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Beitrag 31 - 45 von 80
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Beitrag vom 20.09.2025 - 10:44 Uhr
UserDigiflieger
User (1190 Beiträge)
…keine Zurückhaltung mehr, wenn es um Privilegien geht.

…sind weder unverschämt, noch raffgierig, noch asozial…

Vielleicht kommen Sie ja selbst drauf.

Helfen sie mir auf die Sprünge.
Sie meinen doch, dass sie zwei Sätze so aus dem Beitrag so dem Zusammenhang nehmen können, damit es in ihr eingefahrenes Bild passt…
Genau damit müssen "die Piloten" wohl leben…
Beitrag vom 20.09.2025 - 11:06 Uhr
UserX-Ray
User (996 Beiträge)
…keine Zurückhaltung mehr, wenn es um Privilegien geht.

…sind weder unverschämt, noch raffgierig, noch asozial…

Vielleicht kommen Sie ja selbst drauf.

Helfen sie mir auf die Sprünge.

OK, also nicht. Die Hoffnung war eh gering.

Sie meinen doch, dass sie zwei Sätze so aus dem Beitrag so dem Zusammenhang nehmen können, damit es in ihr eingefahrenes Bild passt…

Oh ja, ich habe ein Bild von ihrem Grüppchen. Das wird auch immer wieder aufs Neue zu 100% bestätigt.

Genau damit müssen "die Piloten" wohl leben…

Ich habe keinen Zweifel, dass Sie bestens damit leben können. Die Meinung anderer ist ihnen ja eh "scheissegal", um hier mal ihren aufbrausenden Kollegen mit der nicht vorhandenen sozialen Kompetenz zu zitieren.

Wünsche allen einen wahrscheinlich letzten schönen Sommertag.
Beitrag vom 20.09.2025 - 11:38 Uhr
UserHeinzi
User (570 Beiträge)
Die VC muss endlich mal kapieren, dass die Mainline keine Versorgungsanstalt für Piloten ist.
Ich konnte mit 2/3 dessen, was ein LH-Pilot verdient, selbst eine sehr gute private Altersvorsorge erwirtschaften, so dass ich nicht mal mehr auf die gesetzliche angewiesen bin.>

Das können Piloten vermutlich auch und werden sie auch tun. Trotzdem gibt es keinen Grund einfach mal auf die vertragliche Leistung der betrieblichen Altersvorsorge, oder deren Anpassungen, mindestens zum Erhalt des Status quo zu verzichten.

Das erfordert aber, dass man selber für sich Verantwortung übernimmt und nicht alles dem Staat oder dem Arbeitgeber überlässt. Diese soziale Hängemattenmentalität in Deutschland wird auch dafür sorgen, dass in Deutschland langsam die Lichter ausgehen.
Also wieso da dann nochmal 2800€ im Monat dazubuttern, nur weil sich die Renditeträume nicht ganz erfüllt haben? Und dass obwohl die Mainline selber keinen ausreichenden Gewinn erwirtschaftet.


Dann muss der Vorstand mal da ran, wo die Rendite verloren geht. Unzufriedene Kunden, nicht wirklich guter Service, schlechtes Kabinenprodukt, alte Flugzeuge, und, und, und... . Jedes Mal wenn der Vorstand Geld verbrannt hat, sollten die Mitarbeiter die Zeche zahlen. Und nicht nur Piloten, alle anderen Berufsgruppen kennen das bei Lufthansa. Da gibt es dann halt ein gallisches Dorf, das sich dem widersetzt.


Und eine Dividente ist ansich kein Teufelszeug. Sie sorgt u.a. dafür, dass Kapitalgeber der Lufthansa Geld leihen, damit diese ihre Schulden stemmen kann und tausende Mitarbeiter ein Auskommen haben.

Ahhhhja! Also die Geringverdiener, für die ist betriebliche Vorsorge durch einen AG ok.
Und für die TopTopverdiener anscheinend auch für Sie, die erwähnen Sie ja mit keinem Wort!
In dem aktuellen Lufthansa-Geschäftsbericht (2024) sind die Pensionsrückstellungen für die aktiven Vorstandsmitglieder mit 26,8 Mio. EUR ausgewiesen.
Is' klar, einem Vorstand mit ein paar Mio Gehalt ist das ja auch nicht zuzumuten, selbst vorzusorgen!?
Nur die in der Mitte der Gauss'chen Verteilung, bei denen sind also Forderungen nach einer guten Absicherung eine Unverschämtheit?
Beim Abschaffen des Denkens und Schlüsse ziehen sind einige ja schon ganz vorne mit dabei.....


Sie sehen die Pilotengehälter bei LH Classic ernsthaft "in der Mitte der Gauss'chen Verteilung"?

Ich finde es nur ganz schwer zu ertragen welche Ansichten hier bei den selbsternannten "Managern der Lüfte" herrschen. Wie kann man nur so engstirnig und egoistisch sein. Und dann auch noch eine solche Arroganz an den Tag zu legen sich mit dem Vorstand auf eine Ebene stellen zu wollen.>

Hier geht es nicht darum, sich mit dem Vorstand auf eine Stufe stellen zu wollen. Es geht darum, dass man Piloten dafür kritisiert, sich von Ihrem horrenden Gehalt keine eigene AV anlegen zu können, man dies aber bei Millionengehältern, weder voraussetzt noch irgendwie abwegig findet, dass zusätzlich Millionen an Pensionen gezahlt werden. Wenn das für Vorstände total normal und gut ist, wird es vielleicht Zeit, dass man das für andere Spitzenverdiener auch einführt.

