Beitrag vom 12.12.2025 - 15:01 Uhr
Sieht die Mehrheit der VL-Crews das auch so?
Oder ist es so wie bei Discover, dass über Nacht eine ver.di-TK gegründet wurde?
Beitrag vom 12.12.2025 - 16:16 Uhr
Sieht die Mehrheit der VL-Crews das auch so?
Oder ist es so wie bei Discover, dass über Nacht eine ver.di-TK gegründet wurde?
Scheint die Discover Beschäftigten nicht besonders gestört zu haben, der VC Aufruf zum Streik ist auf jeden Fall ein ziemlicher Reinfall gewesen.
Beitrag vom 12.12.2025 - 16:44 Uhr
Eine sehr traurige Entwicklung in der Fliegerwelt. Denn Verdi ging es noch nie um langfristige Vertretung, das zeigt sich doch bei Discover, denen geht es einzig und allein darum, neue Branchen zu erschließen. Und Luftfahrt ist eine sehr öffentlichkeitswirksame Branche.
Denn Verdi bricht der Handel usw. durch riesengroßen Mitgliederschwund weg. Das ist die nackte Angst ums Überleben, der eklige Kampf um neue Branchen hat begonnen.
In den Detailfragen sind sie doch gar nicht drin. Irgendwelche branchenfremden Gewerkschaftsfunktionäre aus Berlin haben doch keine Ahnung von der so speziellen Welt des Berufsalltags der Flieger*innen. Denen geht es nur um Aussenwirkung, Prestige, Aufsichtsrat etc. Das ist für die Beschäftigten insgesamt sehr schade.
Aber wer soll es besser wissen? Die sehr jungen Kolleg*innen bei Discover Airlines oder Lufthansa City Airlines sicher noch nicht. Da fehlt leider oft Berufs- und Lebenserfahrung und man fällt auf einfache Antworten rein. Clever gemacht, dass jeder, der bei Verdi eintritt, auch mehr Lohn pro Jahr bekommt.
Nachdem Verdi dann aber weitergezogen ist, bleiben die Flieger*innen in den Flugbetrieben mit Fragezeichen zurück, der Betriebsrat besteht mehrheitlich aus Kolleg*innen der UFO. Eventuell doch ein Zeichen? Betriebliche Themen löst Verdi nicht. Da werden die Flieger*innen allein gelassen. Und werden von UFO-Kolleg*innen vertreten, von Flieger*innen für Flieger*innen. Von Menschen, die die Fliegerwelt und die Branche verstehen. Einer richtigen Fachgewerkschaft. Nicht überall sind Spartengewerkschaften schlecht, besonders, wenn es Kompetenz braucht.
Mir tut es für die Kolleg*innen der Lufthansa City Airlines leid. Genau so, wie auch 2024 für die Kolleg*innn der Discover Airlines.
Bei mir würden alle Alarmglocken angehen, wenn mein Betrieb sich die für ihn bequemere Gewerkschaft aussucht, und mir das quasi vorgibt. ;) Für mich ist das übergriffig. Aber klar: Mit Verdi ist Kuschelkurs angesagt. Reschinsky zeichnet und zieht weiter. UFO und VC bleiben, und können auch unbequem sein.
Beitrag vom 12.12.2025 - 17:03 Uhr
Aber wer soll es besser wissen? Die sehr jungen Kolleg*innen bei Discover Airlines oder Lufthansa City Airlines sicher noch nicht. Da fehlt leider oft Berufs- und Lebenserfahrung und man fällt auf einfache Antworten rein. Clever gemacht, dass jeder, der bei Verdi eintritt, auch mehr Lohn pro Jahr bekommt.
Bei mir würden alle Alarmglocken angehen, wenn mein Betrieb sich die für ihn bequemere Gewerkschaft aussucht, und mir das quasi vorgibt. ;) Für mich ist das übergriffig. Aber klar: Mit Verdi ist Kuschelkurs angesagt. Reschinsky zeichnet und zieht weiter. UFO und VC bleiben, und können auch unbequem sein.
Ist es nicht mindestens genauso übergriffen den Betroffenen quasi die eigene Entscheidung schlecht zu reden und sich selbst über diese zu stellen nach dem Motto: ‚Naja, ihr seid ja noch jung und dumm, ihr wisst es ja nicht besser?‘
Beitrag vom 12.12.2025 - 18:20 Uhr
Reschinsky hat für den DLH Boden vor 2 Jahren einen ziemlich guten Abschluss rausgeholt.Aber das wird verdihatdenkürze wahrscheinlich eh nicht interesieren.
Dieser Beitrag wurde am 12.12.2025 18:57 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.12.2025 - 18:32 Uhr
Eine sehr traurige Entwicklung in der Fliegerwelt. Denn Verdi ging es noch nie um langfristige Vertretung, das zeigt sich doch bei Discover, denen geht es einzig und allein darum, neue Branchen zu erschließen. Und Luftfahrt ist eine sehr öffentlichkeitswirksame Branche.
