Beitrag vom 05.07.2025 - 15:45 Uhr
Ich weiß ja nicht, ob einige ihre Tickets auf den gleichen Web-Seiten kaufen, wie ihre Autos oder Werkzeuge. Auf den Seiten der LH-Group steht immer "durchgeführt von ...". >
Stimmt, klein und übersehrbar. Nicht für die, die häufig fliegen, aber für viele, die nicht mit dieser Praxis vertraut sind
Die Vorteile von Wet-Lease, bezahlbare saisonale Strecken im Angebot, überwiegen die Nachteile deutlich. >
Immer wieder die gleiche, falsche Leier. Das Personal ist zu teuer. Wenn Ihr Ticket 300€ kostet, wäre es auch bei 30% weniger Verdienst des gesamten Bordpersonals nicht nicht halb so teuer.
Das Stichwort dazu war in diesem Thread eigentlich die Flexibilität. Aber ja, man kann es auch auf immer die "gleiche, falsche Leier" reduzieren, um abzulenken.
Mercedes könnte im übrigen auch "bezahlbarere" Fahrzeuge im Angebot haben, wenn sie die von Dacia kauft und einen Stern drauf klemmt.
Mercedes pappt seinen Stern auf Renaults und früher auch auf Nissans.
>Andernfalls müsste man den MA der Kernmarke noch mehr Einschnitte zumuten oder die LH auf eine kleine Premium-Gesellschaft schrumpfen. >
Die werden über kurz oder lang ohnehin platt gemacht, da würde ich an deren Stelle keine Zugeständnisse mehr machen. Man mutet denen auch nix zu, man möchte etwas haben und droht mit Konsequenzen. Das hat für die MA noch in wenigen Unternehmen zu etwas gutem geführt. Nicht bei Nokia, nicht bei United, nicht bei Lufthansa in Norderstedt und anderen Konzerngesellschaften. Überall hat man die Läden hinterher trotzdem zu gemacht. Wer davon träumt, "wir müssen nur lieb, bescheiden und fleißig sein" und wird alles gut, ist recht naiv.
Wenn denn sowieso alles den Bach runter geht, verstehe ich die Aufregung nicht.
Beitrag vom 05.07.2025 - 21:05 Uhr
...und wieder gleitet eine Diskussion, in der es eigentlich um 'Wetlease' bei SN gehen sollte, in das leidige 'LH-gut vs. LH-schlecht' ab... .
Dazu etwas Grundsätzliches:
wenn ich ein Produkt des Anbieters A, erwerbe, erwarte ich auch Dieses zu bekommen.
Beispiel:
Kaufe ich eine Bohrmaschine von BOSCH und kriege einen Billignachbau von XY geliefert, kann BOSCH auch nicht im Kleingedruckten darauf verweisen,
"wenn wir zuviele Anfragen für unsere Bohrmaschinen haben, dürfen wir Ihnen auch Produkte anderer Anbieter liefern".
Das ist dann einfach nur Betrug.
Der Vertrag zwischen LH und dem Kunden wird in Kenntnisnahme der Operators von b_e_i_d_e_n Parteien freiwillig eingegangen und es ist völlig legitim von LH einen Operator ihrer Wahl einzusetzen. Ich verstehe nicht, wie man da von Betrug sprechen kann.
Die CityLine ist übrigens seit mehr als 30 Jahren auch nur im Wetlease für LH tätig und das hat bisher merkwürdigerweise noch niemanden gestört.
Beitrag vom 06.07.2025 - 11:56 Uhr
Ich weiß ja nicht, ob einige ihre Tickets auf den gleichen Web-Seiten kaufen, wie ihre Autos oder Werkzeuge. Auf den Seiten der LH-Group steht immer "durchgeführt von ...". >
Stimmt, klein und übersehrbar. Nicht für die, die häufig fliegen, aber für viele, die nicht mit dieser Praxis vertraut sind
Die Vorteile von Wet-Lease, bezahlbare saisonale Strecken im Angebot, überwiegen die Nachteile deutlich. >
Immer wieder die gleiche, falsche Leier. Das Personal ist zu teuer. Wenn Ihr Ticket 300€ kostet, wäre es auch bei 30% weniger Verdienst des gesamten Bordpersonals nicht nicht halb so teuer.
