Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Lufthansa will auch im Sommer 2026 I...

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Beitrag vom 19.10.2025 - 10:00 Uhr
Usersuperflieger
User (66 Beiträge)
Diese Flugplanreduzierungen von LH im Inland haben natürlich auch einen positiven Aspekt: Als kleiner Privatflieger muss man sich weniger oft mit den grossen Vögeln im An/Abflug oder beim Durchflug von Ctr und D "rumärgern" ;-)
Beitrag vom 19.10.2025 - 16:44 Uhr
Usercontrail55
User (5815 Beiträge)
Ich hab jetzt auch mal etwas geschaut. 18.11.-25.11. BER-XXX-JFK

Lufthansa möchte da 569,14EUR
Davon
Steuern, Gebühren und Abgaben 219,14EUR
Flughafensicherheitsabgabe 21,23EUR
Abflugsteuer Flughafen 70,83EUR
Abfertigungsgebühr 27,11EUR
Flughafenservicesteuer 0,52EUR
Flughafenservicesteuer 35,90EUR
11. September Sicherheitssteuer 4,80EUR
Internationale Beförderungssteuer/Abflug 19,63EUR
Internationale Beförderungssteuer/Ankunft 19,63EUR
Inspektionsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit 3,29EUR
US-Einwanderungsgebühr 6,00EUR
Zollgebühr 6,34EUR
Zuschlag für Fahrgastausstattung 3,86EUR

Über MUC wären es bei LH "nur" 192,31EUR. Sicherheitsabgabe, Abfertigungsgebühr, Flughafenservicesteuer sind dort niedriger.


Mit KLM würde es in einem Monat 18.11.-25.11. 555,54 EUR kosten.

Flug- und Transportgebühren 1x 348,00 EUR
Ticket(s) 1x 158,00 EUR
Beitrag für SAF 1x 10,00 EUR
Internationaler Zuschlag des Luftfahrtunternehmens (YR) 1x 180,00 EUR

Staatliche Steuern und Gebühren 1x 207,54 EUR
Luftverkehrssteuer - Deutschland 1x 70,83 EUR
Transportsteuer – USA und Grenzgebiet 1x 39,26 EUR
Passagiergebühr - Niederlande 1x 29,58 EUR
Sicherheitsservicegebühr - Niederlande 1x 24,90 EUR
Flughafensicherheitsgebühr - Deutschland 1x 9,37 EUR
Internationale Passagier-Servicegebühr - Deutschland 1x 9,31 EUR
Zollgebühr – USA und Puerto Rico 1x 6,34 EUR
Einwanderungsgebühr – USA und US-Territorien 1x 6,00 EUR
Gebühr für die Sicherheit in der Zivilluftfahrt – USA und US-Territorien 1x 4,80 EUR
Zuschlag Passagiereinrichtungen USA 1x 3,86 EUR
APHIS-Gebühr – USA und Puerto Rico 1x 3,29 EUR

Über Paris ist es nochmal ein wenig günstiger:
Flug- und Transportgebühren 379,50 EUR
Staatliche Steuern und Gebühren 195,65 EUR

Über LHR ist man bei 597 Euro. Davon 207,67 EUR Steuern und Gebühren.



Im Ergebnis also:
FRA 219,14 EUR
LHR 207,67 EUR
AMS 207,54 EUR
CDG 195,65 EUR
MUC 192,31 EUR

Somit ist Lufthansa jetzt was das Kerngeschäft Hub-Verkehr betrifft nicht besonders benachteiligt was den Steuern und Gebühren Anteil betrifft.
Es geht ja noch um mehr. Die Kosten für Landegebühren und Flugsicherung sin da ja nich drin. 20-30€ Unterschied sind da schon kaufentscheidend. Entweder ich gehe mit 30€ günstiger in den Markt oder ich gehe mit dem gleichen Preis, verdiene aber mehr.
Dresden, Leipzig bindet von denen auch keiner an aktuell. Kann natürlich sein, dass es jemand macht, wenn LH da zu macht. Allerdings haben sie dann auch mit einem ähnlichen Steuern/Gebühren-Anteil zu leben wie LH.

