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Beitrag vom 22.09.2025 - 17:27 Uhr
UserKonTra77
User (271 Beiträge)
Fare well, LH.
PS: noch hoffe ich, dass meine für den November gebuchten Flüge mit LH auch planmäßig durchgeführt werden, aber dann nie wieder LH.

Sind Sie ausgewandert? Denn sonst führt kaum ein Weg an der LH vorbei.
Beitrag vom 22.09.2025 - 17:40 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1665 Beiträge)
Fare well, LH.
PS: noch hoffe ich, dass meine für den November gebuchten Flüge mit LH auch planmäßig durchgeführt werden, aber dann nie wieder LH.

Sind Sie ausgewandert? Denn sonst führt kaum ein Weg an der LH vorbei.
Ich sprach und spreche von der Langstrecke! Und da gibt es viele Alternativen....
Beitrag vom 22.09.2025 - 17:48 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1665 Beiträge)
@F11
Sie wollten/sollten doch gar nicht mehr fliegen ...
Wann, wo glauben Sie, habe ich das so generell gesagt? Im Unterschied zu Ihnen differenziere ich (und habe differenziert) zwischen Kurz-, Mittel-und Langstrecke. In der Tat fliege seit ein paar Jahren in größeren Abständen (nur noch alle ein/zwei Jahre) Langstrecke, Kurzstrecke bin zu Zeiten der deutschen Teilung das letzte Mal geflogen...Mittelstrecke seit vielen Jahren nicht mehr.
Leider ist das interkontinentale Beamen immer noch nicht erfunden und Schiffreisen dauern einfach zu lange, die Bahnverbindung nach Vietnam ist leider zur Zeit in der Ukraine und Bellarus unterbrochen....
Beitrag vom 22.09.2025 - 18:01 Uhr
UserHeinzi
User (570 Beiträge)
Es ist gekommen wie erwartet: beide Seiten - AN nahe und AG nahe Foristen -hauen sich die jeweiligen Argumente um die Ohren, in der Regel aber ohne wirklich aufeinander einzugehen. Behauptung steht gegen Behauptung, der Wahrheitsgehalt wird von der jeweiligen anderen Seit bezweifelt.
Eines aber fällt auf: der Kunde interessiert keine Seite, er wird entweder als störend oder als vertrottelt dargestellt.
Dabei könnten (sollten?) sich beide Seiten mal fragen: welchen wirklich guten Grund kann es noch geben, zum Beispiel auf der Langstrecke LH Mainline zu buchen - oftmals etwas teurer, oftmals ein veraltetes Bordprodukt? Die Zuverlässigkeit kann es ja nicht sein, betrachtet man die streikbedingten Ausfälle (durch UFO und VC und andere bei der LH/LHG). Die Sicherheit? Sind andere Gesellschaften, die z.B, bei JADEC mit guter Sicherheitsbilanz aufgeführt werden, wirklich weniger sicher als die LH?
Die Preise, Bordprodukt und Service können auch nicht als Argument für LH herangezogen werden, da können viele renommierte Airlines mithalten. Also wieder nichts.>

Da könnte man die Kirche auch einmal im Dorf lassen. Bis auf paar Streiktage, in wieviel Jahren und Tagen? Falls es überhaupt zu einem Streik kommt, reden wir seit 2017, also acht mal 365 Tagen, von mir aus über 10 Tage Streik. An allen anderen 2800 Tagen hätten Sie streikfrei Fliegen können. Das kriegt ein Internetanbieter mit seinem Netz kaum störungsfreier hin, keine Deutsche Bahn mit Ihren Zügen. Aber ich kann verstehen, dass es bei einem Flugausfall, wenn es einen trifft, sehr ärgerlich ist. Ob ich deswegen demnächst Umwege in Kauf nehmen würde? Muss jeder für sich entscheiden. Die anderen von Ihnen genannten Unzulänglichkeiten der LH würde ich zum großen Teil unterschreiben, sind aber dem Verantwortungsbereich der Geschäftsführung zuzuschreiben und haben nix mit den Tarifauseinandersetzungen zu tun.