Das Stichwort dazu war in diesem Thread eigentlich die Flexibilität. Aber ja, man kann es auch auf immer die "gleiche, falsche Leier" reduzieren, um abzulenken.
Mercedes könnte im übrigen auch "bezahlbarere" Fahrzeuge im Angebot haben, wenn sie die von Dacia kauft und einen Stern drauf klemmt.
Mercedes pappt seinen Stern auf Renaults und früher auch auf Nissans.
Nö, das waren zumindest Gemeinschaftsprojekte und teilweise Gemeinschaftswerke, in denen die Fahrzeuge hergestellt wurden. Somit war man an der Produktion beteiligt und hatte Einfluss. Das ist beim Wet-Lease nicht so. Und unter dem Strich waren die Modelle erfolglos und wurden/werden eingestellt.
Andernfalls müsste man den MA der Kernmarke noch mehr Einschnitte zumuten oder die LH auf eine kleine Premium-Gesellschaft schrumpfen.
Die werden über kurz oder lang ohnehin platt gemacht, da würde ich an deren Stelle keine Zugeständnisse mehr machen. Man mutet denen auch nix zu, man möchte etwas haben und droht mit Konsequenzen. Das hat für die MA noch in wenigen Unternehmen zu etwas gutem geführt. Nicht bei Nokia, nicht bei United, nicht bei Lufthansa in Norderstedt und anderen Konzerngesellschaften. Überall hat man die Läden hinterher trotzdem zu gemacht. Wer davon träumt, "wir müssen nur lieb, bescheiden und fleißig sein" und wird alles gut, ist recht naiv.
Wenn denn sowieso alles den Bach runter geht, verstehe ich die Aufregung nicht
Da bin ich bei Ihnen. Allerdings geht nicht alles den Bach runter, aber die LH Mutter a la long. Die Aufregung verstehe ich auch nicht. Sein Ding machen und gut. Die Zukunft ist geschrieben. Jetzt heisst es nehmen was geht und nach mir die Sinflut.
Dieser Beitrag wurde am 06.07.2025 16:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.07.2025 - 12:21 Uhr
...und wieder gleitet eine Diskussion, in der es eigentlich um 'Wetlease' bei SN gehen sollte, in das leidige 'LH-gut vs. LH-schlecht' ab... .
Dazu etwas Grundsätzliches:
wenn ich ein Produkt des Anbieters A, erwerbe, erwarte ich auch Dieses zu bekommen.
Beispiel:
Kaufe ich eine Bohrmaschine von BOSCH und kriege einen Billignachbau von XY geliefert, kann BOSCH auch nicht im Kleingedruckten darauf verweisen,
"wenn wir zuviele Anfragen für unsere Bohrmaschinen haben, dürfen wir Ihnen auch Produkte anderer Anbieter liefern".
Das ist dann einfach nur Betrug.
Der Vertrag zwischen LH und dem Kunden wird in Kenntnisnahme der Operators von b_e_i_d_e_n Parteien freiwillig eingegangen und es ist völlig legitim von LH einen Operator ihrer Wahl einzusetzen. Ich verstehe nicht, wie man da von Betrug sprechen kann.
Ich habe es mir gerade mal in der Buchungsmaschine der LH angesehen. Es steht dort in kleinen Lettern und unter "durchgeführt von...." werden viele Menschen dies verstehen und einige auch lesen. Trotzdem könnte man dies für alle deutlicher machen und legal ist es sicher so, wie es ist. Ab schlau, bleibt dahin gestellt. Ich habe viele enttäuschte Passagiere erlebt und höre das auch immer wieder im Freundeskreis, bei solchen, die keine Jetsetter sind. Die fliegen bzw. buchen jetzt häufig nicht mehr Lufthansa. Wenn die Lufthansa bezahlen erwarten Sie das zu bekommen und nicht EW und andere, sonst hätten sie dort direkt gebucht, oder gleich eine noch günstigere Gesellschaft.
Die CityLine ist übrigens seit mehr als 30 Jahren auch nur im Wetlease für LH tätig und das hat bisher merkwürdigerweise noch niemanden gestört.
Auch teilweise richtig. Die Cityline wurde von den Gästen aber häufig als Teil der Lufthansa wahrgenommen und war 100%ige Tochter. Eine Air Baltic, Avion Express und ähnliche sind dies nicht, Ihr Personal wurde nicht bei Lufthansa ausgebildet, was bei CL zumindest teilweise der Fall war. Alleine schon die Flieger haben Lufthansa assoziiert und man sprach deutsch.
