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Beitrag vom 19.09.2025 - 11:47 Uhr
UserJochen Hansen
User (207 Beiträge)
Moin,

also bestätigt er ja, dass es eine Art "Bad Bank" gibt, damit man den Piloten sagen kann: Es geht uns soooo schlecht, wir müssen unbedingt handeln.

Handeln muss man höchstens, um die Dividende zu erhöhen. Da möchte man offensichtlich aber nicht die Mitarbeiter teilhaben lassen.

Gruß,
Jochen
Beitrag vom 19.09.2025 - 11:55 Uhr
User-wolf-
User (372 Beiträge)
Man muss bei Flixflug aka LH-Group einfach das System der rollierenden AOC noch verbessern. Oben abschneiden und unten billig nachschieben. Aber ich bin sicher das kriegt man noch hin.
Beitrag vom 19.09.2025 - 12:08 Uhr
UserAngros
User (857 Beiträge)
Man muss bei Flixflug aka LH-Group einfach das System der rollierenden AOC noch verbessern. Oben abschneiden und unten billig nachschieben. Aber ich bin sicher das kriegt man noch hin.

Das ist ja das ganze Programm seit über 10 Jahren, irgendwann wird es für die Menschen ja ganz offensichtlich zur Normalität.

Wer 7 Verhandlungsrunden braucht und dabei keinen Millimeter vorankommt, der will auch keinen Dialog. Das passt besser zur oben beschriebenen Methode.
Beitrag vom 19.09.2025 - 12:13 Uhr
UserF11
einfach nur Pax... kein Pilot
User (1194 Beiträge)
Also geht das Spiel weiter; erst wird kritisiert, dass das Ergebnis der Mainline nicht explizit im Geschäftsbericht ausgewiesen wurde. Nennt dann ein Verantwortlicher Zahlen, werden sie angezweifelt. Man will halt nur glauben, was einem in den Kram passt. Ich wette darauf, dass es letztlich LH Classic in 5 bis 10 Jahren nicht mehr geben wird, weil beide Seiten anscheinend nicht wirklich an gemeinsamen Lösungen interessiert sind.


Dieser Beitrag wurde am 19.09.2025 12:13 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.09.2025 - 13:05 Uhr
Usertop_pax
User (319 Beiträge)
>> Die Erfüllung dieser Forderung wäre nicht nur unverantwortlich für unsere Airline, sondern schlichtweg nicht bezahlbar. Dann bliebe keine Alternative, als weitere Flugzeuge in profitablere Flugbetriebe zu verlagern.

Dann könnte doch LH genau das anbieten und bei einer Einigung keine weiteren Flugbetriebe verlagern. Aber es liegt ja Nahe, dass LH weiter verlagert, egal ob es zu einer Einigung kommt, oder nicht.
Beitrag vom 19.09.2025 - 13:21 Uhr
UserDaedalos1504
User (885 Beiträge)
Die VC muss endlich mal kapieren, dass die Mainline keine Versorgungsanstalt für Piloten ist.
Ich konnte mit 2/3 dessen, was ein LH-Pilot verdient, selbst eine sehr gute private Altersvorsorge erwirtschaften, so dass ich nicht mal mehr auf die gesetzliche angewiesen bin.
Das erfordert aber, dass man selber für sich Verantwortung übernimmt und nicht alles dem Staat oder dem Arbeitgeber überlässt. Diese soziale Hängemattenmentalität in Deutschland wird auch dafür sorgen, dass in Deutschland langsam die Lichter ausgehen.
Also wieso da dann nochmal 2800€ im Monat dazubuttern, nur weil sich die Renditeträume nicht ganz erfüllt haben? Und dass obwohl die Mainline selber keinen ausreichenden Gewinn erwirtschaftet.

Und eine Dividente ist ansich kein Teufelszeug. Sie sorgt u.a. dafür, dass Kapitalgeber der Lufthansa Geld leihen, damit diese ihre Schulden stemmen kann und tausende Mitarbeiter ein Auskommen haben.
Beitrag vom 19.09.2025 - 13:23 Uhr
UserEricM
User (6833 Beiträge)
In einem Interview, in dem er ja vorbereitete Antworten geben kann, halte ich diese beiden Aussagen für bemerkenswert.

