Beitrag vom 06.09.2025 - 14:41 Uhr
Aber was die LH Piloten evtl. nicht auf dem Schirm haben sind Schicksale wie die von Ansett oder Eastern. Beide too big to fail, so dachte man. Und dann innerhalb kürzester Zeit weg, zerrieben bzw. eingestampft von den Anteilseignern, weil sie die Profitabilität woanders sahen. Ersatz war da für die Anteilseigner.>
Ganz so dumm ist man da in den Cockpits sicher nicht und Beispiele hat man vor der eigenen Tür. Egal ob Swissair, Sabena oder Austrian. Derzeit schaut es aber gut aus. Neun Mrd Cash in der Kasse und in denletzten Jahren 4 Mrd . Verbindlichkeiten zurück gezahlt. Mit der nächsten Krise a la Corona kann das schnell sicher weg sein. Wenn man davor Angst hätte dürfte man ja nie etwas fordern, um das Unternehmen nicht zu belasten.
Hier wird auch schon kräftig am Ersatz gearbeitet, City Airline und Discover, etc. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis dieser Ersatz groß genug aufgebaut ist, um im Falle eines Falles zu übernehmen.>
Das ist auch den Piloten der Lufthansa nicht entgangen. Daher haben sie sich bei der Frage mehr Flugzeuge und Karriere, oder Privilegien, sprich Geld, für das Geld entschieden. Dem Vorstnad war bei solchen Versprechen in den letzten Jahrzehnten ohnehin nicht zu glauben und mehrfach wurden ZUsagen gebrochen. Zudem ist es ja nicht neu, dass man plant weiter größtenteils auszulagern. Insofern hat man sich für Geld jetzt entschieden, statt sich ständig mit der Möhre der Flugzeugzusagen und Karrierechancen vor der Nase durch die Manege führen zu lassen. Und jetzt möchte man halt das Geld sehen, für das man auf die Flieger und Karrieren verzichtet. Das hätten sich viele anders gewünscht, aber diesem Vorstnad unter Carsten Spohr ist nicht mehr zu vertrauen und Zusagen zur Flottenentwicklung bei der Muter waren das Papier nicht wert auf dem es geschrieben steht.
Die Kunden wird es nur kurz kümmern, nach spätestens einem Jahr würde aus deren Sicht Gras darüber gewachsen sein. Leidtragende wären die Angestellten.>
Genau so ist das. Beenden kann es der, der auslagert. Ist wie im Ukrainekrieg. Putin hat angefangen Bomben zu schmeißen und er kann aufhören. Aber auch er möchte nicht damit aufhören, selbst nicht für Verhandlungen. so weit die Paralleln.
Aber ich will hier nicht Doomsday ankündigen, aber passieren könnte es ohne weiteres.>
Das brauchen Sie nicht ankündigen, das Projekt läuft bereits.
Auf der anderen Seite können dann die Angestellten auch Maximalforderungen stellen. Dann landen sie evtl. etwas weicher. Betrifft nicht nur Piloten.>
So ist das und besser organisieren sich die Mitarbeiter der Billigtöchter auch besser heute, als morgen und machen das gleiche. Denn für Sie wird es auch nur noch nach unten gehen, wenn Classic mal eingedampft ist.
Beitrag vom 06.09.2025 - 15:37 Uhr
Man sollte auch nicht immer nur über hohen Verdienst reden, sondern auch von hohen Steuerzahlungen und Sozialabgaben darauf, die einer ganzen Menge derer zugute kommen, die weniger haben. Alleine von seinen Steuerzahlungen finanziert ein Pilot der Lufthansa in der Endstufe dank des Generationenvertrages mal locker zwei bis drei Durschnittsrentner.
Eine Monatseinkunft von 13k€ ist das obere 1% in unserem Land. Dann muss man auch festhalten, dass es bei der Einzahlung in die Rentenkasse eine Beitragsbemessungssgrenze (derzeit meine ich von 7,5k€ im Westen) gibt. D.h. ob man 7,6k€ oder 500k€ im Monat an Einkünften hat, zahlt man keinen Cent mehr in die Rentenkasse ein. Zulagen können steuerfrei sein. Ich kenne nicht die genaue Zusammensetzung der Zulagen eines Piloten und wie sich diese berechnen. Ich vermute hier einen Durchschnitt aus pauschalen Zulagen und für Arbeitszeiten Nachts und am Wochenende/Feiertagen. Der letztere Anteil ist zu einem gar nicht mal so geringem Teil steuer- und auch sozialversicherungs-befreit.
Es gibt Zulagen für Mehrflugstunden. vom gesamten Gehalt sind 16,3% pauschal steuerfrei. Damit sind sämtliche Nacht- Wochenend- und Feiertagsarbeiten steuerlich abgegolten. Was die max. Höhe des Rentenbeitrages liegen Sie natürlich richtig. Allerdings wird die Rente heute auch schon (2023) mit 113 Mrd Euro aus Bundeszuschüssen finanziert, die Steuergelder sind. Die Einnahmen der Rentenkassen reichen da schon lange nicht mehr.
Also so zu tun, als ob man jetzt vor einem Piloten auf die Knie fallen müsse für ihre hervorragende Leistungen für das Rentensystem, das ist auch etwas merkwürdig.>
Sie müssen vor niemandem auf die Knie fallen, können aber heutige Bezieher von staatlichen Leistungen können auch froh sein um jeden, der gut verdient und die Kassen füllt, aus denen er seine Leistungen bezieht.
Selbst wenn man berücksichtigt, dass am Ende vielleicht "nur noch" ein Netto von 50% des Brutto übrig geblieben ist, ist das immer noch eine sehr stattliche Vergütung, die es ohne Probleme zulassen würde, sich eine ebenso komfortable private Rentenzusatzversicherung aufzubauen. Dann muss man festhalten, dass es sich um freiwillige Leistungen eines Arbeitgebers (BAV sind keine Pflicht und werden noch lange nicht in jedem Unternehmen angeboten) handelt. Jeder Arbeitnehmer hat wohl (bin kein Experte) das Anrecht auf eine Umwandlung seines Entgelts. Wenn der Arbeitnehmer Entgelt umwandelt, muss der Arbeitgeber einen Zuschuss von 15 % des umgewandelten Entgelts zahlen – sofern er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge spart. Bei einer aktuellen Zuzahlung von 820€ wäre dann mindestens eine Umwandlung von über 5400€ vorauszusetzen, um in eine theoretische Pflicht zu kommen. Da sind wir also weit weg von den hier durch LH freiwillig gezahlten Beiträgen. Zudem hat der Arbeitgeber bei Einkünften über der Beitragsbemessungsgrenze keine Zuzahlungspflicht mehr, denn er hat dann auch keine Ersparnis mehr.