Und noch einmal: als Kunde ist mir das alles ziemlich egal, was AN und AG hier abziehen, warum sie sich verhaken statt nach Lösungen zu suchen. Und auch egal, dass sich beide Seiten grundsätzlich den schwarzen Peter zuschieben.Das Gejammere der angeblich unterbezahlten und unterversorgten LH-Piloten geht mir als Kunde genauso auf den Geist wie das der AG über die schlechte wirtschaftliche Lage.>


Ich glaube nicht, dass die jammern. Die machen das, was sie meinen tun zu müssen und versuchen denen die sich hier darüber echauffieren, zu erklären, warum sie das tun. Für jammern geht es denen wirklich zu gut. Das Jammern wird denen, von Leuten wie Ihnen, in den Mund gelegt.

Ich habe -wie auch einige meiner Freunde - zum letzten Mal LH gebucht: ich brauche keine Ungewissheit darüber, ob mein vor Monaten gebuchter Flug statt findet oder nicht, mir kommt das Grauen, wenn ich daran denen, was im Falle eines Falles ein Flugausfall auch an finanziellen Folgen nach sich zieht.
Aber wie gesagt: die Kunden, die letztlich ja alles bezahlen, die Vorstandsgehälter wie die der Mitarbeiter scheinen beiden Seite völlig egal. Fare well, LH.
PS: noch hoffe ich, dass meine für den November gebuchten Flüge mit LH auch planmäßig durchgeführt werden, aber dann nie wieder LH.>

Das ist Geschwätz. Es hat viele vor Ihnen gegeben, die nie wieder zurück kommen wollten. Zerissene HON Karten, verwüstete Bäder im HON Terminal etc., und später... waren sie alle wieder da. Ist so, wie mit der Drohung zu "seinem" Rechtsanwalt zu gehen. Da lacht ne Rechtsabteilung nur drüber. Alles Gute bei Ihrer neuen Arline, viel Glück, dass Sie den LH Weg nicht mehr kreuzen müssen und für Ihren Flug im November. Veilleicht sitzen wir ja gar zusammen nebeneinander, allein gelassen mit einer App am Flughafen und tausenden anderer Streikbetroffener, um den Vorteil zu genießen uns selbst umbuchen zu dürfen. Was nicht klappen wird... . Life is a bitch.

Dieser Beitrag wurde am 22.09.2025 18:03 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 22.09.2025 - 19:59 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1665 Beiträge)

Die Preise, Bordprodukt und Service können auch nicht als Argument für LH herangezogen werden, da können viele renommierte Airlines mithalten. Also wieder nichts.>

Da könnte man die Kirche auch einmal im Dorf lassen. Bis auf paar Streiktage, in wieviel Jahren und Tagen? Falls es überhaupt zu einem Streik kommt, reden wir seit 2017, also acht mal 365 Tagen, von mir aus über 10 Tage Streik. An allen anderen 2800 Tagen hätten Sie streikfrei Fliegen können.
ad 1: gemeinsam mit UFO gab es mehr Streiktage....
ad 2: ich habe nun mal im November gebucht und nicht an einem der anderen 2800 Tagen. Allerdings wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich um einen der 2800 anderen Tage bemüht..

Das kriegt ein Internetanbieter mit seinem Netz kaum störungsfreier hin, keine Deutsche Bahn mit Ihren Zügen.
Bei der DB gebe ich Ihnen völlig recht, nur wenn da einer ausfällt, fährt 60 Minuten später der nächste .. es sei denn, die GDL streikt. Mein Internetanbieter liefert seine Leistung seit ca. 10 Jahren srörungsfrei... und ohne Streiks.

Aber ich kann verstehen, dass es bei einem Flugausfall, wenn es einen trifft, sehr ärgerlich ist. Ob ich deswegen demnächst Umwege in Kauf nehmen würde? Muss jeder für sich entscheiden.
Ach, Sie meinen wirklich, dass es auf der Langstrecke nur Umsteigeverbindungen gibt. Kommt ganz darauf, wo Sie hin wollen.

Die anderen von Ihnen genannten Unzulänglichkeiten der LH würde ich zum großen Teil unterschreiben, sind aber dem Verantwortungsbereich der Geschäftsführung zuzuschreiben und haben nix mit den Tarifauseinandersetzungen zu tun.
Welche Seite es zu verantworten hat ist mir eigentlich egal: die einen haben Investitionen unterlassen, die anderen verhindert.


