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Beitrag vom 16.02.2026 - 16:16 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1551 Beiträge)
Ziemlich 'sozialistisch':
der Staat, mit LH im Bunde, schreibt dem Verbraucher vor mit wem er zu fliegen hat... .

Mit wem hat der Verbraucher denn wohin zu fliegen?

Nunja, wenn der Wettbewerber EK (nennen wir die mal so) vom BER, trotz Interesse auf eigenes Risiko dort hinzufliegen, fern gehalten wird, dann wird dem Verbraucher (PAX) eine Wahlmöglichkeit vorenthalten - völlig unabhängig davon, dass es ja 'andere Möglichkeiten gibt'.
Nun ja, dann sollte man in Zukunft auch nicht mehr über die Wettbewerbsverzerrungen jammern: ME-Carrier profitieren seit Jahren von massiven staatlichen Subventionen, günstigen Finanzierungsbedingungen und indirekter Infrastrukturförderung. Dadurch können sie Langstrecken zu Preisen anbieten, die unter marktwirtschaftlichen Bedingungen kaum darstellbar wären. Europäische Airlines hingegen unterliegen strengeren regulatorischen, arbeitsrechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Werden weitere Verkehrsrechte ohne klare Wettbewerbsauflagen gewährt, verschärft sich dieses Ungleichgewicht. Ein fairer Markt setzt vergleichbare Bedingungen voraus – andernfalls droht eine schleichende Verdrängung heimischer Anbieter und eine strategische Abhängigkeit von staatlich gestützten Konkurrenten. Es geht also nicht um "Sozialismus" sondern um faire Bedingungen.


1. Wenn in den Markt eingegriffen wird, sind es nie faire Bedingungen. Genauso können sich die VAE genauso über unfaire Marktzugangsbeschränkungen beschweren.

2. Würde ich mal gerne wissen, wieviel Arbeitsplätze denn konkret gefährdet sind? Laut Argument der LH-Fans gibt es ja u.a. Turkish, Qatar, Royal Jordanien dann in der EU noch Air France, KLM und selbst LH-interne Airlines (Ist es denn eigentlich auch schädlich für Frankfurt?) wie Austrian/Swiss. Nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Und alle Airlines unterliegen bestimmten Regeln, die in Verträgen fixiert sind.
Gehen wir mal davon aus, dass EK einmal täglich mit einer T7 und es ca. 360 (Hin und Rück: 720) Paxe passen. Min die Hälfte würden bei den genannten Airlines buchen (was schon sehr, sehr, sehr positiv für die LH gerechnet ist) und so bleiben 360 Paxe welche der LH täglich gen Asien fehlen.

Wieviel Flüge werden dann bei der LH gestrichen (Vermutung: keine)? Wie viele Jobs gehen denn bei 360 Paxen täglich verloren (Vermutung: Ein, zwei, drei dutzend MA)? Oder mehr? Oder weniger?

Dafür den ganzen Aufriss der Lufthansa?
OMG! Es gibt aus guten Grund Verträge (open Sky und so.) in denen solche Dinge geregelt werden. Und klar: erst sind es wenige Flüge, dann immer mehr. Und ja, da geht es auch um das Prinzip. Der Luftverkehrsmarkt ist nun mal aus wahrscheinlich guten Gründen in der EU reguliert. Und dann: Warum treten Sie so vehement für die Staatsairlines aus ME ein statt für fairen Wettbewerb ein?
Beitrag vom 16.02.2026 - 16:35 Uhr
UserJochen Hansen
User (344 Beiträge)
> Ziemlich 'sozialistisch':
> der Staat, mit LH im Bunde, schreibt dem Verbraucher vor mit wem er zu fliegen hat... .

Mit wem hat der Verbraucher denn wohin zu fliegen?

Nunja, wenn der Wettbewerber EK (nennen wir die mal so) vom BER, trotz Interesse auf eigenes Risiko dort hinzufliegen, fern gehalten wird, dann wird dem Verbraucher (PAX) eine Wahlmöglichkeit vorenthalten - völlig unabhängig davon, dass es ja 'andere Möglichkeiten gibt'.
Nun ja, dann sollte man in Zukunft auch nicht mehr über die Wettbewerbsverzerrungen jammern: ME-Carrier profitieren seit Jahren von massiven staatlichen Subventionen, günstigen Finanzierungsbedingungen und indirekter Infrastrukturförderung. Dadurch können sie Langstrecken zu Preisen anbieten, die unter marktwirtschaftlichen Bedingungen kaum darstellbar wären. Europäische Airlines hingegen unterliegen strengeren regulatorischen, arbeitsrechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Werden weitere Verkehrsrechte ohne klare Wettbewerbsauflagen gewährt, verschärft sich dieses Ungleichgewicht. Ein fairer Markt setzt vergleichbare Bedingungen voraus – andernfalls droht eine schleichende Verdrängung heimischer Anbieter und eine strategische Abhängigkeit von staatlich gestützten Konkurrenten. Es geht also nicht um "Sozialismus" sondern um faire Bedingungen.


1. Wenn in den Markt eingegriffen wird, sind es nie faire Bedingungen. Genauso können sich die VAE genauso über unfaire Marktzugangsbeschränkungen beschweren.

