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Beitrag 16 - 30 von 34
Beitrag vom 13.12.2025 - 15:53 Uhr
UserHeinzi
User (418 Beiträge)
Eine sehr traurige Entwicklung in der Fliegerwelt. Denn Verdi ging es noch nie um langfristige Vertretung, das zeigt sich doch bei Discover, denen geht es einzig und allein darum, neue Branchen zu erschließen. Und Luftfahrt ist eine sehr öffentlichkeitswirksame Branche.
Denn Verdi bricht der Handel usw. durch riesengroßen Mitgliederschwund weg. Das ist die nackte Angst ums Überleben, der eklige Kampf um neue Branchen hat begonnen.

In den Detailfragen sind sie doch gar nicht drin. Irgendwelche branchenfremden Gewerkschaftsfunktionäre aus Berlin haben doch keine Ahnung von der so speziellen Welt des Berufsalltags der Flieger*innen. Denen geht es nur um Aussenwirkung, Prestige, Aufsichtsrat etc. Das ist für die Beschäftigten insgesamt sehr schade.
Na ja, die mit der Detailkenntnis der speziellen Welt der Flieger*innen haben sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert und denen brechen nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Arbeitsplätze, weg. Vielleicht haben die jungen naiven Kolleg:innen der Discover und City aber verstanden, dass es ihre Arbeitsplätze nur gibt, wenn sie beträchtlich günstiger sind als die etablierten Tochterunternehmen. Da ist es in der Tat ziemlich übergriffig, diesen Kolleg:innen vorzuwerfen, sie würden auf einfache Antworten reinfallen. Vielleicht haben sie ja eine passendere Vision auf die Veränderungen in der Welt als das Establishment, das krampfhaft versucht etwas zu erhalten, was nicht mehr zeitgemäß ist. Frei nach UFO "Wir möchten eine moderne, faire und konkurrenzfähige Vergütungsstruktur... bewusst unkompliziert gehalten und inkludiert sämtliche Zulagen." Nur kommt diese Erkenntnis wohl zu spät.


Der Purser aus dem PR Team, der den Kollegen die Butter auf dem Brot nicht gönnt. Es könnte kaum lustiger sein..>

Da sind Sie auf dem Holzweg. Die sind und waren nie in der Position anderen nichts zu gönnen. Aus meiner bescheidenen Sicht ist das PR Team ist eine Gruppe von Leuten, die sich gerne auf Bildern, mit ohne das Management sehen und auf besondere Sonderflüge hoffen. Einige wollen dann noch die tolle LH repräsentieren oder wie das Instateam der Lufthansa, Werbung für die soooo tollen Jobs bei der Lufthansa machen und Menschen an den Fliegenfänger der Lufthansa hängen. Das war`s. Ich würde sowas nicht für Geld und gute Worte machen wollen. Aber jeder Jeck ist anders. Daher ist das PR Team nun nichts besonderes.
Beitrag vom 13.12.2025 - 19:02 Uhr
Usercontrail55
User (5918 Beiträge)
Eine sehr traurige Entwicklung in der Fliegerwelt. Denn Verdi ging es noch nie um langfristige Vertretung, das zeigt sich doch bei Discover, denen geht es einzig und allein darum, neue Branchen zu erschließen. Und Luftfahrt ist eine sehr öffentlichkeitswirksame Branche.
Denn Verdi bricht der Handel usw. durch riesengroßen Mitgliederschwund weg. Das ist die nackte Angst ums Überleben, der eklige Kampf um neue Branchen hat begonnen.

In den Detailfragen sind sie doch gar nicht drin. Irgendwelche branchenfremden Gewerkschaftsfunktionäre aus Berlin haben doch keine Ahnung von der so speziellen Welt des Berufsalltags der Flieger*innen. Denen geht es nur um Aussenwirkung, Prestige, Aufsichtsrat etc. Das ist für die Beschäftigten insgesamt sehr schade.
Na ja, die mit der Detailkenntnis der speziellen Welt der Flieger*innen haben sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert und denen brechen nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Arbeitsplätze, weg. Vielleicht haben die jungen naiven Kolleg:innen der Discover und City aber verstanden, dass es ihre Arbeitsplätze nur gibt, wenn sie beträchtlich günstiger sind als die etablierten Tochterunternehmen. Da ist es in der Tat ziemlich übergriffig, diesen Kolleg:innen vorzuwerfen, sie würden auf einfache Antworten reinfallen. Vielleicht haben sie ja eine passendere Vision auf die Veränderungen in der Welt als das Establishment, das krampfhaft versucht etwas zu erhalten, was nicht mehr zeitgemäß ist. Frei nach UFO "Wir möchten eine moderne, faire und konkurrenzfähige Vergütungsstruktur... bewusst unkompliziert gehalten und inkludiert sämtliche Zulagen." Nur kommt diese Erkenntnis wohl zu spät.


