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Beitrag vom 15.02.2026 - 22:21 Uhr
UserJochen Hansen
User (344 Beiträge)
Ich finde auch, dass ein zusätzliches EK oder auch EY Angebot für die Lufthansa eher vorteilhaft sein dürfte, denn die Kunden entscheiden letztendliches, welches Angebot sie nutzen wollen. Nur weil LH dies blockiert, werden Kunden (so wie ich) auch dann nicht LH nutzen.
Dann müssen Sie halt mit dem zufrieden sein, was an BER angeboten wird oder nach FRA fahren/fliegen.

Wieso? So wie die Regierungen in Hessen/Bayern mit der LH im Verkehrsministerium dagegen lobbyieren, lobbyieren betreffende Landesregierungen dafür.

Ich glaube auch kaum, dass es für die Marke Lufthansa wertvoll ist, so eine Schmierenkomödie abzuziehen.

Denn der ein oder andere wird sich sicher sagen: Dann buche ich lieber bei QR, KLM bevor mit jemand "Hinweise" geben will, wie ich zu fliege habe.

Again: LH stellt ein schönes Konkurrenzprodukt zu den ME3 auf die Beine, dann wollen auch viele mit euch fliegen.
Beitrag vom 15.02.2026 - 22:49 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1551 Beiträge)
Ich finde auch, dass ein zusätzliches EK oder auch EY Angebot für die Lufthansa eher vorteilhaft sein dürfte, denn die Kunden entscheiden letztendliches, welches Angebot sie nutzen wollen. Nur weil LH dies blockiert, werden Kunden (so wie ich) auch dann nicht LH nutzen.
Dann müssen Sie halt mit dem zufrieden sein, was an BER angeboten wird oder nach FRA fahren/fliegen.

Wieso? So wie die Regierungen in Hessen/Bayern mit der LH im Verkehrsministerium dagegen lobbyieren, lobbyieren betreffende Landesregierungen dafür.

Ich glaube auch kaum, dass es für die Marke Lufthansa wertvoll ist, so eine Schmierenkomödie abzuziehen.

Denn der ein oder andere wird sich sicher sagen: Dann buche ich lieber bei QR, KLM bevor mit jemand "Hinweise" geben will, wie ich zu fliege habe.

Again: LH stellt ein schönes Konkurrenzprodukt zu den ME3 auf die Beine, dann wollen auch viele mit euch fliegen.
Meinen Sie das jetzt allgemein oder auf BER bezogen? Ab BER wird es mit LH keine Non-Stop-Langstrecke geben, denn ein dritter Hub für Deutschland wird sich nicht rechnen. Und Sie glauben doch nicht im Ernst, dass FRA oder MUC aufgegeben werden?
Beitrag vom 15.02.2026 - 22:53 Uhr
Userberliner_aus_lei..
User (44 Beiträge)
Mal nebenbei gefragt:
Wenn das Abkommen jetzt für 2/7 nach BER erweitert wird, dürfte dann Etihad auch zum BER kommen?

Ist das denn notwendig? Condor kooperiert jetzt mit Etihad und fliegt ab 15.Juni täglich Berlin-Abu Dhabi. Die Route Frankfurt-Abu Dhabi fliegt man bereits ab 01.Mai täglich, zusätzlich zu den Etihad-Flügen. Was mal wieder zeigt, dass das ständige Gerede vom angeblichen LH-Monopol kompletter Nonsens ist.


Die Frage war nicht ob das notwendig ist, sondern ob Etihad dann auch könnte wenn sie es denn wollen. Nochmal, den Businesscase entscheiden die Airlines schon selbst und nicht wir hier im Forum.

Und wenn das Gerede vom LH Monopol kompletter Nonsens ist, warum hat dann Lufthansa sowas von was dagegen, dass der BER besser an die Welt angebunden wird?
Beitrag vom 16.02.2026 - 09:15 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1551 Beiträge)
Und wenn das Gerede vom LH Monopol kompletter Nonsens ist, warum hat dann Lufthansa sowas von was dagegen, dass der BER besser an die Welt angebunden wird?
Weil LH schon allein aus wirtschaftlichen Gründen in BER sicher keinen weiteren Langstrecken-Hub aufmachen wird und sowohl FRA wie MUC nahezu stündlich anbindet. Also ist BER schon an die Welt angebunden, wenn auch mit Umstieg (so wie die meisten deutschen Airports). Was also soll das ewige Märchen von der schlechten Anbindung an die Welt. Auch EK wird nur Umsteigeverbindungen anbieten. QR, BA, AF, KLM binden ihre Hubs ja auch schon an und UA sogar (noch) Flüge nach EWR. Aber jammern!
Wenn sich Verbindungen rechnen, werden sie auch angeboten. Das nennt sich Marktwirtschaft. Planwirtschaft war einmal (zumindest in Berlin).