Nochmal, diese Vereibarungen sind Teile von Tarifverträgen zweier Parteien. Ich bezweifele einmal, dass Sie, wenn Sie einen solchen Vertrag hätten, freiwillig darauf verzichten würden, weil "es der Gesellschaft nicht mehr vermittelbar ist". In diesen Gehaltsklassen sind Sie ein Teil der Gesellschaft, der sich etwas erarbeitet hat, was er sich vom Rest nicht mehr schlecht reden lässt. Für die schlechte Versorgung der anderen könne Sie die Piloten kaum verantwortlich machen. Die hat der Staat und der Arbeitgeber für diese Berufsgruppen geregelt. Und auch jetzt wiederhole ich mich zum x-ten mal. Wenn die Piloten der Lufthansa auf 50% Ihres Gehaltes verzichten würden, bekommen die restlichen Angestellten davon genau..... nichts! Da können Sie sich ganz sicher sein.
Und es ist schon irgendwie nicht vermittelbar zu den Top 1% Verdienern zu gehören (gem. einer Studie vom DIW) und dann noch für eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers zu streiken. Ich würde als Streikender dann nicht mehr den Kollegen in die Augen schauen wollen, die dafür gesorgt haben, dass ...
... die Maschine gewartet wurde,
... die Maschine gereinigt wurde,
... die Fluggäste und ihr Gepäck auf Waffen und Sprengstoff untersucht wurden,
... die Fluggastbrücken oder Busse (inkl. Crewbus) auf dem Vorfeld bewegt wurden,
... kein Schnee und Eis auf Landebahnen oder dem Flugzeug liegen (im übrigen Saisonarbeiter, die ein halbes Jahr lang keinen Job haben und nicht wissen ob sie nächstes Jahr wieder angestellt werden),
... man im Falle eines Unfalls gerettet wird,
... in der Kabine in erster Kundenfront die ganzen schlechten Launen abgefangen wird oder z. B.
... die Beladung der Maschine ausgewogen ist.
Ich habe vermutlich noch viele andere vergessen. Denn die meisten derer, von denen das Personal vorne links und rechts gut gelaunt tagtäglich begrüßt wird und die wesentlich zum Gelingen eines erfolgreichen Fluges mitarbeiten, verdienen nicht mal das, was die Piloten in diesem Beispiel an Zulage erhalten. Und es braucht mehr Zuschüsse in das Rentensystem für diese Mitarbeiter, als der Pilot zahlt.
Bei Ihrer Aufzählung frage ich mich, für wieviele betriebsfremde der Lufthansa denn die Piloten noch so die finanzielle Verantwortung übernehmen sollen? Vielleicht gar für die Mitarbeiter der Kantine von Boeing, weil die 787 dort gebaut wurde und Piloten ohne das Flugzeug nicht von A nach B fliegen könnten um fettes Geld zu verdienen? Oder auch noch für den Mitarbeiter der Walzstraße, der das Aluminium für den Boeing Rumpf walzt? Die Verantwortung für die staatliche Rente trägt übrigens unser lieber Statt. Politiker haben es seit Generationen versäumt, das Rentensystem auf ein starkes Fundament zu bauen und jetzt fällt Ihnen und uns das auf die Füße. Aber die besser verdienenden im Land sollen die mieserable Leistung des Staates nun durch eigenen Verzicht ausgleichen? Da werden die paar reichen Piloten wohl nicht ausreichen.
Letztenendes sind es doch die Kunden, die der Meinung sind, sie hätten das Recht, für 50€ nach Malle zu fliegen, weil sie auch irgendwie Jet Set sind und auch 80€ für das Parken bezahlen müssen. So ein Ticket braucht im Schnitt locker 250€, damit alle am Prozess Beteiligten angemessen entlohnt werden könnten. Dem ist aber nicht so, also wird versucht, überall zu Niedrigstlöhnen zu beschäftigen. Nur man selbst möchte so einen Job natürlich nicht. Nur billig fliegen wollen alle und finden das auch OK.
Wirklich schade zu sehen, dass die Bodenhaftung bei dieser Berufsgruppe nicht nur bei der Ausführung des Jobs verloren geht.
Ich glaube Sie kennen kaum einen Piloten und schon überhaupt nicht deren Bodenhaftung. Die nun nur an einer Gehalts-/Altersversorgungsforderung fest zu machen, ist schon ziemlich schwach.
(Bearbeitet zum besseren Verständnis und Korrektur von Schreibfehlern)
Beitrag vom 06.09.2025 - 16:18 Uhr
Man muss hier auch klar die Verhältnismäßigkeit betrachten. Natürlich hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf die Einhaltung bestehender Verträge – das ist gar keine Frage. Aber wenn sich eine Branche, ein Markt und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so stark verändern, wie es aktuell im Luftverkehr der Fall ist, dann kann man nicht stur an alten Strukturen und Forderungen festhalten. Gewerkschaften wie die VC tun häufig so, als wäre die Lufthansa ein Selbstbedienungsladen, in dem nur die Interessen der Piloten zählen. Dabei ist das Unternehmen ein Konzern mit zehntausenden Mitarbeitern in unterschiedlichsten Bereichen – vom Check-in über die Technik bis zur Kabine. Diese Menschen tragen die gleichen Unsicherheiten, verzichten oft auf Gehaltserhöhungen oder akzeptieren flexible Arbeitszeitmodelle, ohne dass ihre Gewerkschaften jedes Jahr mit Streiks drohen. FRAHAM hat das bereits gut analysiert: wenn man sich die reinen Zahlen anschaut, wird einem schwindelig.
Auch wenn ich die VC nicht wirklich gut leiden kann, kann man Ihr kaum die Unfähigkeit der Gewerkschaften anderer Berufsgruppen vorwerfen, ihre Ziele durchzusetzen. Vielleicht sollten diese Mitarbeiter mal über Ihre Organisation nachdenken.