Denn Verdi bricht der Handel usw. durch riesengroßen Mitgliederschwund weg. Das ist die nackte Angst ums Überleben, der eklige Kampf um neue Branchen hat begonnen.
In den Detailfragen sind sie doch gar nicht drin. Irgendwelche branchenfremden Gewerkschaftsfunktionäre aus Berlin haben doch keine Ahnung von der so speziellen Welt des Berufsalltags der Flieger*innen. Denen geht es nur um Aussenwirkung, Prestige, Aufsichtsrat etc. Das ist für die Beschäftigten insgesamt sehr schade.
Na ja, die mit der Detailkenntnis der speziellen Welt der Flieger*innen haben sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert und denen brechen nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Arbeitsplätze, weg. Vielleicht haben die jungen naiven Kolleg:innen der Discover und City aber verstanden, dass es ihre Arbeitsplätze nur gibt, wenn sie beträchtlich günstiger sind als die etablierten Tochterunternehmen. Da ist es in der Tat ziemlich übergriffig, diesen Kolleg:innen vorzuwerfen, sie würden auf einfache Antworten reinfallen. Vielleicht haben sie ja eine passendere Vision auf die Veränderungen in der Welt als das Establishment, das krampfhaft versucht etwas zu erhalten, was nicht mehr zeitgemäß ist. Frei nach UFO "Wir möchten eine moderne, faire und konkurrenzfähige Vergütungsstruktur... bewusst unkompliziert gehalten und inkludiert sämtliche Zulagen." Nur kommt diese Erkenntnis wohl zu spät.
Dieser Beitrag wurde am 12.12.2025 18:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.12.2025 - 19:08 Uhr
Die VC hat es sich mit ihrer Passagelastigkeit verdorben. Jeder Mitarbeiter der anderen Gesellschaften weiß, dass wenn es hart auf hart kommt, alles zur Zufriedenheit der Passage passiert.
VC braucht Keiner (Außer die LH Passage und die LHC)
Beitrag vom 12.12.2025 - 19:27 Uhr
Die VC hat es sich mit ihrer Passagelastigkeit verdorben. Jeder Mitarbeiter der anderen Gesellschaften weiß, dass wenn es hart auf hart kommt, alles zur Zufriedenheit der Passage passiert.
VC braucht Keiner (Außer die LH Passage und die LHC)
Danke, Airbus333, Sie treffen den Nagel auf den Kopf!
Die Lufthanseaten schaffen sich mit ihrer verbohrten, realitätsfernen Haltung alle selbst ab. Die VC vertritt schon lange nicht mehr die Interessen junger Kollegen in der LHG. Pfründe werden gesichert und die Schraube immer weiter gedreht, bis sie demnächst ganz ab ist…
Beitrag vom 12.12.2025 - 20:07 Uhr
Schlussendlich war der Abschluss der Verdi bei Discover tariflich über dem TV von Austrian. Das kann sich sehen lassen. Von diesem Ergebnis war die VC weit entfernt.
Die VC verhandelt die Verträge der anderen KonzernAirlines so, dass die Mitarbeiter der Passage zufrieden sind.
Jetzt nicht mehr.
Passage Copiloten sollten sich überlegen ob sie 20 Jahre auf ein Upgrade warten wollen….
Beitrag vom 12.12.2025 - 20:40 Uhr
Ich schätze die Lage stellt sich eher anders da. LH sieht die Chance eine VC und UFO abzuhängen, indem man bei den Töchtern Verträge mit einer anderen Gewerkschaft abschließt und denen Häppchen hinwirft, die werbewirksam aufgeschnappt werden. Hat man das bisherige Establishment erst einmal abgehängt, ist für die Verdi auch Schluss mit lustig. Ich bin nun wahrlich kein Freund der VC, aber das riecht ein wenig stark übel. Daher ist dieser Abschluss eher bedeutungslos, der nächste wird entscheidend sein.
Beitrag vom 12.12.2025 - 21:48 Uhr
Entscheidend ist, dass Spartengewerkschaften nur das Wohl der von eigenen Klientel im Auge haben, nie aber über diesen Tellerrand hinaus blicken. Denen sind die jeweils andere Mitarbeiter)innen völlig egal.
Beitrag vom 12.12.2025 - 23:56 Uhr
Eine sehr traurige Entwicklung in der Fliegerwelt. Denn Verdi ging es noch nie um langfristige Vertretung, das zeigt sich doch bei Discover, denen geht es einzig und allein darum, neue Branchen zu erschließen. Und Luftfahrt ist eine sehr öffentlichkeitswirksame Branche.
Denn Verdi bricht der Handel usw. durch riesengroßen Mitgliederschwund weg. Das ist die nackte Angst ums Überleben, der eklige Kampf um neue Branchen hat begonnen.
In den Detailfragen sind sie doch gar nicht drin. Irgendwelche branchenfremden Gewerkschaftsfunktionäre aus Berlin haben doch keine Ahnung von der so speziellen Welt des Berufsalltags der Flieger*innen. Denen geht es nur um Aussenwirkung, Prestige, Aufsichtsrat etc. Das ist für die Beschäftigten insgesamt sehr schade.
