Beitrag vom 23.03.2025 - 17:05 Uhr
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Die F35 kann man also in eine Reihe mit Arrow3, F127 und Wehrpflicht stellen. Große, teure und vorallem politische Projekte weit an Realitäten und Notwendigkeiten vorbei.
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Was wären Ihrer Meinung nach denn die Notwendigkeiten, um die man sich kümmern muss?
Beitrag vom 23.03.2025 - 17:41 Uhr
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Die F35 kann man also in eine Reihe mit Arrow3, F127 und Wehrpflicht stellen. Große, teure und vorallem politische Projekte weit an Realitäten und Notwendigkeiten vorbei.
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Was wären Ihrer Meinung nach denn die Notwendigkeiten, um die man sich kümmern muss?
Der Schwerpunkt der Deutschen Rüstungspolitik muss ganz klar das Heer sein und wo die Luftwaffe zur Unterstützung gebraucht wird auch die.
Es kann nicht sein dass Pistorius das Sondervermögen gleichmäßig auf die Teilstreitkräfte verteilt bzw. für viel Geld völlig nutzlose Schiffe oder Abfangraketen welche vielleicht in 10 Jahren ausgeliefert werden bestellt und das Heer derweil mit 300 Patrias abspeißt.
Der Marder, der Fuchs und auch der Patria sind fahrende Särge welche den heutigen Bedrohungen nicht ansatzweise gewachsen sind. STANAG Level 2 würde sich heute keine Polizei mehr antun.
Die Modernisierung vom Funk ist gut aber wie auch die Munitionsbeschaffung wenig zukunftsweisend und einfallsreich bzw. viel zu sehr am Ukrainekrieg orientiert.
In einem Konflikt zwischen Russland und der Nato hätte sich unsere Luftwaffe nach wenigen Wochen leergebombt und somit jede Chance auf einen kurzen Krieg verspielt sofern die technologische Ã?berlegenheit dafür überhaupt noch groß genug wäre denn in Technologieentwicklung und tief gehende Upgrades bestehender Systeme wurde und wird ja fast nichts investiert.
Der Leopard2 ist dafür ein schönes Beispiel.
Hätten die Russen in der Ukraine keinen 2A6 also die aktuelle Version erbeutet und würden jetzt nicht ihre Fähigkeiten kennen hätte man wohl noch 20 Jahre lang keine tiefer gehenden Verbesserungen wie neue Kanone, Ladeautomat, neuen Motor, ein leistungsfähiges Selbstschutzsystem usw. beauftragt obwohl insb. ein neuer Motor schon lange geplant und gefordert wird.
Die Wehrpflicht ist die dümmste Idee von allen.
Stell dir vor eine Firma bildet Leute aus aber nur ein Jahr lang und danach sind sie wieder weg und deswegen fehlt das Geld für einen modernen Maschinenpark.
Das Heer sollte so weit es geht auf Boxer&Puma(s) bzw. deren Antriebsstränge vereinheitlichen um Wartung und Instandsetzung zu vereinfachen bzw. mit den wenigen Technikern welche der Bund hat überhaupt zu ermöglichen. Zwei neue Motorfamilien (Patria und Leo2AX) und zwei verschiedene Dingo (MAN und Iveco) sind das Gegenteil davon.
Die Luftwaffe braucht viel mehr insb. Luft-Boden Munition und Fähigkeiten und unbedingt besser verteidigte und verbunkerte Flugplätze damit sie nicht am Boden zerstört wird.
Ã?berhaupt sollte man sich mehr um die Luftwaffe kümmern denn zu einen ist das die einzige Teilstreitkraft welche bis zu 300 Bewerber pro Ausbildungsplatz und damit zumindes die Möglichkeit einer funktionierenden Streitkraft vorweisen kann und zum anderen wird die egal ob Polen oder Taiwan vom ersten Tag an gefragt und äußerst wichtig sein und sich nicht mit zerstörten Brücken usw. rausreden können.
Beitrag vom 23.03.2025 - 18:45 Uhr
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Was wären Ihrer Meinung nach denn die Notwendigkeiten, um die man sich kümmern muss?
Der Schwerpunkt der Deutschen Rüstungspolitik muss ganz klar das Heer sein und wo die Luftwaffe zur Unterstützung gebraucht wird auch die.
Da stimme ich im Großen und Ganzen zu. In der Vergangenheit hat aber die Marine ihre Hausaufgaben besser gelöst oder lösen können. Die F127 wurde schon 2018 eingesteuert. Die Marine hatte schon immer die Regeneration ihrer Fregatten langfristig im Auge. Auch die Nachbestellung der Korvetten für den Ostsee-Raum halte ich persönlich für notwendig und richtig.
Es kann nicht sein dass Pistorius das Sondervermögen gleichmäßig auf die Teilstreitkräfte verteilt bzw. für viel Geld völlig nutzlose Schiffe oder Abfangraketen welche vielleicht in 10 Jahren ausgeliefert werden bestellt und das Heer derweil mit 300 Patrias abspeißt.
Dazu kommen 123 Leopard 2 A8 (bzw. 105 + 18 als Ersatz für Abgaben an die Ukraine), 50 Puma, 123 schwere Waffenträger (Boxer)
Flugabwehrfähigkeiten halte ich für besonders wichtig. Der aktuelle Krieg zeigt deutlich, dass nicht nur militärische Ziele ins Visier genommen werden.
Der Marder, der Fuchs und auch der Patria sind fahrende Särge welche den heutigen Bedrohungen nicht ansatzweise gewachsen sind. STANAG Level 2 würde sich heute keine Polizei mehr antun.
Da gebe ich nur bedingt recht, weil die Einsatzzwecke und -Szenarien dabei ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
Die Modernisierung vom Funk ist gut aber wie auch die Munitionsbeschaffung wenig zukunftsweisend und einfallsreich bzw. viel zu sehr am Ukrainekrieg orientiert.