Und noch einmal: als Kunde ist mir das alles ziemlich egal, was AN und AG hier abziehen, warum sie sich verhaken statt nach Lösungen zu suchen. Und auch egal, dass sich beide Seiten grundsätzlich den schwarzen Peter zuschieben.Das Gejammere der angeblich unterbezahlten und unterversorgten LH-Piloten geht mir als Kunde genauso auf den Geist wie das der AG über die schlechte wirtschaftliche Lage.>


Ich glaube nicht, dass die jammern. Die machen das, was sie meinen tun zu müssen und versuchen denen die sich hier darüber echauffieren, zu erklären, warum sie das tun. Für jammern geht es denen wirklich zu gut. Das Jammern wird denen, von Leuten wie Ihnen, in den Mund gelegt.
Ach ja: und was macht CS permanent in der Presse?

Ich habe -wie auch einige meiner Freunde - zum letzten Mal LH gebucht: ich brauche keine Ungewissheit darüber, ob mein vor Monaten gebuchter Flug statt findet oder nicht, mir kommt das Grauen, wenn ich daran denen, was im Falle eines Falles ein Flugausfall auch an finanziellen Folgen nach sich zieht.
Aber wie gesagt: die Kunden, die letztlich ja alles bezahlen, die Vorstandsgehälter wie die der Mitarbeiter scheinen beiden Seite völlig egal. Fare well, LH.
PS: noch hoffe ich, dass meine für den November gebuchten Flüge mit LH auch planmäßig durchgeführt werden, aber dann nie wieder LH.>

Das ist Geschwätz.
Aha: wer bezahlt denn Ihrer Meinung die Tickets? Doch der Kunde, oder habe ich da was falsch verstanden.

Es hat viele vor Ihnen gegeben, die nie wieder zurück kommen wollten.
Als 2017 vom Streik Betroffener habe ich auf den Routen, die ich geflogen bin, LH erfolgreich vermieden. Bis zu diesem Jahr, in dem ich es wieder einmal mit LH versuchen wollte.
Zerissene HON Karten, verwüstete Bäder im HON Terminal etc., und später... waren sie alle wieder da. Ist so, wie mit der Drohung zu "seinem" Rechtsanwalt zu gehen.
Ach, die Vielflieger sind mir eigentlich auch egal, ich weiß was die um den HON Status für einen Zirkus gemacht haben.
Da lacht ne Rechtsabteilung nur drüber.
Zu Recht! Aber von Rechtsstreitigkeiten sprach ich nicht! Ich spreche, von denen, die einfach nicht mehr buchen. Die tauchen in keiner Statistik, in keiner Rechtsabteilung auf.

Alles Gute bei Ihrer neuen Arline, viel Glück, dass Sie den LH Weg nicht mehr kreuzen müssen und für Ihren Flug im November. Vielleicht sitzen wir ja gar zusammen nebeneinander, allein gelassen mit einer App am Flughafen und tausenden anderer Streikbetroffener, um den Vorteil zu genießen uns selbst umbuchen zu dürfen. Was nicht klappen wird... . Life is a bitch.

Sehen Sie: es scheint zu Ihrem Stil zu gehören, die "Sorgen" und Bedenken von einfachen Fluggästen (nicht HON oder SEN) lächerlich zu machen und abzutun. Aber machen ja letztlich beide Seiten...
Beitrag vom 23.09.2025 - 07:31 Uhr
UserDigiflieger
User (1190 Beiträge)


Sehen Sie: es scheint zu Ihrem Stil zu gehören, die "Sorgen" und Bedenken von einfachen Fluggästen (nicht HON oder SEN) lächerlich zu machen und abzutun. Aber machen ja letztlich beide Seiten...

