Beitrag vom 18.10.2025 - 14:20 Uhr
Yes … alles Teil des berühmten -"erlebe dein Grünes Wirtschaftswunder”-Slogans….
Lufthansa sollte sich komplett aus Deutschland verabschieden und sein Geschäft mit Ländern machen die auf Wirtschaftswachstum und freie Marktwirtschaft setzen.
Wow, das ist die beste Idee aller Zeiten! Aber stop, wer sollte dann so eine Airline ohne Identität nutzen? Hmm vielleicht doch keine so gute Idee.
Alle die über den Tellerrand des Nationalismus blicken?
Beitrag vom 18.10.2025 - 14:25 Uhr
@F11 Vergangenheit? Glorifizierung? Wenn sie den Inhalt nicht verstehen kann ich ihnen nicht helfen. Genau dank dieser Politik reisen wir wieder in die Vergangenheit. Nicht aufgepasst? Wirtschaftsnationen machen es uns vor. Fusionsreaktoren? Nein sie und damit Deutschland sind schlauer und setzen auf Windkraft. Während andere Länder Milliarden investieren mache wir? Ach ja, mickrige 2 und lasse uns damit weiter abhängen. Eine sichere und bessere Zukunft sehe sie woanders, nicht aber hier. Aber sicherlich sind sie ein Freund von LNG Gaslieferungen und Zukäufen von Atomenergie aus wackligen Meilern des nahen Auslandes weil wir alles richtig machen. Man kann es kaum fassen……
Leider stimmt Ihr Beitrag nicht (mehr) mit der Realität überein. Selbst die Chinesen investieren mittlerweile mehr in erneuerbaren Energien als in konventionelle.
Aber klar, wenn Sie die USA, mit ihrem völlig an den Realitäten vorbeiregierenden Laien im Präsidentenamt und seiner willfährigen Clique, als Vorbild für Regierungsarbeit sehen dann... wird vermutlich dort das passieren, was Sie für Deutschland prognostizieren.
Doch, wie @VB schon richtig schrieb, das Thema hier ist ein anderes.
Beitrag vom 18.10.2025 - 14:37 Uhr
Spiegel.de berichtet etwas differenzierter zu diesem Thema:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/lufthansa-prueft-streichung-von-100-inlandsfluegen-pro-woche-a-0ebdf05b-7878-424c-92ca-9e29f9baba87
Daraus diese, sehr aussagekräftige Satz Feststellung.
"Die Zahl der Passagiere auf Inlandsflügen hatte anders als auf Auslandsflügen nach der Coronapandemie nicht mehr das Niveau von zuvor erreicht. Das liegt nach Einschätzung von Branchenverbänden vor allem an der gesunkenen Zahl der Geschäftsreisen, die durch Videokonferenzen ersetzt wurden, sowie Verlagerungen auf die Schiene." !
Ja sicher, aber diese Aussagen stammen von 2023. Das ist doch längst, in D und anderswo, eingepreist.
Die Ursachen dafür sind seit 2023 ja nicht weggefallen.
Eben. Aber bei den anderen hat sich der Inlandsverkehr mit diesen Ursachen normalisiert auf/über 2019 Niveau
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/72112/umfrage/anzahl-der-geschaeftsreisen-seit-2004/
Entscheidend ist doch die aktuelle Entwicklung, da haben die anderen Länder sich wieder normalisiert (obwohl es da auch Videokonferenzen und Schnellzüge gibt), D aber nicht. Einziger Unterschied ist die Gebührensituation
und DAS ist, was die Branchenverbände heute in ihren H1 2025 Bericht sagen.
Die PM ist - wie üblich - natürlich nicht das ganze Bild, sondern nur der Teil der sich eignet, Druck auf die Regierung auszuüben, doch bitte mehr Subventionen rüberzureichen.
Wer ohne Sünde ist… ;-) Es geht ja hier um Inlandsverkehr, nicht um Touristik.
DE hat einen komplett anderen Flugreisemarkt als zB Spanien, Griechenland, Portugal oder auch UK.
Der deutsche Markt ist traditionell mehrheitlich von Geschäftsreisen und abfliegendem Urlaubsverkehr geprägt.
Der ex-DE Urlaubsverkehr ist ja auch weiter am Wachsen. Geschäftsreisen, wie anderswo auch, eher nicht.
https://www.dlr.de/de/aktuelles/nachrichten/2025/sommer-2025-touristischer-luftverkehr-erholt-sich-weiter
+3% ggü 2024.