Der Purser aus dem PR Team, der den Kollegen die Butter auf dem Brot nicht gönnt. Es könnte kaum lustiger sein..>

Da sind Sie auf dem Holzweg. Die sind und waren nie in der Position anderen nichts zu gönnen.
Mensch Heinzi, da stimme ich ihnen 100% zu. Mehr gibt´s dazu auch nicht zu sagen.
Kommt noch was zum Thema, oder ist das durch?
Beitrag vom 13.12.2025 - 21:22 Uhr
UserHeinzi
User (418 Beiträge)
Eine sehr traurige Entwicklung in der Fliegerwelt. Denn Verdi ging es noch nie um langfristige Vertretung, das zeigt sich doch bei Discover, denen geht es einzig und allein darum, neue Branchen zu erschließen. Und Luftfahrt ist eine sehr öffentlichkeitswirksame Branche.
Denn Verdi bricht der Handel usw. durch riesengroßen Mitgliederschwund weg. Das ist die nackte Angst ums Überleben, der eklige Kampf um neue Branchen hat begonnen.

In den Detailfragen sind sie doch gar nicht drin. Irgendwelche branchenfremden Gewerkschaftsfunktionäre aus Berlin haben doch keine Ahnung von der so speziellen Welt des Berufsalltags der Flieger*innen. Denen geht es nur um Aussenwirkung, Prestige, Aufsichtsrat etc. Das ist für die Beschäftigten insgesamt sehr schade.
Na ja, die mit der Detailkenntnis der speziellen Welt der Flieger*innen haben sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert und denen brechen nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Arbeitsplätze, weg. Vielleicht haben die jungen naiven Kolleg:innen der Discover und City aber verstanden, dass es ihre Arbeitsplätze nur gibt, wenn sie beträchtlich günstiger sind als die etablierten Tochterunternehmen. Da ist es in der Tat ziemlich übergriffig, diesen Kolleg:innen vorzuwerfen, sie würden auf einfache Antworten reinfallen. Vielleicht haben sie ja eine passendere Vision auf die Veränderungen in der Welt als das Establishment, das krampfhaft versucht etwas zu erhalten, was nicht mehr zeitgemäß ist. Frei nach UFO "Wir möchten eine moderne, faire und konkurrenzfähige Vergütungsstruktur... bewusst unkompliziert gehalten und inkludiert sämtliche Zulagen." Nur kommt diese Erkenntnis wohl zu spät.


Der Purser aus dem PR Team, der den Kollegen die Butter auf dem Brot nicht gönnt. Es könnte kaum lustiger sein..>

Da sind Sie auf dem Holzweg. Die sind und waren nie in der Position anderen nichts zu gönnen.
Mensch Heinzi, da stimme ich ihnen 100% zu. Mehr gibt´s dazu auch nicht zu sagen.
Kommt noch was zum Thema, oder ist das durch?>

Von meiner Seite vermutlich nicht... zum PR Team.

Dieser Beitrag wurde am 13.12.2025 21:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.12.2025 - 21:41 Uhr
UserHeinzi
User (418 Beiträge)
Ich schätze die Lage stellt sich eher anders da. LH sieht die Chance eine VC und UFO abzuhängen, indem man bei den Töchtern Verträge mit einer anderen Gewerkschaft abschließt und denen Häppchen hinwirft, die werbewirksam aufgeschnappt werden.
Ja sicher. Das Herausragende daran ist, dass man mit so einer billgen Aktion die etablierten GW ausmanövieren kann. Wenn man die Beiträge zu den Verdi Bedingungen bei Discover liest, müssten doch die Mitarbeiter in Scharen zu UFO/VC rennen und für bessere Bedingungen auf die Barrikaden gehen. Das machen sie scheinbar nicht. Die Frage ist, warum? Ist das Angebot und die Vision der Etablierten nicht attraktiv genug? Warum? Was fehlt?>

Na ja, das Establishment hätte sich vermutlich mit den Angeboten der Verdi nicht locken lassen und die Taktik der LH durchschaut. Zudem hätte Verdi keine Mehrheit gehabt um Verhandlungspartner zu werden. Die Frischlinge im Konzern sehen das vermutlich entspannter. Erst mal einen Job haben, wenn auch nicht zu tollen Konditionen, Stunden fliegen und dann später mal schauen ob und was eine Allerweltsgewerkschaft Verdi noch auf die Reihe bekommt. Ist ja keine Ehe auf Lebenszeit.