Dieser Beitrag wurde am 16.02.2026 09:17 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 16.02.2026 - 09:18 Uhr
UserJochen Hansen
User (344 Beiträge)
Ich finde auch, dass ein zusätzliches EK oder auch EY Angebot für die Lufthansa eher vorteilhaft sein dürfte, denn die Kunden entscheiden letztendliches, welches Angebot sie nutzen wollen. Nur weil LH dies blockiert, werden Kunden (so wie ich) auch dann nicht LH nutzen.
Dann müssen Sie halt mit dem zufrieden sein, was an BER angeboten wird oder nach FRA fahren/fliegen.

Wieso? So wie die Regierungen in Hessen/Bayern mit der LH im Verkehrsministerium dagegen lobbyieren, lobbyieren betreffende Landesregierungen dafür.

Ich glaube auch kaum, dass es für die Marke Lufthansa wertvoll ist, so eine Schmierenkomödie abzuziehen.

Denn der ein oder andere wird sich sicher sagen: Dann buche ich lieber bei QR, KLM bevor mit jemand "Hinweise" geben will, wie ich zu fliege habe.

Again: LH stellt ein schönes Konkurrenzprodukt zu den ME3 auf die Beine, dann wollen auch viele mit euch fliegen.
Meinen Sie das jetzt allgemein oder auf BER bezogen? Ab BER wird es mit LH keine Non-Stop-Langstrecke geben, denn ein dritter Hub für Deutschland wird sich nicht rechnen. Und Sie glauben doch nicht im Ernst, dass FRA oder MUC aufgegeben werden?

Wenn LH, inhaltlich wie im Konstrukt mit UA (Newark) punktuell ein feines Langstrecken-Produkt auf die Füße stellt, wird sicher in Frankfurt nicht die Welt untergehen.
Hier wird auch generell der Impact des Berliner Marktes auf Frankfurt völlig überschätzt. Es ist ja nicht so, dass es heißt: Wenn du in die Welt fliegen willst, MUSST du über Frankfurt fliegen.

Ich würde gern mal wissen, wie viele Paxe in Frankfurt aus Berlin kommen bzw. wieviel Paxe Frankfurt weniger hätte wenn Emirates von Berlin fliegen würde? Ich denke, es ist nicht so viel, wie gedacht.

Die Lufthansa versucht den einfach Weg: Wir klären das politisch, einfacher geht es nicht.

Darunter leidet halt die Marke Lufthansa.
Beitrag vom 16.02.2026 - 10:07 Uhr
UserX-Ray
User (951 Beiträge)
Und wenn das Gerede vom LH Monopol kompletter Nonsens ist, warum hat dann Lufthansa sowas von was dagegen, dass der BER besser an die Welt angebunden wird?

Ich habe noch nie gehört, dass Lufthansa etwas dagegen hätte, "dass der BER besser an die Welt angebunden wird". Auch das ist Nonsens. Man wendet sich lediglich gegen eine weitere Expansion der Staats-Airlines aus dem Mittleren Osten in Deutschland.

Es ist doch anhand der Liste, die ich gepostet habe, mehr als offensichtlich, dass die derzeitigen Luftverkehrsabkommen mit Katar und VAE zu einer eklatanten Schlagseite bei den Verbindungen geführt haben, die vollkommen zu Lasten von LH geht. Dieser "Wettbewerb" ist eigentlich gar keiner, da er unter völlig verschiedenen Voraussetzungen geführt wird. Weitere Liberalisierungen würden dieses Ungleichgewicht nur noch verstärken bzw. vollenden.
Beitrag vom 16.02.2026 - 10:08 Uhr
UserJochen Hansen
User (344 Beiträge)
Die Verkehrsrechte sollten eher noch beschnitten werden. Herr Spohr hat schon recht damit, dass diese vom Scheich finanzierte Fluglinie boykottiert werden sollte. Braucht in Europa niemand.

Doch in Frankfurt/München schon laut dem hessischen MP, oder wo schreibt den LH/Fraport/Hessen, dass sie QR/EY/EK verbannen?