Informationsvorsprung durch moderne Kommunikation ist essential.
Und nein, die Beschaffung von Munition ist nicht einfallsreich, weil ist eine eine ganz offensichtliche Notwendigkeit.
In einem Konflikt zwischen Russland und der Nato hätte sich unsere Luftwaffe nach wenigen Wochen leergebombt und somit jede Chance auf einen kurzen Krieg verspielt sofern die technologische Ã?berlegenheit dafür überhaupt noch groß genug wäre denn in Technologieentwicklung und tief gehende Upgrades bestehender Systeme wurde und wird ja fast nichts investiert.
Leergebombt heißt: Zuwenig Munition?
Die ersten EF sollen durch neue EF ersetzt werden. Zusätzliche EF sollen als ECR-Variante kommen. Aber ja, da ist noch potential nach oben.
Der Leopard2 ist dafür ein schönes Beispiel.
Hätten die Russen in der Ukraine keinen 2A6 also die aktuelle Version erbeutet und würden jetzt nicht ihre Fähigkeiten kennen hätte man wohl noch 20 Jahre lang keine tiefer gehenden Verbesserungen wie neue Kanone, Ladeautomat, neuen Motor, ein leistungsfähiges Selbstschutzsystem usw. beauftragt obwohl insb. ein neuer Motor schon lange geplant und gefordert wird.
Ja stimmt, ohne den Ukrainekrieg wären die Prioritäten nicht bei der Rüstung.
Die Wehrpflicht ist die dümmste Idee von allen.
Stell dir vor eine Firma bildet Leute aus aber nur ein Jahr lang und danach sind sie wieder weg und deswegen fehlt das Geld für einen modernen Maschinenpark.
Der moderne Maschinenpark muss aber auch bedient werden. Damit meine ich nicht die Bedienung durch Wehrpflichtige. Man benötigt aber einen größeren Pool an Personal, als es durch die Freiwilligkeit gedeckt werden kann. Das Thema ist nicht sehr Salonfähig, aber die Zahl der Freiwilligen wird mit steigender Bedrohungslage weiter sinken. Das heißt nicht, dass wir die Wehrpflicht schon heute brauchen, aber man sollte nicht ganz unvorbereitet sein, wenn es soweit kommen sollte.
Das Heer sollte so weit es geht auf Boxer&Puma(s) bzw. deren Antriebsstränge vereinheitlichen um Wartung und Instandsetzung zu vereinfachen bzw. mit den wenigen Technikern welche der Bund hat überhaupt zu ermöglichen. Zwei neue Motorfamilien (Patria und Leo2AX) und zwei verschiedene Dingo (MAN und Iveco) sind das Gegenteil davon.
Stimme ich zu. Leider ist es mit der Vereinheitlichung schon innerhalb der Boxer-Familie nicht mehr so, wie es mal gedacht war. Die Industrie ist da sehr einfallsreich, was das Geldverdienen angeht.
Die Luftwaffe braucht viel mehr insb. Luft-Boden Munition und Fähigkeiten und unbedingt besser verteidigte und verbunkerte Flugplätze damit sie nicht am Boden zerstört wird.
Mehr Munition!
Wenn gegnerische Angriffe auf Flugplätze durchkommen, kommen sie auch durch die Schelter. Natürlich bieten die Schelter einen guten Schutz bei indirekten Treffen und sind daher trotzdem wichtig. Besser ist es den Angriff durch z.B. Arrow 3 oder andere Systeme vorher abzuwehren.
�berhaupt sollte man sich mehr um die Luftwaffe kümmern denn zu einen ist das die einzige Teilstreitkraft welche bis zu 300 Bewerber pro Ausbildungsplatz und damit zumindes die Möglichkeit einer funktionierenden Streitkraft vorweisen kann ...
Ein Plus für die Wehrplicht.
... und zum anderen wird die egal ob Polen oder Taiwan vom ersten Tag an gefragt und äußerst wichtig sein und sich nicht mit zerstörten Brücken usw. rausreden können.
Stimmt. Aber bisher wurde jeder Krieg am Ende auf dem Boden entschieden. Und da schließt sich auch der Kreis zu Ihrem ersten Satz.
Dieser Beitrag wurde am 23.03.2025 18:46 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.03.2025 - 22:22 Uhr
Die Wehrpflicht ist die dümmste Idee von allen.
Stell dir vor eine Firma bildet Leute aus aber nur ein Jahr lang und danach sind sie wieder weg und deswegen fehlt das Geld für einen modernen Maschinenpark.
Der moderne Maschinenpark muss aber auch bedient werden. Damit meine ich nicht die Bedienung durch Wehrpflichtige. Man benötigt aber einen größeren Pool an Personal, als es durch die Freiwilligkeit gedeckt werden kann. Das Thema ist nicht sehr Salonfähig, aber die Zahl der Freiwilligen wird mit steigender Bedrohungslage weiter sinken. Das heißt nicht, dass wir die Wehrpflicht schon heute brauchen, aber man sollte nicht ganz unvorbereitet sein, wenn es soweit kommen sollte.
Mal ganz weg von der Bedienung des Maschinenparks: Als Wehrpflichtiger in den 80ern gab es auch gute Argumente den "Kriegsdienst" zu verweigern. Letztlich bringt ein Krieg keinem was. Es gibt keinen Sieger, sondern alle verlieren. Gerade wenn man in Szenarien von "The Day After" denkt.
Letztlich hab ich mich damals für den Wehrdienst entschieden, auch weil es historisch gesehen überwältigend viele und gute Beispiele dafür gibt, dass gerade die angegriffen (und idR besiegt) werden, die sich nicht ausreichend verteidigen können.
"Frieden schaffen ohne Waffen" ist einee prima Idee, die leider das Aggressionspotential des Homo Sapiens nicht berücksichtigt.