Es ist einfach nur frustrierend zu beobachten wie die in den letzten Monaten in kleinteiligster Arbeit mühsam errungenen Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen nun drohen mit einem Schlag wieder zunichte gemacht zu werden. Für den Fall dass die LH classic am Ende ein negatives Ergebnis aufweist bedeutet das ja auch noch, dass die Eskapaden der mit am besten verdienensten Berufsgruppe innerhalb des Konzern in den wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten auch noch von anderen Konzerngesellschaften mitfinanziert werden.>

Die anderen Konzerngesellschaften, wie AUA, SWISS etc. müssen sich mal vor Augen führen, dass sie überhaupt mit Geld der LH Mutter am Leben gehalten wurden, das deren Mitarbeiter erwirtschaftet haben. Ist ein wenig, wie beim Länderfinanzausgleich. Erst waren die Bayern die größten Empfänger und wo sie heute erfolgreich da stehen, möchte man sich nicht mehr daran erinnern und würde gerne nicht mehr zahlen.

>Mir fehlen die Worte meine Wut und meinen Ärger darüber auszudrücken. Vielleicht muss der Konzern sich dann zu Gunsten aller Mitarbeiter von der Kernmarke verabschieden. Bisher hält der Vorstand an der Marke Lufthansa fest, aber ich denke das wird nur so lange gehen wie wirtschaftlich vertretbar und wenn alle anderen Airlines zeigen wie man mit modernen Kostenstrukturen Geld verdienen kann wird vielleicht auch die Zeit von Dinosauriern wie der VC gekommen sein, falls man hier nicht zur Vernunft kommt.>

Das wurde an anderer Stelle schon viele Male durchgekaut. Mittelfristig wird die LH Classic eingedampft, dass ist lange beschlossene Sache.Daran wird auch kein noch so hoher Verzicht irgendeines Mitarbeiters im Unternehmen etwas ändern. Beispiele dazu gab es im Konzern bei LH in Norderstedt, den Personalabteilungen in Hamburg, die jetzt in Polen sitzen, bei Opel oder Nokia. "Die Zitrone ist nie ausgepresst", so Spohr, bis man sie in die Tonne tritt. Daher werden jetzt auch freiwillig keine Zugeständnisse gemacht, zudem die Lufthansa sich offensichtlich nicht an Verträge aus dem Jahr 2017 zu halten scheint.

Dieser Beitrag wurde am 20.09.2025 11:44 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.09.2025 - 12:34 Uhr
UserDidimax
User (370 Beiträge)
Die VC muss endlich mal kapieren, dass die Mainline keine Versorgungsanstalt für Piloten ist.
Ich konnte mit 2/3 dessen, was ein LH-Pilot verdient, selbst eine sehr gute private Altersvorsorge erwirtschaften, so dass ich nicht mal mehr auf die gesetzliche angewiesen bin.>

Das können Piloten vermutlich auch und werden sie auch tun. Trotzdem gibt es keinen Grund einfach mal auf die vertragliche Leistung der betrieblichen Altersvorsorge, oder deren Anpassungen, mindestens zum Erhalt des Status quo zu verzichten.

Das erfordert aber, dass man selber für sich Verantwortung übernimmt und nicht alles dem Staat oder dem Arbeitgeber überlässt. Diese soziale Hängemattenmentalität in Deutschland wird auch dafür sorgen, dass in Deutschland langsam die Lichter ausgehen.
Also wieso da dann nochmal 2800€ im Monat dazubuttern, nur weil sich die Renditeträume nicht ganz erfüllt haben? Und dass obwohl die Mainline selber keinen ausreichenden Gewinn erwirtschaftet.


Dann muss der Vorstand mal da ran, wo die Rendite verloren geht. Unzufriedene Kunden, nicht wirklich guter Service, schlechtes Kabinenprodukt, alte Flugzeuge, und, und, und... . Jedes Mal wenn der Vorstand Geld verbrannt hat, sollten die Mitarbeiter die Zeche zahlen. Und nicht nur Piloten, alle anderen Berufsgruppen kennen das bei Lufthansa. Da gibt es dann halt ein gallisches Dorf, das sich dem widersetzt.


Und eine Dividente ist ansich kein Teufelszeug. Sie sorgt u.a. dafür, dass Kapitalgeber der Lufthansa Geld leihen, damit diese ihre Schulden stemmen kann und tausende Mitarbeiter ein Auskommen haben.

Ahhhhja! Also die Geringverdiener, für die ist betriebliche Vorsorge durch einen AG ok.
Und für die TopTopverdiener anscheinend auch für Sie, die erwähnen Sie ja mit keinem Wort!
In dem aktuellen Lufthansa-Geschäftsbericht (2024) sind die Pensionsrückstellungen für die aktiven Vorstandsmitglieder mit 26,8 Mio. EUR ausgewiesen.
Is' klar, einem Vorstand mit ein paar Mio Gehalt ist das ja auch nicht zuzumuten, selbst vorzusorgen!?
Nur die in der Mitte der Gauss'chen Verteilung, bei denen sind also Forderungen nach einer guten Absicherung eine Unverschämtheit?
Beim Abschaffen des Denkens und Schlüsse ziehen sind einige ja schon ganz vorne mit dabei.....


Sie sehen die Pilotengehälter bei LH Classic ernsthaft "in der Mitte der Gauss'chen Verteilung"?