Auch muss man ehrlich sagen: Die Zeiten, in denen sich Piloten die "goldene Übergangsversorgung" bis 65 sichern konnten, sind vorbei. Heute kämpft der Konzern ums Überleben im internationalen Wettbewerb. Billigairlines, steigende Kosten und regulatorische Auflagen setzen die Lufthansa-Gruppe massiv unter Druck. Wer hier meint, mit Maximalforderungen aus den 90ern auftreten zu können, gefährdet am Ende Arbeitsplätze – auch die eigenen.
Nur zur Info, die "goldene ÜV" geht nur bis 63, dann ist die staatliche Armut plus Betriebsrente angesagt. Das Unternehmen kämpft sicher mit der Konkurrenz, aber nicht ums Überleben. Das sind die Sprüche aus dem Glaspalast der LH.
Dass Piloten bis heute teils Sonderregelungen bei Übergangsversorgungen, Urlaubsansprüchen oder Einsatzplänen genießen, ist ein Privileg, das in dieser Form kaum noch tragbar ist. Viele andere Arbeitnehmer im Konzern – oder in Deutschland allgemein – können nur den Kopf schütteln, wenn sie sehen, auf welchem Niveau hier noch verhandelt wird.
Haben Sie eigentlich eine Ahnung warum/wofür es die ÜV überhaupt gibt und was dessen Intention war? Und mal ein kleiner Hinweis: Bei der Polizei in Rheinland Pfalz zumindest können Sie nach 25 Jahren Schichtdienst mit 59 Jahren in die Pension gehen, in NRW mit 61 Jahren. Dies als Ausgleich für den ungesunden Schichtdienst. Vom Steuerzahler finanziert. Wenn ein Pilot mit 22 Jahren auf die Linie gekommen ist, hat er mit 59 Jahren bereits 37 Jahre Schichtdienst. Davon auf Langstrecke Zeitzonen und Klimawechsel. Glauben Sie, dass geht spurlos an denen vorüber?
Was wären denn die Privilegien beim Urlaub? Meinen Sie die sechs Wochen im Jahr? Oder wollen Sie auf die belastungsbedingten paar Sonderurlaubstage hinaus? Und bei Einsatzplänen wäre das was ? Kann man sich da eine Woche Hawaii oder Fidji wünschen? Das was Sie da im Kopf haben ist seit Corona Geschichte.
Natürlich sind Verträge einzuhalten, aber Verträge kann man auch anpassen, wenn die Realität sich ändert. Der Lufthansa-Konzern hat in den letzten Jahren enorme Umstrukturierungen durchgeführt, um überhaupt konkurrenzfähig zu bleiben. Wer in diesem Umfeld immer noch auf Maximalforderungen pocht, handelt nicht im Sinne des Unternehmens, sondern nur im Eigeninteresse. Und das ist langfristig auch für die Piloten selbst gefährlich.>
Unternehmen gehen nicht durch zu hohe Gehälter der Angestellten pleite. Auch retten diese ein Unternehmen nur selten durch den eigenen Verzicht. Unternehmen werden von Managern geführt, die mit Ihren Entscheidungen und Strategien dazu beitragen, ein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Wenn man seit zwanzig Jahren keine modernen Flugzeuge bestellt, mit mittelmäßiger Business Class durch die Galaxie rauscht, eine katastrophale Einführung einer neuen Alegris Kabine hinlegt und den Kunden an Service immer mehr nimmt und auch sonst keinen Mehrwert bietet, darf sich nicht wundern, wenn Gäste kein Ticket mehr kaufen. Das haben die Mitarbeiter lange moniert und sollen jetzt mit Ihrem Geld diese Fehler des Vorstands bezahlen.
Sollten die Piloten auf, sagen wir mal 3000€ im Monat verzichten, werden bei cargo und Passage daraus etwa 250 mio pro Jahr. Zweifellos Geld, würden die LH in einer Krise aber auch in keinster Weise retten. Und zum Vergleich sitzt die LH gerade auf 9 Mrd € Cash und hat in den letzten Jahren 4 Mrd € an Verbindlichkeiten zurück gezahlt. So wirklich zittern muss im Moment keiner der Group, was die Kapitalausstattung anbelangt.
Dieser Beitrag wurde am 06.09.2025 17:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.09.2025 - 16:37 Uhr
Da man sich hier ja schon wieder das Gejammer anhören muss, die ganzen anderen Konzernangestellten "leiden" schon wieder unter den maßlosen Piloten!
Die Realität ist doch folgende: Niemand in diesem Konzern ist in einer vergleichbaren, komplett erpressbaren Lage. Wenn mir mein Bürochef käme, mit dem Ansinnen, Du kannst deinen Job hier gerne weitermachen und EVENTUELL gäbe es sogar Aufstiegschancen - aber für 20-30% weniger - dann wüsste ich was ich mache.
90% der Konzernmitarbeiter haben die komplett freie Auswahl auf dem Arbeitsmarkt. Einen vergleichbar dotierten Job zu finden in der heutigen Zeit kostet vielleicht etwas Mühe und Flexibilität bei der Ortswahl - ist aber keine Unmöglichkeit. In vielen Fällen ist beim Jobwechsel sogar etwas Verbesserung drin.
NIEMAND, außer den Piloten(und bedingt auch Flugbegleiter/Purser) steckt in einer Senioritätsliste fest, die ihn - je länger dabei, desto mehr - an das Unternehmen fesselt!
Geht der Copilot nach 15 Jahren in diesem Unternehmen kann er zu 99% irgendwo anders wieder bei NULL anfangen. Also Jahre fürs Kapitänsupgrade, Gehalt, etc.
Solange dieser Fakt nicht einmal ansatzweise verstanden und gewürdigt wird, von den ach so durch die Piloten geknechteten anderen Konzernmitarbeitern, solange geht das Gejammer und die Vorwürfe der anderen Beschäftigtengruppen bei den allermeisten LH-Piloten links rein, und rechts raus.
Erpressbarkeit ist Teil des Geschäftsmodells dieser LH-Führung. Da wo sie es können!
Deswegen auch dieses Scheinheiligkeitsangebot: "Perspektiven, oder Privilegien", welches ich in einem anderen Artikel schon beschrieben hatte.