Eine notwendigerweise größere Wehrdienst-Armee ist zugegebenermaßen finanziell ineffektiver als eine kleine Berufsarmee, hat aber einen unschätzbaren Vorteil: Sie ändert ein "die kämpfen für uns", was heute in vielen Fällen die Einstellung ggü der Bundeswehr ist, in ein "wir kämpfen für uns".
Zudem ist eine nach dem Prinzip der Inneren Führung aufgebaute Streitmacht aus Wehrpflichtigen deutlich weniger gefährdet, sich selbst als elitär wahrzunehmen und damit antidemokratische Tendenzen zu befördern.
Als Wehrpflichtiger wusste ich genau, an welchem Punkt ich meinen Vorgesetzten verhaften musste - oder durfte. Und mein Vorgesetzter wusste, dass seine Untergebenen das wussten. "Ich hab nur Befehle befolgt" war damals keine gute Ausrede.
Ich denke, eine Wehrpflicht-Armee fügt dieser intrinsischen Selbstkontrolle einen wesentlichen Aspekt hinzu, da ein Großteil der Beteiligten nicht über Karriere-Druck und -Ã"ngste gesteuert werden können.
Dieser Beitrag wurde am 23.03.2025 22:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.03.2025 - 08:50 Uhr
Ich bezweifle dass Pistorius wissen kann ob es in der F35 einen kill-switch gibt oder nicht, der weiß das genauso wenig wie Drosten wusste was in diesem Corona Labor in Wuhan abgeht.
Sind sie sich da sicher?
Von dem Labor in Wuhan war bekannt das an Corona Viren geforscht wurde, das wusste auch Hr. Drosten.
Das war eine bewusste Lüge.
Drosten war und ist nicht 1% so wichtig und schlau wie er es hätte sein müssen um das zu wissen aber natürlich braucht man nicht wichtig zu sein um sich wichtig zu machen und im Rundfunk aufzutreten. Man muss nur auf Linie sein und ob durch Zufall, Lüge, Angst, Missverständnis, �berzeugung oder irgendwas anderes ist völlig egal.
Dieser geleakte E-Mail Verteiler zeigt neben Drostens charakterlichen Schwächen ja ganz klar dass er fachlich nicht den Hauch einer Ahnung hatte.
Drosten war ein Spezialist für Coronaviren, der wird ganz genau gewusst haben wer noch an diesen Dingern forscht.
Diese Level 4 Labore die an Corona Viren forschen, da gibt es nicht viele.
Die kennen sich alle untereinander.
Drosten wusste das.
Für mich ist relativ klar, das man mit dieser Zoonose eine Cover Up Story bewusst verbreitet hat, um zu verschleiern das es aus einem Labor kommt.
Denn dann stellt sich die Frage: Wäre für den ganzen Wahnsinn nicht China verantwortlich und in der Haftung?
Wollte man das wirklich öffentlich, nicht das es am Ende doch eine Biowaffe war?
Und wenn man weiter denkt: Was war eigentlich mit Sars 1?
Und noch weiter gedacht: Woher kam denn die impfung und der Test so schnell?
Damit war ja klar, das dieses Virus kein Unbekanntes war.
Woher kommt diese kill switch Idee?
Ursprünglich von der Sovietunion und das obwohl ein Kill-Switch zu Analogzeiten noch echten Mehraufwand bedeutet hat. Heute sind das ein paar Zeilen unter Millionen Zeilen von Softwarecode.
Es ist einfach zu einfach.
Man wird das wohl prüfen können, und wenn so etwas vorhanden ist, ist das ein Mangel.
Ich bezweifle auch dass die fast 3000 Flugstunden welche die neu aufgebauten Torndos haben (werden) nicht weit ins nächste Jahrzehnt reichen wenn man sie sparsam verfliegt.
Und das soll Sinn der Sache sein? Die Flieger nicht zu nutzen damit sie lange halten? Ja dann könnte man sie auch ganz am Boden lassen.
Ich hätte vielleicht dazuschreiben sollen dass es um fast 3000 Flugstunden pro Flugzeug geht ...
der Tornado im Deutschen Museum wurde nach 4000 Flugstunden und 20 Jahren ausgemustert.
Der Tornado ist eine Konstruktion aus den 70gern, veraltet, und die Idee den nicht zu nutzen damit er länger hält, nunja.
Er muss halt auch sein Ziel erreichen können, um die Abschreckung durch die Atomare Teilhabe zu erwirken.
Die F35 kann man also in eine Reihe mit Arrow3, F127 und Wehrpflicht stellen. Große, teure und vorallem politische Projekte weit an Realitäten und Notwendigkeiten vorbei.
Die F35 sind eine nette Geschichte für Rheinmetall und NRW aber der Bundeswehr bringen die eigentlich garnix mehr sobald die 15 EW Eurofighter da sind oder Russlands letztes AWACs abgeschossen wird.
Ich bin weiterstgehend in übereinstimmung mit ihnen.
Nur können auch die 15 EFAs die Atomwaffen nicht tragen. Also entwickelt man entweder europäische Atomwaffen, nutzt die französischen mit der Rafale, oder die amerikanischen mit der F35.
Oder die Frage ist: brauchen wir das?
Seit 3 Jahren wird Putin zum neuen Saddam oder Gaddafi hochstilisiert, aber ist die Bedrohung den real?
Eine Armee die in der Ukraine schweirigkeiten hat, soll zum Angriff auf die Nato ansetzen?
Ich halte das für Humbug.
Im Gegenteil, ich denke das Putin nach einer Lösung des Ukraine Kriegs erstmal seine Wunden lecken muss und ihm die Lust auf weitere militärische Abenteuer vergangen ist.
Zumal die russische Erzählung der Geschichte aus deren Perspektive auch Sinn ergibt.
Die Nato hatte zugesichert nicht nach Osten zu erweitern, und hat dann nach 1990 schrittweise jede Ã?bereinkunft gebrochen.
Polen, Balkan, etc.