Ich finde es nur ganz schwer zu ertragen welche Ansichten hier bei den selbsternannten "Managern der Lüfte" herrschen. Wie kann man nur so engstirnig und egoistisch sein. Und dann auch noch eine solche Arroganz an den Tag zu legen sich mit dem Vorstand auf eine Ebene stellen zu wollen.>

Hier geht es nicht darum, sich mit dem Vorstand auf eine Stufe stellen zu wollen. Es geht darum, dass man Piloten dafür kritisiert, sich von Ihrem horrenden Gehalt keine eigene AV anlegen zu können, man dies aber bei Millionengehältern, weder voraussetzt noch irgendwie abwegig findet, dass zusätzlich Millionen an Pensionen gezahlt werden. Wenn das für Vorstände total normal und gut ist, wird es vielleicht Zeit, dass man das für andere Spitzenverdiener auch einführt.

Es ist einfach nur frustrierend zu beobachten wie die in den letzten Monaten in kleinteiligster Arbeit mühsam errungenen Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen nun drohen mit einem Schlag wieder zunichte gemacht zu werden. Für den Fall dass die LH classic am Ende ein negatives Ergebnis aufweist bedeutet das ja auch noch, dass die Eskapaden der mit am besten verdienensten Berufsgruppe innerhalb des Konzern in den wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten auch noch von anderen Konzerngesellschaften mitfinanziert werden.>

Die anderen Konzerngesellschaften, wie AUA, SWISS etc. müssen sich mal vor Augen führen, dass sie überhaupt mit Geld der LH Mutter am Leben gehalten wurden, das deren Mitarbeiter erwirtschaftet haben. Ist ein wenig, wie beim Länderfinanzausgleich. Erst waren die Bayern die größten Empfänger und wo sie heute erfolgreich da stehen, möchte man sich nicht mehr daran erinnern und würde gerne nicht mehr zahlen.

>Mir fehlen die Worte meine Wut und meinen Ärger darüber auszudrücken. Vielleicht muss der Konzern sich dann zu Gunsten aller Mitarbeiter von der Kernmarke verabschieden. Bisher hält der Vorstand an der Marke Lufthansa fest, aber ich denke das wird nur so lange gehen wie wirtschaftlich vertretbar und wenn alle anderen Airlines zeigen wie man mit modernen Kostenstrukturen Geld verdienen kann wird vielleicht auch die Zeit von Dinosauriern wie der VC gekommen sein, falls man hier nicht zur Vernunft kommt.>

Das wurde an anderer Stelle schon viele Male durchgekaut. Mittelfristig wird die LH Classic eingedampft, dass ist lange beschlossene Sache.Daran wird auch kein noch so hoher Verzicht irgendeines Mitarbeiters im Unternehmen etwas ändern. Beispiele dazu gab es im Konzern bei LH in Norderstedt, den Personalabteilungen in Hamburg, die jetzt in Polen sitzen, bei Opel oder Nokia. "Die Zitrone ist nie ausgepresst", so Spohr, bis man sie in die Tonne tritt. Daher werden jetzt auch freiwillig keine Zugeständnisse gemacht, zudem die Lufthansa sich offensichtlich nicht an Verträge aus dem Jahr 2017 zu halten scheint.


der Spruch: "Die Zitrone ist nie ganz ausgepresst" stammt aber nicht von CS, sondern von seinem Vorgänger Christoph Franz!
So korrekt sollte man schon sein!
Beitrag vom 20.09.2025 - 12:37 Uhr
Useresworg
User (26 Beiträge)
[QUOTE]Die anderen Konzerngesellschaften, wie AUA, SWISS etc. müssen sich mal vor Augen führen, dass sie überhaupt mit Geld der LH Mutter am Leben gehalten wurden, das deren Mitarbeiter erwirtschaftet haben. Ist ein wenig, wie beim Länderfinanzausgleich. Erst waren die Bayern die größten Empfänger und wo sie heute erfolgreich da stehen, möchte man sich nicht mehr daran erinnern und würde gerne nicht mehr zahlen.[/QUOTE]

Nein, ausnahmslos alle anderen Group Airlines haben enorme Einsparungen und Effizienzsteigerungen umgesetzt. Dem LH Mainline Cockpit war das so lange egal, so lange sie selbst nichts abgeben mussten. Jetzt kommt langsam das böse Erwachen, dass man damit die eigenen Zukunft verspielt hat. Das Mitleid dürfte sich im allgemeinen in Grenzen halten. Im Finanzausgleichsvergleich wäre die Mainline wohl eher Berlin als Bayern. Als Hauptstadt eine heilige Kuh, aber hoffnungslos Dysfunktional.
Beitrag vom 20.09.2025 - 12:53 Uhr
UserHeinzi
User (570 Beiträge)
> Die VC muss endlich mal kapieren, dass die Mainline keine Versorgungsanstalt für Piloten ist.
> Ich konnte mit 2/3 dessen, was ein LH-Pilot verdient, selbst eine sehr gute private Altersvorsorge erwirtschaften, so dass ich nicht mal mehr auf die gesetzliche angewiesen bin.>

Das können Piloten vermutlich auch und werden sie auch tun. Trotzdem gibt es keinen Grund einfach mal auf die vertragliche Leistung der betrieblichen Altersvorsorge, oder deren Anpassungen, mindestens zum Erhalt des Status quo zu verzichten.