Das habe ich auch gelesen - aber es trifft nicht zu. Die Rechnungslegung und die Finanzberichterstattung der Lufthansa Group unterliegen strengen Regularien, deren Einhaltung regelmäßig von unabhängigen Wirtschaftsprüfern und Aufsichtsinstanzen kontrolliert und auch testiert wird.

Naja, aber halt nur von EY, die auch bei Wirecard alles testiert hatten, was nicht bei 3 auf dem Baum war ...
 https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wirtschaftspruefungsgesellschaft-ey-bekommt-unterstuetzung-durch-die-lufthansa-a-68f571a7-329b-47b6-bcb5-66a95fd6007a

Und dass die gleiche Höhe der intra-Group Abrechnung (zB Zahlungen LH Classic an LH Technik) überhaupt zu den testierten Regularien gehört, hat ja auch noch niemand behauptet.

Zudem hätte niemand einen Vorteil, Lufthansa Classic schlecht darzustellen.

Äh, doch. Denn die LH Classic schlecht darzustellen ist immerhin das Hauptargument gegen Forderungen der VC und daher hätte/hat die LHG einen Vorteil daraus.
Ob sie das bewusst so tun, ist natürlich eine andere Frage, aber diese absolute Aussage im Interview ist denke ich schlicht falsch.
Beitrag vom 19.09.2025 - 13:45 Uhr
UserKonTra77
User (246 Beiträge)
Moin,

also bestätigt er ja, dass es eine Art "Bad Bank" gibt, damit man den Piloten sagen kann: Es geht uns soooo schlecht, wir müssen unbedingt handeln.

Handeln muss man höchstens, um die Dividende zu erhöhen. Da möchte man offensichtlich aber nicht die Mitarbeiter teilhaben lassen.

Gruß,
Jochen

Ohne gescheite Dividende, gibt es keine Investoren, ohne Investoren (Investitionen) gibt es keine neuen Flugzeuge.
Da ja schon in anderen Posts dargestellt wurde, dass Piloten wenig von Investitionen bzw. Kapitalanlage verstehen (sollen keinen Rucksack ins Flugzeug nehmen), mal ein kleiner Hinweis: LH intern braucht man eine Investitionsrechnung mit fest vorgegeben ROI-Zielen. In den Investitionsrechnungen sin die Kapitalkosten immer präsent. Je schlechter die Dividenden und je mehr LH am Anleihemarkt oder fest verzinsten Krediten aufnehmen muss, desto höher die Kapitalkosten und umso weniger kann investiert werden.
Beitrag vom 19.09.2025 - 13:45 Uhr
UserJumpfly
User (569 Beiträge)
Ich finde man sollte bei den Aussagen von Herr Ritter mal den Umkehrschluss ziehen. Wenn mit der zusätzlichen Altersvorsorge Flugzeuge in profitablere AOCs verschoben werden müssten, dann sollte es kein Problem sein, ohne eine Veränderung bei der Altersvorsorge zu garantieren, dass die Anzahl der Flugzeuge im AOC der LH Classic dauerhaft garantiert wird.

Wenn es in Zeiten in denen LH Classic Verluste schreibt nicht möglich ist die betriebliche Altersvorsorge zu finanzieren sollte es im Umkehrschluss alternativ eine Automatik geben, in der LH die Beiträge zur Altersvorsorge automatisch erhöht wenn wieder hohe Gewinne erflogen werden.