Hat man das bisherige Establishment erst einmal abgehängt, ist für die Verdi auch Schluss mit lustig. Ich bin nun wahrlich kein Freund der VC, aber das riecht ein wenig stark übel. Daher ist dieser Abschluss eher bedeutungslos, der nächste wird entscheidend sein.> >

Jeder Abschluss ist bedeutend, denn er bestimmt die Richtung. Entscheidend ist, wo man damit in ein paar Jahren steht. Wenn man denn noch steht und es den Job noch gibt.>

Joa, dann ist die Richtung ja klar. Ab nach unten. Offensichtlich glauben die neuen Verdi Kunden, man müsse nur billig sein und alles wird gut. Haben andere im Konzern auch schon gedacht. CS hat ja längst bekundet, dass nur die Billigsten und Willigsten im Konzern zukünftig Geschäft bekommen. Dafür hat er ja soviele Töchter gezeugt. Jetzt freut man sich bei Discover und VL dass man der Mutter die Flieger durch eigene Bescheidenheit abnehmen kann. Wenn man dann die Mutti erst mal unter die Erde gebracht hat, ist man selbst an der Reihe. Warum auch nicht, hat man sich verdient und erarbeitet.
Beitrag vom 14.12.2025 - 08:32 Uhr
Usersf260
User (876 Beiträge)
@Heinzi
Verdi hatte auch bei Discover bei weitem keine Mehrheit. Der AG hat entschieden das so zu machen. Über die Annahme des VTV und MTV haben dann eine Handvoll Verdi Mitglieder abgestimmt und den Rest der Belegschaft damit einfach übergangen. Jeder hat es durchschaut, aber machtlos war man dann am Ende. Die Quittung kam dann bei der BR Wahl.
Beitrag vom 14.12.2025 - 11:21 Uhr
Usercontrail55
User (5918 Beiträge)
Jeder Abschluss ist bedeutend, denn er bestimmt die Richtung. Entscheidend ist, wo man damit in ein paar Jahren steht. Wenn man denn noch steht und es den Job noch gibt.>

Joa, dann ist die Richtung ja klar. Ab nach unten.
Danach sieht es aus.
Offensichtlich glauben die neuen Verdi Kunden, man müsse nur billig sein und alles wird gut.
Vielleicht. Aber warum auch nicht. Andere glauben ja auch, man müsse den Status Quo noch ausbauen und alles wird gut.
Haben andere im Konzern auch schon gedacht.
Im Konzern haben schon viele Vieles gedacht und manch einer hat sich dabei verkalkuliert.
CS hat ja längst bekundet, dass nur die Billigsten und Willigsten im Konzern zukünftig Geschäft bekommen.
Da würde ich sagen, das ist eine der Grundregeln der Betriebswirtschaft. Man setzt das Kapital dort ein, wo es die beste Rendite verspricht. Machen wir das nicht alle so?
Dafür hat er ja soviele Töchter gezeugt.
Stimmt. Scheint, nach einer Lernkurve, auch ab und an zu funktionieren.
Jetzt freut man sich bei Discover und VL dass man der Mutter die Flieger durch eigene Bescheidenheit abnehmen kann. Wenn man dann die Mutti erst mal unter die Erde gebracht hat, ist man selbst an der Reihe. Warum auch nicht, hat man sich verdient und erarbeitet.
Eben. Das ist doch genau der Tenor, den Sie vorgeben. Sie haben sich etwas verdient und erarbeitet und denken die ganze Zeit, das geht schon gut. Wir sind das einzig wahre Unersetzbare. Könnten die Kolleg:innen bei Discover und City doch auch denken.

Dieser Beitrag wurde am 14.12.2025 11:23 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.12.2025 - 11:42 Uhr
Usertop_pax
User (337 Beiträge)
Jeder Abschluss ist bedeutend, denn er bestimmt die Richtung. Entscheidend ist, wo man damit in ein paar Jahren steht. Wenn man denn noch steht und es den Job noch gibt.>