2004 finanzierte die CIA mit 2 Mrd. den Putsch der Orangenen Revolution gegen die pro Russische Oligarchen Regierung aus der Ostukraine.
Man sollte sich das Wahlergebnis nochmal anschauen, die Resultate sind quasi gesplittet genau nach ethnischer Teilung.
Ich kann und will das nicht werten, denn es steht das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Souveränität gegen Abmachungen, Wille von Minderheiten und Einflussgebiet von Grossmächten.
Einfach mal anders rum denken, wenn Russland Kuba oder die Dom Rep. so umgedreht hätte.
Am Ende ist hier wieder viel Quatsch am passieren, teurer Quatsch. Das Rohstoffarme Dtl. braucht eine gute Beziehung zu Russland, sollte daher an einem schnellstmöglichen Ausgleich und einer stabilen Situation interessiert sein.
Die Verteidigunsfähgikeit kann nur EU weit bzw. sogar Natoweit hergestellt werden.
Die Wehrpflicht ist aus gutem Grund ausgesetzt worden.
Man gewinnt Kriege nicht mehr mit der Masse, siehe Ukraine.
Sondern man braucht hochausgebildete, gut ausgerüstet und stark vernetze Spezialisten.
10.000 Wehrpflichtige nach 3 Monaten Grundausbildung können von 10 geübten Drohnen Operateuren restlos geschlagen werden.
Die BW hat jetzt schon ein Personalproblem.
Warum sie also erneut mit solch einer Aufgabe belasten?
Das wird nicht besser.
Die Mrd. für die Bundeswehr verpuffen doch Mangels besserer Bürokratie (BainBW) und Prozesse sowie der schwammingen Auslegung.
Unklare Ziele ergeben unklare Lösungen.
Wir sind auf dem totalen Irrweg.
Beitrag vom 24.03.2025 - 09:03 Uhr
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Die F35 kann man also in eine Reihe mit Arrow3, F127 und Wehrpflicht stellen. Große, teure und vorallem politische Projekte weit an Realitäten und Notwendigkeiten vorbei.
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Was wären Ihrer Meinung nach denn die Notwendigkeiten, um die man sich kümmern muss?
Meine Wäre die Bürokratie erst auf den Stand zu bringen, das man solche Investitionen auch vernünftig einsetzen kann.
Man muss also erst elimnieren, vereinigen, optimieren, die Prozesse gut aufstellen und dann ein europäisches Bild der Streitkräfte entwickeln.
Es hilft halt auch nichts, alle 15-20 Jahre die BW umzuwerfen.
Von 1990 bis 2011 noch irgendwie eine Bündnisarmee im Umbau.
von 2011 bis 2024 eine Armee im Einsatz, mit dem Hochstapelnden Baron als Sparminister.
Und jetzt ein Ad Hoc Umbau in eine Verteidigungsarmee.
Man kann die Dagten anders legen, z.b. 1994- 2014, aber das Grundproblem bleibt.
Alle 20 Jahre was anderes.
Bei der Dauer von Beschaffung und Umbau natürlich fatal.
Neben dem, das alles Mist war.
Afgahnistan, war totaler Quatsch. Aufarbeitung war so gut wie bei Corona.
Wir haben da unten Verluste erlitten, wofür? Das nach 20 Jahren wieder die Taliban regieren? Na Bravo.
Schröders beste Leistung waren nicht die Sozialreformen, sondern das er uns aus diesem Wahnsinn im Irak raus gehalten hat.
In Mali war es doch ähnlich. 10 Jahre dort, wofür?
Kosovo und Montenegrino? Der selbe QUatsch. Jetzt haben wir dort 2 nicht alleine �berlebensfähige Kleinstaaten geschaffen.
Sicher, am Balkan gibt es auch das eine oder andere Positive, z.b. Bosnien und Kroatien, aber gesamt gesehen haben wir bei den Auslandseinsätzen der BW ein schlechtes Ergebnis.
Und dafür sind Kameraden gestorben.
Bevor ich also in irgendwelche Rüstungsabenteuer einsteige, muss ich doch erstmal schauen was ich damit will, das alte Aufarbeiten und überhaupt die Fähigkeiten schaffen, neue Mittel auch zielgerichtet effzient einsetzen zu können.
Und ich muss europäisch sourcen. Was ist denn an elektrischen Bauteilen aus China in unseren Waffensystemen?
Wie sieht es mit Drohnen aus?
Wie sieht es mit unserer Führungsfähgikeit und dem Kampf im Informationsraum aus?
Sind wir softwaretechnisch überhaupt Leistungsfähig?
Hier viel das Wort Kill Switch bei der F35.
Aber die Firma MS durchzieht quasi unsere gesamte Administration und Verwaltung.
Wenn die morgen Schluss machen, sind wir sofort am Ende.
Beitrag vom 24.03.2025 - 09:17 Uhr
Sind sie sich da sicher?
Von dem Labor in Wuhan war bekannt das an Corona Viren geforscht wurde, das wusste auch Hr. Drosten.
Das war eine bewusste Lüge.
Drosten war und ist nicht 1% so wichtig und schlau wie er es hätte sein müssen um das zu wissen aber natürlich braucht man nicht wichtig zu sein um sich wichtig zu machen und im Rundfunk aufzutreten. Man muss nur auf Linie sein und ob durch Zufall, Lüge, Angst, Missverständnis, �berzeugung oder irgendwas anderes ist völlig egal.
Dieser geleakte E-Mail Verteiler zeigt neben Drostens charakterlichen Schwächen ja ganz klar dass er fachlich nicht den Hauch einer Ahnung hatte.
Drosten war ein Spezialist für Coronaviren, der wird ganz genau gewusst haben wer noch an diesen Dingern forscht.
Diese Level 4 Labore die an Corona Viren forschen, da gibt es nicht viele.
Die kennen sich alle untereinander.
Drosten wusste das.
Für mich ist relativ klar, das man mit dieser Zoonose eine Cover Up Story bewusst verbreitet hat, um zu verschleiern das es aus einem Labor kommt.