> Das erfordert aber, dass man selber für sich Verantwortung übernimmt und nicht alles dem Staat oder dem Arbeitgeber überlässt. Diese soziale Hängemattenmentalität in Deutschland wird auch dafür sorgen, dass in Deutschland langsam die Lichter ausgehen.
> Also wieso da dann nochmal 2800€ im Monat dazubuttern, nur weil sich die Renditeträume nicht ganz erfüllt haben? Und dass obwohl die Mainline selber keinen ausreichenden Gewinn erwirtschaftet.
>

Dann muss der Vorstand mal da ran, wo die Rendite verloren geht. Unzufriedene Kunden, nicht wirklich guter Service, schlechtes Kabinenprodukt, alte Flugzeuge, und, und, und... . Jedes Mal wenn der Vorstand Geld verbrannt hat, sollten die Mitarbeiter die Zeche zahlen. Und nicht nur Piloten, alle anderen Berufsgruppen kennen das bei Lufthansa. Da gibt es dann halt ein gallisches Dorf, das sich dem widersetzt.


> Und eine Dividente ist ansich kein Teufelszeug. Sie sorgt u.a. dafür, dass Kapitalgeber der Lufthansa Geld leihen, damit diese ihre Schulden stemmen kann und tausende Mitarbeiter ein Auskommen haben.

Ahhhhja! Also die Geringverdiener, für die ist betriebliche Vorsorge durch einen AG ok.
Und für die TopTopverdiener anscheinend auch für Sie, die erwähnen Sie ja mit keinem Wort!
In dem aktuellen Lufthansa-Geschäftsbericht (2024) sind die Pensionsrückstellungen für die aktiven Vorstandsmitglieder mit 26,8 Mio. EUR ausgewiesen.
Is' klar, einem Vorstand mit ein paar Mio Gehalt ist das ja auch nicht zuzumuten, selbst vorzusorgen!?
Nur die in der Mitte der Gauss'chen Verteilung, bei denen sind also Forderungen nach einer guten Absicherung eine Unverschämtheit?
Beim Abschaffen des Denkens und Schlüsse ziehen sind einige ja schon ganz vorne mit dabei.....


Sie sehen die Pilotengehälter bei LH Classic ernsthaft "in der Mitte der Gauss'chen Verteilung"?

Ich finde es nur ganz schwer zu ertragen welche Ansichten hier bei den selbsternannten "Managern der Lüfte" herrschen. Wie kann man nur so engstirnig und egoistisch sein. Und dann auch noch eine solche Arroganz an den Tag zu legen sich mit dem Vorstand auf eine Ebene stellen zu wollen.>

Hier geht es nicht darum, sich mit dem Vorstand auf eine Stufe stellen zu wollen. Es geht darum, dass man Piloten dafür kritisiert, sich von Ihrem horrenden Gehalt keine eigene AV anlegen zu können, man dies aber bei Millionengehältern, weder voraussetzt noch irgendwie abwegig findet, dass zusätzlich Millionen an Pensionen gezahlt werden. Wenn das für Vorstände total normal und gut ist, wird es vielleicht Zeit, dass man das für andere Spitzenverdiener auch einführt.

Es ist einfach nur frustrierend zu beobachten wie die in den letzten Monaten in kleinteiligster Arbeit mühsam errungenen Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen nun drohen mit einem Schlag wieder zunichte gemacht zu werden. Für den Fall dass die LH classic am Ende ein negatives Ergebnis aufweist bedeutet das ja auch noch, dass die Eskapaden der mit am besten verdienensten Berufsgruppe innerhalb des Konzern in den wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten auch noch von anderen Konzerngesellschaften mitfinanziert werden.>

Die anderen Konzerngesellschaften, wie AUA, SWISS etc. müssen sich mal vor Augen führen, dass sie überhaupt mit Geld der LH Mutter am Leben gehalten wurden, das deren Mitarbeiter erwirtschaftet haben. Ist ein wenig, wie beim Länderfinanzausgleich. Erst waren die Bayern die größten Empfänger und wo sie heute erfolgreich da stehen, möchte man sich nicht mehr daran erinnern und würde gerne nicht mehr zahlen.

>Mir fehlen die Worte meine Wut und meinen Ärger darüber auszudrücken. Vielleicht muss der Konzern sich dann zu Gunsten aller Mitarbeiter von der Kernmarke verabschieden. Bisher hält der Vorstand an der Marke Lufthansa fest, aber ich denke das wird nur so lange gehen wie wirtschaftlich vertretbar und wenn alle anderen Airlines zeigen wie man mit modernen Kostenstrukturen Geld verdienen kann wird vielleicht auch die Zeit von Dinosauriern wie der VC gekommen sein, falls man hier nicht zur Vernunft kommt.>

Das wurde an anderer Stelle schon viele Male durchgekaut. Mittelfristig wird die LH Classic eingedampft, dass ist lange beschlossene Sache.Daran wird auch kein noch so hoher Verzicht irgendeines Mitarbeiters im Unternehmen etwas ändern. Beispiele dazu gab es im Konzern bei LH in Norderstedt, den Personalabteilungen in Hamburg, die jetzt in Polen sitzen, bei Opel oder Nokia. "Die Zitrone ist nie ausgepresst", so Spohr, bis man sie in die Tonne tritt. Daher werden jetzt auch freiwillig keine Zugeständnisse gemacht, zudem die Lufthansa sich offensichtlich nicht an Verträge aus dem Jahr 2017 zu halten scheint.


der Spruch: "Die Zitrone ist nie ganz ausgepresst" stammt aber nicht von CS, sondern von seinem Vorgänger Christoph Franz!
So korrekt sollte man schon sein!>