Dann ist noch der stark eingebrochene deutsche Flugverkehr außerhalb der Hubs. Den hatte LH selbst ja sowieso schon lange aufgegeben und das scheint auch für Easyjet und Ryanair nicht so interessant zu sein. Da spielen sicher auch die hohen Flughafengebühren und Sicherheitsgebühren eine Rolle. Aber verdient sich daran jemand eine goldene Nase oder sind das einfach Kosten, die halt anfallen und sonst subventioniert werden müssten?
Könnte sein. Es gibt bei der Security und Flugsicherung nullkommanull Incentiv e produktiver zu sein. Es werden einfach die Gebühren erhöht. Bevor es kommt, ja, scheint auch bei der FS zu gehen. Wurde ja schon erwähnt, aber es gibt dazu einen guten Artikel auf einem guten Fachportal.
Beitrag vom 19.10.2025 - 17:57 Uhr
UserChristian159
User (1530 Beiträge)
Es gibt keine "gebrochener Entlastungsversprechen der Bundesregierung"! 

Ein Blick in den:

 https://www.koalitionsvertrag2025.de/

widerlegt das eindeutig!

Daraus (wörtlich!):

"Alle Maßnahmen des,Koalitionsvertrages stehen unter Finanzierungsvorbehalt", 

Naja, der Koalitionsvertrag ist ja NACH der Wahl verfasst worden. Wahlversprechen werden normalerweise VOR einer Wahl abgegeben, um diese zu gewinnen. Das Argument Koalitionsvertrag‘ ist somit nichtig.
Und nein, ich kann nicht sagen, was versprochen oder nicht versprochen wurde.
Beitrag vom 19.10.2025 - 18:11 Uhr
UserVB
User (431 Beiträge)
Ich denke auch, dass im Selbstzahlermarkt 20-30 Euro einen Unterschied machen und im Interkont-Markt werden die Standortkosten sicher nicht ganz zu unrecht kritisiert. Das ist im Prinzip wie in anderen Branchen, z. B. Opel: ob der Astra in Deutschland oder Polen gefertigt wird, interessiert maximal eine kleine Menge an deutschen Kunden, dem Rest - international sowieso- ist das total egal.

Hier hat die deutsche Luftverkehrswirtschaft echt einen Nachteil und ich sehe auch nicht so richtig, warum man das Geschäft anderen Ländern überlassen sollte - weniger geflogen (Umweltschutz) wird so jedenfalls global gesehen nicht.

Zum Thema innerdeutscher Verkehr: selbst eine Senkung der Steuern auf 0 wird ihn nicht mehr zurück bringen. Im Prinzip hat der LH-Konzern ggf. durch die verstärkte Bahn-Nutzung als Zubringer sogar einen Standortvorteil: kein anderer Airline-Konzern kann das dezentrale Deutschland so gut erschließen z. B. mit zwischen Leipzig und Frankfurt liegenden Zielen wie Erfurt.
Beitrag vom 19.10.2025 - 18:39 Uhr
UserEricM
User (6804 Beiträge)
Es gibt keine "gebrochener Entlastungsversprechen der Bundesregierung"! 

Ein Blick in den:

 https://www.koalitionsvertrag2025.de/

widerlegt das eindeutig!

Daraus (wörtlich!):

"Alle Maßnahmen des,Koalitionsvertrages stehen unter Finanzierungsvorbehalt", 

Naja, der Koalitionsvertrag ist ja NACH der Wahl verfasst worden. Wahlversprechen werden normalerweise VOR einer Wahl abgegeben, um diese zu gewinnen. Das Argument Koalitionsvertrag‘ ist somit nichtig.

Das wäre es möglicherweise, wenn von gebrochenen Wahlversprechen einer Partei die Rede wäre.
Es ist aber die Rede von angeblich gebrochenen Entlastungsversprechen der _Bundesregierung_ mit Verweis auf Absichtserklärungen im gleichen Koalitionsvertrag ein paar Seiten vorher.
Und diese Regierung gab es erst _nach_ dem Abschluss des Koalitionsvertrags - mit all seinen Einschränkungen.

Also doch, das Argument Koalitionsvertrag bleibt stichhaltig.