Dieser Beitrag wurde am 06.07.2025 16:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 06.07.2025 - 12:40 Uhr
...und wieder gleitet eine Diskussion, in der es eigentlich um 'Wetlease' bei SN gehen sollte, in das leidige 'LH-gut vs. LH-schlecht' ab... .
Dazu etwas Grundsätzliches:
wenn ich ein Produkt des Anbieters A, erwerbe, erwarte ich auch Dieses zu bekommen.
Beispiel:
Kaufe ich eine Bohrmaschine von BOSCH und kriege einen Billignachbau von XY geliefert, kann BOSCH auch nicht im Kleingedruckten darauf verweisen,
"wenn wir zuviele Anfragen für unsere Bohrmaschinen haben, dürfen wir Ihnen auch Produkte anderer Anbieter liefern".
Das ist dann einfach nur Betrug.
Der Vertrag zwischen LH und dem Kunden wird in Kenntnisnahme der Operators von b_e_i_d_e_n Parteien freiwillig eingegangen und es ist völlig legitim von LH einen Operator ihrer Wahl einzusetzen. Ich verstehe nicht, wie man da von Betrug sprechen kann.>
Ich habe es mir gerade mal in der Buchungsmaschine der LH angesehen. Es steht dort in kleinen Lettern und unter "durchgeführt von...." werden viele Menschen dies verstehen und einige auch lesen. Trotzdem könnte man dies für alle deutlicher machen und legal ist es sicher so, wie es ist. Ab schlau, bleibt dahin gestellt. Ich habe viele enttäuschte Passagiere erlebt und höre das auch immer wieder im Freundeskreis, bei solchen, die keine Jetsetter sind. Die fliegen bzw. buchen jetzt häufig nicht mehr Lufthansa. Wenn die Lufthansa bezahlen erwarten Sie das zu bekommen und nicht EW und andere, sonst hätten sie dort direkt gebucht, oder gleich eine noch günstigere Gesellschaft.
Ich buche bei Condor und sitze am Anfang und Ende meiner Reise in einer Lufthansamaschine. Nicht nur, dass das bisher noch kaum ein Kunde gestört hat, die Condor selbst besteht/bestand darauf, dass das weiterhin so bleibt.
Einige Foristen, die heute hier das große Zepter gegen Wetlease schwingen, sprachen sich noch vor einem Monat für den Einsatz von "Fremdairlines" bei Condor aus.
Man nimmt es halt, wie man es gerade braucht!
Die CityLine ist übrigens seit mehr als 30 Jahren auch nur im Wetlease für LH tätig und das hat bisher merkwürdigerweise noch niemanden gestört.>
Auch teilweise richtig.
Das ist 100% richtig!
Die Cityline wurde von den Gästen aber häufig als Teil der Lufthansa wahrgenommen und war 100%ige Tochter. Eine Air Baltic, Avion Express und ähnliche sind dies nicht, Ihr Personal wurde nicht bei Lufthansa ausgebildet, was bei CL zumindest teilweise der Fall war. Alleine schon die Flieger haben Lufthansa assoziiert und man sprach deutsch.
Ach so! Der Punkt ist gar nicht, wie es in Realität ist, sondern welche Farbe die Flugzeuge haben. Na, da könnte man ja was daran ändern.
Beitrag vom 06.07.2025 - 12:55 Uhr
Ich habe es mir gerade mal in der Buchungsmaschine der LH angesehen. Es steht dort in kleinen Lettern und unter "durchgeführt von...." werden viele Menschen dies verstehen und einige auch lesen. Trotzdem könnte man dies für alle deutlicher machen und legal ist es sicher so, wie es ist. Ab schlau, bleibt dahin gestellt. Ich habe viele enttäuschte Passagiere erlebt und höre das auch immer wieder im Freundeskreis, bei solchen, die keine Jetsetter sind. Die fliegen bzw. buchen jetzt häufig nicht mehr Lufthansa. Wenn die Lufthansa bezahlen erwarten Sie das zu bekommen und nicht EW und andere, sonst hätten sie dort direkt gebucht, oder gleich eine noch günstigere Gesellschaft.
Das mag ihrem Freundeskreis nicht gefallen, ist aber üblich im Verkehrswesen.
