Beitrag vom 06.01.2008 - 16:51 Uhr
Genau @Karl,
@SDFlight,
[quote]UNd auf dem Arbeitsmarkt gibt es diese Leute nicht, bei anderen Firmen anscheinend auch nicht, denn Airbus hat seine Abwerbeaktionen für qualifiziertes Personal (Ingeneure Techniker und Fertiger) von anderen Firmen eingestellt.[/quote]
Die guten wurden bei Dolores entsorgt, und deren Erfahrung gleich mit, was verlangt man jetzt denn noch von denen die verblieben sind.
Das haben die Manager anscheinend nicht bedacht, schon die Kunden sagen sich das bei Airbus zur Zeit alles schlechter wird. (Außage von einem OPS Mitarbeiter )
Und es wird noch schlimmer werden, man wird sich damit abfinden müssen das Fertigungstechniken nicht mehr "so Einfach" am Telefon erfragt werden können, wenn die Werke erst mal in anderer Hand sind.
:wink:
Beitrag vom 06.01.2008 - 17:08 Uhr
[quote]Die guten wurden bei Dolores entsorgt, und deren Erfahrung gleich mit[/quote] Da haben wir es: Alle, die sich hier als Insider ausgeben, haben keine Ahnung.
Beitrag vom 06.01.2008 - 19:01 Uhr
[quote]Gast 06.01. 13.48
Was ist denn die Transall?
das ist der Vorgänger vom A400M[/quote]
Beitrag vom 06.01.2008 - 19:02 Uhr
[quote]Oder hängt das Zellenproblem mit der Panzerung zusammen?[/quote]
Irgendjemand mit genaueren Informationen?
Beitrag vom 06.01.2008 - 20:30 Uhr
[quote]Da haben wir es: Alle, die sich hier als Insider ausgeben, haben keine Ahnung.[/quote]
>Hier< Du Schlauberger, lies was selbst der BR sagt, und das ist überall so, und wird noch schlimmer werden.
Beitrag vom 06.01.2008 - 21:17 Uhr
ist doch blödsinn. Noch mehr Ingenieure bringen nichts! Airbus hat genug davon. Ein grosses Problem ist, daß die jungen Ingenieure 2-3 Jahre einen Job machen und sich gut eingearbeitet haben und dann, weil man ja Karriere machen will, den Job wechselt und ein Loch hinterlässt. Und das passiert Reihenweise. Früher hat jemand seine Fachlaufbahn eingeschlagen und ist bei einen Fachthema geblieben, also ein Experte geworden. Heut zu Tage wird viel mehr hin und her gewechselt, so daß man von allem etwas mitbekommt, aber die richtigen Experten werden so halt immer weniger....
Beitrag vom 06.01.2008 - 21:28 Uhr
:roll: Airbus verliert so seine Substanz, ist das nur in Deutschland so oder auch in Frankreich ?
Beitrag vom 06.01.2008 - 21:36 Uhr
ich glaube das nimmt sich nicht viel. Es ist eigentlich Schade, daß die Leute nur noch an Ihre Karriere denken und nicht an das was sie mit Ihren ständigen Wechseln anrichten....
Beitrag vom 06.01.2008 - 23:38 Uhr
Das was ihr da erzählt , ist auf jeden Fall Realität, und zieht sich durch den ganzen Konzern.
Es sind nicht nur Ingenieure von diesem Know-How Verlust betroffen. Auch in den Werkstätten ist es so, fing bei Dolores an und wird auch dieses mal so weitergehen, obwohl Blue Color ja nicht betroffen sein soll. Die "Alten " werden nur durch LAK`s ersetzt, und die , wenn es passt wieder gekickt. Wo bleibt da die Erfahrung ? So wird der Konzern sich bald (meiner Meinung) zu Grunde richten. Ich hoffe , das die Manager das auch erkennen, und schnellstens die Bremse ziehen.
