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Beitrag vom 04.05.2021 - 09:42 Uhr
UserBald-Lokführer
User (489 Beiträge)

Bei genauer Betrachtung gehen jetzt jedoch 39 Langstrecken Flieger weg und der erste Neue kommt frühestens irgendwann 2023 (die Deferrals lassen wir mal außen vor). Vielleicht kann man schnell und günstig umschulen, aber auf was, die Flieger sind doch weg? Die die da sind, sind doch bereedert.

Und wie sieht das ganze jetzt aus, da schon im Winter 21/22 neue Flieger kommen, die eines neuen Type Rating bedürfen?
777/787 geht. Aber 747/787 nicht soweit ich weiss.
Die Schulung ist nicht das Problem, die Anzahl ist es. Die Neuen ersetzen Alte, es wird aber nicht mehr. Die Flotte wird kleiner und ein Überhang bleibt.

Ja aber einen Überhang kann man mit TZV lösen, so wie schon mehrfach bei unterschiedlichen Airlines gesehen (LH, LX, BA etc.).
Das Management wollte nur zusätzlich unnötige Umschulungskosten vermeiden bzw. auf die Angestellten abwälzen. Jetzt muss man feststellen die Umschulungen können nicht das große Problem sein. Sonst würde man kein Flieger kaufen, für den es (abgesehen von ein Paar Cargo Piloten) keine Piloten mit dem richtigen Rating hat.
Beitrag vom 04.05.2021 - 10:31 Uhr
Usercontrail55
User (2448 Beiträge)

Bei genauer Betrachtung gehen jetzt jedoch 39 Langstrecken Flieger weg und der erste Neue kommt frühestens irgendwann 2023 (die Deferrals lassen wir mal außen vor). Vielleicht kann man schnell und günstig umschulen, aber auf was, die Flieger sind doch weg? Die die da sind, sind doch bereedert.

Und wie sieht das ganze jetzt aus, da schon im Winter 21/22 neue Flieger kommen, die eines neuen Type Rating bedürfen?
777/787 geht. Aber 747/787 nicht soweit ich weiss.
Die Schulung ist nicht das Problem, die Anzahl ist es. Die Neuen ersetzen Alte, es wird aber nicht mehr. Die Flotte wird kleiner und ein Überhang bleibt.

Ja aber einen Überhang kann man mit TZV lösen, so wie schon mehrfach bei unterschiedlichen Airlines gesehen (LH, LX, BA etc.).
Darum geht es ja, um die TZ.
Das Management wollte nur zusätzlich unnötige Umschulungskosten vermeiden bzw. auf die Angestellten abwälzen.
Eben, unnötig. Wenn ich ein neues Muster kaufe ist die Umschulung ja nötig. Ich fliege nicht mit A346 weiter, nur weil ich eine Umschulung sparen will.
Jetzt muss man feststellen die Umschulungen können nicht das große Problem sein. Sonst würde man kein Flieger kaufen, für den es (abgesehen von ein Paar Cargo Piloten) keine Piloten mit dem richtigen Rating hat.
CS hat am Wochenende gesagt (glaube SZ) dass TZ und Umschulung in Vergleich zu Abfindungen in etwa kostenneutral ist. Kosten fallen so oder so an.
Aber man könnte ja morgen bei Offen gesagt mal nachfragen, wie der Sachstand bei den TZ Verhandlungen sind. Die TK sagt es würde geblockt ;-)

Dieser Beitrag wurde am 04.05.2021 11:09 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.05.2021 - 11:34 Uhr
UserBald-Lokführer
User (489 Beiträge)

Bei genauer Betrachtung gehen jetzt jedoch 39 Langstrecken Flieger weg und der erste Neue kommt frühestens irgendwann 2023 (die Deferrals lassen wir mal außen vor). Vielleicht kann man schnell und günstig umschulen, aber auf was, die Flieger sind doch weg? Die die da sind, sind doch bereedert.

Und wie sieht das ganze jetzt aus, da schon im Winter 21/22 neue Flieger kommen, die eines neuen Type Rating bedürfen?
777/787 geht. Aber 747/787 nicht soweit ich weiss.
Die Schulung ist nicht das Problem, die Anzahl ist es. Die Neuen ersetzen Alte, es wird aber nicht mehr. Die Flotte wird kleiner und ein Überhang bleibt.

Ja aber einen Überhang kann man mit TZV lösen, so wie schon mehrfach bei unterschiedlichen Airlines gesehen (LH, LX, BA etc.).
Darum geht es ja, um die TZ.

Die von allen Gewerkschaften, Konzernweit, als gute Lösung bezeichnet wird.