Joa, dann ist die Richtung ja klar. Ab nach unten.
Danach sieht es aus.
Offensichtlich glauben die neuen Verdi Kunden, man müsse nur billig sein und alles wird gut.
Vielleicht. Aber warum auch nicht. Andere glauben ja auch, man müsse den Status Quo noch ausbauen und alles wird gut.
Haben andere im Konzern auch schon gedacht.
Im Konzern haben schon viele Vieles gedacht und manch einer hat sich dabei verkalkuliert.
CS hat ja längst bekundet, dass nur die Billigsten und Willigsten im Konzern zukünftig Geschäft bekommen.
Da würde ich sagen, das ist eine der Grundregeln der Betriebswirtschaft. Man setzt das Kapital dort ein, wo es die beste Rendite verspricht. Machen wir das nicht alle so?
Dafür hat er ja soviele Töchter gezeugt.
Stimmt. Scheint, nach einer Lernkurve, auch ab und an zu funktionieren.
Jetzt freut man sich bei Discover und VL dass man der Mutter die Flieger durch eigene Bescheidenheit abnehmen kann. Wenn man dann die Mutti erst mal unter die Erde gebracht hat, ist man selbst an der Reihe. Warum auch nicht, hat man sich verdient und erarbeitet.
Eben. Das ist doch genau der Tenor, den Sie vorgeben. Sie haben sich etwas verdient und erarbeitet und denken die ganze Zeit, das geht schon gut. Wir sind das einzig wahre Unersetzbare. Könnten die Kolleg:innen bei Discover und City doch auch denken.

Ein Businessmodell das darauf basiert in erster Line Menschen zu transportieren, sollte den Mensch, in diesem Fall den Mitarbeiter nicht nur als Ballast sehen.
Dieses ständige gegeneinander ausspielen schadet am Ende auch dem so geliebten Kapital.


Beitrag vom 14.12.2025 - 12:27 Uhr
UserChristian159
User (1593 Beiträge)
Jeder Abschluss ist bedeutend, denn er bestimmt die Richtung. Entscheidend ist, wo man damit in ein paar Jahren steht. Wenn man denn noch steht und es den Job noch gibt.>

Joa, dann ist die Richtung ja klar. Ab nach unten.
Danach sieht es aus.
Offensichtlich glauben die neuen Verdi Kunden, man müsse nur billig sein und alles wird gut.
Vielleicht. Aber warum auch nicht. Andere glauben ja auch, man müsse den Status Quo noch ausbauen und alles wird gut.
Haben andere im Konzern auch schon gedacht.
Im Konzern haben schon viele Vieles gedacht und manch einer hat sich dabei verkalkuliert.
CS hat ja längst bekundet, dass nur die Billigsten und Willigsten im Konzern zukünftig Geschäft bekommen.
Da würde ich sagen, das ist eine der Grundregeln der Betriebswirtschaft. Man setzt das Kapital dort ein, wo es die beste Rendite verspricht. Machen wir das nicht alle so?
Dafür hat er ja soviele Töchter gezeugt.
Stimmt. Scheint, nach einer Lernkurve, auch ab und an zu funktionieren.
Jetzt freut man sich bei Discover und VL dass man der Mutter die Flieger durch eigene Bescheidenheit abnehmen kann. Wenn man dann die Mutti erst mal unter die Erde gebracht hat, ist man selbst an der Reihe. Warum auch nicht, hat man sich verdient und erarbeitet.
Eben. Das ist doch genau der Tenor, den Sie vorgeben. Sie haben sich etwas verdient und erarbeitet und denken die ganze Zeit, das geht schon gut. Wir sind das einzig wahre Unersetzbare. Könnten die Kolleg:innen bei Discover und City doch auch denken.

Ein Businessmodell das darauf basiert in erster Line Menschen zu transportieren, sollte den Mensch, in diesem Fall den Mitarbeiter nicht nur als Ballast sehen.
Dieses ständige gegeneinander ausspielen schadet am Ende auch dem so geliebten Kapital.

Lassen Sie das mal nicht die Piloten der LCAG hören:)
Beitrag vom 14.12.2025 - 13:47 Uhr
UserHeinzi
User (418 Beiträge)
Jeder Abschluss ist bedeutend, denn er bestimmt die Richtung. Entscheidend ist, wo man damit in ein paar Jahren steht. Wenn man denn noch steht und es den Job noch gibt.>

Joa, dann ist die Richtung ja klar. Ab nach unten.
Danach sieht es aus.
Offensichtlich glauben die neuen Verdi Kunden, man müsse nur billig sein und alles wird gut.
Vielleicht. Aber warum auch nicht. Andere glauben ja auch, man müsse den Status Quo noch ausbauen und alles wird gut.>

Das ist ein allgemeiner Irrtum der Foristen hier. Man glaubt schon lange nicht mehr, dass das gut geht. Daher gibt es auch kein Interesse mehr der LH entgegen zu kommen. Es würde eh nichts nutzen. Dem einen Teil ist es egal, da sie sich über die Zeit retten werden, andere sagen sich, wenn es vorbei ist geht es halt anders weiter und ein paar würden sich vielleicht lieber bücken, so tief es geht. Der Preis wird sein, dass CS in die LH Geschichte als derjenige eingeht, der die LH Passage platt gemacht hat. Das war sein Ziel. Die VC hat sich seit Jahren von CS vorführen lassen und er hat seine Chancen genutzt. Man muss auch jönne könne, oder so ähnlich. Ich würde mitnehmen was geht und es maximal teuer für LH machen, wie es geht.