LH/Fraport/Hessen können niemanden verbannen, da es ein gültiges Luftverkehrsabkommen gibt. Man möchte keine Erweiterung dieses Abkommens.

Generell werden die Scheichs auch um ihren Marktwert wissen und die Füllstände der deutschen Gasspeicher im Blick haben.

Idealerweise sollte unsere Regierung die Füllstände der deutschen Gasspeicher im Blick haben.

Durch die Anbiederung (ist ja quasi schon eine Bromance zwischen Patrick/Carsten) der LH an das Verkehrsministerium hat die LH ihre Vormachtstellung als unbeliebteste Airline (noch vor Wizz/Ryanair) in Berlin auf jeden Fall zementiert.

Quelle?

Ich weiß ja wirklich nicht, ob die Leute jetzt sagen: Natürlich buche ich jetzt Lufthansa, wenn sie den Standort schlecht behandeln.

ODER

Eher sagen: Nö, bei denen buche ich nicht mehr, den Flugverhinderern.

Denn, wenn in letzter Zeit öfters in den Zeitungen zu lesen ist, wie Lufthansa gegen den Standort arbeitet, dann belastet das definitiv die Marke:

 https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-wirtschaft/lufthansa-und-bundesregierung-halten-den-ber-klein-wie-berlin-sich-trotzdem-aus-seiner-flughafen-falle-losen-konnte-15250441.html

Aber auch das scheint Carsten Spohr nicht zu stören, dass er für vielleicht weniger als 1% Pax (in Frankfurt) mehr kaputt macht.

Egal ob Politik, Wirtschaftsverbände, Unternehmen, beim Wort Lufthansa schauen sie genervt weg, oder rollen mit den Augen




Da können sie sich ihren heuchlerischen hundertjährigen Geburtstag an den Po tackern und zum tausendstem mal im Politik-Briefing beteuern warum/was in Berlin nicht geht und warum die ME3 so böse sind (Dann macht ihr halt mal etwas!).

Etwas niveaulos, selbst für ihre Verhältnisse.

Mit der Gründung in Berlin hat diese Airline nichts zu tun und ihren Gründungsort interessiert sie auch nicht.

Als Gruppe ist die LHG der größte Anbieter in BER. Interesse scheint also schon zu bestehen.

Wenn ich am BER bin sehe ich vielleicht 3-4 LH Flieger die können sie auch an Main/Isar lassen, wäre absolut kein Verlust.

Natürlich sehen Sie nicht mehr LH-Flieger, das sind die Zubringer zu den Hubs FRA/MUC. So wie die 3 Qatar-Flieger am Tag die Zubringer zum Hub in Doha sind.
Beitrag vom 16.02.2026 - 12:05 Uhr
UserNok Air
User (20 Beiträge)
Eigentlich wäre es ganz einfach dies ohne grossen Streit zu lösen: Zurzeit sind es 63 Flüge ab Deutschland, verteilt auf 4 erlaubte Flughäfen. Nun gibt es Signale für 2 Flüge ex Berlin, dann wären es 65. Dabei ist zu erwähnen, dass Frankfurt 3mal, die anderen 2mal täglich angeflogen werden. Es müsste doch möglich sein, den Passus von 4 Flughäfen zu streichen. Dann müsste man beispielsweise zwei wöchentliche Flüge ex FRA rauszunehmen und ab den anderen je einen. Dann hätte Berlin einen täglichen Flug. Wäre das so kompliziert?
Beitrag vom 16.02.2026 - 12:08 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4318 Beiträge)
Und wenn das Gerede vom LH Monopol kompletter Nonsens ist, warum hat dann Lufthansa sowas von was dagegen, dass der BER besser an die Welt angebunden wird?
Weil LH schon allein aus wirtschaftlichen Gründen in BER sicher keinen weiteren Langstrecken-Hub aufmachen wird und sowohl FRA wie MUC nahezu stündlich anbindet. Also ist BER schon an die Welt angebunden, wenn auch mit Umstieg (so wie die meisten deutschen Airports). Was also soll das ewige Märchen von der schlechten Anbindung an die Welt. Auch EK wird nur Umsteigeverbindungen anbieten. QR, BA, AF, KLM binden ihre Hubs ja auch schon an und UA sogar (noch) Flüge nach EWR. Aber jammern!
Wenn sich Verbindungen rechnen, werden sie auch angeboten. Das nennt sich Marktwirtschaft. Planwirtschaft war einmal (zumindest in Berlin).