Das wäre ein Kompromiss mit dem die Mitarbeiter sicher gut leben könnten. Ich kann mich allerdings an keine Vertragsverhandlungen erinnern in denen das LH Management man argumentiert hat, dass man durch den Milliardengewinn des Vorjahres einen Teil an die Mitarbeiter der Classic abgeben möchte und Bedingungen verbessert. So ist die Begründung dass finanzielle Engpässe den Spielraum bei Verhandlungen beeinflussen argumentativ wenig verständlich.
Beitrag vom 19.09.2025 - 13:48 Uhr
UserMinorItem
User (118 Beiträge)
Die VC muss endlich mal kapieren, dass die Mainline keine Versorgungsanstalt für Piloten ist.
Ich konnte mit 2/3 dessen, was ein LH-Pilot verdient, selbst eine sehr gute private Altersvorsorge erwirtschaften, so dass ich nicht mal mehr auf die gesetzliche angewiesen bin.
Das erfordert aber, dass man selber für sich Verantwortung übernimmt und nicht alles dem Staat oder dem Arbeitgeber überlässt. Diese soziale Hängemattenmentalität in Deutschland wird auch dafür sorgen, dass in Deutschland langsam die Lichter ausgehen.
Also wieso da dann nochmal 2800€ im Monat dazubuttern, nur weil sich die Renditeträume nicht ganz erfüllt haben? Und dass obwohl die Mainline selber keinen ausreichenden Gewinn erwirtschaftet.

Und eine Dividente ist ansich kein Teufelszeug. Sie sorgt u.a. dafür, dass Kapitalgeber der Lufthansa Geld leihen, damit diese ihre Schulden stemmen kann und tausende Mitarbeiter ein Auskommen haben.

Ahhhhja! Also die Geringverdiener, für die ist betriebliche Vorsorge durch einen AG ok.
Und für die TopTopverdiener anscheinend auch für Sie, die erwähnen Sie ja mit keinem Wort!
In dem aktuellen Lufthansa-Geschäftsbericht (2024) sind die Pensionsrückstellungen für die aktiven Vorstandsmitglieder mit 26,8 Mio. EUR ausgewiesen.
Is' klar, einem Vorstand mit ein paar Mio Gehalt ist das ja auch nicht zuzumuten, selbst vorzusorgen!?
Nur die in der Mitte der Gauss'chen Verteilung, bei denen sind also Forderungen nach einer guten Absicherung eine Unverschämtheit?
Beim Abschaffen des Denkens und Schlüsse ziehen sind einige ja schon ganz vorne mit dabei.....
Beitrag vom 19.09.2025 - 14:02 Uhr
UserDaedalos1504
User (885 Beiträge)
Die VC muss endlich mal kapieren, dass die Mainline keine Versorgungsanstalt für Piloten ist.
Ich konnte mit 2/3 dessen, was ein LH-Pilot verdient, selbst eine sehr gute private Altersvorsorge erwirtschaften, so dass ich nicht mal mehr auf die gesetzliche angewiesen bin.
Das erfordert aber, dass man selber für sich Verantwortung übernimmt und nicht alles dem Staat oder dem Arbeitgeber überlässt. Diese soziale Hängemattenmentalität in Deutschland wird auch dafür sorgen, dass in Deutschland langsam die Lichter ausgehen.
Also wieso da dann nochmal 2800€ im Monat dazubuttern, nur weil sich die Renditeträume nicht ganz erfüllt haben? Und dass obwohl die Mainline selber keinen ausreichenden Gewinn erwirtschaftet.

Und eine Dividente ist ansich kein Teufelszeug. Sie sorgt u.a. dafür, dass Kapitalgeber der Lufthansa Geld leihen, damit diese ihre Schulden stemmen kann und tausende Mitarbeiter ein Auskommen haben.

Ahhhhja! Also die Geringverdiener, für die ist betriebliche Vorsorge durch einen AG ok.
Und für die TopTopverdiener anscheinend auch für Sie, die erwähnen Sie ja mit keinem Wort!
In dem aktuellen Lufthansa-Geschäftsbericht (2024) sind die Pensionsrückstellungen für die aktiven Vorstandsmitglieder mit 26,8 Mio. EUR ausgewiesen.
Is' klar, einem Vorstand mit ein paar Mio Gehalt ist das ja auch nicht zuzumuten, selbst vorzusorgen!?
Nur die in der Mitte der Gauss'chen Verteilung, bei denen sind also Forderungen nach einer guten Absicherung eine Unverschämtheit?
Beim Abschaffen des Denkens und Schlüsse ziehen sind einige ja schon ganz vorne mit dabei.....