2. Würde ich mal gerne wissen, wieviel Arbeitsplätze denn konkret gefährdet sind? Laut Argument der LH-Fans gibt es ja u.a. Turkish, Qatar, Royal Jordanien dann in der EU noch Air France, KLM und selbst LH-interne Airlines (Ist es denn eigentlich auch schädlich für Frankfurt?) wie Austrian/Swiss. Nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Und alle Airlines unterliegen bestimmten Regeln, die in Verträgen fixiert sind.
Gehen wir mal davon aus, dass EK einmal täglich mit einer T7 und es ca. 360 (Hin und Rück: 720) Paxe passen. Min die Hälfte würden bei den genannten Airlines buchen (was schon sehr, sehr, sehr positiv für die LH gerechnet ist) und so bleiben 360 Paxe welche der LH täglich gen Asien fehlen.

Wieviel Flüge werden dann bei der LH gestrichen (Vermutung: keine)? Wie viele Jobs gehen denn bei 360 Paxen täglich verloren (Vermutung: Ein, zwei, drei dutzend MA)? Oder mehr? Oder weniger?

Dafür den ganzen Aufriss der Lufthansa?
OMG! Es gibt aus guten Grund Verträge (open Sky und so.) in denen solche Dinge geregelt werden. Und klar: erst sind es wenige Flüge, dann immer mehr. Und ja, da geht es auch um das Prinzip. Der Luftverkehrsmarkt ist nun mal aus wahrscheinlich guten Gründen in der EU reguliert. Und dann: Warum treten Sie so vehement für die Staatsairlines aus ME ein statt für fairen Wettbewerb ein?

Ich trete nicht für Staatsairlines aus irgend einem Land ein, sondern gegen das Verhindern von Marktzugängen/Flügen.
Es gibt wenige Airlines die gen BER fliegen wollen, soll man sie doch lassen und vielleicht am eigenen Produkt arbeiten/anbieten, damit die Kunden Lufthansa fliegen "wollen". Aber ich sehe einen ganz wichtigen/richtigen Punkt bei ihnen:

Es geht ums Prinzip!

Keiner kann wirklich sagen, wieviel Arbeitsplätze denn konkret bei der Lufthansa wegfallen, wenn EK nach Berlin fliegt.

Es gibt nur einen Grund: Berlin (wie auch STR) ist Lufthansa-Land und die Lufthansa bestimmt (mal abgesehen von open sky oder EU Airlines) wer dort hinfliegt!
Anders ist die permanente Schmierenkomödie (die Bromance zwischen LH-Carsten/Minister-Patrick) auch nicht zu erklären.

Ich frage mich auch als Deutscher Steuerzahler:
Warum der Bund als Anteileigner am BER so gegen sein eigenes Asset arbeitet? Das könnte mal der Bund Deutscher Steuerzahler ergründen.
Denn sollte der Bund als Anteilseigner nicht ein einer Entwicklung seiner Beteiligung interessiert sein?

Dieser Beitrag wurde am 16.02.2026 16:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 16.02.2026 - 17:29 Uhr
UserX-Ray
User (951 Beiträge)
1. Wenn in den Markt eingegriffen wird, sind es nie faire Bedingungen. Genauso können sich die VAE genauso über unfaire Marktzugangsbeschränkungen beschweren.

Ernsthaft? Wo sehen Sie denn bitte "unfaire Marktzugangsbeschränkungen" für die VAE, wenn ein Luftverkehrsabkommen dazu führt, dass VAE-Airlines in diesem Sommer 98 wöchentliche Flüge nach D anbieten und deutsche Airlines lediglich 21 wöchentliche Flüge nach VAE? Und von den 21 Flügen von deutschen Airlines sind wiederum 14 Condor-Flüge Codeshares mit einer VAE-Airline. Das ist alles ziemlich einseitig, finden Sie nicht?

2. Würde ich mal gerne wissen, wieviel Arbeitsplätze denn konkret gefährdet sind? Laut Argument der LH-Fans gibt es ja u.a. Turkish, Qatar, Royal Jordanien dann in der EU noch Air France, KLM und selbst LH-interne Airlines (Ist es denn eigentlich auch schädlich für Frankfurt?) wie Austrian/Swiss. Nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Gehen wir mal davon aus, dass EK einmal täglich mit einer T7 und es ca. 360 (Hin und Rück: 720) Paxe passen. Min die Hälfte würden bei den genannten Airlines buchen (was schon sehr, sehr, sehr positiv für die LH gerechnet ist) und so bleiben 360 Paxe welche der LH täglich gen Asien fehlen.

Wieviel Flüge werden dann bei der LH gestrichen (Vermutung: keine)?

Habe ich Sie richtig verstanden? Es würden LH hunderte Passagiere "täglich gen Asien fehlen", aber das hätte keine Auswirkungen auf bestehende Verbindungen? Das halte ich für groben Unsinn.

Wie viele Jobs gehen denn bei 360 Paxen täglich verloren (Vermutung: Ein, zwei, drei dutzend MA)? Oder mehr? Oder weniger?

Bitte??? Sie sind hier immer der erste, der nach höheren Löhnen und mehr Benefits für LH-Mitarbeiter ruft. Aber mal eben ein paar Dutzend Jobs für zusätzliche Emirates-Flüge opfern, das ist für Sie OK? Cool, wirklich!