Dieser Beitrag wurde am 19.10.2025 18:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.10.2025 - 20:52 Uhr
UserChristian159
User (1530 Beiträge)
Es gibt keine "gebrochener Entlastungsversprechen der Bundesregierung"! 

Ein Blick in den:

 https://www.koalitionsvertrag2025.de/

widerlegt das eindeutig!

Daraus (wörtlich!):

"Alle Maßnahmen des,Koalitionsvertrages stehen unter Finanzierungsvorbehalt", 

Naja, der Koalitionsvertrag ist ja NACH der Wahl verfasst worden. Wahlversprechen werden normalerweise VOR einer Wahl abgegeben, um diese zu gewinnen. Das Argument Koalitionsvertrag‘ ist somit nichtig.

Das wäre es möglicherweise, wenn von gebrochenen Wahlversprechen einer Partei die Rede wäre.
Es ist aber die Rede von angeblich gebrochenen Entlastungsversprechen der _Bundesregierung_ mit Verweis auf Absichtserklärungen im gleichen Koalitionsvertrag ein paar Seiten vorher.
Und diese Regierung gab es erst _nach_ dem Abschluss des Koalitionsvertrags - mit all seinen Einschränkungen.

Also doch, das Argument Koalitionsvertrag bleibt stichhaltig.

Stimmt, Sie haben recht. Die stärkste Regierungspartei hat ihr Wahlversprechen gebrochen.
Beitrag vom 19.10.2025 - 20:58 Uhr
UserF11
einfach nur Pax... kein Pilot
User (1179 Beiträge)
Ich denke auch, dass im Selbstzahlermarkt 20-30 Euro einen Unterschied machen und im Interkont-Markt werden die Standortkosten sicher nicht ganz zu unrecht kritisiert. Das ist im Prinzip wie in anderen Branchen, z. B. Opel: ob der Astra in Deutschland oder Polen gefertigt wird, interessiert maximal eine kleine Menge an deutschen Kunden, dem Rest - international sowieso- ist das total egal.
Ach, wenn das LH Produkt interkontinental eine gutes oder besseres Produkt als der Wettbewerb bieten würde, würden viele die 20 - 30 € Aufpreis richtig gerne zaheln.

Hier hat die deutsche Luftverkehrswirtschaft echt einen Nachteil und ich sehe auch nicht so richtig, warum man das Geschäft anderen Ländern überlassen sollte - weniger geflogen (Umweltschutz) wird so jedenfalls global gesehen nicht.
Tja, und deswegen stampfen wir die Umwelt lieber weiter ein.... Lernzuwachs: null!

Zum Thema innerdeutscher Verkehr: selbst eine Senkung der Steuern auf 0 wird ihn nicht mehr zurück bringen. Im Prinzip hat der LH-Konzern ggf. durch die verstärkte Bahn-Nutzung als Zubringer sogar einen Standortvorteil: kein anderer Airline-Konzern kann das dezentrale Deutschland so gut erschließen z. B. mit zwischen Leipzig und Frankfurt liegenden Zielen wie Erfurt.
Tja: so ist! Und ganz kleiner Beitrag für die Umwelt.
Beitrag vom 19.10.2025 - 21:21 Uhr
UserEricM
User (6804 Beiträge)
Stimmt, Sie haben recht. Die stärkste Regierungspartei hat ihr Wahlversprechen gebrochen.

Ich zitiere mal Sie selbst, 2 Posts weiter oben:

Wahlversprechen werden normalerweise VOR einer Wahl abgegeben, um diese zu gewinnen. Das Argument Koalitionsvertrag‘ ist somit nichtig. Und nein, ich kann nicht sagen, was versprochen oder nicht versprochen wurde.

Man bekommt den Eindruck, Sie wären nur darauf aus, unserer aktuellen Regierung hier eine vermeintliche Lüge anzuhängen - egal wie, Frei nach dem Motto: "auch wenn ich nichts nachweisen kann, die da oben lügen doch eh", oder?
Sie haben auch schon mal sachlicher diskutiert...

Dieser Beitrag wurde am 19.10.2025 21:25 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.10.2025 - 22:40 Uhr
UserMHalblaub
User (1191 Beiträge)
Stimmt, Sie haben recht. Die stärkste Regierungspartei hat ihr Wahlversprechen gebrochen.