Na ja, die mit der Detailkenntnis der speziellen Welt der Flieger*innen haben sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert und denen brechen nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Arbeitsplätze, weg. Vielleicht haben die jungen naiven Kolleg:innen der Discover und City aber verstanden, dass es ihre Arbeitsplätze nur gibt, wenn sie beträchtlich günstiger sind als die etablierten Tochterunternehmen. Da ist es in der Tat ziemlich übergriffig, diesen Kolleg:innen vorzuwerfen, sie würden auf einfache Antworten reinfallen. Vielleicht haben sie ja eine passendere Vision auf die Veränderungen in der Welt als das Establishment, das krampfhaft versucht etwas zu erhalten, was nicht mehr zeitgemäß ist. Frei nach UFO "Wir möchten eine moderne, faire und konkurrenzfähige Vergütungsstruktur... bewusst unkompliziert gehalten und inkludiert sämtliche Zulagen." Nur kommt diese Erkenntnis wohl zu spät.
Der Purser aus dem PR Team, der den Kollegen die Butter auf dem Brot nicht gönnt. Es könnte kaum lustiger sein..
Beitrag vom 13.12.2025 - 08:09 Uhr
Eine sehr traurige Entwicklung in der Fliegerwelt. Denn Verdi ging es noch nie um langfristige Vertretung, das zeigt sich doch bei Discover, denen geht es einzig und allein darum, neue Branchen zu erschließen. Und Luftfahrt ist eine sehr öffentlichkeitswirksame Branche.
Denn Verdi bricht der Handel usw. durch riesengroßen Mitgliederschwund weg. Das ist die nackte Angst ums Überleben, der eklige Kampf um neue Branchen hat begonnen.
In den Detailfragen sind sie doch gar nicht drin. Irgendwelche branchenfremden Gewerkschaftsfunktionäre aus Berlin haben doch keine Ahnung von der so speziellen Welt des Berufsalltags der Flieger*innen. Denen geht es nur um Aussenwirkung, Prestige, Aufsichtsrat etc. Das ist für die Beschäftigten insgesamt sehr schade.
Na ja, die mit der Detailkenntnis der speziellen Welt der Flieger*innen haben sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert und denen brechen nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Arbeitsplätze, weg. Vielleicht haben die jungen naiven Kolleg:innen der Discover und City aber verstanden, dass es ihre Arbeitsplätze nur gibt, wenn sie beträchtlich günstiger sind als die etablierten Tochterunternehmen. Da ist es in der Tat ziemlich übergriffig, diesen Kolleg:innen vorzuwerfen, sie würden auf einfache Antworten reinfallen. Vielleicht haben sie ja eine passendere Vision auf die Veränderungen in der Welt als das Establishment, das krampfhaft versucht etwas zu erhalten, was nicht mehr zeitgemäß ist. Frei nach UFO "Wir möchten eine moderne, faire und konkurrenzfähige Vergütungsstruktur... bewusst unkompliziert gehalten und inkludiert sämtliche Zulagen." Nur kommt diese Erkenntnis wohl zu spät.
Der Purser aus dem PR Team, der den Kollegen die Butter auf dem Brot nicht gönnt. Es könnte kaum lustiger sein..
Finden Sie? Das ist ein seltsames Verständnis von lustig. Woraus lesen Sie, dass ich den Kolleg:innen nichts gönne? Mir fehlt in der ganzen Thematik die Reflektion, da ist Ihr Beitrag ein schönes Beispiel. Dabei passiert hier gerade eine ganze Menge über das sich zu diskutieren lohnt.
Dieser Beitrag wurde am 13.12.2025 08:22 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.12.2025 - 08:25 Uhr
Ich schätze die Lage stellt sich eher anders da. LH sieht die Chance eine VC und UFO abzuhängen, indem man bei den Töchtern Verträge mit einer anderen Gewerkschaft abschließt und denen Häppchen hinwirft, die werbewirksam aufgeschnappt werden.
Ja sicher. Das Herausragende daran ist, dass man mit so einer billgen Aktion die etablierten GW ausmanövieren kann. Wenn man die Beiträge zu den Verdi Bedingungen bei Discover liest, müssten doch die Mitarbeiter in Scharen zu UFO/VC rennen und für bessere Bedingungen auf die Barrikaden gehen. Das machen sie scheinbar nicht. Die Frage ist, warum? Ist das Angebot und die Vision der Etablierten nicht attraktiv genug? Warum? Was fehlt?
Hat man das bisherige Establishment erst einmal abgehängt, ist für die Verdi auch Schluss mit lustig. Ich bin nun wahrlich kein Freund der VC, aber das riecht ein wenig stark übel. Daher ist dieser Abschluss eher bedeutungslos, der nächste wird entscheidend sein.
Jeder Abschluss ist bedeutend, denn er bestimmt die Richtung. Entscheidend ist, wo man damit in ein paar Jahren steht. Wenn man denn noch steht und es den Job noch gibt.
Beitrag vom 13.12.2025 - 12:21 Uhr
Ach, Kreise? Ich hab das bei Quadraten gelesen.