Beitrag vom 07.01.2008 - 00:36 Uhr
Danke @Mitglied,
[quote]Die "Alten " werden nur durch LAK`s ersetzt, und die , wenn es passt wieder gekickt.[/quote]Werden diese sogenannten Lak´s überwacht, bzw. registriert um mehrfach Einstellungen zu Dokumentieren, bei mehrfacher Anstellungen nennt man das auch Grausubventionierung, sprich Erschleichung von Steuermitteln.
Den BR also Sie dürfte gerade dass interessieren.
Wenn das geschieht und nachzuweißen ist, würde das rechtliche Folgen für Airbus haben.
Man darauf die Lak´s Verträge und das Ã?bereinkommen mit den Agenturen prüfen.
Was nämlich auf einmal passieren kann ist, das man Stop sagt, und auf einmal keine Lak´s mehr kommen, und alles liegt auf den Schultern der verbliebenen Mitarbeiter.
Beitrag vom 07.01.2008 - 08:56 Uhr
Das mit dem fehlenden Know-How kann ich bestätigen. Gilt für Blue-Collar genauso wie für White -Collar (Airbusdeutsch für Arbeiter und Angestellte). Junge Ing's die frisch von der Hochschule oder Uni kommen - teilweise ohne jede praktische Erfahrung - und die werden dann von Leuten eingearbeitet die auch erst ein Jahr dabei sind u.s.w. So wird dann gefährliches Halbwissen weitergetragen und alle wundern sich warum an Ende nichts vernünftiges dabei herauskommt. Wie gesagt, in der Werkstatt beim Arbeiter haben wir das gleiche Szenario wie im Angestelltenbereich.
Aber das Schlimmste: Die Angstkultur bei Airbus!!!
Einige sehen die Probleme und könnten darauf aufmerksam machen, aber trauen sich nicht.
Die die was sagen wollen bekommen einen Maulkorb, sind in den Augen einiger Chefs Nestbeschmutzer und Schwarzmaler. So wird das frühzeitige Aufzeigen von Problemen unterdrückt und es eskaliert bis man nichts mehr vertuschen kann. Das ist die selbsterlebte Unternehmens - u. Führungskultur bei Airbus.
Beitrag vom 07.01.2008 - 11:13 Uhr
wenn man die ganze thematik in den letzten 1,5 jahren bei airbus und boeing
beobachtet kann man ,wenn man es neutral beobachtet, nur zu dem ergebnis
kommen das sobald airbus(A400M,A350XWB,A320NEW) u.boeing(787usw.)wesentliche
produktionsstätten u.damit die entwicklung abgibt bekommt man mächtig
probleme(termine,kosten).
man will alles nur mit der brechstange erreichen.der grundgedanke das man
in andere länder aufträge vergibt ist ja in ordnung,aber das man z.b bei dem
A400M aufträge u.entwicklung an mehr als 30 firmen auf verschiedenen kontinenten
vergibt konnte wohl nur schiefgehen.das soll jetzt nicht besserwisserisch klingen
(hinterher ist man immer schlauer.)aber einen fehler zweimal begehen ist noch
schlimmer.
Beitrag vom 07.01.2008 - 11:36 Uhr
Die auf der Arbeitsebene beschäftigten (älteren) Fachleute wussten, dass das Projekt A400Mso nicht funktionieren kann. (Zumindest haben sie es geahnt). ... und das hat nichts mit Besserwisserei zu tun. Das ist Erfahrung gekoppelt mit gesundem Menschenverstand.
Laut sagen durfte das aber keiner. Bei einigen vorausgegangenen Kommentaren erkenne ich unsere Probleme wieder. Leider steckt da einiges an Wahrheit drin.
Beitrag vom 07.01.2008 - 11:39 Uhr
genau
Beitrag vom 07.01.2008 - 14:36 Uhr
das 400 m projekt wird meiner meinung nach bestimmt 1 bis 1,5 jahre stocken.