Dafür den ganzen Aufriss der Lufthansa?
Beitrag vom 16.02.2026 - 18:08 Uhr
UserJochen Hansen
User (344 Beiträge)
1. Wenn in den Markt eingegriffen wird, sind es nie faire Bedingungen. Genauso können sich die VAE genauso über unfaire Marktzugangsbeschränkungen beschweren.

Ernsthaft? Wo sehen Sie denn bitte "unfaire Marktzugangsbeschränkungen" für die VAE, wenn ein Luftverkehrsabkommen dazu führt, dass VAE-Airlines in diesem Sommer 98 wöchentliche Flüge nach D anbieten und deutsche Airlines lediglich 21 wöchentliche Flüge nach VAE? Und von den 21 Flügen von deutschen Airlines sind wiederum 14 Condor-Flüge Codeshares mit einer VAE-Airline. Das ist alles ziemlich einseitig, finden Sie nicht?

Wenn die Deutschen Airlines mehr Richtung VAE fliegen wollen, können sie es tun. Liegt an LH und co.
Beschweren Sie sich also auch, dass keine Airline aus der Dominikanischen Republik nach Deutschland fliegt, aber mehrere Deutsche Airlines in die Dom. Rep.?
Schauen sie sich Rumänien/Bulgarien an. Wie oft fliegen Airlines von dort nach Deutschland wie die Lufthansa.

2. Würde ich mal gerne wissen, wieviel Arbeitsplätze denn konkret gefährdet sind? Laut Argument der LH-Fans gibt es ja u.a. Turkish, Qatar, Royal Jordanien dann in der EU noch Air France, KLM und selbst LH-interne Airlines (Ist es denn eigentlich auch schädlich für Frankfurt?) wie Austrian/Swiss. Nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Gehen wir mal davon aus, dass EK einmal täglich mit einer T7 und es ca. 360 (Hin und Rück: 720) Paxe passen. Min die Hälfte würden bei den genannten Airlines buchen (was schon sehr, sehr, sehr positiv für die LH gerechnet ist) und so bleiben 360 Paxe welche der LH täglich gen Asien fehlen.

Wieviel Flüge werden dann bei der LH gestrichen (Vermutung: keine)?

Habe ich Sie richtig verstanden? Es würden LH hunderte Passagiere "täglich gen Asien fehlen", aber das hätte keine Auswirkungen auf bestehende Verbindungen? Das halte ich für groben Unsinn.

Ja genau, weil 360 Paxe (Übrigens ist dort nicht einmal München als LH Hub eingerechnet. Also können wir auch mit 180 Paxen rechnen.) täglich in Frankfurt (gen Südostasien, Ozeanien, Afrika etc.) fehlen, geht das große Streichkonzert los! Das glaube Sie doch nicht wirklich. So wollen mir also ernsthaft erzählen, wenn bei grob täglich 150.000 Reisenden in Frankfurt 360 oder auch 180, in Worten Dreihundertsechzig oder Einhundertachtzug Reisende fehlen, dass viele Strecken rausgenommen werden und Mitarbeiter entlassen werden müssen?
Dann ist in einer Welle ex FRA eine kleine Delle, aber die anderen Wellen funktionieren reibungslos. Denn wenn bsp. EK in Berlin um 16:00 Uhr startet, dann ist die Welle um 18:00 Uhr in FRA betroffen und alles andere funktioniert reibungslos. Denn wenn jemand früh los will wird er das auch in Zukuft tun, bloß ohne EK, sondern ggf. mit der LH.


Wie viele Jobs gehen denn bei 360 Paxen täglich verloren (Vermutung: Ein, zwei, drei dutzend MA)? Oder mehr? Oder weniger?

Bitte??? Sie sind hier immer der erste, der nach höheren Löhnen und mehr Benefits für LH-Mitarbeiter ruft. Aber mal eben ein paar Dutzend Jobs für zusätzliche Emirates-Flüge opfern, das ist für Sie OK? Cool, wirklich!

Mehr Geld für die LH MA ist ja auch ok, genauso wie 360 Menschen welche von Berlin fliegen können. Ist beides für die Einwohner ein Gewinn. Zufriedene Mitarbeiter (bei gutem Service, würden auch die LH Flieger voller.) und viele Flugverbindungen. Was will man mehr?

Dafür den ganzen Aufriss der Lufthansa?

Ja warum? Frage ich mich wirklich. Zumal Emirates in Frankfurt eine viel größere Konkurrenz ist, als Emirates in Berlin.

Dieser Beitrag wurde am 16.02.2026 18:37 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 16.02.2026 - 18:46 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4318 Beiträge)
> Ziemlich 'sozialistisch':
> der Staat, mit LH im Bunde, schreibt dem Verbraucher vor mit wem er zu fliegen hat... .

Mit wem hat der Verbraucher denn wohin zu fliegen?