Denn dann stellt sich die Frage: Wäre für den ganzen Wahnsinn nicht China verantwortlich und in der Haftung?
Wollte man das wirklich öffentlich, nicht das es am Ende doch eine Biowaffe war?
Und wenn man weiter denkt: Was war eigentlich mit Sars 1?
Und noch weiter gedacht: Woher kam denn die impfung und der Test so schnell?
Damit war ja klar, das dieses Virus kein Unbekanntes war.
@Gargamel/Enzym, können Sie Ihre Corona-Verschwörunsolympiade bitte auf X oder sonst einem eh verseuchten Medium austragen?
Seit 3 Jahren wird Putin zum neuen Saddam oder Gaddafi hochstilisiert, aber ist die Bedrohung den real?
Nein, der Ã?berfall auf die Ukraine und 3 Jahre Krieg sind sicher nur eine Erfindung der "Mainstreammedien" ... und der liebe Onkel Putin weint den ganzen Tag, dass niemand im Westen ihn mag ...
Zumal die russische Erzählung der Geschichte aus deren Perspektive auch Sinn ergibt.
Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.
Vielleicht sollten Sie mal andere Medien konsumieren als "Russia Today" und Facebook-Propaganda...
Dieser Beitrag wurde am 24.03.2025 09:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.03.2025 - 11:41 Uhr
Letztlich bringt ein Krieg keinem was.
Das ist unzutreffend, ganz abgesehen davon, daß man ihn selbstverständlich mit allen Möglichkeiten vermeiden sollte. Aber es ist halt viel einfacher, sich auf hehre Positionen zurückzuziehen, andere für sich den Kopf hinhalten zu lassen und sich das Recht zum hinterher meckern vorzubehalten.
Aber konkret: Natürlch bringt ein Krieg etwas ein, leider, im klassischen Fall dem Agressor einen Land- und Machtgewinn und selbst einem partiellen Verlierer oft den Vorteil, nicht alles verloren zu haben. Nennen Sie uns doch einen Krieg, in dem nicht wenigstens die Elite der einen Seite Vorteile genoß. Gibt es keinen. Daß es auf beiden Seiten Verlierer gibt heißt ja nicht, daß sich der Krieg nicht für viele doch lohnt. Fragen Sie Herrn P. in R.
Es gibt keinen Sieger, sondern alle verlieren. Gerade wenn man in Szenarien von "The Day After" denkt.
Wie gesagt, nicht alle, aber viele. Wobei man nicht vergessen sollte, daß z.B. derzeit im Ukrainekrieg viele Russen - dank entsprechender Beeinflußung - durchaus der Meinung Putins sind. Und auf der anderen Seite des Ozeans hat gerade eben einer seine Präsidentschaft erreicht, dessen Ziel ganz offen die ggfs. auch feindliche Ã?bernahme fremder Territorien wie Panama, Kanada und Grönland ist, während der dritte im Bunde sich ganz offiziell ein Datum gesetzt hat, zu dem sein Militär bereit sein muß zur Einnahme eines fremden Staates. Die alle werden nicht durch Verlustängste angetrieben sondern weil sie was zu gewinnen hoffen.
Letztlich hab ich mich damals für den Wehrdienst entschieden, auch weil es historisch gesehen überwältigend viele und gute Beispiele dafür gibt, dass gerade die angegriffen (und idR besiegt) werden, die sich nicht ausreichend verteidigen können.
Da stimme ich Ihnen völlig zu. Den Kopf in den Sand stecken funktioniert nie.
Ich denke, eine Wehrpflicht-Armee fügt dieser intrinsischen Selbstkontrolle einen wesentlichen Aspekt hinzu, da ein Großteil der Beteiligten nicht über Karriere-Druck und -Ã"ngste gesteuert werden können.
Wobei mir bisher noch niemand erklären konnte, wie man anfliegende Drohnen und Raketen durch strammes Paradieren oder durch den Matsch robben beeindrucken könne. Solange Wehrpflichtige länger grüßen lernen müssen als sich zu wehren braucht es auch keine.
Beitrag vom 24.03.2025 - 12:38 Uhr
Letztlich bringt ein Krieg keinem was.
Das ist unzutreffend, ganz abgesehen davon, daß man ihn selbstverständlich mit allen Möglichkeiten vermeiden sollte. Aber es ist halt viel einfacher, sich auf hehre Positionen zurückzuziehen, andere für sich den Kopf hinhalten zu lassen und sich das Recht zum hinterher meckern vorzubehalten.
Aber konkret: Natürlch bringt ein Krieg etwas ein, leider, im klassischen Fall dem Agressor einen Land- und Machtgewinn und selbst einem partiellen Verlierer oft den Vorteil, nicht alles verloren zu haben. Nennen Sie uns doch einen Krieg, in dem nicht wenigstens die Elite der einen Seite Vorteile genoß. Gibt es keinen. Daß es auf beiden Seiten Verlierer gibt heißt ja nicht, daß sich der Krieg nicht für viele doch lohnt. Fragen Sie Herrn P. in R.
Es gibt keinen Sieger, sondern alle verlieren. Gerade wenn man in Szenarien von "The Day After" denkt.
Wie gesagt, nicht alle, aber viele. Wobei man nicht vergessen sollte, daß z.B. derzeit im Ukrainekrieg viele Russen - dank entsprechender Beeinflußung - durchaus der Meinung Putins sind. Und auf der anderen Seite des Ozeans hat gerade eben einer seine Präsidentschaft erreicht, dessen Ziel ganz offen die ggfs. auch feindliche Ã?bernahme fremder Territorien wie Panama, Kanada und Grönland ist, während der dritte im Bunde sich ganz offiziell ein Datum gesetzt hat, zu dem sein Militär bereit sein muß zur Einnahme eines fremden Staates. Die alle werden nicht durch Verlustängste angetrieben sondern weil sie was zu gewinnen hoffen.