Gehen Sie mal auf die Bahn-App und buchen ein Ticket nach Hamburg.
Wenn man z. B. In Grebenhain/Vogelsberg wohnt, wird man zuerst mit einen Busunternehmer aus Lauterbach (der wiederum einen Subunternehmer beauftragt hat) nach Lauterbach transportiert, dann geht es mit der Hessischen Landesbahn nach Fulda und dann endlich kommt man das erste Mal mit der Deutschen Bahn in Berührung.
Haben Sie jemals große Diskussionen darüber mitbekommen? Ich nicht. Die Bevölkerung ist froh, überhaupt von Grebenhain raus zukommen.
Und so was passiert täglich Tausende Male in Deutschland. Und keinen juckt es!
Ich weiß …. whatsaboutism… aber man sollte auch mal die Kirche im Dorf lassen!
Beitrag vom 06.07.2025 - 15:31 Uhr
...und wieder gleitet eine Diskussion, in der es eigentlich um 'Wetlease' bei SN gehen sollte, in das leidige 'LH-gut vs. LH-schlecht' ab... .
Dazu etwas Grundsätzliches:
wenn ich ein Produkt des Anbieters A, erwerbe, erwarte ich auch Dieses zu bekommen.
Beispiel:
Kaufe ich eine Bohrmaschine von BOSCH und kriege einen Billignachbau von XY geliefert, kann BOSCH auch nicht im Kleingedruckten darauf verweisen,
"wenn wir zuviele Anfragen für unsere Bohrmaschinen haben, dürfen wir Ihnen auch Produkte anderer Anbieter liefern".
Das ist dann einfach nur Betrug.
Der Vertrag zwischen LH und dem Kunden wird in Kenntnisnahme der Operators von b_e_i_d_e_n Parteien freiwillig eingegangen und es ist völlig legitim von LH einen Operator ihrer Wahl einzusetzen. Ich verstehe nicht, wie man da von Betrug sprechen kann.>
Ich habe es mir gerade mal in der Buchungsmaschine der LH angesehen. Es steht dort in kleinen Lettern und unter "durchgeführt von...." werden viele Menschen dies verstehen und einige auch lesen. Trotzdem könnte man dies für alle deutlicher machen und legal ist es sicher so, wie es ist. Ab schlau, bleibt dahin gestellt. Ich habe viele enttäuschte Passagiere erlebt und höre das auch immer wieder im Freundeskreis, bei solchen, die keine Jetsetter sind. Die fliegen bzw. buchen jetzt häufig nicht mehr Lufthansa. Wenn die Lufthansa bezahlen erwarten Sie das zu bekommen und nicht EW und andere, sonst hätten sie dort direkt gebucht, oder gleich eine noch günstigere Gesellschaft.
Die CityLine ist übrigens seit mehr als 30 Jahren auch nur im Wetlease für LH tätig und das hat bisher merkwürdigerweise noch niemanden gestört.>
Auch teilweise richtig. Die Cityline wurde von den Gästen aber häufig als Teil der Lufthansa wahrgenommen und war 100%ige Tochter. Eine Air Baltic, Avion Express und ähnliche sind dies nicht, Ihr Personal wurde nicht bei Lufthansa ausgebildet, was bei CL zumindest teilweise der Fall war. Alleine schon die Flieger haben Lufthansa assoziiert und man sprach deutsch.
Wurde denn das Personal von Marabu, Bulgaria Air, European Air Charter, FlyAir41 und Heston Airlines bei Condor ausgebildet? Spricht man da deutsch?
Hoffentlich haben Sie ihren Freundeskreis vor Condor gewarnt, nicht dass es zu weiteren Enttäuschungen kommt.
Beitrag vom 06.07.2025 - 18:22 Uhr
Hoffentlich haben Sie ihren Freundeskreis vor Condor gewarnt, nicht dass es zu weiteren Enttäuschungen kommt.
Nicht zu vergessen vor BA, SAS, KLM, AF und Co. Wird langsam schwer jemanden zu finden, wenn dieses wet lease Thema ein wirkliches Problem für jemanden ist.
Bei jedem, der sich hier über die fehlende Deutsche Sprache an Bord aufgrund der dadurch eingeschränkten Sicherheit beschwert, hoffe ich dann mal, dass eben diese Personen noch nie mit einer nicht deutschen Airline geflogen sind. Glauben kann ich nicht daran, aber zeigt es einmal mehr, wie an den Haaren herbeigezogen dieses Argument ist.