Das Management wollte nur zusätzlich unnötige Umschulungskosten vermeiden bzw. auf die Angestellten abwälzen.
Eben, unnötig. Wenn ich ein neues Muster kaufe ist die Umschulung ja nötig. Ich fliege nicht mit A346 weiter, nur weil ich eine Umschulung sparen will.

Jetzt kommen aber, wie gesagt, Flieger die in der Passage neu sind und ergo jeder Pilot ein volles Type Rating braucht. Besonders wenn man von 340 auf 787 Schulen muss. Ergo ergibt sich jetzt eine Chance Umschulungen schlau zu gestalten.
Das wird natürlich nicht funktionieren wenn man stur nach Seniorität geht. Aber genau da wäre wir bei dem Punkt #weareinthistogether. Wenn man von Anfang an gemeinsam auf Basis einer echten Sozialpartnerschaft Lösungen gesucht hätte und nicht sogar in der größten Krise die Auseinandersetzung suchen würde, wäre es sicher möglich da (für die Firma) Optimale Lösungen zu finden.
Es bleibt spannend. Jetzt hat man einfach noch einen gewissen Zeitdruck, denn wenn im Herbst die ersten Flieger abheben sollen muss man im Sommer mit Schulungen anfangen.

Jetzt muss man feststellen die Umschulungen können nicht das große Problem sein. Sonst würde man kein Flieger kaufen, für den es (abgesehen von ein Paar Cargo Piloten) keine Piloten mit dem richtigen Rating hat.
CS hat am Wochenende gesagt (glaube SZ) dass TZ und Umschulung in Vergleich zu Abfindungen in etwa kostenneutral ist. Kosten fallen so oder so an.
Aber man könnte ja morgen bei Offen gesagt mal nachfragen, wie der Sachstand bei den TZ Verhandlungen sind. Die TK sagt es würde geblockt ;-)

Da braucht man kein offen gesagt. Spohr wird die sagen die Gewerkschaft blockiert. Die Gewerkschaft sagt die Firma blockiert. Die Wahrheit wird wie immer in der Mitte liegen.
Beitrag vom 04.05.2021 - 12:36 Uhr
Usercontrail55
User (2448 Beiträge)
Jetzt kommen aber, wie gesagt, Flieger die in der Passage neu sind und ergo jeder Pilot ein volles Type Rating braucht. Besonders wenn man von 340 auf 787 Schulen muss. Ergo ergibt sich jetzt eine Chance Umschulungen schlau zu gestalten.
Definieren Sie schlau ;-)
Das wird natürlich nicht funktionieren wenn man stur nach Seniorität geht. Aber genau da wäre wir bei dem Punkt #weareinthistogether.
Sie meinen doch nicht etwa die Kolleginnen und Kollegen. Die haben doch eine klare Hackordnung, wer wann womit dran ist und wer nicht. Das sollen die aufgeben und vielleicht sogar der GL die Definition von schlau überlassen. Viel Glück.
Wenn man von Anfang an gemeinsam auf Basis einer echten Sozialpartnerschaft Lösungen gesucht hätte und nicht sogar in der größten Krise die Auseinandersetzung suchen würde, wäre es sicher möglich da (für die Firma) Optimale Lösungen zu finden.
Stimmt. Man hätte in der Tat den Krisenbeitrag schon früher abgeben können. Andere haben das geschafft.
Es bleibt spannend. Jetzt hat man einfach noch einen gewissen Zeitdruck, denn wenn im Herbst die ersten Flieger abheben sollen muss man im Sommer mit Schulungen anfangen.
Wohl war. Die Sozialplanverhandlungen laufen ja parallel, da ließe sich bestimmt schon bald definieren, wer nicht mehr umgeschult werden muss, falls die TZ Verhandlungen scheitern. Das wäre dann schlau.

Aber man könnte ja morgen bei Offen gesagt mal nachfragen, wie der Sachstand bei den TZ Verhandlungen sind. Die TK sagt es würde geblockt ;-)

Da braucht man kein offen gesagt. Spohr wird die sagen die Gewerkschaft blockiert. Die Gewerkschaft sagt die Firma blockiert. Die Wahrheit wird wie immer in der Mitte liegen.
Das ist doch mal eine Erkenntnis, CS hätte zur Hälfte recht :-)

Dieser Beitrag wurde am 04.05.2021 12:39 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.05.2021 - 12:56 Uhr
UserBald-Lokführer
User (489 Beiträge)
Jetzt kommen aber, wie gesagt, Flieger die in der Passage neu sind und ergo jeder Pilot ein volles Type Rating braucht. Besonders wenn man von 340 auf 787 Schulen muss. Ergo ergibt sich jetzt eine Chance Umschulungen schlau zu gestalten.
Definieren Sie schlau ;-)

Schlau wäre möglichst Airbus auf Airbus, Boeing auf Boeing. Bzw. wichtiger ist, dumme wären unnötige Querschulungen.
Aber das wissen Sie auch.