OK, mit "alle verlieren" hatt ich eine objektive Bewertung der Situation der beteiligten Staaten und ihrer Bewohner im Kopf.
Dass es innerhalb dieser Staaten einzelne Gewinner geben kann, ist natürlich unbenommen.
Aber objektiv gesehen (Lebensstandard, Lebenserwartung, Rechtssituation) : Russlands Zivilbevölkerung gehört jetzt schon zu den Hauptverlierern des Ukrainekriegs, egal ob Russland als Staat letztlich diesen Krieg "gewinnt", verliert oder ob es auf einen Deal mit den USA rausläuft, nach dem die gewaltsam besetzten Gebiete nun "russisch" werden.
Das sich vor einen Krieg - wie aktuell vermutlich in den USA - bestimmte Leute einen Gewinn davon versprechen ist natürlich klar. Die gleichen �berlegungen wurden vermutlich 2020-21 vo der russischen Regierung angestellt.
Mit dem dem gleichen dämlichen Ergebnis.
Letztlich hab ich mich damals für den Wehrdienst entschieden, auch weil es historisch gesehen überwältigend viele und gute Beispiele dafür gibt, dass gerade die angegriffen (und idR besiegt) werden, die sich nicht ausreichend verteidigen können.
Da stimme ich Ihnen völlig zu. Den Kopf in den Sand stecken funktioniert nie.
Ich denke, eine Wehrpflicht-Armee fügt dieser intrinsischen Selbstkontrolle einen wesentlichen Aspekt hinzu, da ein Großteil der Beteiligten nicht über Karriere-Druck und -Ã"ngste gesteuert werden können.
Wobei mir bisher noch niemand erklären konnte, wie man anfliegende Drohnen und Raketen durch strammes Paradieren oder durch den Matsch robben beeindrucken könne. Solange Wehrpflichtige länger grüßen lernen müssen als sich zu wehren braucht es auch keine.
Wieso meinen Sie denn, das wäre so? Gerade weil es ja aktuell keine Wehrpflichtigen gibt...
In der Artillerieschule Idar-Oberstein, gab es für W15 3 Monate Schwerpunktmäßig Ausbildung am Gerät. Der Rest war meist Grundausbildung (ja, auch bisweilen durch den Matsch robben :) ) und Fitness.
Formale fand eher nur am Rande statt.
War im Endeffekt deutlich sinnvoller als ich erwartet hatte.
Beitrag vom 24.03.2025 - 13:54 Uhr
@Gargamel
Die Nato hatte zugesichert nicht nach Osten zu erweitern, und hat dann nach 1990 schrittweise jede Ã?bereinkunft gebrochen.
Das ist historisch unwahr und eindeutig widerlegt. Die Behauptung ist schlichtweg ein russisches Narrativ, dass gerne für 2014 und 2022 hergenommen wird.
https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/gab-es-zusagen-an-moskau-die-nato-nicht-nach-osten-zu-erweitern-116.html
�berhaupt hauen Sie hier teils einigen starken Tobak heraus, bei dem es einem schwer fällt nicht an Corona-Verschwörungs-Geschwurbel, oder russische Narrative zu denken.
Dieser Beitrag wurde am 24.03.2025 14:03 Uhr bearbeitet.Beitrag vom 24.03.2025 - 14:52 Uhr
In der Artillerieschule Idar-Oberstein, gab es für W15 3 Monate Schwerpunktmäßig Ausbildung am Gerät. Der Rest war meist Grundausbildung (ja, auch bisweilen durch den Matsch robben :) ) und Fitness.
Fitness wird oft überschätzt. Ein fettleibiger aber colatrinkender reaktionsschneller Nerd am Bildschirm steuert eine Drohne wahrscheinlich effektiver ins Ziel als ein müder Bodybuilder, überspitzt gesagt.
Wie gesagt, solange man Wehrpflichtige Zeit totschlagen läßt braucht es auch keine.
Wie man in der Ukraine sieht geht es in kommenden Kriegen um ganz andere Anforderungsprofile. Wer als Militär heute noch auf milliardenschwere Projekte setzt hat den Knall nicht mitgekriegt. Die ganzen schönen Importflieger nutzen selbst mit noch freundlicher Unterstützung des großen Bruders ohne aufwändige Militärinfrastruktur herzlich wenig, und Infrastruktur wird als erstes zerstört. Aber Modellflugzeuge mit anständiger Fernsteuerung fliegen heutzutage schon unbehelligt durch hochgesicherte Militärzonen, man kann noch nicht mal ihre Basis orten geschweige denn sie verfolgen oder abfangen. Auch nicht durch hinterherjogende fitte Sprintsoldaten. In der Ukraine setzen sie jetzt Drohnen mit Glasfaserkabel ein, die liefern weitaus hochaufgelöstere und schnellere Bilder als bisher, brauchen keinen Funk mehr und können ergo auch nicht mehr durch Störsender neutralisiert werden. Sowas wird quasi in Hinterhöfen on demand produziert, fast schneller als bei uns die Truppen mit Waschlappen versorgt werden. Und dann diskutiert man bei uns, über welche der maroden Brücken man überhaupt noch schweres Gerät verlegen kann. Absurde Realität, sowas.
Beitrag vom 24.03.2025 - 16:30 Uhr
@Gargamel/Enzym:
Ich hab mir nicht alle Mails aus dem Verteiler durchgelesen aber wenn ich richtig informiert bin ist dieser Anderson eigentlich der Experte (schlecht gelogen haben sie natürlich beide) aber es ging mir hier eher darum dass Drosten ja weder Chinesisch kann noch zu dem Zeitpunkt vor Ort oder sonst irgendwie eingeweiht war.
Wie kann man sich mit dermaßen wenig Wissen hinstellen und behaupten es wäre ganz sicher so und so gewesen und alles andere sei falsch und verachtenswert?