Blöd nur, dass die Karnickel LH-Piloten jetzt so gar nicht mehr auf die hingeworfenen Karotten reagieren.
Und ganz doof, dass sie die Wahl zwischen den beiden Dingen ernst genommen haben, und den Topf "Privilegien" jetzt kräftig gefüllt sehen möchten. Die Forderungen in der Altersvorsorge ist da nur der Anfang, die nächsten Verträge gehen 2026 und 2027 auf.
Richtet das Gejammer gerne an den Konzernvorstand. Wenn man dort aufhört die Piloten mit Kürzungsforderungen ohne Gegenleistungen(ECHTE zugesicherte Karrieremöglichkeiten, keine Luftschlösser, die eventuell, vielleicht mal eintreten könnten) zu erpressen, dann würde man sich die Augen reiben, ob des Verhaltens einer Gewerkschaft VC. Ein Konzept dazu("New Kont"), welches sogar angebotene Abstriche an den gegebenen Bedingungen(Vergütung, MTV...) vorsah, hat die VC dazu schon vor fast einem Jahr vorgelegt. Es war dem KoVo nicht einmal eine Antwort wert, so sehr möchte man an dem Instrument "Erpressbarkeit" festhalten!
Beitrag vom 06.09.2025 - 17:23 Uhr
Ach, mir kommen die Tränen! Ich habe nicht gewusst, wie schlecht es den LH-Piloten geht und dass sie von Altersarmut bedroht sind. Dabei arbeiten sie seltsamerweise doch schon seit Jahren daran, die LH-Classic abzuwickeln. Und dass den LH-Piloten die Kunden völlig egal sind, habe sie auch schon oft genug - auch in den Beiträgen hier - bewiesen. Nun gut, als dummer Pax, dessen Flüge im November mal wieder von streikbedingten Ausfall bedroht sind, werde ich den Fehler, LH zu buchen die nächsten Jahre nicht wiederholen, auch weil es Gottseidank auf den Langstrecken ausreichend gute und sichere Alternativen gibt. Und ehrlich gesagt, ist es mir völlig egal, wer letztlich für die Eskalation verantwortlich ist, es wird immer der jeweils andere sein. Ich stelle fest, dass es ex Deutschland keine Airline gibt, deren Flüge aufgrund von Streiks des Personals so häufig ausfallen wie die der LH. Damit genug...
Dieser Beitrag wurde am 06.09.2025 17:25 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.09.2025 - 19:48 Uhr
Da man sich hier ja schon wieder das Gejammer anhören muss, die ganzen anderen Konzernangestellten "leiden" schon wieder unter den maßlosen Piloten!
Die Realität ist doch folgende: Niemand in diesem Konzern ist in einer vergleichbaren, komplett erpressbaren Lage. Wenn mir mein Bürochef käme, mit dem Ansinnen, Du kannst deinen Job hier gerne weitermachen und EVENTUELL gäbe es sogar Aufstiegschancen - aber für 20-30% weniger - dann wüsste ich was ich mache.
90% der Konzernmitarbeiter haben die komplett freie Auswahl auf dem Arbeitsmarkt. Einen vergleichbar dotierten Job zu finden in der heutigen Zeit kostet vielleicht etwas Mühe und Flexibilität bei der Ortswahl - ist aber keine Unmöglichkeit. In vielen Fällen ist beim Jobwechsel sogar etwas Verbesserung drin.
NIEMAND, außer den Piloten(und bedingt auch Flugbegleiter/Purser) steckt in einer Senioritätsliste fest, die ihn - je länger dabei, desto mehr - an das Unternehmen fesselt!
Geht der Copilot nach 15 Jahren in diesem Unternehmen kann er zu 99% irgendwo anders wieder bei NULL anfangen. Also Jahre fürs Kapitänsupgrade, Gehalt, etc.
Solange dieser Fakt nicht einmal ansatzweise verstanden und gewürdigt wird, von den ach so durch die Piloten geknechteten anderen Konzernmitarbeitern, solange geht das Gejammer und die Vorwürfe der anderen Beschäftigtengruppen bei den allermeisten LH-Piloten links rein, und rechts raus.
Das ist so sicher nicht richtig, dass das bei 90% der Mitarbeitenden der Fall ist. Da gibt es auch viele sehr spezifische und spezialisierte Karrierewege. Und da reden wir trotzdem oft von ganz anderen Gehaltsdimensionen.
Überraschend, dass die Piloten bei der angeblich so schlechten Verhandlungsposition sich trotzdem in so fürstliche Dimensionen gestreikt haben.
Beitrag vom 06.09.2025 - 21:49 Uhr
Mal etwas naiv gefragt:
seit Jahren wird doch für alle AN in Deutschland empfohlen für das Alter privat vorzusorgen. Warum ist das für (deutsche) Piloten offensichtlich unzumutbar? Selbst bei dem genannten Gehaltsbeispiel (wurde nicht widersprochen, also denke es stimmt) im untersten Level scheint mir da durchaus Luft für so etwas, wenn man seinen Lebebswandel entsprechend gestaltet.
Oder gehe ich da fehl?
Beitrag vom 06.09.2025 - 21:50 Uhr
Ach, mir kommen die Tränen! Ich habe nicht gewusst, wie schlecht es den LH-Piloten geht und dass sie von Altersarmut bedroht sind.>
Ach Gottchen, ich fürchte, das wäre wirklich nicht nötig gewesen. Die taschentücher hätten Sie sich sparen können. Denen geht es doch gut. Die wollen nur dafür Sorgen, dass es so bleibt.
>Dabei arbeiten sie seltsamerweise doch schon seit Jahren daran, die LH-Classic abzuwickeln.>
Das wiederum ist falsch. Die Entscheidung liegt bei Carsten Spohr und seiner Entourage.
>Und dass den LH-Piloten die Kunden völlig egal sind, habe sie auch schon oft genug - auch in den Beiträgen hier - bewiesen.>
Sooo blöd sind die nun auch nicht. Der Pax zahlt letztlich das Gehalt, aber er bestimmt nicht darüber>
>Nun gut, als dummer Pax, dessen Flüge im November mal wieder von streikbedingten Ausfall bedroht sind, werde ich den Fehler, LH zu buchen die nächsten Jahre nicht wiederholen, auch weil es Gottseidank auf den Langstrecken ausreichend gute und sichere Alternativen gibt.>
Dummer Pax wären Sie vielleicht, wenn Sie ein Ticket ohne Stornierungsmöglichkeit gebucht haben. Sonst könnten Sie das Ticket einfach zurück geben und mit einer besseren Airline Ihrer Wahl fliegen.