Haben andere im Konzern auch schon gedacht.
Im Konzern haben schon viele Vieles gedacht und manch einer hat sich dabei verkalkuliert.
CS hat ja längst bekundet, dass nur die Billigsten und Willigsten im Konzern zukünftig Geschäft bekommen.
Da würde ich sagen, das ist eine der Grundregeln der Betriebswirtschaft. Man setzt das Kapital dort ein, wo es die beste Rendite verspricht. Machen wir das nicht alle so?>

Billig ist nicht immer beste Qualität und wer billig einkauft zahlt häufig zweimal.

Dafür hat er ja soviele Töchter gezeugt.
Stimmt. Scheint, nach einer Lernkurve, auch ab und an zu funktionieren.>

Das wird die Zukunkt zeigen.

Jetzt freut man sich bei Discover und VL dass man der Mutter die Flieger durch eigene Bescheidenheit abnehmen kann. Wenn man dann die Mutti erst mal unter die Erde gebracht hat, ist man selbst an der Reihe. Warum auch nicht, hat man sich verdient und erarbeitet.
Eben. Das ist doch genau der Tenor, den Sie vorgeben. Sie haben sich etwas verdient und erarbeitet und denken die ganze Zeit, das geht schon gut. Wir sind das einzig wahre Unersetzbare>

Das konnten die Piloten der Lufthansa vermutlich auch, weil die Lufthansa mal Standards hatte, die Ihnen das erlaubt hat. Seit die LH diese über Bord geworfen hat und nimmt, was sie kriegen kann und wenig koscht, sieht das anders aus. Ich erinnere gerade meinen letzten Flug mit VL und da sieht man halt die Unterschiede schon bei der Arbeit der Kabinenbesatzung. Und da meine ich nicht Getränke und Snacks servieren. Aber den Topf hatte sie auf dem Kopf. Hübsch.

Könnten die Kolleg:innen bei Discover und City doch auch denken. >

Klar,nur dass die noch schneller vor die Pumpe laufen werden. Sei Ihnen gegönnt.
Beitrag vom 14.12.2025 - 14:20 Uhr
Usercontrail55
User (5918 Beiträge)
Jeder Abschluss ist bedeutend, denn er bestimmt die Richtung. Entscheidend ist, wo man damit in ein paar Jahren steht. Wenn man denn noch steht und es den Job noch gibt.>

Offensichtlich glauben die neuen Verdi Kunden, man müsse nur billig sein und alles wird gut.
Vielleicht. Aber warum auch nicht. Andere glauben ja auch, man müsse den Status Quo noch ausbauen und alles wird gut.>

Das ist ein allgemeiner Irrtum der Foristen hier. Man glaubt schon lange nicht mehr, dass das gut geht. Daher gibt es auch kein Interesse mehr der LH entgegen zu kommen. Es würde eh nichts nutzen. Dem einen Teil ist es egal, da sie sich über die Zeit retten werden, andere sagen sich, wenn es vorbei ist geht es halt anders weiter und ein paar würden sich vielleicht lieber bücken, so tief es geht. Der Preis wird sein, dass CS in die LH Geschichte als derjenige eingeht, der die LH Passage platt gemacht hat. Das war sein Ziel.

Die VC hat sich seit Jahren von CS vorführen lassen und er hat seine Chancen genutzt.
Mensch Heinzi, da stimme ich Ihnen schon wieder zu. Das wird noch was mit uns Zwei ;-) Da würde ich mich als Mitglied doch fragen, ist das noch die richtige Vertretung für mich... ? Vielleicht haben sich das andere bereits gefragt.
Man muss auch jönne könne, oder so ähnlich. Ich würde mitnehmen was geht und es maximal teuer für LH machen, wie es geht.
Da hoffe ich mal, das @top_pax hier mitliest.