Pistorius hat sich anständig ausgedrückt aber auch er kann natürlich nicht wissen was im Radar der F35 abgeht denn reinschauen ist für die Kunden ja verboten und für die meisten vermutlich auch nicht möglich und als 0815 Berufspolitiker kann er sowas natürlich auch nicht selber ungefähr einschätzen.
@Leser:
Die Marine kann ihre Aufgaben vorallem deswegen so gut erfüllen weil sie kaum Aufgaben hat.
Außerdem hat die Marine aus naheliegenden Gründen unter allen Teilstreitkräften den mit Abstand größten Mangel an Soldaten und kann so schon heute die Schiffe welche sie hat kaum besetzen und trotzdem sollen es immer mehr und immer größere werden.
Die F127 wird ernsthaft mit dem Argument man würde damit dann US Flugzeugträger beschützen können beworben. Die unglaubliche Dreistigkeit dahinter ist schon Grund genug da den Rotstift anzusetzen.
Nach meinem Verständniss wurde vom zweiten Weltkrieg bis zu den Golfkriegen j e d e r moderne Krieg erst in der bzw. über die Luft entschieden und danach am Boden ausgefochten.
Insbesondere die Nato Heere sind auf Luftunterstützung angewiesen. Nicht nur aber insbesondere beim eher mittelmäßig ausgerüsteten US Heer wird das offensichtlich.
Bei der Bundeswehr hat das Heer nur einen so großen Modernisierungsbedarf dass man sich quasi aufs Heer konzentrieren muss. STANAG 2 muss weg.
Es ist völlig egal wie das 'Einsatzszenario' ausschaut wenn da selbst die billigsten Gegenmittel durchgehen denn die wird man in so gut wie jedem Szenario finden.
Eigentlich gehören auch die Mehrzahl der LKW gepanzert wenn man bedenkt wie leicht man heute weit hinter der Front wirken kann.
@GB die Modellflieger haben alle den Nachteil dass sie sehr leicht sein müssen d.h. eine besonders hohe elektromagnetische Verträglichkeit ist nicht möglich.
Eine besonders hohe Nutzlast übrigens auch nicht.
Beitrag vom 24.03.2025 - 19:21 Uhr
@Leser:
Die Marine kann ihre Aufgaben vorallem deswegen so gut erfüllen weil sie kaum Aufgaben hat.
Außerdem hat die Marine aus naheliegenden Gründen unter allen Teilstreitkräften den mit Abstand größten Mangel an Soldaten und kann so schon heute die Schiffe welche sie hat kaum besetzen und trotzdem sollen es immer mehr und immer größere werden.
1. Das ändert nichts daran, dass die Marine ihre Hausaugaben stehts besser gemacht hat.
2. 4 F125 mit je ca. 120 Mann Besatzung ersetzten 8 F122 mit je ca. 220 Mann, dazu kommen aber auch noch 4 F126 mit ca. 115 Mann. Auch die F127 soll mit einer verminderten Besatzung auskommen. 5 bis 6 Schiffe sollen die 4 F123 mit je ca. 240 Mann ablösen. Dem Mangel an Personal wird also schon länger Rechnung getragen.
Die F127 wird ernsthaft mit dem Argument man würde damit dann US Flugzeugträger beschützen können beworben. Die unglaubliche Dreistigkeit dahinter ist schon Grund genug da den Rotstift anzusetzen.
Das hat mit NATO-Flottenverbänden zu tun. Ja, die Amis könnten das auch allein, das ist aber nicht der Sinn eines NATO-Flottenverbandes. Für eine Beteiligung müssen dann aber auch gewisse Anforderungen erfüllt werden. Projektbeginn war (wie gesagt) schon 2018.
Nach meinem Verständnis wurde vom zweiten Weltkrieg bis zu den Golfkriegen j e d e r moderne Krieg erst in der bzw. über die Luft entschieden und danach am Boden ausgefochten.
Wollte gerade schon meine volle Zustimmung geben, hab es dann aber nochmals gelesen. Ein Krieg, der schon entschieden ist, muss doch nicht mehr ausgefochten werden.
Aber ja, ich bin voll bei Ihnen, dass man einen Krieg am Boden nur gewinnen kann, wenn man die Luftüberlegenheit hat. Zeigt sich auch in der Ukraine so. Wenn die russische Lw agieren könnte, wie sie wollte, hätte die Ukraine schon längst auch am Boden verloren.
Insbesondere die Nato Heere sind auf Luftunterstützung angewiesen. Nicht nur aber insbesondere beim eher mittelmäßig ausgerüsteten US Heer wird das offensichtlich.
Hier volle Zustimmung.
Bei der Bundeswehr hat das Heer nur einen so großen Modernisierungsbedarf dass man sich quasi aufs Heer konzentrieren muss. ...
Volle Zustimmung.
... STANAG 2 muss weg.
Es ist völlig egal wie das 'Einsatzszenario' ausschaut wenn da selbst die billigsten Gegenmittel durchgehen denn die wird man in so gut wie jedem Szenario finden.
Eigentlich gehören auch die Mehrzahl der LKW gepanzert wenn man bedenkt wie leicht man heute weit hinter der Front wirken kann.
Mit Ihrer Argumentation müssen "Eigentlich" und "Mehrzahl" aus Ihrem Satz gestrichen werden. Alle LKW müssen besser als "STANAG 2" gepanzert werden.
Beitrag vom 24.03.2025 - 19:56 Uhr
Was wären Ihrer Meinung nach denn die Notwendigkeiten, um die man sich kümmern muss?
Meine Wäre die Bürokratie erst auf den Stand zu bringen, das man solche Investitionen auch vernünftig einsetzen kann.
Bürokratieabbau, da bin ich voll bei Ihnen. Leider befürchte ich, dass das länger dauert, als die Entwicklung hin zu dieser Bürokratie gedauert hat.