>Und ehrlich gesagt, ist es mir völlig egal, wer letztlich für die Eskalation verantwortlich ist, es wird immer der jeweils andere sein. Ich stelle fest, dass es ex Deutschland keine Airline gibt, deren Flüge aufgrund von Streiks des Personals so häufig ausfallen wie die der LH. Damit genug... >
Das ist nun auch kein Wunder, weil die LH hier in Deutschland die meisten Flüge anbietet.
Beitrag vom 06.09.2025 - 21:57 Uhr
Da man sich hier ja schon wieder das Gejammer anhören muss, die ganzen anderen Konzernangestellten "leiden" schon wieder unter den maßlosen Piloten!
Anhören muss man sich das ja nicht, wenn man nicht möchte. Andere jammern hier über ihren schlimmen Arbeitgeber, das ist halt auch nicht so dolle.
Die Realität ist doch folgende: Niemand in diesem Konzern ist in einer vergleichbaren, komplett erpressbaren Lage.
Ähm, OK…
Sie sind also "komplett erpressbar" und deshalb soll jetzt ihr Topf mit Privilegien vom Arbeitgeber kräftig gefüllt werden? Diese "Logik" muss ich erst mal sacken lassen.
Wenn mir mein Bürochef käme, mit dem Ansinnen, Du kannst deinen Job hier gerne weitermachen und EVENTUELL gäbe es sogar Aufstiegschancen - aber für 20-30% weniger - dann wüsste ich was ich mache.
90% der Konzernmitarbeiter haben die komplett freie Auswahl auf dem Arbeitsmarkt. Einen vergleichbar dotierten Job zu finden in der heutigen Zeit kostet vielleicht etwas Mühe und Flexibilität bei der Ortswahl - ist aber keine Unmöglichkeit. In vielen Fällen ist beim Jobwechsel sogar etwas Verbesserung drin.
Es gibt Bereiche, wo ihre Darstellung sicherlich zutrifft. Zum Beispiel im IT-Bereich oder bei den Juristen findet man woanders bestimmt vergleichbare oder bessere Alternativen als bei einer Airline.
Gerade im tariflichen Bereich finden Sie aber kaum "vergleichbar dotierte Jobs". Dieser Kostennachteil zur Konkurrenz ist doch gerade der Grund, weshalb der AG ständig nach Alternativen sucht. Und es ist auch einer der Gründe, weshalb so wenige tarifliche MA in den Kernbereichen freiwillig weggehen und die 25- und 40-jährigen Dienst-Jubiläen regelmäßig ganze Intranet-Seiten füllen. Es sind halt nicht alle so unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber wie die Top-Verdiener.
NIEMAND, außer den Piloten(und bedingt auch Flugbegleiter/Purser) steckt in einer Senioritätsliste fest, die ihn - je länger dabei, desto mehr - an das Unternehmen fesselt!
Wer jammert denn jetzt? Das wussten Sie doch alles vorher, Augen auf bei der Berufswahl.
Geht der Copilot nach 15 Jahren in diesem Unternehmen kann er zu 99% irgendwo anders wieder bei NULL anfangen. Also Jahre fürs Kapitänsupgrade, Gehalt, etc.
Ja, schlimme Sache. Wie sind denn da eigentlich so die Vorstellungen? Soll die LHA extra Flieger anschaffen und unrentable Strecken fliegen, nur um für ausreichend Stellen für Kapitäne zu sorgen? Ernsthaft?
Solange dieser Fakt nicht einmal ansatzweise verstanden und gewürdigt wird, von den ach so durch die Piloten geknechteten anderen Konzernmitarbeitern, solange geht das Gejammer und die Vorwürfe der anderen Beschäftigtengruppen bei den allermeisten LH-Piloten links rein, und rechts raus.
Das macht nichts, ich glaube da sind die Erwartungen sowieso äußerst gering.
Erpressbarkeit ist Teil des Geschäftsmodells dieser LH-Führung. Da wo sie es können!
Also bei ihnen ja angeblich "komplett", das haben wir ja weiter oben gelernt.
Deswegen auch dieses Scheinheiligkeitsangebot: "Perspektiven, oder Privilegien", welches ich in einem anderen Artikel schon beschrieben hatte.
Blöd nur, dass die Karnickel LH-Piloten jetzt so gar nicht mehr auf die hingeworfenen Karotten reagieren.
Jetzt wird es kindisch.
Und ganz doof, dass sie die Wahl zwischen den beiden Dingen ernst genommen haben, und den Topf "Privilegien" jetzt kräftig gefüllt sehen möchten. Die Forderungen in der Altersvorsorge ist da nur der Anfang, die nächsten Verträge gehen 2026 und 2027 auf.
Aber es gibt doch gar keinen Grund, warum der AG ihnen Privilegien gewähren sollte, da Sie ja "komplett erpressbar" sind. Oder entspricht diese Darstellung vielleicht doch nicht den Tatsachen?
Richtet das Gejammer gerne an den Konzernvorstand. Wenn man dort aufhört die Piloten mit Kürzungsforderungen ohne Gegenleistungen(ECHTE zugesicherte Karrieremöglichkeiten, keine Luftschlösser, die eventuell, vielleicht mal eintreten könnten) zu erpressen, dann würde man sich die Augen reiben, ob des Verhaltens einer Gewerkschaft VC.
Welche Kürzungsforderungen sind das denn? Wenn ich mir ihren aktuellen VTV ansehe, finde ich nur zahlreiche Erhöhungen. In knapp 4 Monaten gibt es den nächsten Schluck aus der Pulle, und das nicht zu knapp.
Außerdem gehe ich davon aus, dass den VC-Verantwortlichen der Unterschied zwischen einem Betriebsrenten-System mit garantierten Auszahlungen und einem System mit garantierten Beiträgen vor Abschluss bekannt war. Wenn nicht, haben sie sich doof angestellt und schlecht verhandelt. Jetzt wollen Sie einen Nachschlag, das kann man natürlich so machen. Mal schauen, wer hier tatsächlich erpressbar ist.