Das sehe ich wie Sie. Bei den Vorstandsgehältern muss sicher auch keine Altersvorsorge für die Vorstände betrieben werden.
Betriebliche Altersvororge sollte im Wesentlichen für die geringer Verdienenden betrieben werden, die dafür nicht so einfach etwas von Ihrem Einkommen abzweigen können. Eine Basisversorgung für alle mit dem gleichen Betrag sollte reichen. Wer mehr verdient und später mehr haben will, soll selber dafür vorsorgen.

Dieser Beitrag wurde am 19.09.2025 14:07 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.09.2025 - 14:38 Uhr
UserScio nescio
User (56 Beiträge)
Ich finde man sollte bei den Aussagen von Herr Ritter mal den Umkehrschluss ziehen. Wenn mit der zusätzlichen Altersvorsorge Flugzeuge in profitablere AOCs verschoben werden müssten, dann sollte es kein Problem sein, ohne eine Veränderung bei der Altersvorsorge zu garantieren, dass die Anzahl der Flugzeuge im AOC der LH Classic dauerhaft garantiert wird.

Wenig verständlich finde ich die Forderung nach dauerhaften Garantien. LH ist ein Wirtschaftsunternehmen und im Wirtschaftsleben gibt es keine dauerhaften Garantien! Insofern sollte man die auch gar nicht erst fordern. Das ist unseriös.

Durchaus verstehen kann ich den Vorschlag, das Thema bei späteren sprudelnden Gewinnen wieder anzugehen. Das halte ich für sehr sinnvoll. Doch muss man da erst mal hinkommen. Und das geht nicht mit Streiks und in meinen Augen unverschämten Forderungen.
Beitrag vom 19.09.2025 - 14:50 Uhr
UserKonTra77
User (246 Beiträge)
>> In dem aktuellen Lufthansa-Geschäftsbericht (2024) sind die Pensionsrückstellungen für die aktiven Vorstandsmitglieder mit 26,8 Mio. EUR ausgewiesen.
Is' klar, einem Vorstand mit ein paar Mio Gehalt ist das ja auch nicht zuzumuten, selbst vorzusorgen!?

Vorstände haben befristete Arbeitsverträge und um gute Vorstände wird global gekämpft. Da sind Fix-Gehalt, Prämien, Manager-Haftpflicht und Rentenzusagen im Grundpaket mit drinnen. Mir sagte einmal ein ehemaliger Chef und CEO einer mittelgroßen GmbH: "eigentlich müsste er alle 5 Jahre den Job wechseln, denn danach würden die Rentenzusagen nicht mehr zulegen".

Wie hoch sind den Betriebsrenten bei Aer Lingus, Turkish, Air Europe.. ?
Beitrag vom 19.09.2025 - 15:28 Uhr
UserAirboeing300
User (89 Beiträge)
Die VC muss endlich mal kapieren, dass die Mainline keine Versorgungsanstalt für Piloten ist.
Ich konnte mit 2/3 dessen, was ein LH-Pilot verdient, selbst eine sehr gute private Altersvorsorge erwirtschaften, so dass ich nicht mal mehr auf die gesetzliche angewiesen bin.
Das erfordert aber, dass man selber für sich Verantwortung übernimmt und nicht alles dem Staat oder dem Arbeitgeber überlässt. Diese soziale Hängemattenmentalität in Deutschland wird auch dafür sorgen, dass in Deutschland langsam die Lichter ausgehen.
Also wieso da dann nochmal 2800€ im Monat dazubuttern, nur weil sich die Renditeträume nicht ganz erfüllt haben? Und dass obwohl die Mainline selber keinen ausreichenden Gewinn erwirtschaftet.

Und eine Dividente ist ansich kein Teufelszeug. Sie sorgt u.a. dafür, dass Kapitalgeber der Lufthansa Geld leihen, damit diese ihre Schulden stemmen kann und tausende Mitarbeiter ein Auskommen haben.

Ahhhhja! Also die Geringverdiener, für die ist betriebliche Vorsorge durch einen AG ok.
Und für die TopTopverdiener anscheinend auch für Sie, die erwähnen Sie ja mit keinem Wort!
In dem aktuellen Lufthansa-Geschäftsbericht (2024) sind die Pensionsrückstellungen für die aktiven Vorstandsmitglieder mit 26,8 Mio. EUR ausgewiesen.
Is' klar, einem Vorstand mit ein paar Mio Gehalt ist das ja auch nicht zuzumuten, selbst vorzusorgen!?
Nur die in der Mitte der Gauss'chen Verteilung, bei denen sind also Forderungen nach einer guten Absicherung eine Unverschämtheit?
Beim Abschaffen des Denkens und Schlüsse ziehen sind einige ja schon ganz vorne mit dabei.....