Ich kann es nicht mehr hören, dass "Wahlversprechen gebrochen" wurden. Das mag zwar so im Parteiprogramm gestanden haben, es sollte aber jedem Demokraten klar sein, dass eine Partei mit keiner Mehrheit im Parlament mit seinen Partnern Kompromisse eingehen muss.

Lufthansa reduziert Inlandsflüge! - So what?
Beitrag vom 20.10.2025 - 01:58 Uhr
UserCptKirk
Kapitän zur See
User (206 Beiträge)
Ich denke auch, dass im Selbstzahlermarkt 20-30 Euro einen Unterschied machen und im Interkont-Markt werden die Standortkosten sicher nicht ganz zu unrecht kritisiert. Das ist im Prinzip wie in anderen Branchen, z. B. Opel: ob der Astra in Deutschland oder Polen gefertigt wird, interessiert maximal eine kleine Menge an deutschen Kunden, dem Rest - international sowieso- ist das total egal.

Hier hat die deutsche Luftverkehrswirtschaft echt einen Nachteil und ich sehe auch nicht so richtig, warum man das Geschäft anderen Ländern überlassen sollte - weniger geflogen (Umweltschutz) wird so jedenfalls global gesehen nicht.

Zum Thema innerdeutscher Verkehr: selbst eine Senkung der Steuern auf 0 wird ihn nicht mehr zurück bringen. Im Prinzip hat der LH-Konzern ggf. durch die verstärkte Bahn-Nutzung als Zubringer sogar einen Standortvorteil: kein anderer Airline-Konzern kann das dezentrale Deutschland so gut erschließen z. B. mit zwischen Leipzig und Frankfurt liegenden Zielen wie Erfurt.

Sicher gibt es Fluggäste die sparen die 20-30 €. Manch einer steigt ja auch in irgendwelchen chinesischen Flughäfen um mit 9 Stunden Transit-Zeit um am Ende 80 Euro zu sparen.
Ich schaue eher auf Flugzeiten und angebotenes Produkt, wenns dann 150-200 Euro mehr sind in der Eco, ist das OK - ist prozentual natürlich viel. Produkt ist dann in der Regel bei mir der K.O. Punkt für Lufthansa, weil Richtung Asien da sehr viele Airlines besser sind.
Aber wohl nicht repräsentativ.

Ich ziehe LH kaum noch in Betracht auf meinen üblichen Reisen, egal wie der Preis ist. Der letzte Flug war eine Katastrophe. Kaputter Sitz in der Business hin, Crew daran relativ uninteressiert, IFE defekt auf dem Heimflug, Wunschessen nicht verfügbar in der Business, Anschlussflug storniert, dann aber nicht auf den direkt nächsten Flug umgebucht worden, also unnötig langer Aufenthalt, Lounge Personal unfreundlich, Gepäck noch noch ewig gewartet (aber da ist Fraport schuld)....
Kam jedenfalls auf einem Flug so viel zusammen, dass LH am Ende auch 30% günstiger sein könnte, und ich müsste schwer überlegen.
Wenn das wieder besser wird, gerne wieder.
Beitrag vom 20.10.2025 - 08:21 Uhr
Usercontrail55
User (5815 Beiträge)
Stimmt, Sie haben recht. Die stärkste Regierungspartei hat ihr Wahlversprechen gebrochen.

Ich zitiere mal Sie selbst, 2 Posts weiter oben:

Wahlversprechen werden normalerweise VOR einer Wahl abgegeben, um diese zu gewinnen. Das Argument Koalitionsvertrag‘ ist somit nichtig. Und nein, ich kann nicht sagen, was versprochen oder nicht versprochen wurde.