Ziemlich 'sozialistisch':
der Staat, mit LH im Bunde, schreibt dem Verbraucher vor mit wem er zu fliegen hat... .
Beitrag vom 16.02.2026 - 12:26 Uhr
UserX-Ray
User (951 Beiträge)
Ziemlich 'sozialistisch':
der Staat, mit LH im Bunde, schreibt dem Verbraucher vor mit wem er zu fliegen hat... .

Mit wem hat der Verbraucher denn wohin zu fliegen?
Beitrag vom 16.02.2026 - 14:15 Uhr
Userbarti
Bürokaufmann
User (58 Beiträge)
Berlin ist für LH ein äußerst wichtiger Markt, nicht umsonst gibt es pro Tag ettliche Hubzubringer nach FRA, MUC, ZRH, VIE (BRU lasse ich mal außen vor). Da verteidigt man seine Vormachtstellung natürlich mit Zähnen und Klauen gegen jeden Mitbewerber. Bei EK hilft halt der Protektionismus durch die Bundesregierung weitere Konkuerrenz fernzuhalten. Aber auch ansonsten würde LH auch am liebsten jede weitere Langstrecke ab BER unterbinden, das könnte ja ihrem Hubkonzept schaden, was man auch daran sieht, das LH sofort mit Dumpingangeboten reagiert, wenn eine neue Longrange ab BER aufgenommen wird. Wo das nicht hilft setzt man sich kurzerhand wie bei JED eben mit der Tochter EW auf die Route um sie möglichst kaputtzufliegen, oder wie erklärt man sich sonst das plötzliche Interesse an einer solchen Nischenroute? Das ist zwar alles im Rahmen der Legalität und von seiten LH durchaus nachvollziehbar, geht aber voll zu lasten des BER und seiner zukünftigen Entwicklung, ich bin gespannt, wie LH reagiert, wenn z. B. eine IndiGo tatsächlich eine Indienroute ab BER aufnimmt, ich glaube es jetzt schon zu wissen.
Beitrag vom 16.02.2026 - 14:55 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4318 Beiträge)
Ziemlich 'sozialistisch':
der Staat, mit LH im Bunde, schreibt dem Verbraucher vor mit wem er zu fliegen hat... .

Mit wem hat der Verbraucher denn wohin zu fliegen?

Nunja, wenn der Wettbewerber EK (nennen wir die mal so) vom BER, trotz Interesse auf eigenes Risiko dort hinzufliegen, fern gehalten wird, dann wird dem Verbraucher (PAX) eine Wahlmöglichkeit vorenthalten - völlig unabhängig davon, dass es ja 'andere Möglichkeiten gibt'.
Beitrag vom 16.02.2026 - 15:26 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1551 Beiträge)
Ziemlich 'sozialistisch':
der Staat, mit LH im Bunde, schreibt dem Verbraucher vor mit wem er zu fliegen hat... .

Mit wem hat der Verbraucher denn wohin zu fliegen?

Nunja, wenn der Wettbewerber EK (nennen wir die mal so) vom BER, trotz Interesse auf eigenes Risiko dort hinzufliegen, fern gehalten wird, dann wird dem Verbraucher (PAX) eine Wahlmöglichkeit vorenthalten - völlig unabhängig davon, dass es ja 'andere Möglichkeiten gibt'.
Nun ja, dann sollte man in Zukunft auch nicht mehr über die Wettbewerbsverzerrungen jammern: ME-Carrier profitieren seit Jahren von massiven staatlichen Subventionen, günstigen Finanzierungsbedingungen und indirekter Infrastrukturförderung. Dadurch können sie Langstrecken zu Preisen anbieten, die unter marktwirtschaftlichen Bedingungen kaum darstellbar wären. Europäische Airlines hingegen unterliegen strengeren regulatorischen, arbeitsrechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Werden weitere Verkehrsrechte ohne klare Wettbewerbsauflagen gewährt, verschärft sich dieses Ungleichgewicht. Ein fairer Markt setzt vergleichbare Bedingungen voraus – andernfalls droht eine schleichende Verdrängung heimischer Anbieter und eine strategische Abhängigkeit von staatlich gestützten Konkurrenten. Es geht also nicht um "Sozialismus" sondern um faire Bedingungen.
Beitrag vom 16.02.2026 - 15:40 Uhr
UserX-Ray
User (951 Beiträge)
Ziemlich 'sozialistisch':
der Staat, mit LH im Bunde, schreibt dem Verbraucher vor mit wem er zu fliegen hat... .