Sie sehen die Pilotengehälter bei LH Classic ernsthaft "in der Mitte der Gauss'chen Verteilung"?
Beitrag vom 19.09.2025 - 16:07 Uhr
UserHansLuft
User (28 Beiträge)
Die VC muss endlich mal kapieren, dass die Mainline keine Versorgungsanstalt für Piloten ist.
Ich konnte mit 2/3 dessen, was ein LH-Pilot verdient, selbst eine sehr gute private Altersvorsorge erwirtschaften, so dass ich nicht mal mehr auf die gesetzliche angewiesen bin.
Das erfordert aber, dass man selber für sich Verantwortung übernimmt und nicht alles dem Staat oder dem Arbeitgeber überlässt. Diese soziale Hängemattenmentalität in Deutschland wird auch dafür sorgen, dass in Deutschland langsam die Lichter ausgehen.
Also wieso da dann nochmal 2800€ im Monat dazubuttern, nur weil sich die Renditeträume nicht ganz erfüllt haben? Und dass obwohl die Mainline selber keinen ausreichenden Gewinn erwirtschaftet.

Und eine Dividente ist ansich kein Teufelszeug. Sie sorgt u.a. dafür, dass Kapitalgeber der Lufthansa Geld leihen, damit diese ihre Schulden stemmen kann und tausende Mitarbeiter ein Auskommen haben.

Ahhhhja! Also die Geringverdiener, für die ist betriebliche Vorsorge durch einen AG ok.
Und für die TopTopverdiener anscheinend auch für Sie, die erwähnen Sie ja mit keinem Wort!
In dem aktuellen Lufthansa-Geschäftsbericht (2024) sind die Pensionsrückstellungen für die aktiven Vorstandsmitglieder mit 26,8 Mio. EUR ausgewiesen.
Is' klar, einem Vorstand mit ein paar Mio Gehalt ist das ja auch nicht zuzumuten, selbst vorzusorgen!?
Nur die in der Mitte der Gauss'chen Verteilung, bei denen sind also Forderungen nach einer guten Absicherung eine Unverschämtheit?
Beim Abschaffen des Denkens und Schlüsse ziehen sind einige ja schon ganz vorne mit dabei.....


Sie sehen die Pilotengehälter bei LH Classic ernsthaft "in der Mitte der Gauss'chen Verteilung"?

Ich finde es nur ganz schwer zu ertragen welche Ansichten hier bei den selbsternannten "Managern der Lüfte" herrschen. Wie kann man nur so engstirnig und egoistisch sein. Und dann auch noch eine solche Arroganz an den Tag zu legen sich mit dem Vorstand auf eine Ebene stellen zu wollen. Es ist einfach nur frustrierend zu beobachten wie die in den letzten Monaten in kleinteiligster Arbeit mühsam errungenen Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen nun drohen mit einem Schlag wieder zunichte gemacht zu werden. Für den Fall dass die LH classic am Ende ein negatives Ergebnis aufweist bedeutet das ja auch noch, dass die Eskapaden der mit am besten verdienensten Berufsgruppe innerhalb des Konzern in den wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten auch noch von anderen Konzerngesellschaften mitfinanziert werden. Mir fehlen die Worte meine Wut und meinen Ärger darüber auszudrücken. Vielleicht muss der Konzern sich dann zu Gunsten aller Mitarbeiter von der Kernmarke verabschieden. Bisher hält der Vorstand an der Marke Lufthansa fest, aber ich denke das wird nur so lange gehen wie wirtschaftlich vertretbar und wenn alle anderen Airlines zeigen wie man mit modernen Kostenstrukturen Geld verdienen kann wird vielleicht auch die Zeit von Dinosauriern wie der VC gekommen sein, falls man hier nicht zur Vernunft kommt.
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