Man bekommt den Eindruck, Sie wären nur darauf aus, unserer aktuellen Regierung hier eine vermeintliche Lüge anzuhängen - egal wie, Frei nach dem Motto: "auch wenn ich nichts nachweisen kann, die da oben lügen doch eh", oder?
Sie haben auch schon mal sachlicher diskutiert...
Das ist doch Wortglauberei.
Das es nicht alle Wahlversprechen in den Koalitionsvertrag schaffen, geschenkt. Aber sich selbst eine pauschale "Du kommst aus dem Gefängnis frei" Karte zu verteilen, die für alles gezogen werden kann, was einem gerade so in Kram passt, das ist neu. Das gab es so noch nie (bis 2005 geschaut) In meinen Augen ist das Wählerverarsche, egal welches Wording hier im Forum genutzt wird.
Beitrag vom 20.10.2025 - 12:28 Uhr
UserF11
einfach nur Pax... kein Pilot
User (1179 Beiträge)
Das es nicht alle Wahlversprechen in den Koalitionsvertrag schaffen, geschenkt. Aber sich selbst eine pauschale "Du kommst aus dem Gefängnis frei" Karte zu verteilen, die für alles gezogen werden kann, was einem gerade so in Kram passt, das ist neu. Das gab es so noch nie (bis 2005 geschaut) In meinen Augen ist das Wählerverarsche, egal welches Wording hier im Forum genutzt wird.
Ein gewisser Müntefering hat schon 2005 gesagt, es sei "unfair, Politiker an ihren Wahlversprechen zu messen" (Quelle: nachdenkseiten.de). Anlass war gebrochene Versprechen der SPD zur Mehrwertsteuer und andere Kurswechsel in der großen Koalition. (Quelle: Perplexity,(KI)). Schon Adenauer soll zu Wahlversprechen gesagt haben "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern." Die CSU versprach - wider besseres Wissen - 2013 eine "Ausländer-Maut", die dann als Millionengrab gescheitert ist. Letztlich heißt das, dass Parteiprogramme und Wahlprogramme eben all zu oft an der Realität scheitern. Das auch, weil der Wähler Ehrlichkeit in der Regel nicht belohnt, sondern oft die Partei wählt, die ihm am meisten verspricht...
Beitrag vom 20.10.2025 - 13:05 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3804 Beiträge)
Stimmt, Sie haben recht. Die stärkste Regierungspartei hat ihr Wahlversprechen gebrochen.

Ich zitiere mal Sie selbst, 2 Posts weiter oben:

Wahlversprechen werden normalerweise VOR einer Wahl abgegeben, um diese zu gewinnen. Das Argument Koalitionsvertrag‘ ist somit nichtig. Und nein, ich kann nicht sagen, was versprochen oder nicht versprochen wurde.

Man bekommt den Eindruck, Sie wären nur darauf aus, unserer aktuellen Regierung hier eine vermeintliche Lüge anzuhängen - egal wie, Frei nach dem Motto: "auch wenn ich nichts nachweisen kann, die da oben lügen doch eh", oder?
Sie haben auch schon mal sachlicher diskutiert...
Das ist doch Wortglauberei.
Das es nicht alle Wahlversprechen in den Koalitionsvertrag schaffen, geschenkt. Aber sich selbst eine pauschale "Du kommst aus dem Gefängnis frei" Karte zu verteilen, die für alles gezogen werden kann, was einem gerade so in Kram passt, das ist neu. Das gab es so noch nie (bis 2005 geschaut) In meinen Augen ist das Wählerverarsche, egal welches Wording hier im Forum genutzt wird.

Das ist keine 'Wortglauberei', das ist eine Tatsache!

Aber gut, wenn Sie der Regierung, bzw. der CDU/CSU gebrochene Wahlversprechen und 'Wählerverarsche' vorwerfen, dann werfe ich der Luftfahrtbranche, angesichts der derzeitige Weltlagege und der finanziellen Situation der Bundesrepublik Deutschland, eine dreiste und egoistische Stimmungsmache, um Subventionen für ihr, offensichtlich nicht (mehr) funktionierendes Geschäftsmodelles, zu 'erpressen', vor.

Die, und das ist das eigentlich perfide, nur einem geringen Teil der deutschen Bevölkerung - die die Flugzeuge benutzen - zugute kommen würde (wenn überhaupt, da sich die Ticketpreise nicht verändern würden!).
Beitrag vom 20.10.2025 - 14:03 Uhr
UserVB
User (431 Beiträge)
>dann werfe ich der Luftfahrtbranche, angesichts der derzeitige Weltlagege und der finanziellen Situation der Bundesrepublik Deutschland, eine dreiste und egoistische Stimmungsmache, um Subventionen für ihr, offensichtlich nicht (mehr) funktionierendes Geschäftsmodelles, zu 'erpressen', vor.