Ein Konzept dazu("New Kont"), welches sogar angebotene Abstriche an den gegebenen Bedingungen(Vergütung, MTV...) vorsah, hat die VC dazu schon vor fast einem Jahr vorgelegt. Es war dem KoVo nicht einmal eine Antwort wert, so sehr möchte man an dem Instrument "Erpressbarkeit" festhalten!
Beitrag vom 06.09.2025 - 23:35 Uhr
Da man sich hier ja schon wieder das Gejammer anhören muss, die ganzen anderen Konzernangestellten "leiden" schon wieder unter den maßlosen Piloten!
Anhören muss man sich das ja nicht, wenn man nicht möchte. Andere jammern hier über ihren schlimmen Arbeitgeber, das ist halt auch nicht so dolle.
Es hört sich ja auch keiner mehr wirklich an, zumindest bei der fliegenden Zunft. Wie gesagt: Ohren auf Durchzug, da kaum einer der anderen Konzernangestellten das Prinzip "Senioritätsliste" und die Folgen daraus versteht, oder verstehen will
Die Realität ist doch folgende: Niemand in diesem Konzern ist in einer vergleichbaren, komplett erpressbaren Lage.
Ähm, OK…
Na, da fällt Ihnen ja jetzt richtig viel zu ein, hahaha. 3... ersetzen jetzt Fakten? oder kommt da noch was?
Sie sind also "komplett erpressbar" und deshalb soll jetzt ihr Topf mit Privilegien vom Arbeitgeber kräftig gefüllt werden? Diese "Logik" muss ich erst mal sacken lassen.
Statt "sacken", vielleicht einfach mal weiter oben durchs Gehirn laufen lassen. Erpressbar bei den "Perspektiven", und die Wahl: Perspektiven, oder Privilegien" hat nicht die VC erfunden, sondern der große Meister im Glaspalast.
Wenn mir mein Bürochef käme, mit dem Ansinnen, Du kannst deinen Job hier gerne weitermachen und EVENTUELL gäbe es sogar Aufstiegschancen - aber für 20-30% weniger - dann wüsste ich was ich mache.
90% der Konzernmitarbeiter haben die komplett freie Auswahl auf dem Arbeitsmarkt. Einen vergleichbar dotierten Job zu finden in der heutigen Zeit kostet vielleicht etwas Mühe und Flexibilität bei der Ortswahl - ist aber keine Unmöglichkeit. In vielen Fällen ist beim Jobwechsel sogar etwas Verbesserung drin.
Es gibt Bereiche, wo ihre Darstellung sicherlich zutrifft. Zum Beispiel im IT-Bereich oder bei den Juristen findet man woanders bestimmt vergleichbare oder bessere Alternativen als bei einer Airline.
Und wetten, wir würden bei LH noch sehr viel mehr Bereiche finden, wo es zutrifft? Nur bei dem fliegenden Personal eben nicht.
Gerade im tariflichen Bereich finden Sie aber kaum "vergleichbar dotierte Jobs". Dieser Kostennachteil zur Konkurrenz ist doch gerade der Grund, weshalb der AG ständig nach Alternativen sucht. Und es ist auch einer der Gründe, weshalb so wenige tarifliche MA in den Kernbereichen freiwillig weggehen und die 25- und 40-jährigen Dienst-Jubiläen regelmäßig ganze Intranet-Seiten füllen. Es sind halt nicht alle so unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber wie die Top-Verdiener.
Oh, dann sind die Piloten ja bei weitem gar nicht die einzigen TOP-Verdiener im Konzern? Komisch, wo doch wegen der maßlosen Forderungen der Piloten für die Anderen kaum was übrig bleibt?! So doch die Klageleier.
NIEMAND, außer den Piloten(und bedingt auch Flugbegleiter/Purser) steckt in einer Senioritätsliste fest, die ihn - je länger dabei, desto mehr - an das Unternehmen fesselt!
Wer jammert denn jetzt? Das wussten Sie doch alles vorher, Augen auf bei der Berufswahl.
Das gilt auch für den Rest! Warum fängt man denn in einem Konzern an, der von den Piloten schamlos ausgebeutet wird seit Jahrzehnten, wo für den Rest kaum was übrig bleibt...außer Mindestlohn, so hört sich das Gejammer letztendlich an?
Geht der Copilot nach 15 Jahren in diesem Unternehmen kann er zu 99% irgendwo anders wieder bei NULL anfangen. Also Jahre fürs Kapitänsupgrade, Gehalt, etc.
Ja, schlimme Sache. Wie sind denn da eigentlich so die Vorstellungen? Soll die LHA extra Flieger anschaffen und unrentable Strecken fliegen, nur um für ausreichend Stellen für Kapitäne zu sorgen? Ernsthaft?
Die Stellen schafft sie doch, in dem sie ausflaggt! Fakt ist, Gewinn(und nicht zu knapp!) wurde und wird auch mit den Passage-Piloten gemacht. Die sind nur einem zu teuer, der LH-Führung, denn billiger geht ja immer.
Solange dieser Fakt nicht einmal ansatzweise verstanden und gewürdigt wird, von den ach so durch die Piloten geknechteten anderen Konzernmitarbeitern, solange geht das Gejammer und die Vorwürfe der anderen Beschäftigtengruppen bei den allermeisten LH-Piloten links rein, und rechts raus.
Das macht nichts, ich glaube da sind die Erwartungen sowieso äußerst gering.
Das ist ja schön, das sehen wir dann, wenn die Teppichetage wieder mit "spontan erstellten Schildern" als willfährige "Gegendemonstranten" auf der Straße rumirrt.
Erpressbarkeit ist Teil des Geschäftsmodells dieser LH-Führung. Da wo sie es können!
Also bei ihnen ja angeblich "komplett", das haben wir ja weiter oben gelernt.
Auch die Piloten lernen dazu! Warum sich nicht am Vorstand ein Beispiel nehmen?
Deswegen auch dieses Scheinheiligkeitsangebot: "Perspektiven, oder Privilegien", welches ich in einem anderen Artikel schon beschrieben hatte.
Blöd nur, dass die Karnickel LH-Piloten jetzt so gar nicht mehr auf die hingeworfenen Karotten reagieren.