Beitrag vom 06.07.2025 - 18:37 Uhr
Werden z. B. im Evakuierungsfall Anweisungen seitens der Crew überhaupt in mehreren Sprachen gegeben? Die Mehrheit der Kunden von Lufthansa ist doch gar nicht deutschsprachig. Wie wird das denn z.B. auf Flügen nach China gehandhabt. Weiß das jemand?
Beitrag vom 06.07.2025 - 22:09 Uhr
Hoffentlich haben Sie ihren Freundeskreis vor Condor gewarnt, nicht dass es zu weiteren Enttäuschungen kommt.
Nicht zu vergessen vor BA, SAS, KLM, AF und Co. Wird langsam schwer jemanden zu finden, wenn dieses wet lease Thema ein wirkliches Problem für jemanden ist.
Bei jedem, der sich hier über die fehlende Deutsche Sprache an Bord aufgrund der dadurch eingeschränkten Sicherheit beschwert, hoffe ich dann mal, dass eben diese Personen noch nie mit einer nicht deutschen Airline geflogen sind. Glauben kann ich nicht daran, aber zeigt es einmal mehr, wie an den Haaren herbeigezogen dieses Argument ist.
Da ich derjenige war, der dieses Beispiel gebracht:
Ja, ich bin der Meinung das man erwarten, ja verlangen kann, das auf einem innerdeutschen Flug, egal wer den für wen ausführt, deutsch gesprochen wird. Insbesondere die Sicherheitsansagen vor dem Start und vor der Landung!
Ich glaube nicht das es z.B. in Frankreich oder den USA zulässig ist, das auf einem inländischen Flug nicht in Landessprache gesprochen werden muss.
Vielleicht denken Sie da nochmal darüber nach, was oder wer hier 'etwas an den Haaren herbeizieht'.
Beitrag vom 06.07.2025 - 22:28 Uhr
Hoffentlich haben Sie ihren Freundeskreis vor Condor gewarnt, nicht dass es zu weiteren Enttäuschungen kommt.
Nicht zu vergessen vor BA, SAS, KLM, AF und Co. Wird langsam schwer jemanden zu finden, wenn dieses wet lease Thema ein wirkliches Problem für jemanden ist.
Bei jedem, der sich hier über die fehlende Deutsche Sprache an Bord aufgrund der dadurch eingeschränkten Sicherheit beschwert, hoffe ich dann mal, dass eben diese Personen noch nie mit einer nicht deutschen Airline geflogen sind. Glauben kann ich nicht daran, aber zeigt es einmal mehr, wie an den Haaren herbeigezogen dieses Argument ist.
Da ich derjenige war, der dieses Beispiel gebracht:
Ja, ich bin der Meinung das man erwarten, ja verlangen kann, das auf einem innerdeutschen Flug, egal wer den für wen ausführt, deutsch gesprochen wird. Insbesondere die Sicherheitsansagen vor dem Start und vor der Landung!
Ich glaube nicht das es z.B. in Frankreich oder den USA zulässig ist, das auf einem inländischen Flug nicht in Landessprache gesprochen werden muss.
Vielleicht denken Sie da nochmal darüber nach, was oder wer hier 'etwas an den Haaren herbeizieht'.
Inwiefern ist es denn für Sie unsicher einen, wenn auf einem Innerdeutschen Flug nur Englisch gesprochen wird, auf einem Internationalen Flug, ist es das aber nicht? Sorry, aber da müssen Sie doch selbst einsehen, dass diese Logik nicht aufgeht. Ja, man kann es nicht gut finden, wenn da kein Deutsch gesprochen wird. Ok, das kann ich akzeptieren, dass das nichts für jedermann ist, aber unsicher?
Zumal: In den vielen Fliegern, aber gerade bei den hier angesprochenen von Air Baltic, kommt die Ansage mittlerweile vom Band und wird demnach auch in der jeweiligen Landessprache abgespielt.
Beitrag vom 06.07.2025 - 22:33 Uhr
Werden z. B. im Evakuierungsfall Anweisungen seitens der Crew überhaupt in mehreren Sprachen gegeben? Die Mehrheit der Kunden von Lufthansa ist doch gar nicht deutschsprachig. Wie wird das denn z.B. auf Flügen nach China gehandhabt. Weiß das jemand?