Was hierzulande ggü zB Spanien halt fehlt, sind die Millionen ankommenden Günstig-Urlauber im Sommer - die Deutschland noch nie hatte. Der deutsche Inbound-Tourismus (zB aus USA, China und Japan) läuft da zahlenmäßig auf deutlich kleinerem Niveau, dafür höherpreisig, das war auch schon 2019 so.
Geschäftsreiseverkehr macht bei "den anderen" einfach einen kleineren Anteil aus.
Und bezüglich dem ex-DE Tourismus ggü 2019 muss man halt auch sagen, dass es eine Reihe von Jahren mit unterdurchschnittlicher Lohnentwicklung mit realen Kaufkraftverlusten für viele Bevölkerungsgruppen gegeben hat. Dafür sind +3% doch eigentlich ganz ordentlich.
Beitrag vom 18.10.2025 - 15:02 Uhr
Spiegel.de berichtet etwas differenzierter zu diesem Thema:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/lufthansa-prueft-streichung-von-100-inlandsfluegen-pro-woche-a-0ebdf05b-7878-424c-92ca-9e29f9baba87
Daraus diese, sehr aussagekräftige Satz Feststellung.
"Die Zahl der Passagiere auf Inlandsflügen hatte anders als auf Auslandsflügen nach der Coronapandemie nicht mehr das Niveau von zuvor erreicht. Das liegt nach Einschätzung von Branchenverbänden vor allem an der gesunkenen Zahl der Geschäftsreisen, die durch Videokonferenzen ersetzt wurden, sowie Verlagerungen auf die Schiene." !
Ja sicher, aber diese Aussagen stammen von 2023. Das ist doch längst, in D und anderswo, eingepreist. Entscheidend ist doch die aktuelle Entwicklung, da haben die anderen Länder sich wieder normalisiert (obwohl es da auch Videokonferenzen und Schnellzüge gibt), D aber nicht. Einziger Unterschied ist die Gebührensituation und DAS ist, was die Branchenverbände heute in ihren H1 2025 Bericht sagen.
Nunja, vielleicht.
Nichtsdestotrotz stimmt der Halbsatz 'Verlagerung auf die Schiene' so wohl immer noch und zukünftig wohl immer mehr.
Und, bitte erklären Sie doch einmal, warum es auf einer Strecke, auf der eine Airline (hier LH) ein Monopol (in der Luft) hat und auf der es (angeblich) Bedarf und eine ausreichende Nachfrage (nach Beförderung mit dem Flugzeug) gibt, nicht Ticketpreise aufrufen kann, die um die 'gebranntmarkten' Gebühren (ca. 15,00 Euro?) höher sind. Ich meine damit keine Zubringer zu den Hubs.
Und, ich hatte ja den Verweis auf die Ticketpreise vor Corona gebracht: Sie haben doch sicher Informationen: waren die bei LH damals wirklich so viel billiger als heute?
Und wie spielt, auch von mir angeführt, die allgemeine Inflation in D da auch in Ticketpreise rein?
Einmal völlig davon abgesehen das potentielle deutsche (Geschäfts)Reisende auf dem Gebiet vielleicht bereits etwas 'weiter sind', als einige europäische Kollegen!? Wäre doch schön, wenn wir mal Spitzenreiter wären.
Das scheint doch viel eher der Wahrheit zu entsprechen: es gibt keinen Bedarf (mehr).
Beitrag vom 18.10.2025 - 16:05 Uhr
Die Ursachen dafür sind seit 2023 ja nicht weggefallen.
Eben. Aber bei den anderen hat sich der Inlandsverkehr mit diesen Ursachen normalisiert auf/über 2019 Niveau
Da hätte ich jetzt gerne mal eine Quelle. Inlandsverkehr in?
Spanien? Hat Inlandsflüge verboten mit Ausnahme der Inseln.
Frankreich? Kurzstrecken unter 2,5 Stunden sind bereits verboten.
Griechenland könnte ich mir aufgrund der vielen Inseln als Ausreißer gut vorstellen, finde aber keine Zahlen.
Aber sonst: Wer sind "die anderen"?
Polen?
Italien?
Niederlande?
UK?
Oder meinten Sie doch wieder nur die USA mit ihren komplett anderen geographischen Voraussetzungen wie die 30-fache Fläche, hauchdünner Besiedlungsdichte und "Inlands" Flügen von bis zu 4000km...?
Dieser Beitrag wurde am 18.10.2025 16:14 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.10.2025 - 17:15 Uhr
Die Ursachen dafür sind seit 2023 ja nicht weggefallen.