Da würde ich sagen, das ist eine der Grundregeln der Betriebswirtschaft. Man setzt das Kapital dort ein, wo es die beste Rendite verspricht. Machen wir das nicht alle so?>

Billig ist nicht immer beste Qualität und wer billig einkauft zahlt häufig zweimal.
Ich glaube da verwechseln Sie billig mit günstig.
Dafür hat er ja soviele Töchter gezeugt.
Stimmt. Scheint, nach einer Lernkurve, auch ab und an zu funktionieren.>
Das wird die Zukunkt zeigen.
Jup, das stimme ich schon wieder zu.
Jetzt freut man sich bei Discover und VL dass man der Mutter die Flieger durch eigene Bescheidenheit abnehmen kann. Wenn man dann die Mutti erst mal unter die Erde gebracht hat, ist man selbst an der Reihe. Warum auch nicht, hat man sich verdient und erarbeitet.
Eben. Das ist doch genau der Tenor, den Sie vorgeben. Sie haben sich etwas verdient und erarbeitet und denken die ganze Zeit, das geht schon gut. Wir sind das einzig wahre Unersetzbare

Das konnten die Piloten der Lufthansa vermutlich auch, weil die Lufthansa mal Standards hatte, die Ihnen das erlaubt hat.
Man ist unersetzbar, weil das Management entsprechende Standards setzt? Aha.
Seit die LH diese über Bord geworfen hat und nimmt, was sie kriegen kann und wenig koscht, sieht das anders aus. Ich erinnere gerade meinen letzten Flug mit VL und da sieht man halt die Unterschiede schon bei der Arbeit der Kabinenbesatzung. Und da meine ich nicht Getränke und Snacks servieren. Aber den Topf hatte sie auf dem Kopf. Hübsch.

Könnten die Kolleg:innen bei Discover und City doch auch denken.

Klar,nur dass die noch schneller vor die Pumpe laufen werden. Sei Ihnen gegönnt.
Sie gönnen Ihnen, dass sie scheitern? Wow, da fällt selbst mir nix mehr ein.
Beitrag vom 14.12.2025 - 19:46 Uhr
UserHeinzi
User (418 Beiträge)
Jeder Abschluss ist bedeutend, denn er bestimmt die Richtung. Entscheidend ist, wo man damit in ein paar Jahren steht. Wenn man denn noch steht und es den Job noch gibt.>

Offensichtlich glauben die neuen Verdi Kunden, man müsse nur billig sein und alles wird gut.
Vielleicht. Aber warum auch nicht. Andere glauben ja auch, man müsse den Status Quo noch ausbauen und alles wird gut.>

Das ist ein allgemeiner Irrtum der Foristen hier. Man glaubt schon lange nicht mehr, dass das gut geht. Daher gibt es auch kein Interesse mehr der LH entgegen zu kommen. Es würde eh nichts nutzen. Dem einen Teil ist es egal, da sie sich über die Zeit retten werden, andere sagen sich, wenn es vorbei ist geht es halt anders weiter und ein paar würden sich vielleicht lieber bücken, so tief es geht. Der Preis wird sein, dass CS in die LH Geschichte als derjenige eingeht, der die LH Passage platt gemacht hat. Das war sein Ziel.

Die VC hat sich seit Jahren von CS vorführen lassen und er hat seine Chancen genutzt.
Mensch Heinzi, da stimme ich Ihnen schon wieder zu. Das wird noch was mit uns Zwei ;-) Da würde ich mich als Mitglied doch fragen, ist das noch die richtige Vertretung für mich... ? Vielleicht haben sich das andere bereits gefragt.
Man muss auch jönne könne, oder so ähnlich. Ich würde mitnehmen was geht und es maximal teuer für LH machen, wie es geht.
Da hoffe ich mal, das @top_pax hier mitliest.

Da würde ich sagen, das ist eine der Grundregeln der Betriebswirtschaft. Man setzt das Kapital dort ein, wo es die beste Rendite verspricht. Machen wir das nicht alle so?>

Billig ist nicht immer beste Qualität und wer billig einkauft zahlt häufig zweimal.
Ich glaube da verwechseln Sie billig mit günstig.
Dafür hat er ja soviele Töchter gezeugt.
Stimmt. Scheint, nach einer Lernkurve, auch ab und an zu funktionieren.>
Das wird die Zukunkt zeigen.
Jup, das stimme ich schon wieder zu.
Jetzt freut man sich bei Discover und VL dass man der Mutter die Flieger durch eigene Bescheidenheit abnehmen kann. Wenn man dann die Mutti erst mal unter die Erde gebracht hat, ist man selbst an der Reihe. Warum auch nicht, hat man sich verdient und erarbeitet.
Eben. Das ist doch genau der Tenor, den Sie vorgeben. Sie haben sich etwas verdient und erarbeitet und denken die ganze Zeit, das geht schon gut. Wir sind das einzig wahre Unersetzbare

Das konnten die Piloten der Lufthansa vermutlich auch, weil die Lufthansa mal Standards hatte, die Ihnen das erlaubt hat.
Man ist unersetzbar, weil das Management entsprechende Standards setzt? Aha. >

Das war doch gar nicht schwer. Man hatte bei LH einmal Standards für das eingestellte Personal, die wesentlich höher waren als heute. Dadurch war das Angebot knapp und die Piloten waren recht safe, weil man in der Regel mehr Bedarf hatte als man bekommen konnte. Heute setzt man die Standards runter und hat mehr Angebot als Bedarf.