Jetzt wird es kindisch.
Sehen die Piloten bei diesen Perspektiven-Karotten Spielchen auch so, deswegen lassen sie es ja auch.
Und ganz doof, dass sie die Wahl zwischen den beiden Dingen ernst genommen haben, und den Topf "Privilegien" jetzt kräftig gefüllt sehen möchten. Die Forderungen in der Altersvorsorge ist da nur der Anfang, die nächsten Verträge gehen 2026 und 2027 auf.
Aber es gibt doch gar keinen Grund, warum der AG ihnen Privilegien gewähren sollte, da Sie ja "komplett erpressbar" sind. Oder entspricht diese Darstellung vielleicht doch nicht den Tatsachen?
Und nochmal, bei manchen hilft ja Wiederholung, beim Verstehen, wenn die kognitive Aufmerksamkeit irgendwie gebremst wird...Erpressbar bei den PERSPEKTIVEN!!!
Richtet das Gejammer gerne an den Konzernvorstand. Wenn man dort aufhört die Piloten mit Kürzungsforderungen ohne Gegenleistungen(ECHTE zugesicherte Karrieremöglichkeiten, keine Luftschlösser, die eventuell, vielleicht mal eintreten könnten) zu erpressen, dann würde man sich die Augen reiben, ob des Verhaltens einer Gewerkschaft VC.
Welche Kürzungsforderungen sind das denn? Wenn ich mir ihren aktuellen VTV ansehe, finde ich nur zahlreiche Erhöhungen. In knapp 4 Monaten gibt es den nächsten Schluck aus der Pulle, und das nicht zu knapp.
Das NewKont-Konzept gelesen? Gab dazu ein ausführliches Rundschreiben der VC an die Belegschaft.
Aber, wenn die Fakten einfach nicht in die eigene Argumentation passen, dann einfach wie üblich: Scheuklappen lichtdicht aufziehen!
Außerdem gehe ich davon aus, dass den VC-Verantwortlichen der Unterschied zwischen einem Betriebsrenten-System mit garantierten Auszahlungen und einem System mit garantierten Beiträgen vor Abschluss bekannt war. Wenn nicht, haben sie sich doof angestellt und schlecht verhandelt. Jetzt wollen Sie einen Nachschlag, das kann man natürlich so machen. Mal schauen, wer hier tatsächlich erpressbar ist.
Verhandelt wurde es 2017, im Zuge der PPV. das war eines der Dinge, welches die Piloten damals gegeben haben, für Perspektiven(Flugzeugzusagen), die dann nie eingetreten sind, b zw. geschmolzen wie Eis in der Sonne!
Ein Konzept dazu("New Kont"), welches sogar angebotene Abstriche an den gegebenen Bedingungen(Vergütung, MTV...) vorsah, hat die VC dazu schon vor fast einem Jahr vorgelegt. Es war dem KoVo nicht einmal eine Antwort wert, so sehr möchte man an dem Instrument "Erpressbarkeit" festhalten!
Beitrag vom 07.09.2025 - 00:36 Uhr
Die Senioritätsthematik als ganz exklusiven Nachteil darstellen ist wirklich ein hahnebüchenes Argument. Wurde dagegen eigentlich mal gestreikt, damit jüngere vielleicht einfach mal an den älteren vorbei ziehen können? Oder findet man die nicht vielleicht sogar ganz gut?
Als würde jeder andere Mitarbeiter einfach vergleichbare Hierarchie- und Gehaltsangebote einfach so auf dem Markt finden. Das mag bei Sachbearbeitern der Fall sein. Ein Teamleiter in der Netzplanung ist schon eher an die Branche gebunden, ein Abteilungsleiter in der IT hat auch nicht diverse Angebote dauerhaft zur Verfügung die dann seiner Seniorität entsprechen.
Wenns so schlimm ist für die Piloten und sie so ausgebeutet werden, können sie ja genauso die Branche wechseln wie ein Netzplaner oder Schichtleiter in der Triebwerkswartung oder bei der Seniorität Abstriche machen wie der IT AL.
Beitrag vom 07.09.2025 - 02:19 Uhr
Mal etwas naiv gefragt:
seit Jahren wird doch für alle AN in Deutschland empfohlen für das Alter privat vorzusorgen. Warum ist das für (deutsche) Piloten offensichtlich unzumutbar? Selbst bei dem genannten Gehaltsbeispiel (wurde nicht widersprochen, also denke es stimmt) im untersten Level scheint mir da durchaus Luft für so etwas, wenn man seinen Lebebswandel entsprechend gestaltet.
Oder gehe ich da fehl?>
Die, die ich kenne, machen das auch. Trotzdem hätten Sie gerne das, was vereinbart war. Leider verweigert die LH sogar Anpassungen der Geldanlagestrategie, die für sie kostenlos wäre.
Zudem wurde gut verdient und sich ein sicher aufwändigerer Lebensstadard erarbeitet. Das koscht vermutlich auch im Alter etwas mehr. Carsten Spohr und seine Mannen haben Millionengehälter, wie auch viele andere Vostände. Trotzdem werden dort weitere Millionenzahlungen für die AV geleistet. Man könnte natürlich argumentieren, dass dies ja eine andere Liga ist, aber man könnte auch erwarten, dass man von seinen heutigen Milliönchen was für's Alter beiseite legt. Beim ehemalgen LH VV Franz sollen es nach knapp vier Jahren gute 3 mio Euro Pensionsansprüche gewesen sein. Oder nehmen wir unsere lieben Bundespolitiker, die sich nach wenigen Monaten im Bundestag bereits eine Pension von über 4000€ gesichert haben, auf Steuerzahlerkosten. Findet irgendwie keiner skandalös?!
Im übrigen wird gerade auch aus der Politik gefordert, die Betriebsrenten auszubauen. Natürlich auf dem Hintergrund der vezockten staatlichen Rente durch den Generationenvertrag, ohne die demographisch bekannte Entwicklung zu berücksichtigen.
Beitrag vom 07.09.2025 - 09:05 Uhr
Mal etwas naiv gefragt:
seit Jahren wird doch für alle AN in Deutschland empfohlen für das Alter privat vorzusorgen. Warum ist das für (deutsche) Piloten offensichtlich unzumutbar? Selbst bei dem genannten Gehaltsbeispiel (wurde nicht widersprochen, also denke es stimmt) im untersten Level scheint mir da durchaus Luft für so etwas, wenn man seinen Lebebswandel entsprechend gestaltet.