Nunja, wenn der Wettbewerber EK (nennen wir die mal so) vom BER, trotz Interesse auf eigenes Risiko dort hinzufliegen, fern gehalten wird, dann wird dem Verbraucher (PAX) eine Wahlmöglichkeit vorenthalten - völlig unabhängig davon, dass es ja 'andere Möglichkeiten gibt'.
Nun ja, dann sollte man in Zukunft auch nicht mehr über die Wettbewerbsverzerrungen jammern: ME-Carrier profitieren seit Jahren von massiven staatlichen Subventionen, günstigen Finanzierungsbedingungen und indirekter Infrastrukturförderung. Dadurch können sie Langstrecken zu Preisen anbieten, die unter marktwirtschaftlichen Bedingungen kaum darstellbar wären. Europäische Airlines hingegen unterliegen strengeren regulatorischen, arbeitsrechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Werden weitere Verkehrsrechte ohne klare Wettbewerbsauflagen gewährt, verschärft sich dieses Ungleichgewicht. Ein fairer Markt setzt vergleichbare Bedingungen voraus – andernfalls droht eine schleichende Verdrängung heimischer Anbieter und eine strategische Abhängigkeit von staatlich gestützten Konkurrenten. Es geht also nicht um "Sozialismus" sondern um faire Bedingungen.

Wer jammert denn?

Aus Sicht der PAXe würde ein (interessantes) Angebot vorenthalten. Bei anderen Produkten (z.B. via TEMU etc.) fragt doch auch keiner nach 'fairen Bedingungen'. Ach doch, die Automobilindustrie, die es aber nicht verhindern kann das asiatische Firmen ihre Kfz hier anbieten... .



1. Wenn in den Markt eingegriffen wird, sind es nie faire Bedingungen. Genauso können sich die VAE genauso über unfaire Marktzugangsbeschränkungen beschweren.

2. Würde ich mal gerne wissen, wieviel Arbeitsplätze denn konkret gefährdet sind? Laut Argument der LH-Fans gibt es ja u.a. Turkish, Qatar, Royal Jordanien dann in der EU noch Air France, KLM und selbst LH-interne Airlines (Ist es denn eigentlich auch schädlich für Frankfurt?) wie Austrian/Swiss. Nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Und alle Airlines unterliegen bestimmten Regeln, die in Verträgen fixiert sind.

Richtig, es gibt Verträge. Aber die kann man ja bekanntlich verändern, auflösen oder kündigen (z.B. könnten FRA und MUC EK/ME3 und Co. die Landerechte entziehen, würde für LH bestimmt ein großer Schub).
Tja und EK versucht, offensichtlich erfolgreich, den Vertrag zu ihren Gunsten zu verändern. Völlig legitim, so wie es eben auch legitim ist das LH versucht dies zu verhindern (auch wenn man über die Vorgehensweise und die Mittel sicher diskutieren könnte: wegen 'staatlich gefördert' uns so...)

Gehen wir mal davon aus, dass EK einmal täglich mit einer T7 und es ca. 360 (Hin und Rück: 720) Paxe passen. Min die Hälfte würden bei den genannten Airlines buchen (was schon sehr, sehr, sehr positiv für die LH gerechnet ist) und so bleiben 360 Paxe welche der LH täglich gen Asien fehlen.

Wieviel Flüge werden dann bei der LH gestrichen (Vermutung: keine)? Wie viele Jobs gehen denn bei 360 Paxen täglich verloren (Vermutung: Ein, zwei, drei dutzend MA)? Oder mehr? Oder weniger?

Dafür den ganzen Aufriss der Lufthansa?
OMG! Es gibt aus guten Grund Verträge (open Sky und so.) in denen solche Dinge geregelt werden. Und klar: erst sind es wenige Flüge, dann immer mehr. Und ja, da geht es auch um das Prinzip. Der Luftverkehrsmarkt ist nun mal aus wahrscheinlich guten Gründen in der EU reguliert. Und dann: Warum treten Sie so vehement für die Staatsairlines aus ME ein statt für fairen Wettbewerb ein?

Warum haben Sie Ihre Meinung zu BER/ME3 im Vergleich zum Januar 25 komplett geändert?
Beitrag vom 16.02.2026 - 19:07 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2180 Beiträge)

Wer jammert denn?

Aus Sicht der PAXe würde ein (interessantes) Angebot vorenthalten. Bei anderen Produkten (z.B. via TEMU etc.) fragt doch auch keiner nach 'fairen Bedingungen'. Ach doch, die Automobilindustrie, die es aber nicht verhindern kann das asiatische Firmen ihre Kfz hier anbieten... .

Sorry, aber was? Es jammert niemand wegen Temu? Na da fragen Sie mal im Einzelhandel nach.

Selbst hier wurde doch schon öfters auch das Thema Solar aufgriffen, wo man gerne der Politik den Vorwurf macht, dass man die deutsche Industrie an diesem Punkt nicht gegen die stark subventionierte chinesische Konkurrenz geschützt hat und die ganzen Unternehmen jetzt der Geschichte angehören.

Das ist doch kein reines Luftfahrt Thema. Das zu behaupten zeugt entweder von einer riesigen Ignoranz oder einer sehr selektiven Wahrnehmung, weil es jetzt eben gerade gegen die sowieso verhasste Lufthansa geht.
Beitrag vom 16.02.2026 - 19:50 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1551 Beiträge)

Richtig, es gibt Verträge. Aber die kann man ja bekanntlich verändern, auflösen oder kündigen (z.B. könnten FRA und MUC EK/ME3 und Co. die Landerechte entziehen, würde für LH bestimmt ein großer Schub).
Ach ja? FRA und MUC können keine Landerechte entziehen, die in Verträgen geregelt sind.
Tja und EK versucht, offensichtlich erfolgreich, den Vertrag zu ihren Gunsten zu verändern. Völlig legitim, so wie es eben auch legitim ist das LH versucht dies zu verhindern (auch wenn man über die Vorgehensweise und die Mittel sicher diskutieren könnte: wegen 'staatlich gefördert' uns so...)
Nur weil EK es versucht, muss man es nicht machen.