Eben. Aber bei den anderen hat sich der Inlandsverkehr mit diesen Ursachen normalisiert auf/über 2019 Niveau
Da hätte ich jetzt gerne mal eine Quelle. Inlandsverkehr in?
Spanien? Hat Inlandsflüge verboten mit Ausnahme der Inseln.
Das ist falsch. Quelle? ;-) Das wird erst evaluiert für alles was in 2,5 Zug zu schaffen ist, Ausnahme Anschlüsse zu Umsteigeflughäfen. Inlandsvolumen 2024 + 12,4% zu 2019
Italien +8%
UK unterschiedliche Quellen, einmal +/- 0 oder -10%
Frankreich -19%, selbst mit der Zugregelung besser als D
D -50%
Ich habe, wie geschrieben, nur Länder mit Schnellzugnetz mit D verglichen.
Quellen CAA, ENAC, ENAIRE, CAPA, Insee
Beitrag vom 18.10.2025 - 17:18 Uhr
Yes … alles Teil des berühmten -"erlebe dein Grünes Wirtschaftswunder”-Slogans….
Lufthansa sollte sich komplett aus Deutschland verabschieden und sein Geschäft mit Ländern machen die auf Wirtschaftswachstum und freie Marktwirtschaft setzen.
Die Grünen können dann zwischen Köln und Berlin mit dem Lastenrad pendeln.
Fliegen ist scheinbar mittlerweile auch schon Rechts
so wie Wohlstand, Pensionen und Parzifismus.
Moin,
Was für ein gehaltvoller Beitrag.
Komischerweise kommt von Rechts immer das Argument Umweltschutz, vorher war das alles kein Thema hier.
Vielleicht ist es wie bei Markus Söder, den auch mal jemand aufwecken muss, ihm Bescheid sagen, dass die Grünen (nicht ohne Grund) nicht mehr an der Macht sind und sich auf den Grünen herumzuhacken erstmal erledigt hat :-)
Beitrag vom 18.10.2025 - 17:38 Uhr
Wie viel Steuern und Gebühren fallen jeweils für einen Passagier an, der die folgenden Strecken fliegt
BER-FRA-JFK
BER-CDG-JFK
BER-LHR-JFK
Beitrag vom 18.10.2025 - 18:28 Uhr
Die Ursachen dafür sind seit 2023 ja nicht weggefallen.
Eben. Aber bei den anderen hat sich der Inlandsverkehr mit diesen Ursachen normalisiert auf/über 2019 Niveau
Da hätte ich jetzt gerne mal eine Quelle. Inlandsverkehr in?
Spanien? Hat Inlandsflüge verboten mit Ausnahme der Inseln.
Frankreich? Kurzstrecken unter 2,5 Stunden sind bereits verboten.>
Für den Moment ist das zumindest falsch. Ich kann heute für November sowohl MAD-BCN, als auch BCN-BIO buchen, ebenso wie in Frankreich z.B. NCE-LYS. Zudem gibt es dort aber auch einen Bahnverkehr in einer Qualität und zu Preisen, die wir 2050 nicht haben werden. Während jede Generation der Züge in Frankreich schneller wird, schafft die neueste Generation der DB ICE Züge immmerhin 230 km/h. Dort schafft man Paris - Bordeaux mit 580 km Entfernung in zwei Stunden für gerade einmal 62€. In Spanien sieht das nicht anders aus.
Griechenland könnte ich mir aufgrund der vielen Inseln als Ausreißer gut vorstellen, finde aber keine Zahlen.
Aber sonst: Wer sind "die anderen"?
Polen?
Italien?
Niederlande?
UK?
Dieser Beitrag wurde am 18.10.2025 19:01 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.10.2025 - 19:00 Uhr
Wie viel Steuern und Gebühren fallen jeweils für einen Passagier an, der die folgenden Strecken fliegt
BER-FRA-JFK
BER-CDG-JFK
BER-LHR-JFK>
Wenn mal verschiedene Reiseportale fragt kommt z.B. folgendes dabei raus (return flight). Die Flüge wurden so gewählt, damit die Preise etwa gleich hoch sind. Leider werden Steuern und Gebühren nicht getrennt dargestellt. Und nu?
BER-FRA-JFK Tix 118€ + Steuern/Gebühren 429,64€ + Servicegebühr 16,33€ = 563,97€
BER-CDG-JFK Tix 74€ + Steuern/Gebühren 416,15 + Servicegebühr 6,82 € = 496,97€
BER-LHR-JFK Tix 53€ + Steuern/Gebühren 443,67€ + Servicegebühr 0,70 € = 495,97€
Beitrag vom 18.10.2025 - 20:20 Uhr
Die Ursachen dafür sind seit 2023 ja nicht weggefallen.