Seit die LH diese über Bord geworfen hat und nimmt, was sie kriegen kann und wenig koscht, sieht das anders aus. Ich erinnere gerade meinen letzten Flug mit VL und da sieht man halt die Unterschiede schon bei der Arbeit der Kabinenbesatzung. Und da meine ich nicht Getränke und Snacks servieren. Aber den Topf hatte sie auf dem Kopf. Hübsch.

Könnten die Kolleg:innen bei Discover und City doch auch denken.

Klar,nur dass die noch schneller vor die Pumpe laufen werden. Sei Ihnen gegönnt.
Sie gönnen Ihnen, dass sie scheitern? Wow, da fällt selbst mir nix mehr ein.>

Na dann kommen Sie wohl doch nicht in die Versuchung am Ende noch mit mir kuscheln zu müssen.
Genau genommen gönne ich CS, dass er mit seiner "Strategie" scheitert. Was die Mitarbeiter der Töchter angeht habe ich noch nie goutieren können, dass sich Menschen angeboten haben, die gleiche Aufgabe billig erledigen zu wollen und damit anderen geschadet haben. Das passiert bei LH indem Stellen abgebaut, Förderstellen gestrichen und Flieger zu den Billigtöchtern verschoben werden. Das passierte in der Autoindustrie, indem Mitarbeiter von Leiharbeiterfirmen bis zu 70% der Belegschaft ausmachten etc. . Anstelle derer muss man sich dann nicht wundern, wenn viele sie nicht sooo lieb haben. Wenn dann CS noch glaubt auf der Basis eine "Group" formen zu können, kann ich mich nur wundern. Den Personalkörper den er einmal hatte wird er mit dem Konstrukt nicht wieder bekommen und die Loyalität ohnehin nicht.
Beitrag vom 14.12.2025 - 19:52 Uhr
UserHeinzi
User (418 Beiträge)
@Heinzi
Verdi hatte auch bei Discover bei weitem keine Mehrheit. Der AG hat entschieden das so zu machen. Über die Annahme des VTV und MTV haben dann eine Handvoll Verdi Mitglieder abgestimmt und den Rest der Belegschaft damit einfach übergangen. Jeder hat es durchschaut, aber machtlos war man dann am Ende. Die Quittung kam dann bei der BR Wahl.


Ist mir in groben Zügen bekannt. Irgendwie ist mir schleierhaft warum man das nicht juristisch angeht. Die VC hat sich ja auch seit Jahren nicht vor Gericht mit der LH über verschiedene Themen auseinander gesetzt, weil man argumentierte, "das dauert zu lange". Mit guten Worten ist man da auch nicht weiter gekommen.
Beitrag vom 15.12.2025 - 10:08 Uhr
Usercontrail55
User (5918 Beiträge)
@Heinzi
Verdi hatte auch bei Discover bei weitem keine Mehrheit. Der AG hat entschieden das so zu machen. Über die Annahme des VTV und MTV haben dann eine Handvoll Verdi Mitglieder abgestimmt und den Rest der Belegschaft damit einfach übergangen. Jeder hat es durchschaut, aber machtlos war man dann am Ende. Die Quittung kam dann bei der BR Wahl.