Mein Eindruck ist aber, dass Sie als "Repräsentant" aller Gäste die Sorgen und Bedenken der Dienstleistenden aber ebensowenig anerkennen.
Wenn man alle Jubeljahre fliegt und dann immer wieder betroffen ist, kann man den Ärger durchaus nachvollziehen. Wenn man täglich gute Arbeit leistet, sich dann aus differenzierten Gründen sich entscheidet, die Arbeit nieder zu legen, dann muss man das aber aushalten.
Ebenso, wie die Meinung und Wertung von anderen "Experten".

Schön ist anders.

Intern ergibt es Sinn, extern verständlicher Weise kaum.

Beitrag vom 23.09.2025 - 08:48 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1665 Beiträge)


Sehen Sie: es scheint zu Ihrem Stil zu gehören, die "Sorgen" und Bedenken von einfachen Fluggästen (nicht HON oder SEN) lächerlich zu machen und abzutun. Aber machen ja letztlich beide Seiten...

Mein Eindruck ist aber, dass Sie als "Repräsentant" aller Gäste die Sorgen und Bedenken der Dienstleistenden aber ebensowenig anerkennen.
Oh doch! Die Sorgen und Bedenken kann ich zu einem großen Teil anerkennen, für alle (!) Dienstleistende bei der LH. Ich habe großen Respekt vor deren Leistung, sei es am Boden oder in der Luft. Allerdings fällt es mir schon ein wenig schwer. die aktuellen Forderungen der im Konzern nach der Vorstandetage best bezahlten Gruppe nachzuvollziehen. Es geht nicht um Sicherheit oder Verbesserung er Arbeitsbedingungen. Oder doch?
Wenn man alle Jubeljahre fliegt und dann immer wieder betroffen ist, kann man den Ärger durchaus nachvollziehen. Wenn man täglich gute Arbeit leistet, sich dann aus differenzierten Gründen sich entscheidet, die Arbeit nieder zu legen, dann muss man das aber aushalten.
Wer ist denn "man", und auch derjenige, der nur alle Jubeljahre ist als Kunde wohl ernst zu nehme. Und verärgerte Kunden zurück zu gewinnen ist meistens schwierig.
Ebenso, wie die Meinung und Wertung von anderen "Experten".

Schön ist anders.
Nun, da haben Sie wohl recht. Dennoch: viele andere Betriebe schaffen es auch, sich ohne Streiks auf Kosten der Kunden zu verständigen. Und das scheint bei der LH nicht zu gelingen.Im Übrigen sprach ich (und spreche) von beiden (!) Seiten...

Intern ergibt es Sinn, extern verständlicher Weise kaum.

Beitrag vom 23.09.2025 - 09:05 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4563 Beiträge)


Schön ist anders.
Nun, da haben Sie wohl recht. Dennoch: viele andere Betriebe schaffen es auch, sich ohne Streiks auf Kosten der Kunden zu verständigen. Und das scheint bei der LH nicht zu gelingen.Im Übrigen sprach ich (und spreche) von beiden (!) Seiten...

Nunja, Streiks gab und gibt es auch bei anderen großen Airlines in Europa oder Amerika.

Das es bei den ME3, TK oder chinesischen Airlines keine Streiks gibt hat andere, aber keinesfalls gute Gründe.

Wenn ich Sie wäre würde ich mir, in Bezug auf Ihren nächsten Flug, eher Sorgen darüber machen:

 https://www.spiegel.de/panorama/justiz/daenemark-und-norwegen-flughaefen-kopenhagen-und-oslo-nach-drohnensichtungen-wieder-offen-a-3b1dcf7e-4661-43de-8f6b-b51c24ffe3aa




Beitrag vom 23.09.2025 - 09:15 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2234 Beiträge)
Allerdings fällt es mir schon ein wenig schwer. die aktuellen Forderungen der im Konzern nach der Vorstandetage best bezahlten Gruppe nachzuvollziehen. Es geht nicht um Sicherheit oder Verbesserung er Arbeitsbedingungen. Oder doch?