Dafür den ganzen Aufriss der Lufthansa?
OMG! Es gibt aus guten Grund Verträge (open Sky und so.) in denen solche Dinge geregelt werden. Und klar: erst sind es wenige Flüge, dann immer mehr. Und ja, da geht es auch um das Prinzip. Der Luftverkehrsmarkt ist nun mal aus wahrscheinlich guten Gründen in der EU reguliert. Und dann: Warum treten Sie so vehement für die Staatsairlines aus ME ein statt für fairen Wettbewerb ein?

Warum haben Sie Ihre Meinung zu BER/ME3 im Vergleich zum Januar 25 komplett geändert?
Weil ich im Unterschied zu Ihnen noch lernfähig bin, vor allem angesichts des unfairen Wettbewerbs.
Beitrag vom 16.02.2026 - 20:38 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4318 Beiträge)

Wer jammert denn?

Aus Sicht der PAXe würde ein (interessantes) Angebot vorenthalten. Bei anderen Produkten (z.B. via TEMU etc.) fragt doch auch keiner nach 'fairen Bedingungen'. Ach doch, die Automobilindustrie, die es aber nicht verhindern kann das asiatische Firmen ihre Kfz hier anbieten... .

Sorry, aber was? Es jammert niemand wegen Temu? Na da fragen Sie mal im Einzelhandel nach.

Selbst hier wurde doch schon öfters auch das Thema Solar aufgriffen, wo man gerne der Politik den Vorwurf macht, dass man die deutsche Industrie an diesem Punkt nicht gegen die stark subventionierte chinesische Konkurrenz geschützt hat und die ganzen Unternehmen jetzt der Geschichte angehören.

Das ist doch kein reines Luftfahrt Thema. Das zu behaupten zeugt entweder von einer riesigen Ignoranz oder einer sehr selektiven Wahrnehmung, weil es jetzt eben gerade gegen die sowieso verhasste Lufthansa geht.

Völlig richtig, das ist wirklich kein reines Luftfahrtthema. Und genau wie es unmöglich war/ist die (Herstellungs)Bedingungen in anderen Ländern, in unseren Sinne, unseren Regel entsprechend, ändern/beeinflussen zu können, wäre es m.E. besser sich dem zu stellen und Wege zu finden den, wie man sich auch solchen Wettbewerb stellen kann (siehe auch die entsprechenden Entwicklungen bei/zu unseren 'Freunden' in den USA, oder: wir kriegen doch nicht einmal fairen Wettbewerb innerhalb der EU hin!).

Mit 'Blockade' oder Abschirmung erreicht man wenig bis nichts.
Siehe eben TEMU, Solar, Automobil, Stahl usw.usf. .
Beitrag vom 16.02.2026 - 20:38 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4318 Beiträge)

Richtig, es gibt Verträge. Aber die kann man ja bekanntlich verändern, auflösen oder kündigen (z.B. könnten FRA und MUC EK/ME3 und Co. die Landerechte entziehen, würde für LH bestimmt ein großer Schub).
Ach ja? FRA und MUC können keine Landerechte entziehen, die in Verträgen geregelt sind.
Tja und EK versucht, offensichtlich erfolgreich, den Vertrag zu ihren Gunsten zu verändern. Völlig legitim, so wie es eben auch legitim ist das LH versucht dies zu verhindern (auch wenn man über die Vorgehensweise und die Mittel sicher diskutieren könnte: wegen 'staatlich gefördert' uns so...)
Nur weil EK es versucht, muss man es nicht machen.


Dafür den ganzen Aufriss der Lufthansa?
OMG! Es gibt aus guten Grund Verträge (open Sky und so.) in denen solche Dinge geregelt werden. Und klar: erst sind es wenige Flüge, dann immer mehr. Und ja, da geht es auch um das Prinzip. Der Luftverkehrsmarkt ist nun mal aus wahrscheinlich guten Gründen in der EU reguliert. Und dann: Warum treten Sie so vehement für die Staatsairlines aus ME ein statt für fairen Wettbewerb ein?

Warum haben Sie Ihre Meinung zu BER/ME3 im Vergleich zum Januar 25 komplett geändert?
Weil ich im Unterschied zu Ihnen noch lernfähig bin, vor allem angesichts des unfairen Wettbewerbs.