Eben. Aber bei den anderen hat sich der Inlandsverkehr mit diesen Ursachen normalisiert auf/über 2019 Niveau
Da hätte ich jetzt gerne mal eine Quelle. Inlandsverkehr in?
Spanien? Hat Inlandsflüge verboten mit Ausnahme der Inseln.
Das ist falsch. Quelle? ;-)
Das war die hier:
https://www.t-online.de/leben/aktuelles/id_100353204/spanien-verbot-von-inlandsfluegen-diese-strecken-sind-betroffen.html
auch @Heinzi:
Mittlerweile hab ich aber auch andere Texte zu "Planungen" gelesen ... War schlampig recherchiert, Sry
Das wird erst evaluiert für alles was in 2,5 Zug zu schaffen ist, Ausnahme Anschlüsse zu Umsteigeflughäfen. Inlandsvolumen 2024 + 12,4% zu 2019
Italien +8%
UK unterschiedliche Quellen, einmal +/- 0 oder -10%
Frankreich -19%, selbst mit der Zugregelung besser als D
D -50%
Ich habe, wie geschrieben, nur Länder mit Schnellzugnetz mit D verglichen.
Quellen CAA, ENAC, ENAIRE, CAPA, Insee
Dieser Beitrag wurde am 18.10.2025 20:24 Uhr bearbeitet. Beitrag vom 18.10.2025 - 20:30 Uhr
Der Vergleich BER-XXX-JFK zeigt zwar die Unterschiede in Steuern/Gebühren von FRA im Vergleich mit den anderen Hubs, geht ansonsten aber am Thema vorbei.
Niemand hat die Absicht, den Zubringerverkehr von Berlin nach Frankfurt und München zu streichen. Es geht um Dresden, Leipzig und Münster etc., wo AF-KLM und die IAG überhaupt nicht mehr präsent sind.
Wie man es auch dreht: nach dem dezentralen innerdeutschen Regionalflug ist nun auch den innerdeutschen Hub-Zubringern ist die O&D-Nachfrage offenbar weggebrochen. Und da das wegen externen Megatrends ist, hat das weniger mit der Höhe der Steuern zu tun.
Beitrag vom 18.10.2025 - 20:53 Uhr
Der Vergleich BER-XXX-JFK zeigt zwar die Unterschiede in Steuern/Gebühren von FRA im Vergleich mit den anderen Hubs, geht ansonsten aber am Thema vorbei.
Niemand hat die Absicht, den Zubringerverkehr von Berlin nach Frankfurt und München zu streichen. Es geht um Dresden, Leipzig und Münster etc., wo AF-KLM und die IAG überhaupt nicht mehr präsent sind.
Wie man es auch dreht: nach dem dezentralen innerdeutschen Regionalflug ist nun auch den innerdeutschen Hub-Zubringern ist die O&D-Nachfrage offenbar weggebrochen. Und da das wegen externen Megatrends ist, hat das weniger mit der Höhe der Steuern zu tun.
Finde es halt daher interessant, weil ja postuliert ist, dass LH die defizitären Strecken aufrecht hält, weil sonst andere dort die Passagiere abgreifen würden.
Beitrag vom 18.10.2025 - 21:19 Uhr
Wie viel Steuern und Gebühren fallen jeweils für einen Passagier an, der die folgenden Strecken fliegt
BER-FRA-JFK
BER-CDG-JFK
BER-LHR-JFK>
Wenn mal verschiedene Reiseportale fragt kommt z.B. folgendes dabei raus (return flight). Die Flüge wurden so gewählt, damit die Preise etwa gleich hoch sind. Leider werden Steuern und Gebühren nicht getrennt dargestellt. Und nu?
BER-FRA-JFK Tix 118€ + Steuern/Gebühren 429,64€ + Servicegebühr 16,33€ = 563,97€
BER-CDG-JFK Tix 74€ + Steuern/Gebühren 416,15 + Servicegebühr 6,82 € = 496,97€
BER-LHR-JFK Tix 53€ + Steuern/Gebühren 443,67€ + Servicegebühr 0,70 € = 495,97€
Ich habe mir mal den Spass gemacht und direkt bei Lufthansa geguckt (Eco Basic Return-Ticket BER-FRA-JFK in einem Monat für eine Woche):
Gesamtpreis: 765,64
Davon:
Flugpreis mit Treibstoffzuschlag: 534,50
Umweltkostenzuschlag (u.a. für Emissionshandel): 12,00
Steuern, Gebühren und Abgaben: 219,14
Steuern, Gebühren und Abgaben setzten sich wie folgt zusammen:
Sicherheitsabgaben: 26,03
Flughäfen und Abfertigung: 63,53
Luftverkehrsabgabe: 70,83
Internationale Beförderungssteuer (Abflug und Ankunft): 39,26
US-Einwanderungsgebühr: 6,00
Zuschlag Fahrgastausstattung:3,86
Inspektion Tier und Pflanzengesundheit: 3,29
Zollgebühr: 6,34
(Mehrwertsteuern werden bei internationalen Flügen nicht erhoben.)