Danke für die Berichtigung. Ich hatte auch Spohr das auch mal sagen hören. Wenn der Ursprung tatsächlich beim Franz gelegen hat, kann man mal sehen, wie schnell die Zeit vergeht und war nicht beabsichtigt.
Beitrag vom 20.09.2025 - 13:04 Uhr
UserHeinzi
User (570 Beiträge)
[QUOTE]Die anderen Konzerngesellschaften, wie AUA, SWISS etc. müssen sich mal vor Augen führen, dass sie überhaupt mit Geld der LH Mutter am Leben gehalten wurden, das deren Mitarbeiter erwirtschaftet haben. Ist ein wenig, wie beim Länderfinanzausgleich. Erst waren die Bayern die größten Empfänger und wo sie heute erfolgreich da stehen, möchte man sich nicht mehr daran erinnern und würde gerne nicht mehr zahlen.[/QUOTE]

Nein, ausnahmslos alle anderen Group Airlines haben enorme Einsparungen und Effizienzsteigerungen umgesetzt.>

Ohne die Anfangsfinanzierung der Lufthansa, wären AUA, SWISS und Brussels heute nicht mehr existent.

>Dem LH Mainline Cockpit war das so lange egal, so lange sie selbst nichts abgeben mussten. Jetzt kommt langsam das böse Erwachen, dass man damit die eigenen Zukunft verspielt hat. Das Mitleid dürfte sich im allgemeinen in Grenzen halten.>

Ich glaube kaum, dass man Mitleid erwaret. Man erwartet vom Unternehmen, das die Zusagen eingehalten werden und von dem Teil, der am Konflikt unbeteiligten Öffentlichkeit, sich schlicht nicht um den Kram anderer zu kümmern. Dann wäre man ganz zufrieden.

>Finanzausgleichsvergleich wäre die Mainline wohl eher Berlin als Bayern. Als Hauptstadt eine heilige Kuh, aber hoffnungslos Dysfunktional.>

Joa, dysfunktional ist aber dann wohl eher dem Vorstand und Management zuzuschreiben, als den Piloten. Ich denke, das die wohl jeden Tag Ihre Flieger von A nach B fliegen, so gut es das Umfeld erlaubt. Das muss leider auch der Vorstand immer wieder anerkennen und macht das auch. Und ne heilige Kuh auch eher weniger, denn die werden nicht geschlachtet, die LH Mainline wird
Beitrag vom 20.09.2025 - 13:24 Uhr
UserMinorItem
User (150 Beiträge)
Das Geheule über das Verhalten der Piloten grenzt nur noch an Lächerlichkeit.
Die Fakten werden dabei in schlagartigen Demenzanfällen einfach mal negiert!

Wer hat nochmal das Angebot gemacht:
Perspektiven, oder Privilegien?
Riiischtisch! Der große, tollste, beste VV aller Zeiten!(Frei nach vielen Kommentaren hier)
Nicht die VC, nicht die LH Piloten, noch irgendwer Anderer hat sich diesen Satz ausgedacht!

Natürlich mit dem Hintergedanken, die karrieregeilen Piloten werden sich schon für A entscheiden und dafür jeden Preis zahlen, den LH flexibel festlegt.

Jetzt geht die Überlegung aber mal sowas von nicht auf, die Piloten haben von dem NeverEndingGame die Schnauze voll und wählen doch glatt B!

Und jetzt wird hier rumlamentiert von selbsternannten Experten, anderen Konzernmitarbeitern, dass die Piloten einfach ihr Recht genutzt haben, WAS IHNEN VON SPOHR DURCH DAS ANGEBOT SO EINGERÄUMT WURDE, und ihre Wahl getroffen haben.

Statt sich hier darüber aufzuregen, fragt doch mal den großen Anführer, warum er so etwas in den Raum stellt - wenn man gar nicht bereit ist B auch zu gewähren, oder zu bezahlen.

Komisch, auf die Idee scheint hier keiner der "anderen Konzernmitarbeiter" überhaupt nur zu kommen, da habe ich hier noch kein Wort drüber gelesen!
Am 26.09. ist wieder "Offen gesagt". Anstatt sich da hinzusetzen und den Jubelperser zu mimen - FRAGT SPOHR DOCH EINFACH MAL, ob das so eine gute Idee war, die Piloten vor diese Wahl zu stellen. Und ob man damit gerechnet hätte, dass diese Variante B-Privilegien wählen? Anstatt hier weiter in den Foren rumzuheulen.

Denn, ich habe es schon mal geschrieben. Das ist erst der Anfang! Es werden immer wieder Tarifverträge aufgehen und die Piloten werden sehr konsequent an B arbeiten.
Spohr zieht seine Agenda durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn man das nicht ertragen kann, dass die Piloten das auch machen werden - der sollte sich schon mal mit Beruhigungsmitteln eindecken.

Die Alternative wäre ja möglich. Nämlich Topf A so attraktiv zu machen(Und NEIN: "Ihr müsst für Perspektiven 20-40% abgeben IST NICHT ATTRAKTIV!), dass keiner mehr über Topf 2 auch nur nachdenkt.

Bis dahin lese ich mir wahrscheinlich weiterhin die Empörungsposts mit ähem, gut sagen wir: ausgefeilten Formulierungen durch.
Wie zum Beispiel: .....alle anderen Airlines zeigen wie man mit modernen Kostenstrukturen.....
Einfach geil, dieser Schönsprech für: Ihr müsst abgeben!