Unverständnis kann man zeigen, am Ende ist es aber deren gutes Recht. Hier wird ja oft über Streikrecht als Grundrecht gesprochen, wenn gestreikt wird und sich jemand darüber beschwert/Unverständnis zeigt. Dieses Recht haben nunmal auch die besserverdienenden Tarifangestellten. Wenn Sie drohen aufgrund von Streiks nicht mehr mit Lufthansa zu fliegen und stattdessen andere Airlines nutzen (da scheinbar gen Osten, gehe ich mal aus von was Asiatischen, ME?), bestrafen Sie quasi die Mitarbeiter dafür, dass sie ihr Grundrecht wahrnehmen. Wenn ich mich Recht erinnere, waren Sie in der Vergangenheit, als es um den Boden o.ä. ging eher ein Verfechter des Streikrechts, oder hab ich das falsch im Kopf?

Nun, da haben Sie wohl recht. Dennoch: viele andere Betriebe schaffen es auch, sich ohne Streiks auf Kosten der Kunden zu verständigen. Und das scheint bei der LH nicht zu gelingen.Im Übrigen sprach ich (und spreche) von beiden (!) Seiten...

Interessanterweise betrifft das aber ja viele im Transportwesen und ist auch kein deutsches Phänomen. Bei KLM wird gestreikt, bei Air Canada wurde kürzlich. Die Franzosen streiken immer mal wieder, in Skandinavien war es die letzten 10 Jahre auch alles andere als ruhig. Von der Bahn wollen wir mal gar nicht erst sprechen. ÖPNV genauso. Von daher sehe ic es nicht als ausschließliches Lufthansa Problem.
Beitrag vom 23.09.2025 - 11:57 Uhr
UserEricM
User (7376 Beiträge)
Wenn Sie drohen aufgrund von Streiks nicht mehr mit Lufthansa zu fliegen und stattdessen andere Airlines nutzen (da scheinbar gen Osten, gehe ich mal aus von was Asiatischen, ME?), bestrafen Sie quasi die Mitarbeiter dafür, dass sie ihr Grundrecht wahrnehmen.

Dass ein Streik Kunden abschreckt und damit Firma und Mitarbeitern schadet, ist ja durchaus ein Korrektiv im Sinn der Tarifautonomie. Es verhindert vorschnelle Streiks und fördert die gütliche Einigung.
Von daher könnte man eher formulieren, dass abwandernde Kunden die LH und die Piloten dafür bestrafen, den Konflikt nicht auf dem normalen Verhandlungsweg beilegen zu können.

Das ist eigentlich wie bei jedem anderen, auch zB zwischenstaatlichen, Konflikten auch: Der Konflikt eskaliert in eine Auseinandersetzung, sobald sich mindestens eine der Konfliktparteien davon einen Gewinn verspricht.
Nur der Lose-Lose Fall verhindert den offenen Konflikt bzw. Streik.


Dieser Beitrag wurde am 23.09.2025 11:59 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.09.2025 - 13:01 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1665 Beiträge)
Wenn Sie drohen aufgrund von Streiks nicht mehr mit Lufthansa zu fliegen und stattdessen andere Airlines nutzen (da scheinbar gen Osten, gehe ich mal aus von was Asiatischen, ME?), bestrafen Sie quasi die Mitarbeiter dafür, dass sie ihr Grundrecht wahrnehmen. Wenn ich mich Recht erinnere, waren Sie in der Vergangenheit, als es um den Boden o.ä. ging eher ein Verfechter des Streikrechts, oder hab ich das falsch im Kopf?
Wen bestrafe ich wofür? Wenn, dann beide Seiten! ich habe als Kunde das Recht, zu buchen, wo ich will! Im Normalfall vergleiche ich Preise und Angebote, Service und Bordprodukt. Da hinkt die LH halt hinterher.Und jetzt habe ich aktuell mal wieder LH gebucht, vielleicht sogar aus dem Gefühl heraus, mal wieder "deutsch" zu fliegen. Und was habe ich davon? Ungewissheit und Streikdrohungen.
Und Sie werfen mir "Bestrafung" der Mitarbeiter vor. Geht´s noch?
Nochmal: Mir ist es doch egal, wer an der verfahrenen Situation "schuld" ist. Und nachdem ich die Einlassungen von VC gelesen habe und die Mitteilungen des Vorstandes, muss ich sagen: letztlich geht es um ein Luxusproblem. Das fällt das Verständnis schwer.
Bei den Streikaktionen am Boden ging es um die Anhebung relativ niedriger Löhne und Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Und das sehe ich beim Streit um die Alters- und Übergangsversorgung nicht.>
Nun, da haben Sie wohl recht. Dennoch: viele andere Betriebe schaffen es auch, sich ohne Streiks auf Kosten der Kunden zu verständigen. Und das scheint bei der LH nicht zu gelingen.Im Übrigen sprach ich (und spreche) von beiden (!) Seiten...