Man muss also erst elimnieren, vereinigen, optimieren, die Prozesse gut aufstellen und dann ein europäisches Bild der Streitkräfte entwickeln.
Dann könnte es schon zu spät sein.
Es hilft halt auch nichts, alle 15-20 Jahre die BW umzuwerfen.
Von 1990 bis 2011 noch irgendwie eine Bündnisarmee im Umbau.
von 2011 bis 2024 eine Armee im Einsatz, mit dem Hochstapelnden Baron als Sparminister.
Und jetzt ein Ad Hoc Umbau in eine Verteidigungsarmee.
Man kann die Dagten anders legen, z.b. 1994- 2014, aber das Grundproblem bleibt.
Alle 20 Jahre was anderes.
Bei der Dauer von Beschaffung und Umbau natürlich fatal.
Absolut richtig. In der Nachschau kann man kein anderes Urteil fällen. Zu den Zeitpunkten, als die Entscheidungen fielen, wollte aber niemand ernsthaft darüber Diskutieren, dass es auch mal wieder andere Zeiten geben kann. So sind die Entscheidungen alle im jeweiligen Zeitgeist mehr oder weniger richtig gewesen.
Neben dem, das alles Mist war.
Afgahnistan, war totaler Quatsch. Aufarbeitung war so gut wie bei Corona.
Wir haben da unten Verluste erlitten, wofür? Das nach 20 Jahren wieder die Taliban regieren? Na Bravo.
Ja, da hat die westliche Welt verloren. Auch wenn die Gründe dafür sehr komplex waren, Politikversagen war maßgeblich daran schuld.
Schröders beste Leistung waren nicht die Sozialreformen, sondern das er uns aus diesem Wahnsinn im Irak raus gehalten hat.
In Mali war es doch ähnlich. 10 Jahre dort, wofür?
Auf dem ersten Blick ein ähnliches Spiel wie in Afghanistan. Auch sehr komplex und auch Politikversagen.
Kosovo und Montenegrino? Der selbe QUatsch. Jetzt haben wir dort 2 nicht alleine �berlebensfähige Kleinstaaten geschaffen.
Nein, solch einen Krieg beendet man auch nicht einfach und dann ist da Friede, Freude Eierkuchen. Zuschauen war aber auch keine Option.
Sicher, am Balkan gibt es auch das eine oder andere Positive, z.b. Bosnien und Kroatien, aber gesamt gesehen haben wir bei den Auslandseinsätzen der BW ein schlechtes Ergebnis.
Und dafür sind Kameraden gestorben.
Jetzt muss ich ein wenig zynisch werden. Hätte die Politik mehr Leben von Soldaten riskiert, währe man an einigen Stellen vielleicht erfolgreicher gewesen.
Bevor ich also in irgendwelche Rüstungsabenteuer einsteige, muss ich doch erstmal schauen was ich damit will, das alte Aufarbeiten und überhaupt die Fähigkeiten schaffen, neue Mittel auch zielgerichtet effzient einsetzen zu können.
Aus Sicht der Militärs hat man das.
Und ich muss europäisch sourcen. Was ist denn an elektrischen Bauteilen aus China in unseren Waffensystemen?
Wie sieht es mit Drohnen aus?
Wie sieht es mit unserer Führungsfähgikeit und dem Kampf im Informationsraum aus?
Sind wir softwaretechnisch überhaupt Leistungsfähig?
Auch diese Fragen hat man sich schon lange gestellt, hat bisher nur keiner die Brieftasche richtig auf gemacht. Drohnen waren ein zu heikles Thema, für die Führungsfähigkeit hat man eigene Satelliten (in sehr geringer Stückzahl) beschafft, für den Informationsraum hat man die Dimension Cyber geschaffen, Softwaretechnisch wird viel auf SAP umgestellt.
�berall zu wenig, überall zu langsam, aber man hat es im Blick. Auch wenn jetzt Geld sprudelt, so ist die Umsetzung auch nicht auf gleich möglich.
Hier viel das Wort Kill Switch bei der F35.
Aber die Firma MS durchzieht quasi unsere gesamte Administration und Verwaltung.
Ja, da gibt es leider ein US-Monopol. Auch SAP benötigt ein Betriebssystem.
Wenn die morgen Schluss machen, sind wir sofort am Ende.
Das glaube ich nicht. (steckt auch ein bisschen Hoffnung mit drin)
Beitrag vom 24.03.2025 - 20:34 Uhr
Ich habe das Gefühl das Bürokratieproblem wird zu oft von der Presse aufgebauscht um von Politikversagen abzulenken.
Es mag Fälle geben in denen es existiert (insb. im Bereich der Weltverbesserung) aber die "Reformen" in den USA und in Argentinien zeigen doch wie leicht man dabei großen Schaden anrichten kann bzw. im Fall Argentiniens wie genau und überlegt man vorgehen muss um erfolgreich zu sein.
Will man die Bundeswehr als attraktiven Arbeitgeber erhalten bzw. aufbauen wird man auf viele der zivilen Regularien wie Arbeitszeit, Schwangerschaft usw. nicht verzichten können.
Ich finde man sollte sich dabei auch nicht die Bundeswehr der 80er sondern die Reichswehr der Zwischenkriegszeit als Vorbild nehmen.
Die war eine kleine, feine und bezahlbare Berufsarmee welche darauf ausgelegt war im Konfliktfall bzw. während dem politischen Vorspiel schnell vergrößert zu werden indem man z.B. alle Soldaten einen Rang höher ausgebildet hat damit die im Fall einer schnellen Erweiterung nurnoch ihre Abzeichen auf der Uniform austauschen müssen.
Ich denke man kann sagen das Konzept hat sich bewährt auch wenn Hitler als Agressor natürlich die Initiative hatte und so besser in die Zukunft planen konnte als z.B. Frankreich und es am Ende natürlich nicht nur auf die Menschen sondern auch ein bischen aufs Benzin ankam aber dieses Problem existiert dank Nato ja nicht mehr.