Von den über 400 Euro Steuern/Gebühren ist man hier weit entfernt.
Beitrag vom 18.10.2025 - 23:45 Uhr
Ich hab jetzt auch mal etwas geschaut. 18.11.-25.11. BER-XXX-JFK
Lufthansa möchte da 569,14EUR
Davon
Steuern, Gebühren und Abgaben 219,14EUR
Flughafensicherheitsabgabe 21,23EUR
Abflugsteuer Flughafen 70,83EUR
Abfertigungsgebühr 27,11EUR
Flughafenservicesteuer 0,52EUR
Flughafenservicesteuer 35,90EUR
11. September Sicherheitssteuer 4,80EUR
Internationale Beförderungssteuer/Abflug 19,63EUR
Internationale Beförderungssteuer/Ankunft 19,63EUR
Inspektionsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit 3,29EUR
US-Einwanderungsgebühr 6,00EUR
Zollgebühr 6,34EUR
Zuschlag für Fahrgastausstattung 3,86EUR
Über MUC wären es bei LH "nur" 192,31EUR. Sicherheitsabgabe, Abfertigungsgebühr, Flughafenservicesteuer sind dort niedriger.
Mit KLM würde es in einem Monat 18.11.-25.11. 555,54 EUR kosten.
Flug- und Transportgebühren 1x 348,00 EUR
Ticket(s) 1x 158,00 EUR
Beitrag für SAF 1x 10,00 EUR
Internationaler Zuschlag des Luftfahrtunternehmens (YR) 1x 180,00 EUR
Staatliche Steuern und Gebühren 1x 207,54 EUR
Luftverkehrssteuer - Deutschland 1x 70,83 EUR
Transportsteuer – USA und Grenzgebiet 1x 39,26 EUR
Passagiergebühr - Niederlande 1x 29,58 EUR
Sicherheitsservicegebühr - Niederlande 1x 24,90 EUR
Flughafensicherheitsgebühr - Deutschland 1x 9,37 EUR
Internationale Passagier-Servicegebühr - Deutschland 1x 9,31 EUR
Zollgebühr – USA und Puerto Rico 1x 6,34 EUR
Einwanderungsgebühr – USA und US-Territorien 1x 6,00 EUR
Gebühr für die Sicherheit in der Zivilluftfahrt – USA und US-Territorien 1x 4,80 EUR
Zuschlag Passagiereinrichtungen USA 1x 3,86 EUR
APHIS-Gebühr – USA und Puerto Rico 1x 3,29 EUR
Über Paris ist es nochmal ein wenig günstiger:
Flug- und Transportgebühren 379,50 EUR
Staatliche Steuern und Gebühren 195,65 EUR
Über LHR ist man bei 597 Euro. Davon 207,67 EUR Steuern und Gebühren.
Im Ergebnis also:
FRA 219,14 EUR
LHR 207,67 EUR
AMS 207,54 EUR
CDG 195,65 EUR
MUC 192,31 EUR
Somit ist Lufthansa jetzt was das Kerngeschäft Hub-Verkehr betrifft nicht besonders benachteiligt was den Steuern und Gebühren Anteil betrifft.
Dresden, Leipzig bindet von denen auch keiner an aktuell. Kann natürlich sein, dass es jemand macht, wenn LH da zu macht. Allerdings haben sie dann auch mit einem ähnlichen Steuern/Gebühren-Anteil zu leben wie LH.
Dann ist noch der stark eingebrochene deutsche Flugverkehr außerhalb der Hubs. Den hatte LH selbst ja sowieso schon lange aufgegeben und das scheint auch für Easyjet und Ryanair nicht so interessant zu sein. Da spielen sicher auch die hohen Flughafengebühren und Sicherheitsgebühren eine Rolle. Aber verdient sich daran jemand eine goldene Nase oder sind das einfach Kosten, die halt anfallen und sonst subventioniert werden müssten?