Interessanterweise betrifft das aber ja viele im Transportwesen und ist auch kein deutsches Phänomen. Bei KLM wird gestreikt, bei Air Canada wurde kürzlich. Die Franzosen streiken immer mal wieder, in Skandinavien war es die letzten 10 Jahre auch alles andere als ruhig. Von der Bahn wollen wir mal gar nicht erst sprechen. ÖPNV genauso. Von daher sehe ich es nicht als ausschließliches Lufthansa Problem.
Nö, nur dann schauen Sie mal genau hin, worum es bei diesen Streiks gíng/geht. Und halten dagegen, wie oft sich AN und AG in Verhandlungen und Gesprächen, manchmal auch in einer Schlichtung relativ geräuschlos einigen, ohne öffentlich aufeinander loszugehen. Nur dafür gibt es wohl keine Zahlen und es wird in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.
Beitrag vom 23.09.2025 - 14:13 Uhr
UserVB
User (523 Beiträge)
Wie man darauf kommen kann, dass das Buchen einer anderen Airline wegen Streikandrohung bei Lufthansa eine "Bestrafung" der streikenden Mitarbeiter sein soll, verstehe ich nicht.

Dass Passagiere sich überlegen, bei Streikandrohungen mit anderen Fluggesellschaften zu fliegen ist nachvollziehbar und ja auch der Sinn des Streiks. Das wollen die streikenden Mitarbeiter doch erreichen: dem Unternehmen entgeht Gewinn und ist daher eher zum Einlenken bereit. Wenn alle Passagiere bei Streik treu ohne wenn und aber die Lufthansa buchen würden, am Besten ohne Forderung nach Kompensationsleistungen im Streikfall, wäre der Streik wirkungslos.
Beitrag vom 23.09.2025 - 15:26 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4563 Beiträge)
Wenn Sie drohen aufgrund von Streiks nicht mehr mit Lufthansa zu fliegen und stattdessen andere Airlines nutzen (da scheinbar gen Osten, gehe ich mal aus von was Asiatischen, ME?), bestrafen Sie quasi die Mitarbeiter dafür, dass sie ihr Grundrecht wahrnehmen. Wenn ich mich Recht erinnere, waren Sie in der Vergangenheit, als es um den Boden o.ä. ging eher ein Verfechter des Streikrechts, oder hab ich das falsch im Kopf?
Wen bestrafe ich wofür? Wenn, dann beide Seiten! ich habe als Kunde das Recht, zu buchen, wo ich will! Im Normalfall vergleiche ich Preise und Angebote, Service und Bordprodukt. Da hinkt die LH halt hinterher.Und jetzt habe ich aktuell mal wieder LH gebucht, vielleicht sogar aus dem Gefühl heraus, mal wieder "deutsch" zu fliegen. Und was habe ich davon? Ungewissheit und Streikdrohungen.
Und Sie werfen mir "Bestrafung" der Mitarbeiter vor. Geht´s noch?
Nochmal: Mir ist es doch egal, wer an der verfahrenen Situation "schuld" ist. Und nachdem ich die Einlassungen von VC gelesen habe und die Mitteilungen des Vorstandes, muss ich sagen: letztlich geht es um ein Luxusproblem. Das fällt das Verständnis schwer.
Bei den Streikaktionen am Boden ging es um die Anhebung relativ niedriger Löhne und Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Und das sehe ich beim Streit um die Alters- und Übergangsversorgung nicht.>
Nun, da haben Sie wohl recht. Dennoch: viele andere Betriebe schaffen es auch, sich ohne Streiks auf Kosten der Kunden zu verständigen. Und das scheint bei der LH nicht zu gelingen.Im Übrigen sprach ich (und spreche) von beiden (!) Seiten...