Oder gehe ich da fehl?>
Die, die ich kenne, machen das auch. Trotzdem hätten Sie gerne das, was vereinbart war. Leider verweigert die LH sogar Anpassungen der Geldanlagestrategie, die für sie kostenlos wäre.
So sorry, aber mir drängt sich doch der Eindruck auf, das diese Gruppe (vertreten durch die VC), bis auf die die Sie kennen, eben noch nicht begriffen haben, daß sich die Arbeits- und Vergütungswelt rasant verändert (hat).
Zudem wurde gut verdient und sich ein sicher aufwändigerer Lebensstadard erarbeitet. Das koscht vermutlich auch im Alter etwas mehr. Carsten Spohr und seine Mannen haben Millionengehälter, wie auch viele andere Vostände. Trotzdem werden dort weitere Millionenzahlungen für die AV geleistet. Man könnte natürlich argumentieren, dass dies ja eine andere Liga ist, aber man könnte auch erwarten, dass man von seinen heutigen Milliönchen was für's Alter beiseite legt. Beim ehemalgen LH VV Franz sollen es nach knapp vier Jahren gute 3 mio Euro Pensionsansprüche gewesen sein. Oder nehmen wir unsere lieben Bundespolitiker, die sich nach wenigen Monaten im Bundestag bereits eine Pension von über 4000€ gesichert haben, auf Steuerzahlerkosten. Findet irgendwie keiner skandalös?!
Es wurde 'gut verdient' (und wird immer noch mehr als 'gut verdient'. Dazu siehe oben:
es wird eben möglicherweise Zeit diese (gesamtgesellschaftlichen) veränderten Bedingungen zu akzeptieren und seinen 'aufwändigeren Lebensstil' anzupassen.
Was Ihren Vergleich mit den Großkopferten in Wirtschaft und Politik betrifft (was in gewisser Weise auch für sich spricht...): diese exorbitant üppigen Modelle finden sehr wohl sehr viele Menschen 'skandalös'. Aber die die darauf (in der Politik - also da wo es hingehört) aufmerksam machen werden in der Regel, auch hier, gerne als 'links-grün versiffte Spinner' oder 'ewig gestrige' hingestellt/diffamiert.
Im übrigen wird gerade auch aus der Politik gefordert, die Betriebsrenten auszubauen. Natürlich auf dem Hintergrund der vezockten staatlichen Rente durch den Generationenvertrag, ohne die demographisch bekannte Entwicklung zu berücksichtigen.
@MinorItem:
Wenn Sie Pilot sind, wovon ich ausgehen, müssen Sie sich, so wie Sie hier 'argumentieren', nicht wundern, wenn Ihr Berufsgruppe nicht (mehr) die beliebteste und angesehenste in der AG (und der Öffentlichkeit) ist.
Beitrag vom 07.09.2025 - 09:50 Uhr
Die, die ich kenne, machen das auch. Trotzdem hätten Sie gerne das, was vereinbart war. Leider verweigert die LH sogar Anpassungen der Geldanlagestrategie, die für sie kostenlos wäre.
Zudem wurde gut verdient und sich ein sicher aufwändigerer Lebensstadard erarbeitet. Das koscht vermutlich auch im Alter etwas mehr. Carsten Spohr und seine Mannen haben Millionengehälter, wie auch viele andere Vostände. Trotzdem werden dort weitere Millionenzahlungen für die AV geleistet. Man könnte natürlich argumentieren, dass dies ja eine andere Liga ist, aber man könnte auch erwarten, dass man von seinen heutigen Milliönchen was für's Alter beiseite legt. Beim ehemalgen LH VV Franz sollen es nach knapp vier Jahren gute 3 mio Euro Pensionsansprüche gewesen sein. Oder nehmen wir unsere lieben Bundespolitiker, die sich nach wenigen Monaten im Bundestag bereits eine Pension von über 4000€ gesichert haben, auf Steuerzahlerkosten. Findet irgendwie keiner skandalös?!
Wie war das mit der "Neidgesellschaft", die Sie in einem anderen Thread so sehr beklagen? Sollten Sie am Ende "neidisch" sein?
Dieser Beitrag wurde am 07.09.2025 09:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.09.2025 - 11:05 Uhr
Die, die ich kenne, machen das auch. Trotzdem hätten Sie gerne das, was vereinbart war. Leider verweigert die LH sogar Anpassungen der Geldanlagestrategie, die für sie kostenlos wäre.
Zudem wurde gut verdient und sich ein sicher aufwändigerer Lebensstadard erarbeitet. Das koscht vermutlich auch im Alter etwas mehr. Carsten Spohr und seine Mannen haben Millionengehälter, wie auch viele andere Vostände. Trotzdem werden dort weitere Millionenzahlungen für die AV geleistet. Man könnte natürlich argumentieren, dass dies ja eine andere Liga ist, aber man könnte auch erwarten, dass man von seinen heutigen Milliönchen was für's Alter beiseite legt. Beim ehemalgen LH VV Franz sollen es nach knapp vier Jahren gute 3 mio Euro Pensionsansprüche gewesen sein. Oder nehmen wir unsere lieben Bundespolitiker, die sich nach wenigen Monaten im Bundestag bereits eine Pension von über 4000€ gesichert haben, auf Steuerzahlerkosten. Findet irgendwie keiner skandalös?!
Wie war das mit der "Neidgesellschaft", die Sie in einem anderen Thread so sehr beklagen? Sollten Sie am Ende "neidisch" sein?
Ha, ha, der war gut! Nee überhaupt nicht, mir geht`s gut, ich bin ein zufriedener Mensch. Beim Politiker ärgert mich eher, dass der Steuerzahler diesen Selbstbedienungsladen finanzieren muss. Bei Carsten Spohr können Sie versichert sein, möchte ich nicht seinen Job, sein Leben und damit brauche ich auch nicht sein Geld. Mer muss och jünne künne. Es war ehr die Frage warum von denen mit hunderttausend Gehältern Vorsorge erwartet wird und von denen mit Millionengehälter nicht.