Ist mir in groben Zügen bekannt. Irgendwie ist mir schleierhaft warum man das nicht juristisch angeht.
Weil man sich selbst und ohne Not ins Abseits gestellt hat. Man hat zwar ein sehr eindeutiges Mandat, beide GW um die 90% Streikzustimmung, aber es gab einige juristischen Hürden. Mit dem gültigen Tarifvertrag zwischen Discover und Verdi war plötzlich eine Tarifbindung hergestellt und somit eine Tarifruhe für die von Verdi erfassten Inhalte gegeben. Es wurde ein vergleichsweise akzeptables Mindestniveau gesetzt. Über das Tarifeinheitsgesetz hätte man eine Feststellung der tatsächlichen Mitglieder erwirken können, mit dem Risiko, dass Verdi mittlerweile mehr Mitglieder hat. Jeder längere Streik von VC/UFO hätte mit Unterlassungsklagen oder einstweiligen Verfügungen enden können. Das Risiko, juristisch gestoppt zu werden, war real. Gewerkschaften streiken nicht, wenn sie Gefahr laufen, vor Gericht zu verlieren. Das hat die VC schon einmal durchlebt.
Insgesamt hat man versucht mit einer LHA Taktik ein junges modernes Unternehmen zu beeinflussen. Das hat nicht geklappt und ist intern auch diskutiert worden. Auch wenn ein Teil der Mitglieder mit dem Abschluss nicht zufrieden war, so waren wohl die meisten nicht mehr streikbereit. Das Ergebnis entspricht ja in großen Teilen der VC/UFO Forderung, was hätte man gewinnen können, außer das Ego der GWs zu streicheln? Dazu hat man es mit überwiegend jüngeren Beschäftigten zu tun und nicht mit einer kampferprobten Stammbelegschaft. Vielleicht stand eher der Wunsch nach Planbarkeit und die Angst vor einer Eskalation im Vordergrund und man hat erkannt, dass ein "Ja zum Streik" noch lange kein "Ja zum Durchhalten" ist.
Mal sehen ob man etwas gelernt hat, wenn es nun um City geht. Hier kann Verdi jetzt mit dem Discover Abschluss punkten und mit dem MTV. VC/UFO handeln zwar koordiniert, aber nicht abgestimmt. Als ein großer Kostenfaktor bei der Classic wird immer wieder der fehlende Gleichlauf bei COC und CAB Umläufen genannt. Wenn das jetzt in einer Hand ist, macht es die Sache ungleich leichter. Wenn Verdi wieder abschließt, greifen die gleichen Mechanismen wie zuvor. Das passiert, wenn zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist. Warten wir es ab.
Die VC hat sich ja auch seit Jahren nicht vor Gericht mit der LH über verschiedene Themen auseinander gesetzt, weil man argumentierte, "das dauert zu lange". Mit guten Worten ist man da auch nicht weiter gekommen.

Dieser Beitrag wurde am 15.12.2025 10:13 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 15.12.2025 - 12:27 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1274 Beiträge)
Das ist ein allgemeiner Irrtum der Foristen hier. Man glaubt schon lange nicht mehr, dass das gut geht. Daher gibt es auch kein Interesse mehr der LH entgegen zu kommen. Es würde eh nichts nutzen. Dem einen Teil ist es egal, da sie sich über die Zeit retten werden, andere sagen sich, wenn es vorbei ist geht es halt anders weiter und ein paar würden sich vielleicht lieber bücken, so tief es geht. Der Preis wird sein, dass CS in die LH Geschichte als derjenige eingeht, der die LH Passage platt gemacht hat. Das war sein Ziel. Die VC hat sich seit Jahren von CS vorführen lassen und er hat seine Chancen genutzt. Man muss auch jönne könne, oder so ähnlich. Ich würde mitnehmen was geht und es maximal teuer für LH machen, wie es geht.
Frei nach dem Motto: "Macht kaputt was euch kaputt macht!" ... interessante Einstellung!
Beitrag vom 16.12.2025 - 17:46 Uhr
UserKonTra77
User (257 Beiträge)

Nachdem Verdi dann aber weitergezogen ist, bleiben die Flieger*innen in den Flugbetrieben mit Fragezeichen zurück, der Betriebsrat besteht mehrheitlich aus Kolleg*innen der UFO. Eventuell doch ein Zeichen? Betriebliche Themen löst Verdi nicht. Da werden die Flieger*innen allein gelassen. Und werden von UFO-Kolleg*innen vertreten, von Flieger*innen für Flieger*innen. Von Menschen, die die Fliegerwelt und die Branche verstehen. Einer richtigen Fachgewerkschaft. Nicht überall sind Spartengewerkschaften schlecht, besonders, wenn es Kompetenz braucht.

Kompetenz? Wieso verdienen dann Betriebe mit starken Spartengewerkschaften wie die Bahn, Krankenhäuser oder DLH kein Geld?

Mir tut es für die Kolleg*innen der Lufthansa City Airlines leid. Genau so, wie auch 2024 für die Kolleg*innn der Discover Airlines.

Bei mir würden alle Alarmglocken angehen, wenn mein Betrieb sich die für ihn bequemere Gewerkschaft aussucht, und mir das quasi vorgibt. ;) Für mich ist das übergriffig. Aber klar: Mit Verdi ist Kuschelkurs angesagt. Reschinsky zeichnet und zieht weiter. UFO und VC bleiben, und können auch unbequem sein.