Interessanterweise betrifft das aber ja viele im Transportwesen und ist auch kein deutsches Phänomen. Bei KLM wird gestreikt, bei Air Canada wurde kürzlich. Die Franzosen streiken immer mal wieder, in Skandinavien war es die letzten 10 Jahre auch alles andere als ruhig. Von der Bahn wollen wir mal gar nicht erst sprechen. ÖPNV genauso. Von daher sehe ich es nicht als ausschließliches Lufthansa Problem.
Nö, nur dann schauen Sie mal genau hin, worum es bei diesen Streiks gíng/geht. Und halten dagegen, wie oft sich AN und AG in Verhandlungen und Gesprächen, manchmal auch in einer Schlichtung relativ geräuschlos einigen, ohne öffentlich aufeinander loszugehen. Nur dafür gibt es wohl keine Zahlen und es wird in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.

Ehrlicherweise verstehe ich Ihren 'Zorn/Erregung' nicht wirklich.

Warum haben Sie überhaupt LH gebucht, wenn doch - wie Sie ja mehrmals (auch früher schon) geschrieben haben - der Service etc. so schlecht ist? War vielleicht der Preis so günstig?

Und ist denn schon fix das die VC streiken wird wenn Sie fliegen werden/wollen?

Vielleicht erstmal abwarten...!?
Beitrag vom 23.09.2025 - 16:12 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2234 Beiträge)
Wie man darauf kommen kann, dass das Buchen einer anderen Airline wegen Streikandrohung bei Lufthansa eine "Bestrafung" der streikenden Mitarbeiter sein soll, verstehe ich nicht.

Dass Passagiere sich überlegen, bei Streikandrohungen mit anderen Fluggesellschaften zu fliegen ist nachvollziehbar und ja auch der Sinn des Streiks. Das wollen die streikenden Mitarbeiter doch erreichen: dem Unternehmen entgeht Gewinn und ist daher eher zum Einlenken bereit. Wenn alle Passagiere bei Streik treu ohne wenn und aber die Lufthansa buchen würden, am Besten ohne Forderung nach Kompensationsleistungen im Streikfall, wäre der Streik wirkungslos.

Es geht mir eher um die generellen Aussagen: Jemand will erstmal nie wieder mit LH fliegen, weil da jetzt schon wieder gestreikt wird (und anderer Gründe). Es geht nicht darum, dass man in der Phase nicht mehr bucht, sondern generellt. Solche Aussagen finde ich schon komisch, wenn man auf anderer Seite das Streikrecht als Grundrecht hochhält, aber eben nur bei bestimmten Berufsgruppen, nicht bei allen. Sieht man ja oben im weiteren Verlauf auch. Die eine Gruppe darf streiken, weil man deren Bedürfnis eher anerkennt als da svon einer anderen Gruppe.

Das finde ich schwierig.

Zumal, wie @JordanPensionär ja richtig schreibt: Man ist ja noch gar nicht betroffen. Es steht noch nicht einmal fest, ob gestreikt wird, geschweige denn wann oder wo und ob man davon betroffen ist. Es besteht immer noch die Möglichkeit, dass man sich bis November einigt. Oder bis dahin alles vorbei ist. Und trotzdem kündigt man jetzt schon an, dass man aus diesem Grund nicht mehr LH buchen will.


Dieser Beitrag wurde am 23.09.2025 16:15 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.09.2025 - 19:04 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1665 Beiträge)


Ehrlicherweise verstehe ich Ihren 'Zorn/Erregung' nicht wirklich.


Warum haben Sie überhaupt LH gebucht, wenn doch - wie Sie ja mehrmals (auch früher schon) geschrieben haben - der Service etc. so schlecht ist? War vielleicht der Preis so günstig?
Nein, der Preis war es nicht! Ich wollte schlicht einmal wieder mit LH fliegen, auch um durch eine positive Erfahrung meine Meinung zu revidieren.

Und ist denn schon fix das die VC streiken wird wenn Sie fliegen werden/wollen?
Fix nicht, aber wahrscheinlich, das Herbstferien in Bayern.

Vielleicht erstmal abwarten...!?
Da haben Sie im Grunde Recht, mir passt aber die Ungewissheit nicht.
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