Also was ich weiß, da ich aufgrund meiner Körpergröße eigentlich immer Versuche am Notausgang zu sitzen, dass die Kommandos, die einem da vor Abflug erklärt werden, auf Englisch sind (passenger evacuation). Aber da kann @contrail55 sicher genauere Infos zu geben.
Beitrag vom 07.07.2025 - 06:38 Uhr
Werden z. B. im Evakuierungsfall Anweisungen seitens der Crew überhaupt in mehreren Sprachen gegeben? Die Mehrheit der Kunden von Lufthansa ist doch gar nicht deutschsprachig. Wie wird das denn z.B. auf Flügen nach China gehandhabt. Weiß das jemand?
Also was ich weiß, da ich aufgrund meiner Körpergröße eigentlich immer Versuche am Notausgang zu sitzen, dass die Kommandos, die einem da vor Abflug erklärt werden, auf Englisch sind (passenger evacuation). Aber da kann @contrail55 sicher genauere Infos zu geben.
Eingentlich wollte ich mich aus der Wetlease Diskussion raushalten. Es gibt damit kein Problem. Sicher, jeder kennt jemanden … aber die Kunden haben eher kein Problem, die Airline hat keines, die Behörden haben keines und selbst Hr. Kühne hat es verstanden, dass er ohne Helvetic den Privatjet nehmen muss, weil es die Verbindung nicht gibt. Das hat @Christian schon erläutert.
Das Sprachthema wird gelöst durch mehrsprachige Ansagen. Hier schreibt die Regel vor, es muss in einer Sprache erfolgen, die verstanden wird. Das wird erst mal abgedeckt durch Englisch sowie die Sprache des Start- und Ziellandes. Meistens über Bandansage. Für die Notausgänge werden die Passagiere befragt, ob sie dt. oder engl. sprechen und dann gebrieft. Wenn sie das nicht sprechen werden sie umgesetzt.
Im Notfalltraining werden eindeutige Handsignale geübt um Gesagtes nonverbal zu unterstützen.
Man kann sich auch Probleme herbeireden
Beitrag vom 07.07.2025 - 07:47 Uhr
Werden z. B. im Evakuierungsfall Anweisungen seitens der Crew überhaupt in mehreren Sprachen gegeben? Die Mehrheit der Kunden von Lufthansa ist doch gar nicht deutschsprachig. Wie wird das denn z.B. auf Flügen nach China gehandhabt. Weiß das jemand?
Also was ich weiß, da ich aufgrund meiner Körpergröße eigentlich immer Versuche am Notausgang zu sitzen, dass die Kommandos, die einem da vor Abflug erklärt werden, auf Englisch sind (passenger evacuation). Aber da kann @contrail55 sicher genauere Infos zu geben.
Eingentlich wollte ich mich aus der Wetlease Diskussion raushalten. Es gibt damit kein Problem. Sicher, jeder kennt jemanden … aber die Kunden haben eher kein Problem, die Airline hat keines, die Behörden haben keines und selbst Hr. Kühne hat es verstanden, dass er ohne Helvetic den Privatjet nehmen muss, weil es die Verbindung nicht gibt. Das hat @Christian schon erläutert.
Das Sprachthema wird gelöst durch mehrsprachige Ansagen. Hier schreibt die Regel vor, es muss in einer Sprache erfolgen, die verstanden wird. Das wird erst mal abgedeckt durch Englisch sowie die Sprache des Start- und Ziellandes. Meistens über Bandansage. Für die Notausgänge werden die Passagiere befragt, ob sie dt. oder engl. sprechen und dann gebrieft. Wenn sie das nicht sprechen werden sie umgesetzt.
Nichts anderes
"...es muss in einer Sprache erfolgen, ...durch Englisch sowie die Sprache des Start- und Ziellandes..."
habe ich geschrieben. Bei dem von mir erwähnten Flug war es nicht so, aber ist ja auch schon eine Weile her.
Im Notfalltraining werden eindeutige Handsignale geübt um Gesagtes nonverbal zu unterstützen.
Man kann sich auch Probleme herbeireden
Beitrag vom 07.07.2025 - 09:04 Uhr
@contrail: Danke und sorry, dass ich Sie hier mit reingezogen habe ;)