So, so... .
Beitrag vom 16.02.2026 - 21:24 Uhr
UserPlaTi Num
User (3 Beiträge)
Also ich als Berliner PAX, ob EK nun vom BER fliegt oder nicht, würde ich trotzdem niemals auf LH zurückgreifen. Mit dem ICE oder dem Auto bin ich fix in HAM, oder mit einem kurzen Flug in ARN, OSL, CPH, AMS, LHR, VIE usw. und kann dort das bessere ME3 Angebot nutzen. Ein Forist hat es hier bereits gesagt, LH muss nur ein gutes bzw. besseres Produkt anbieten, den Rest regelt der Markt. EK soll einfach einen Umlauf aus FRA nach Berlin verlagern und nix würde sich ändern, kein MA entlassen und und. Mich als PAX würde es freuen, wenn LH etwas besser wird, aber Preis/Leistung passt aktuell nicht.
Beitrag vom 17.02.2026 - 08:48 Uhr
UserChristian159
User (1724 Beiträge)
Also ich als Berliner PAX, ob EK nun vom BER fliegt oder nicht, würde ich trotzdem niemals auf LH zurückgreifen. Mit dem ICE oder dem Auto bin ich fix in HAM, oder mit einem kurzen Flug in ARN, OSL, CPH, AMS, LHR, VIE usw. und kann dort das bessere ME3 Angebot nutzen. Ein Forist hat es hier bereits gesagt, LH muss nur ein gutes bzw. besseres Produkt anbieten, den Rest regelt der Markt. EK soll einfach einen Umlauf aus FRA nach Berlin verlagern und nix würde sich ändern, kein MA entlassen und und. Mich als PAX würde es freuen, wenn LH etwas besser wird, aber Preis/Leistung passt aktuell nicht.

Kein Problem, als Berliner PAX können Sie problemlos mit dem Auto nach HAM fahren oder einen kurzen Flug nach ARN, OSL etc. nehmen, um dann im Mittleren Osten noch mal zu Ihrem Zielort umzusteigen.

Sie können aber auch die S-Bahn zum BER nehmen und mit QR fliegen. Geht schneller und ist preiswerter.

Aber das können Sie als (wahrscheinlich langjähriger) Berliner PAX natürlich nicht wissen ;)
Beitrag vom 17.02.2026 - 08:56 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2180 Beiträge)

Wer jammert denn?

Aus Sicht der PAXe würde ein (interessantes) Angebot vorenthalten. Bei anderen Produkten (z.B. via TEMU etc.) fragt doch auch keiner nach 'fairen Bedingungen'. Ach doch, die Automobilindustrie, die es aber nicht verhindern kann das asiatische Firmen ihre Kfz hier anbieten... .

Sorry, aber was? Es jammert niemand wegen Temu? Na da fragen Sie mal im Einzelhandel nach.

Selbst hier wurde doch schon öfters auch das Thema Solar aufgriffen, wo man gerne der Politik den Vorwurf macht, dass man die deutsche Industrie an diesem Punkt nicht gegen die stark subventionierte chinesische Konkurrenz geschützt hat und die ganzen Unternehmen jetzt der Geschichte angehören.

Das ist doch kein reines Luftfahrt Thema. Das zu behaupten zeugt entweder von einer riesigen Ignoranz oder einer sehr selektiven Wahrnehmung, weil es jetzt eben gerade gegen die sowieso verhasste Lufthansa geht.

Völlig richtig, das ist wirklich kein reines Luftfahrtthema. Und genau wie es unmöglich war/ist die (Herstellungs)Bedingungen in anderen Ländern, in unseren Sinne, unseren Regel entsprechend, ändern/beeinflussen zu können, wäre es m.E. besser sich dem zu stellen und Wege zu finden den, wie man sich auch solchen Wettbewerb stellen kann (siehe auch die entsprechenden Entwicklungen bei/zu unseren 'Freunden' in den USA, oder: wir kriegen doch nicht einmal fairen Wettbewerb innerhalb der EU hin!).

Mit 'Blockade' oder Abschirmung erreicht man wenig bis nichts.
Siehe eben TEMU, Solar, Automobil, Stahl usw.usf. .

Wie gut das ohne funktioniert, sieht man ja. Einzelhandel: Am Ende, Solar: Kaum noch vorhanden, Wind: Stark geschrumpft, etc etc.

Das mag bei Hochtechnologischen Sachen funktionieren, wo man sich wirklich durch Qualität massiv unterscheiden kann und vor allem höhere Preise dadurch erzielen kann. Gerade im Tiefpreis oder Niedrig-Technologie Sektor, wie auch bei Dienstleistungen ist das kaum abbildbar.
Wenn jetzt, übertrieben gesagt, die LH auf eine reine 2-2 Bestuhlung in der ECO bei SA Fliegern geht, dann ist das ein massiver Service Plus, der aber gleichzeitig massiv mehr Kosten pro Sitz verursacht. Das müssten Sie mit reinholen + dann das was Sie die sowieso schon höheren Standortkosten kosten. Wenn Sie das schaffen, dann schrumpft ihr potenzieller Kundenkreis massiv, also schrumpfen auch sie selbst. Den Markt übernehmen dann andere, die Wirtschaftsleistung findet nicht mehr bei uns statt.

