mit anderen Argumenten, z.B. das man nicht auf der Hälfte der Strecke, meistens Nachts, umsteigen muss. Auch im Service scheint mir, vor allem LX und OS durchaus in der Lage da mitzuhalten (zumindest ist mir das, von meinen früheren Flügen, so in Erinnerung).

s.o.
dito

Das erste denke ich, würde man schon machen, wenn denn die eigenen Zahlen das hergeben; die zweite Möglichkeit nur, wenn ich in einer komfortablen finanziellen Situation bin und mir es egal ist, ob ich auf diese Art dann Geld verliere und einen längeren Atem haben kann, als die Konkurrenz. Das sehe ich gerade bei der LHG nicht.

Das es nicht Dumping sein muss, habe ich oben beschrieben. Da bin ich völlig bei Ihnen, das kann die LHA z.Zt. absolut nicht - sollte aber auch nicht das Mittel der Wahl sein.

Da sind wir uns einig. Aber wie oben geschrieben, führt die bloße Ableitung aus der Tatsache, dass der Konkurrent mehr Angebot absetzen kann, genau dazu.

s.o.

Beides klappt auch nur, wenn ich den Konkurrenten wirklich ersetzen kann. Wenn man sieht, worin Qatar Airways gut ist (Strecken nach Asien, Ozeanien), dann kann da LH ja kaum noch eine Alternative bieten. Von daher sehe ich nicht, in wie weit das sinnvoll sein sollte, die Kapazitäten zu erhöhen, nur weil viele andere auch Zubringerflüge anbieten.


Natürlich, wenn die angebotenen Kapazitäten für die Langstrecken der LHA voll ausgeschöpft werden, dann macht das natürlich keinen Sinn. Allerdings, wenn ich richtig verstanden habe, sollen ja diese Kapazitäten in den nächsten Jahren vergrößert werden. Und diese müssen eben auch erstmal abgesetzt werden.

Was ich jetzt nicht verstehe: Am Anfang schrieben Sie davon, dass durch diesen Erfolg anderer Airlines jetzt die LHG mehr ANgebote zu ihren nicht deutsche Hubs bringen solle... jetzt geht es die ganze Zeit nur noch um LHA.

Wie oben geschrieben, war ein falscher Fehler ð???, 'mitgenommen' aus meiner Antwort an @Jochen Hansen.

Selbst wenn man die neuen Ziele, die die LHA gerade sucht, auf die LHG umschreibt, dann reden wir hier über einen längerfristigen Plan. Da hatte ich dann Ihre Reaktion falsch verstanden, da das für mich nach eher einer kurzfristigen "Aufforderung" klang.
Beitrag vom 04.03.2025 - 20:40 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2234 Beiträge)
Man ist ja schon im Markt drin. Diese Annahme, dass nur weil der Konkurrent viel Kapazität anbietet, dass man deswegen jetzt auch mehr Kapazität einplanen soll, würde ja zwangsläufig zu einem Ã?berangebot führen, was Sie selbst ja auch nicht wollen. Daher geht für mich diese Logik nicht auf.

Also gibt man sich mit dem Marktanteil am BER zufrieden?
Merkwürdig, ich hatte die ganze Aktivitäten der LH Group (sorry, LHA war ein Schreibfehler), wie die Akquise neuer Airlines (ITA, AirBaltic, vielleicht noch TAP) - diese kosten ja auch nicht gerade wenig Geld - durchaus als den Versuch der Vergrößerung der eigenen Möglichkeiten, des eigenen Angebots verstanden.

So wie die LH selbst ja auch. Da geht meinetwegen, wenn man darüber spricht, dass jetzt 3 Anbieter erfolgreich Flüge von BER nach HAM anbieten, dass man dann sagt, da ist Potenzial, deswegen gehen wir da auch rein, aber man ist ja schon da. Wenn man es im bestehenden Markt bisher nicht schafft die Flieger voll zu machen, aber die Konkurrenz mehr Angebot reinbringt, weil da so viel Potenzial ist, dann sollte man sich fragen, woran das liegt. Preis, Service, Produkt, etc... Da einfach stumpf mehr Kapazität rein bringen, weil die anderen es auch machen, bringt ja nicht automatisch mehr Absatz. Das sollte man nur machen, wenn man entsprechend selbst auch bereits zumindest den Großteil des eigenen Angebots absetzen konnte. Ansonsten schafft man mehr leere Plätze, die man durch die Gegend fliegt.