Das wird natürlich nicht funktionieren wenn man stur nach Seniorität geht. Aber genau da wäre wir bei dem Punkt #weareinthistogether.
Sie meinen doch nicht etwa die Kolleginnen und Kollegen. Die haben doch eine klare Hackordnung, wer wann womit dran ist und wer nicht. Das sollen die aufgeben und vielleicht sogar der GL die Definition von schlau überlassen. Viel Glück.

Genau das meine ich. Wenn man Sozialpartnerschaftlich an die Sache rangehen würde wäre viel möglich.
Das hat nichts mit aufgeben zu tun. Das hat damit zu tun das man temporär zurücksteckt zum langfristigen Wohle der Firma.
Wie gesagt, möglich wenn man Vertrauen in einen redlichen Umgang von Seiten der Firma hätte.

Wenn man von Anfang an gemeinsam auf Basis einer echten Sozialpartnerschaft Lösungen gesucht hätte und nicht sogar in der größten Krise die Auseinandersetzung suchen würde, wäre es sicher möglich da (für die Firma) Optimale Lösungen zu finden.
Stimmt. Man hätte in der Tat den Krisenbeitrag schon früher abgeben können. Andere haben das geschafft.

Genau. Man kann auch weiterhin immer im “hätte” leben. Oder einfach mal die Probleme beidseitig und gemeinsam anpacken.

Es bleibt spannend. Jetzt hat man einfach noch einen gewissen Zeitdruck, denn wenn im Herbst die ersten Flieger abheben sollen muss man im Sommer mit Schulungen anfangen.
Wohl war. Die Sozialplanverhandlungen laufen ja parallel, da ließe sich bestimmt schon bald definieren, wer nicht mehr umgeschult werden muss, falls die TZ Verhandlungen scheitern. Das wäre dann schlau.

Ist doch alles klar definiert. Für das gibt es einen Tarifvertrag.

Aber man könnte ja morgen bei Offen gesagt mal nachfragen, wie der Sachstand bei den TZ Verhandlungen sind. Die TK sagt es würde geblockt ;-)

Da braucht man kein offen gesagt. Spohr wird die sagen die Gewerkschaft blockiert. Die Gewerkschaft sagt die Firma blockiert. Die Wahrheit wird wie immer in der Mitte liegen.
Das ist doch mal eine Erkenntnis, CS hätte zur Hälfte recht :-)

Ja, wo ist da Ihr Problem?
Die Frage ist mehr was macht daraus? Sich lustig machen darüber so wie Sie oder überlegen wie kann man sowas lösen. Schlichter einschalten, Mediator dazu ziehen usw.
Beitrag vom 04.05.2021 - 18:04 Uhr
Usercontrail55
User (2448 Beiträge)
Ja, wo ist da Ihr Problem?
Die Frage ist mehr was macht daraus? Sich lustig machen darüber so wie Sie oder überlegen wie kann man sowas lösen. Schlichter einschalten, Mediator dazu ziehen usw.
Ich habe damit überhaupt kein Problem, im Gegenteil! Ich mache mich darüber lustig, weil es der erste Kommentar eines Piloten ist, der CS eine gewisse Kompetenz zusteht und auch mal kritisch auf die VC schaut. Das gestehen Sie mir doch bitte zu.
Da Sie meine Kommentare ja aufmerksam verfolgen, so wie ich Ihre, dann wissen Sie, dass ich Vorschläge mache und diese von den ganzen Mießmachern, die hier kundtun was nicht funktioniert aber keine Ideen haben, was denn klappen könnte, regelmäßig einfordere. Leider vergebens.
Daher finde ich Ihren Ansatz durchaus erfrischend und erfreuend.

Wenn man von Anfang an gemeinsam auf Basis einer echten Sozialpartnerschaft Lösungen gesucht hätte und nicht sogar in der größten Krise die Auseinandersetzung suchen würde, wäre es sicher möglich da (für die Firma) Optimale Lösungen zu finden.
Stimmt. Man hätte in der Tat den Krisenbeitrag schon früher abgeben können. Andere haben das geschafft.

Genau. Man kann auch weiterhin immer im “hätte” leben. Oder einfach mal die Probleme beidseitig und gemeinsam anpacken.
Aber Sie haben doch auf das Gestern verwiesen und das "Hätte" eingebracht.


Dieser Beitrag wurde am 04.05.2021 18:07 Uhr bearbeitet.
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