Wir sind da in einer Zwickmühle. Wir wollen auf unseren hohen Standards sitzen bleiben und diese im Idealfall kontinuierlich ausbauen. Sieht man sehr gut bei den Sozialleistungen. Gleichzeitig, verlieren wir aber im internationalen Vergleich an vielen Stellen an ausländische Unternehmen Teile der Wertschöpfungskette. Wir können nicht alle im Hochtechnologiebereich arbeiten. Die Kosten rennen uns davon, die Einnahmen kommen nicht schnell genug hinterher. Das knallt gerade an allen Ecken und Enden... Krankenkassen, Pflege, Rente,... Und auch wenn wir da wieder sehr kreativ in der "Der Wähler ist eh zu dumm das zu verstehen"-Manier neue Worte wie das Sondervermögen schaffen, sind es am Ende Schulden, die uns am Laufen halten, weil wir eben den ganzen Luxus gar nicht mehr selbst zahlen können. Jede Privatperson, wäre schon lange insolvent.

Da glaube ich nicht, dass ein: Wir öffnen den Markt für alle und müssen uns dem stellen, wirklich in allen Bereich zu dem gewünschten Ergebnis führen würde.

Wird ja auch tatsächlich nicht gemacht: Der Mindestlohn gilt ja beispielsweise für alle, die auf dt. Grund arbeiten. Das freut vor allem die ausländischen LKW Fahrer aus dem Osten; eine Regelung, die auch hier die Deutschen Unternehmen vor den Ungleichheiten schützt, da wir andernfalls kaum noch dt. Unternehmen in diesem Bereich hätten.

Also so ganz sehe ich nicht, dass Ihre Strategie da aufgehen würde. Wir können nicht den riesigen Deutschen Markt für alle öffnen und uns dann auf die faule Haut legen, weil es hier immer weniger Arbeit gibt. Zumindest nicht, wenn wir so weiterleben wollen, wie bisher.
Und nur weil man das bei TEMU und Co verpennt hat, heißt es nicht, dass man den Fehler jetzt woanders wiederholen sollte (zumal man ja bei TEMu schon versucht es irgendwie einzugrenzen).
Beitrag vom 17.02.2026 - 10:04 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4318 Beiträge)

Wer jammert denn?

Aus Sicht der PAXe würde ein (interessantes) Angebot vorenthalten. Bei anderen Produkten (z.B. via TEMU etc.) fragt doch auch keiner nach 'fairen Bedingungen'. Ach doch, die Automobilindustrie, die es aber nicht verhindern kann das asiatische Firmen ihre Kfz hier anbieten... .

Sorry, aber was? Es jammert niemand wegen Temu? Na da fragen Sie mal im Einzelhandel nach.

Selbst hier wurde doch schon öfters auch das Thema Solar aufgriffen, wo man gerne der Politik den Vorwurf macht, dass man die deutsche Industrie an diesem Punkt nicht gegen die stark subventionierte chinesische Konkurrenz geschützt hat und die ganzen Unternehmen jetzt der Geschichte angehören.

Das ist doch kein reines Luftfahrt Thema. Das zu behaupten zeugt entweder von einer riesigen Ignoranz oder einer sehr selektiven Wahrnehmung, weil es jetzt eben gerade gegen die sowieso verhasste Lufthansa geht.

Völlig richtig, das ist wirklich kein reines Luftfahrtthema. Und genau wie es unmöglich war/ist die (Herstellungs)Bedingungen in anderen Ländern, in unseren Sinne, unseren Regel entsprechend, ändern/beeinflussen zu können, wäre es m.E. besser sich dem zu stellen und Wege zu finden den, wie man sich auch solchen Wettbewerb stellen kann (siehe auch die entsprechenden Entwicklungen bei/zu unseren 'Freunden' in den USA, oder: wir kriegen doch nicht einmal fairen Wettbewerb innerhalb der EU hin!).

Mit 'Blockade' oder Abschirmung erreicht man wenig bis nichts.
Siehe eben TEMU, Solar, Automobil, Stahl usw.usf. .

Wie gut das ohne funktioniert, sieht man ja. Einzelhandel: Am Ende, Solar: Kaum noch vorhanden, Wind: Stark geschrumpft, etc etc.

Das mag bei Hochtechnologischen Sachen funktionieren, wo man sich wirklich durch Qualität massiv unterscheiden kann und vor allem höhere Preise dadurch erzielen kann. Gerade im Tiefpreis oder Niedrig-Technologie Sektor, wie auch bei Dienstleistungen ist das kaum abbildbar.
Wenn jetzt, übertrieben gesagt, die LH auf eine reine 2-2 Bestuhlung in der ECO bei SA Fliegern geht, dann ist das ein massiver Service Plus, der aber gleichzeitig massiv mehr Kosten pro Sitz verursacht. Das müssten Sie mit reinholen + dann das was Sie die sowieso schon höheren Standortkosten kosten. Wenn Sie das schaffen, dann schrumpft ihr potenzieller Kundenkreis massiv, also schrumpfen auch sie selbst. Den Markt übernehmen dann andere, die Wirtschaftsleistung findet nicht mehr bei uns statt.

Wir sind da in einer Zwickmühle. Wir wollen auf unseren hohen Standards sitzen bleiben und diese im Idealfall kontinuierlich ausbauen. Sieht man sehr gut bei den Sozialleistungen. Gleichzeitig, verlieren wir aber im internationalen Vergleich an vielen Stellen an ausländische Unternehmen Teile der Wertschöpfungskette. Wir können nicht alle im Hochtechnologiebereich arbeiten. Die Kosten rennen uns davon, die Einnahmen kommen nicht schnell genug hinterher. Das knallt gerade an allen Ecken und Enden... Krankenkassen, Pflege, Rente,... Und auch wenn wir da wieder sehr kreativ in der "Der Wähler ist eh zu dumm das zu verstehen"-Manier neue Worte wie das Sondervermögen schaffen, sind es am Ende Schulden, die uns am Laufen halten, weil wir eben den ganzen Luxus gar nicht mehr selbst zahlen können. Jede Privatperson, wäre schon lange insolvent.