Wenn ich mir im Baumarkt den miesesten Schraubenzieher hole, dann war der gar nicht "billig", neee, der hatte einfach nur eine "moderne Kostenstruktur".
Blöd nur, wenn der nach dem 15ten Anziehen einer Schraube nur noch Metallschrott ist. Aber is ja egal. Hauptsache, der hatte eine moderne Kostenstruktur!  Hahaha!
Denken bis zur nächsten Laterne, wenn überhaupt.
Beitrag vom 20.09.2025 - 13:34 Uhr
Useresworg
User (26 Beiträge)
Das Geheule über das Verhalten der Piloten grenzt nur noch an Lächerlichkeit.
Die Fakten werden dabei in schlagartigen Demenzanfällen einfach mal negiert!

Wer hat nochmal das Angebot gemacht:
Perspektiven, oder Privilegien?
Riiischtisch! Der große, tollste, beste VV aller Zeiten!(Frei nach vielen Kommentaren hier)
Nicht die VC, nicht die LH Piloten, noch irgendwer Anderer hat sich diesen Satz ausgedacht!

Natürlich mit dem Hintergedanken, die karrieregeilen Piloten werden sich schon für A entscheiden und dafür jeden Preis zahlen, den LH flexibel festlegt.

Jetzt geht die Überlegung aber mal sowas von nicht auf, die Piloten haben von dem NeverEndingGame die Schnauze voll und wählen doch glatt B!

Und jetzt wird hier rumlamentiert von selbsternannten Experten, anderen Konzernmitarbeitern, dass die Piloten einfach ihr Recht genutzt haben, WAS IHNEN VON SPOHR DURCH DAS ANGEBOT SO EINGERÄUMT WURDE, und ihre Wahl getroffen haben.

Statt sich hier darüber aufzuregen, fragt doch mal den großen Anführer, warum er so etwas in den Raum stellt - wenn man gar nicht bereit ist B auch zu gewähren, oder zu bezahlen.

Komisch, auf die Idee scheint hier keiner der "anderen Konzernmitarbeiter" überhaupt nur zu kommen, da habe ich hier noch kein Wort drüber gelesen!
Am 26.09. ist wieder "Offen gesagt". Anstatt sich da hinzusetzen und den Jubelperser zu mimen - FRAGT SPOHR DOCH EINFACH MAL, ob das so eine gute Idee war, die Piloten vor diese Wahl zu stellen. Und ob man damit gerechnet hätte, dass diese Variante B-Privilegien wählen? Anstatt hier weiter in den Foren rumzuheulen.

Denn, ich habe es schon mal geschrieben. Das ist erst der Anfang! Es werden immer wieder Tarifverträge aufgehen und die Piloten werden sehr konsequent an B arbeiten.
Spohr zieht seine Agenda durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn man das nicht ertragen kann, dass die Piloten das auch machen werden - der sollte sich schon mal mit Beruhigungsmitteln eindecken.

Die Alternative wäre ja möglich. Nämlich Topf A so attraktiv zu machen(Und NEIN: "Ihr müsst für Perspektiven 20-40% abgeben IST NICHT ATTRAKTIV!), dass keiner mehr über Topf 2 auch nur nachdenkt.

Bis dahin lese ich mir wahrscheinlich weiterhin die Empörungsposts mit ähem, gut sagen wir: ausgefeilten Formulierungen durch.
Wie zum Beispiel: .....alle anderen Airlines zeigen wie man mit modernen Kostenstrukturen.....
Einfach geil, dieser Schönsprech für: Ihr müsst abgeben!

Wenn ich mir im Baumarkt den miesesten Schraubenzieher hole, dann war der gar nicht "billig", neee, der hatte einfach nur eine "moderne Kostenstruktur".
Blöd nur, wenn der nach dem 15ten Anziehen einer Schraube nur noch Metallschrott ist. Aber is ja egal. Hauptsache, der hatte eine moderne Kostenstruktur!  Hahaha!
Denken bis zur nächsten Laterne, wenn überhaupt.

Blöd halt nur, wenn alle anderen Schraubendreher die Hälfte kosten und nicht weniger schlecht funktionieren. Was sind eigentlich genau diese Privilegien die die Mainline Piloten abgegeben haben? Das satte Gehaltsplus der letzten VTV Verhandlungen? Die Tatsache, dass sie für die gleiche Arbeit ungefähr 30-70% mehr als die Kollegen in anderen Group Airlines verdienen? Die beste Altersversorgung im Konzern? Die neuen Uniformen von Hugo Boss? Der Eisberg ist seit Jahren in Sicht, aber man genießt noch etwas die Aussicht beim Captain's Dinner.

Natürlich ist das Management dysfunktional, keine Frage. Die VC Seite hat sich aber in den letzten Jahren zu viele Eigentore eingehandelt und jetzt merkt man wohl, dass man in der Sackgasse steht. Dumm gelaufen.
Beitrag vom 20.09.2025 - 14:05 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1664 Beiträge)
Natürlich ist das Management dysfunktional, keine Frage. Die VC Seite hat sich aber in den letzten Jahren zu viele Eigentore eingehandelt und jetzt merkt man wohl, dass man in der Sackgasse steht. Dumm gelaufen.
Und genau das könne sich einige LH-Piloten wohl nicht eingestehen. Und das beste Beispiel dafür dit der Beitrag von @minoritem. Wenn das alles zutrifft, worüber er so larmoyant jammert, dann sollte er gleichzeitig alle Kunden warnen, LH Classic zu buchen. Denn das Ende dieser Airline scheint nahe bzw. kommt immer näher, wenn er wirklich die Mehrheitsmeinung der LH Piloten beschreibt. Und dann hat VC endgültig die Kuh geschlachtet, die sie vorher gemolken hat.
Beitrag vom 20.09.2025 - 14:06 Uhr
UserMinorItem
User (150 Beiträge)
Das Geheule über das Verhalten der Piloten grenzt nur noch an Lächerlichkeit.
Die Fakten werden dabei in schlagartigen Demenzanfällen einfach mal negiert!