Jetzt verwirren Sie mich. Wenn also eine Airline (wieder) neue Flüge von BER - HAM erfolgreich auflegen würde, dann würde LH quasi zum 'Gegenschlag' ausholen und auch diese Strecke fliegen. Wenn aber ein Wettbewerber mehr Potential an einem Flughafen erkennt und das erfolgreich abschöpft (es gab ja seinerzeit schon Zweifel an den 2 täglichen Flügen von QR, die offenbar aber erfolgreich sind), dann sieht man tatenlos zu!?
Obwohl man 'schon da' ist und alle Möglichkeiten hätte auch etwas 'davon abzukriegen'.

Nein, das habe ich so nicht geschrieben.
Wenn Sie in dem Markt heute noch nicht drin sind, besteht durchaus die Möglichkeit, dass wenn Sie als Konkurrenz zu den bestehenden Anbieter(n), Kunden gewinnen, die lieber mit Ihrer Airline fliegen, weil Sie beispielsweise günstiger sind, den besseren Service anbieten, Kundenbindungsprogrammen, etc.

Wenn Sie aber heute schon in dem Markt drin, Ihr Auslastungszahlen und Finanzkennzahlen kennen, dann ist die bloße Erhöhung Ihres Angebot, aufgrund der Erhöhung des Konkurrenten, nicht zielführend. Daher meine ich, dass Ihre Schlussfolgerung: Konkurrent erhöht Angebot, ergo muss ich das selbst auch tun, falsch hergeleitet ist.

Was ich jetzt nicht verstehe: Am Anfang schrieben Sie davon, dass durch diesen Erfolg anderer Airlines jetzt die LHG mehr ANgebote zu ihren nicht deutsche Hubs bringen solle... jetzt geht es die ganze Zeit nur noch um LHA.

Wie oben geschrieben, war ein falscher Fehler ð???, 'mitgenommen' aus meiner Antwort an @Jochen Hansen.

Ok, erschließt sich dann für mich aber tatsächlich nicht, warum es nur die nicht deutschen Hubs sein sollen. Wenn Ihre Schlussfolgerung richtig ist, dann dürfte es doch keinen Unterschied machen, wo der Hub ist.
Beitrag vom 04.03.2025 - 21:26 Uhr
User2ndSEG
User (451 Beiträge)
Als erster Kommentierender hätte ich hier gerne meine Meinung mitgeteilt. Offenbar war ich zu kritisch dem Emirat gegenüber, weswegen die Redaktion beschlossen hat, meinen Kommentar erst gar nicht zu veröffentlichen. Sich übergebende Emojis sind ok, eine kritische Meinung nicht.

Eine Aussage für sich.
Beitrag vom 05.03.2025 - 08:05 Uhr
Usercontrail55
User (6340 Beiträge)
Jetzt verwirren Sie mich. Wenn also eine Airline (wieder) neue Flüge von BER - HAM erfolgreich auflegen würde, dann würde LH quasi zum 'Gegenschlag' ausholen und auch diese Strecke fliegen. Wenn aber ein Wettbewerber mehr Potential an einem Flughafen erkennt und das erfolgreich abschöpft (es gab ja seinerzeit schon Zweifel an den 2 täglichen Flügen von QR, die offenbar aber erfolgreich sind), dann sieht man tatenlos zu!?
Obwohl man 'schon da' ist und alle Möglichkeiten hätte auch etwas 'davon abzukriegen'.
Man sieht ja nicht tatenlos zu. Man fliegt selbst von BER an den Golf über Eurowings. Wir wissen nicht, wie das Aufkommen der QR zustande kommt. Ist das insgesamt mehr geworden oder schafft QR es, das Aufkommen nach ME und SEA auf sich zu ziehen und den anderen Anbietern Anteile abzunehmen? Wie teilt sich das auf in Ziel ME oder Umsteiger nach SEA?
Wir kennen die Zahlen der LHG nicht, wie sich ihr Anreil an ME/SEA Passagieren am BER entwickelt hat. Aber die LHG arbeitet an neuen Märkten in SEA und wir diese sicher auch ab BER mit Umsteigen im Hubsystem anbieten.
Wie @FloCO sagte "Wenn Sie aber heute schon in dem Markt drin, Ihr Auslastungszahlen und Finanzkennzahlen kennen..." dann kann man durchaus partizipieren, wohl dosiert, ohne sich zu verheben. Ã?ber die EW scheint die LHG hier einen Weg gefunden zu haben, in diesem Markt zu agieren mit Flügen von CGN, BER, HAJ, STR an der Golf.


Dieser Beitrag wurde am 05.03.2025 08:48 Uhr bearbeitet.
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