Da glaube ich nicht, dass ein: Wir öffnen den Markt für alle und müssen uns dem stellen, wirklich in allen Bereich zu dem gewünschten Ergebnis führen würde.

Wird ja auch tatsächlich nicht gemacht: Der Mindestlohn gilt ja beispielsweise für alle, die auf dt. Grund arbeiten. Das freut vor allem die ausländischen LKW Fahrer aus dem Osten; eine Regelung, die auch hier die Deutschen Unternehmen vor den Ungleichheiten schützt, da wir andernfalls kaum noch dt. Unternehmen in diesem Bereich hätten.

Also so ganz sehe ich nicht, dass Ihre Strategie da aufgehen würde. Wir können nicht den riesigen Deutschen Markt für alle öffnen und uns dann auf die faule Haut legen, weil es hier immer weniger Arbeit gibt. Zumindest nicht, wenn wir so weiterleben wollen, wie bisher.
Und nur weil man das bei TEMU und Co verpennt hat, heißt es nicht, dass man den Fehler jetzt woanders wiederholen sollte (zumal man ja bei TEMu schon versucht es irgendwie einzugrenzen).

Ich bin da bei sehr vielen Punkten bei Ihnen. Die deutsche (die europäische) Wirtschaft befindet sich in einer Zwangslage. Möglicherweise müsste unsere gesamtes 'Wertschöpfungssystem' (alle Bereiche) neu gedacht und aufgestellt werden. Eben um diese Ausgabenseite auf dem jetzigen Niveau halten zu können (die riesige Lücke die bereits seit Jahrzehnten da ist, haben Sie thematisiert und die 'Selbslüge' benannt).

Aber diese Aufgabe erforderte ein radikales Umdenken, enorme Kräfte und Mut - in allen Bereichen der Gesellschaft.

Ich glaube das Grundproblem ist (gewissermaßen die Kölner Lebensweisheit: "Et is no imma jut jejange") die Hoffnung 'Irgendwie werden wir da schon raus/durchkommen', also 'Augen zu und durch'.
Wird aber m.E. nicht reichen.
Beitrag vom 17.02.2026 - 11:50 Uhr
UserF11
einfach nur Pax...
User (1551 Beiträge)
Ich bin da bei sehr vielen Punkten bei Ihnen. Die deutsche (die europäische) Wirtschaft befindet sich in einer Zwangslage. Möglicherweise müsste unsere gesamtes 'Wertschöpfungssystem' (alle Bereiche) neu gedacht und aufgestellt werden. Eben um diese Ausgabenseite auf dem jetzigen Niveau halten zu können (die riesige Lücke die bereits seit Jahrzehnten da ist, haben Sie thematisiert und die 'Selbslüge' benannt).

Aber diese Aufgabe erforderte ein radikales Umdenken, enorme Kräfte und Mut - in allen Bereichen der Gesellschaft.

Ich glaube das Grundproblem ist (gewissermaßen die Kölner Lebensweisheit: "Et is no imma jut jejange") die Hoffnung 'Irgendwie werden wir da schon raus/durchkommen', also 'Augen zu und durch'.
Wird aber m.E. nicht reichen.
Ja was denn nun? Öffnung des Luftverkehrsmarkts für alle, vor allem für EK (von/nach BER) oder nicht? Umdenken oder nicht? Abschirmung oder nicht? Erhalt der Arbeitsstandards oder nicht? Von Ökologie ganz zu schweigen.
Beitrag vom 17.02.2026 - 12:25 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4318 Beiträge)
Ich bin da bei sehr vielen Punkten bei Ihnen. Die deutsche (die europäische) Wirtschaft befindet sich in einer Zwangslage. Möglicherweise müsste unsere gesamtes 'Wertschöpfungssystem' (alle Bereiche) neu gedacht und aufgestellt werden. Eben um diese Ausgabenseite auf dem jetzigen Niveau halten zu können (die riesige Lücke die bereits seit Jahrzehnten da ist, haben Sie thematisiert und die 'Selbslüge' benannt).

Aber diese Aufgabe erforderte ein radikales Umdenken, enorme Kräfte und Mut - in allen Bereichen der Gesellschaft.

Ich glaube das Grundproblem ist (gewissermaßen die Kölner Lebensweisheit: "Et is no imma jut jejange") die Hoffnung 'Irgendwie werden wir da schon raus/durchkommen', also 'Augen zu und durch'.
Wird aber m.E. nicht reichen.
Ja was denn nun? Öffnung des Luftverkehrsmarkts für alle, vor allem für EK (von/nach BER) oder nicht? Umdenken oder nicht? Abschirmung oder nicht? Erhalt der Arbeitsstandards oder nicht? Von Ökologie ganz zu schweigen.

Wenn Sie es nicht verstehen, dann lassen Sie es einfach.
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