Mit wem hat der Verbraucher denn wohin zu fliegen?

Nunja, wenn der Wettbewerber EK (nennen wir die mal so) vom BER, trotz Interesse auf eigenes Risiko dort hinzufliegen,

Auf wessen Risiko sollte EK sonst fliegen?

fern gehalten wird,

Zum hundertsten Mal, Emirates wird nicht aus Berlin "ferngehalten". Dieses Ziel liegt nur für EK bei der Wichtigkeit auf Platz 5, und die VAE haben einem Abkommen zugestimmt, das nur 4 Ziele in D vorsieht. LH tritt für eine Einhaltung des bestehenden Abkommens ein, da man von einer Erweiterung zusätzliche Nachteile befürchtet. Es ist für den Vorstand einer AG nicht nur legitim, sondern sogar Pflicht, sich für die Interessen des eigenen Unternehmens einzusetzen.

dann wird dem Verbraucher (PAX) eine Wahlmöglichkeit vorenthalten - völlig unabhängig davon, dass es ja 'andere Möglichkeiten gibt'.

Das bedeutet aber keine "Vorschrift", mit wem man wohin zu fliegen hat. Es gibt in Berlin vielfache Wahlmöglichkeiten. Ein Großteil der Welt ist von dort bereits jetzt mit nur einem Stop zu erreichen, ohne mit einer LHG-Airline zu fliegen.
Beitrag vom 16.02.2026 - 15:48 Uhr
UserJochen Hansen
User (344 Beiträge)
Ziemlich 'sozialistisch':
der Staat, mit LH im Bunde, schreibt dem Verbraucher vor mit wem er zu fliegen hat... .

Mit wem hat der Verbraucher denn wohin zu fliegen?

Nunja, wenn der Wettbewerber EK (nennen wir die mal so) vom BER, trotz Interesse auf eigenes Risiko dort hinzufliegen, fern gehalten wird, dann wird dem Verbraucher (PAX) eine Wahlmöglichkeit vorenthalten - völlig unabhängig davon, dass es ja 'andere Möglichkeiten gibt'.
Nun ja, dann sollte man in Zukunft auch nicht mehr über die Wettbewerbsverzerrungen jammern: ME-Carrier profitieren seit Jahren von massiven staatlichen Subventionen, günstigen Finanzierungsbedingungen und indirekter Infrastrukturförderung. Dadurch können sie Langstrecken zu Preisen anbieten, die unter marktwirtschaftlichen Bedingungen kaum darstellbar wären. Europäische Airlines hingegen unterliegen strengeren regulatorischen, arbeitsrechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Werden weitere Verkehrsrechte ohne klare Wettbewerbsauflagen gewährt, verschärft sich dieses Ungleichgewicht. Ein fairer Markt setzt vergleichbare Bedingungen voraus – andernfalls droht eine schleichende Verdrängung heimischer Anbieter und eine strategische Abhängigkeit von staatlich gestützten Konkurrenten. Es geht also nicht um "Sozialismus" sondern um faire Bedingungen.


1. Wenn in den Markt eingegriffen wird, sind es nie faire Bedingungen. Genauso können sich die VAE genauso über unfaire Marktzugangsbeschränkungen beschweren.

2. Würde ich mal gerne wissen, wieviel Arbeitsplätze denn konkret gefährdet sind? Laut Argument der LH-Fans gibt es ja u.a. Turkish, Qatar, Royal Jordanien dann in der EU noch Air France, KLM und selbst LH-interne Airlines (Ist es denn eigentlich auch schädlich für Frankfurt?) wie Austrian/Swiss. Nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Gehen wir mal davon aus, dass EK einmal täglich mit einer T7 und es ca. 360 (Hin und Rück: 720) Paxe passen. Min die Hälfte würden bei den genannten Airlines buchen (was schon sehr, sehr, sehr positiv für die LH gerechnet ist) und so bleiben 360 Paxe welche der LH täglich gen Asien fehlen.

Wieviel Flüge werden dann bei der LH gestrichen (Vermutung: keine)? Wie viele Jobs gehen denn bei 360 Paxen täglich verloren (Vermutung: Ein, zwei, drei dutzend MA)? Oder mehr? Oder weniger?

Dafür den ganzen Aufriss der Lufthansa?


Dieser Beitrag wurde am 16.02.2026 15:52 Uhr bearbeitet.
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