Wer hat nochmal das Angebot gemacht:
Perspektiven, oder Privilegien?
Riiischtisch! Der große, tollste, beste VV aller Zeiten!(Frei nach vielen Kommentaren hier)
Nicht die VC, nicht die LH Piloten, noch irgendwer Anderer hat sich diesen Satz ausgedacht!

Natürlich mit dem Hintergedanken, die karrieregeilen Piloten werden sich schon für A entscheiden und dafür jeden Preis zahlen, den LH flexibel festlegt.

Jetzt geht die Überlegung aber mal sowas von nicht auf, die Piloten haben von dem NeverEndingGame die Schnauze voll und wählen doch glatt B!

Und jetzt wird hier rumlamentiert von selbsternannten Experten, anderen Konzernmitarbeitern, dass die Piloten einfach ihr Recht genutzt haben, WAS IHNEN VON SPOHR DURCH DAS ANGEBOT SO EINGERÄUMT WURDE, und ihre Wahl getroffen haben.

Statt sich hier darüber aufzuregen, fragt doch mal den großen Anführer, warum er so etwas in den Raum stellt - wenn man gar nicht bereit ist B auch zu gewähren, oder zu bezahlen.

Komisch, auf die Idee scheint hier keiner der "anderen Konzernmitarbeiter" überhaupt nur zu kommen, da habe ich hier noch kein Wort drüber gelesen!
Am 26.09. ist wieder "Offen gesagt". Anstatt sich da hinzusetzen und den Jubelperser zu mimen - FRAGT SPOHR DOCH EINFACH MAL, ob das so eine gute Idee war, die Piloten vor diese Wahl zu stellen. Und ob man damit gerechnet hätte, dass diese Variante B-Privilegien wählen? Anstatt hier weiter in den Foren rumzuheulen.

Denn, ich habe es schon mal geschrieben. Das ist erst der Anfang! Es werden immer wieder Tarifverträge aufgehen und die Piloten werden sehr konsequent an B arbeiten.
Spohr zieht seine Agenda durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn man das nicht ertragen kann, dass die Piloten das auch machen werden - der sollte sich schon mal mit Beruhigungsmitteln eindecken.

Die Alternative wäre ja möglich. Nämlich Topf A so attraktiv zu machen(Und NEIN: "Ihr müsst für Perspektiven 20-40% abgeben IST NICHT ATTRAKTIV!), dass keiner mehr über Topf 2 auch nur nachdenkt.

Bis dahin lese ich mir wahrscheinlich weiterhin die Empörungsposts mit ähem, gut sagen wir: ausgefeilten Formulierungen durch.
Wie zum Beispiel: .....alle anderen Airlines zeigen wie man mit modernen Kostenstrukturen.....
Einfach geil, dieser Schönsprech für: Ihr müsst abgeben!

Wenn ich mir im Baumarkt den miesesten Schraubenzieher hole, dann war der gar nicht "billig", neee, der hatte einfach nur eine "moderne Kostenstruktur".
Blöd nur, wenn der nach dem 15ten Anziehen einer Schraube nur noch Metallschrott ist. Aber is ja egal. Hauptsache, der hatte eine moderne Kostenstruktur!  Hahaha!
Denken bis zur nächsten Laterne, wenn überhaupt.

Blöd halt nur, wenn alle anderen Schraubendreher die Hälfte kosten und nicht weniger schlecht funktionieren. Was sind eigentlich genau diese Privilegien die die Mainline Piloten abgegeben haben? Das satte Gehaltsplus der letzten VTV Verhandlungen? Die Tatsache, dass sie für die gleiche Arbeit ungefähr 30-70% mehr als die Kollegen in anderen Group Airlines verdienen? Die beste Altersversorgung im Konzern? Die neuen Uniformen von Hugo Boss? Der Eisberg ist seit Jahren in Sicht, aber man genießt noch etwas die Aussicht beim Captain's Dinner.

Natürlich ist das Management dysfunktional, keine Frage. Die VC Seite hat sich aber in den letzten Jahren zu viele Eigentore eingehandelt und jetzt merkt man wohl, dass man in der Sackgasse steht. Dumm gelaufen.

Ach was! "Funktionieren" sie denn? Oder wird das einfach nur behauptet, weil es in die Storyline passt(passen MUSS!)
Da braucht man doch nur den Hauptinvestor zu fragen.
Kühne hat das ja schon mehr als einmal kundgetan, wie prickelnd er das findet, ein LH-Ticket gekauft zu haben und am Gate steht dann XYZ-Airlines.
Wissen Sie genau, wie viele Menschen das genauso empfinden und das nächste Mal dann vielleicht woanders buchen?
Und...der Eisberg mag in Sicht sein, aber selbst bei voller Fahrt noch in vielen Jahren nicht in Kontaktreichweite. 4800 Passage-Piloten, selbst bei 100-120 Abgängen pro Jahr noch viele, viele Jahre eine kritische Größe die für eine Menge Kosten bezüglich Privilegien sorgen können.
Mehr als dumm gelaufen. Fragt sich für wen!
Beitrag vom 20.09.2025 - 14:21 Uhr
UserMinorItem
User (150 Beiträge)
Natürlich ist das Management dysfunktional, keine Frage. Die VC Seite hat sich aber in den letzten Jahren zu viele Eigentore eingehandelt und jetzt merkt man wohl, dass man in der Sackgasse steht. Dumm gelaufen.
Und genau das könne sich einige LH-Piloten wohl nicht eingestehen. Und das beste Beispiel dafür dit der Beitrag von @minoritem. Wenn das alles zutrifft, worüber er so larmoyant jammert, dann sollte er gleichzeitig alle Kunden warnen, LH Classic zu buchen. Denn das Ende dieser Airline scheint nahe bzw. kommt immer näher, wenn er wirklich die Mehrheitsmeinung der LH Piloten beschreibt. Und dann hat VC endgültig die Kuh geschlachtet, die sie vorher gemolken hat.