Ich würde mal so sagen: das trifft gerade auf mehrere Branchen in Deutschland zu, die nicht wahrhaben wollen, dass ihre Angebote den Markt nicht mehr so erreichen wie früher und dann sind es die Standortkosten oder andere staatliche Eingriffe, die schuld sein sollen. Wie z. B. die Diskussion Verbrennerverbot/Technologieoffenheit: im Prinzip völlig egal, wenn die deutsche Autoindustrie nicht aufwacht, werden sie völlig unabhängig von dieser Diskussion von den chinesischen E-Autos verdrängt werden auf dem Weltmarkt.

Und ja, das ist in gewisser Weise schon egoistische Stimmungsmache, was die Lufthansa hier betreibt, aber mit dem Unterschied, dass man den das eigene Produkt ("Fliegen") anders als in der Autoindustrie nicht einfach durch etwas anderes ersetzen kann. Insofern ist der Leidensdruck bei der Lufthansa schon etwas größer als das Rumjammern der verschlafenen deutschen Autoindustrie.


Die, und das ist das eigentlich perfide, nur einem geringen Teil der deutschen Bevölkerung - die die Flugzeuge benutzen - zugute kommen würde (wenn überhaupt, da sich die Ticketpreise nicht verändern würden!).

Ich wüde das nicht ganz so einfach sehen, dann für den dezentralen Wirtschaftsstandort sind schnelle Verbindungen in die Welt schon existenziell wichtig. Oder welchem amerikanischen Unternehmen traut man zu, in Bautzen bei Dresden zu investieren, wo man dann vom Flughafen Frankfurt mit der Bahn inkl. 1-2 Mal Umsteigen 5-6 Stunden unterwegs ist. Wobei das auch wieder nicht so richtig ist, denn die Lufthansa denkt ja nur darüber nach, die Verbindung nach München zu streichen, die Hubs Zürich un Frankfurt wären ja weiterhin angebunden.
Beitrag vom 20.10.2025 - 15:04 Uhr
UserEricM
User (6804 Beiträge)
Stimmt, Sie haben recht. Die stärkste Regierungspartei hat ihr Wahlversprechen gebrochen.

Ich zitiere mal Sie selbst, 2 Posts weiter oben:

Wahlversprechen werden normalerweise VOR einer Wahl abgegeben, um diese zu gewinnen. Das Argument Koalitionsvertrag‘ ist somit nichtig. Und nein, ich kann nicht sagen, was versprochen oder nicht versprochen wurde.

Man bekommt den Eindruck, Sie wären nur darauf aus, unserer aktuellen Regierung hier eine vermeintliche Lüge anzuhängen - egal wie, Frei nach dem Motto: "auch wenn ich nichts nachweisen kann, die da oben lügen doch eh", oder?
Sie haben auch schon mal sachlicher diskutiert...
Das ist doch Wortglauberei.
Das es nicht alle Wahlversprechen in den Koalitionsvertrag schaffen, geschenkt. Aber sich selbst eine pauschale "Du kommst aus dem Gefängnis frei" Karte zu verteilen, die für alles gezogen werden kann, was einem gerade so in Kram passt, das ist neu. Das gab es so noch nie (bis 2005 geschaut) In meinen Augen ist das Wählerverarsche, egal welches Wording hier im Forum genutzt wird.


Nein, denn wenn man jemandem Lügen vorwirft, muss man auch zeigen können, wo derjenige gelogen hat. Christian159 sagt erst, er kann nicht nachweisen, wer was versprochen hat und kommt dann trotzdem mit dem Vorwurf der Lüge um die Ecke.
Das ist keine Wortklauberei.

Gleiches gilt für Ihr Post: Erst schreiben Sie
Das es nicht alle Wahlversprechen in den Koalitionsvertrag schaffen, geschenkt.
dann sprechen Sie trotzdem von von "Wählerverarsche" und man erkennt nicht mal auf welches Wahlversprechen Sie sich beziehen.

Sind Sie jetzt auch bei der "gefühlten Wahrheit" angekommen?
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