Hahaha, wo jammere ich denn!?
Das lese ich hier nur von den selbsternannten "Experten".
Wie schon geschrieben, die Kuh wird noch viele, viele Jahre über die Weide toben.
Und....die Alternative zu Ihrer fantastischen Denke wäre:
Die Piloten schieben einen Teil der Milch wieder zurück in den Euter(Perspektiven einkaufen!), um die Kuh noch etwas reiten zu dürfen. Aber natürlich nur so lange, wie der große Bauer das zulässt.
Zumindest DAS haben sie begriffen. Und haben Topf B gewählt und auch an Ihrem Beitrag merkt man, dass Ihnen genau DAS auf den Senkel geht, weil da die Piloten durchaus einen(oder mehrere) Hebel haben. Nur weiter so, jammern hift!
Beitrag vom 20.09.2025 - 14:23 Uhr
Useresworg
User (26 Beiträge)
Ja sie funktionieren. Ich selbst finde das auch traurig, aber den meisten Kunden ist es absolut egal was auf dem Flugzeug steht, solange es pünktlich und das Ticket billig ist, gerade in Deutschland trifft das zu. Wetlease und mehrere AOCs ist in Europa der Standard und wird vom Kunden akzeptiert. Die Qualität bei AUA und Swiss ist mittlerweile außerdem auch eine Klasse über der LH Main.

Kühne ist lustig. Kritisiert die AOCs und hat dieses Konstrukt genau so in seiner eigenen Gruppe etabliert. Ihm wäre es vermutlich auch lieber, wenn die ganze Gruppe mit einer Bemalung zu City Airlines Konditionen flöge, es geht ihm schließlich nur um seine Rendite.

Ja die 4800 Mainline Piloten sind eine Macht. Aber sie sind und bleiben Angestellte und sitzen damit am kürzeren Hebel. Wenn die Upgrades und Einstellungen woanders stattfinden, werden sich viele von ihnen überlegen, ob ihnen die Aussicht auf den Eisberg wirklich als Karriereperspektive reicht.

Ich warte aber noch auf die Antwort, welche schmerzhaften Einschnitte bzw. Privilegien aufgegeben wurden.
Beitrag vom 20.09.2025 - 14:28 Uhr
UserAngros
User (916 Beiträge)
"Zudem hätte niemand einen Vorteil, Lufthansa Classic schlecht darzustellen."

Dies vor dem Hintergrund der zunehmenden Machtkonzentration auf Konzernebene, ist eine absolut unhaltbare Aussage. Wenn immer mehr Entscheidungsmöglichkeiten von den Airlines zum Konzern wandern, ist es im selben Maße zunehmend nur eine Frage des konzernpolitischen Willens, wer gut oder schlecht dasteht. Dieser Prozess läuft schon lange und soll durch die anstehenden Umstrukturierungen extrem verstärkt werden. Wenn Netzplanung, Umsatzsteuerung etc. beim Konzern liegen, wie will ein Herr Ritter denn überhaupt noch ausreichend Einfluss darauf ausüben?

Dieser Beitrag wurde am 20.09.2025 14:29 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.09.2025 - 14:28 Uhr
Userside|winder
User (69 Beiträge)
Die VC muss endlich mal kapieren, dass die Mainline keine Versorgungsanstalt für Piloten ist.
Ich konnte mit 2/3 dessen, was ein LH-Pilot verdient, selbst eine sehr gute private Altersvorsorge erwirtschaften, so dass ich nicht mal mehr auf die gesetzliche angewiesen bin.
Das erfordert aber, dass man selber für sich Verantwortung übernimmt und nicht alles dem Staat oder dem Arbeitgeber überlässt. Diese soziale Hängemattenmentalität in Deutschland wird auch dafür sorgen, dass in Deutschland langsam die Lichter ausgehen.
Also wieso da dann nochmal 2800€ im Monat dazubuttern, nur weil sich die Renditeträume nicht ganz erfüllt haben? Und dass obwohl die Mainline selber keinen ausreichenden Gewinn erwirtschaftet.

Und eine Dividente ist ansich kein Teufelszeug. Sie sorgt u.a. dafür, dass Kapitalgeber der Lufthansa Geld leihen, damit diese ihre Schulden stemmen kann und tausende Mitarbeiter ein Auskommen haben.

Ich konnte auch lange nicht glauben dass es in Deutschland eine Gewerkschaft gibt welche das Gebaren der IGM noch übertrifft.

Wenn die wüssten was sonst so im Dienstleistungsbereich üblich ist und das auch in wesentlich höher qualifizierten Berufen an Bildungsinstitutionen müssten (nicht würden) die VCler sich was schämen.

Diese Selbstbedienungsmentalität ist aber leider nicht Piloten-spezifisch sondern typisch für die Boomer Generation und wird nicht nur die Lufthansa sondern das ganze Land irreversibel ruinieren.
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