
FRANKFURT - Die Bundesregierung will Kinder, Schwangere und Erkrankte aus dem Krisengebiet am Persischen Golf ausfliegen - mit Lufthansa. Die Airline schickt einen Airbus A340-300 nach Maskat. Reguläre Lufthansa-Flüge in die Region bleiben noch mindestens bis zum Wochenende ausgesetzt.»

DUBAI - Das Drehkreuz Dubai bleibt von einem Normalbetrieb weiter weit entfernt: Emirates wird auch am Mittwoch keine regulären Linienflüge durchführen. Die Sicherheitslage am Persischen Golf lässt auch an den Drehkreuzen in Abu Dhabi und Doha weiterhin keinen Normalbetrieb zu.
DUBAI - Die Drehkreuze am Persischen Golf sind Taktgeber im globalen Luftverkehr - zumindest in Normalzeiten. Der Iran-Krieg und Luftraumsperren legen die geopolitische Achillesferse von Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways offen. Wurde das Risiko zu lange unterschätzt?
FRANKFURT - Lufthansa drohte ein neuer Crewstreik, dann eskalierte die Lage am Persischen Golf - die Vereinigung Cockpit stellt "in dieser Woche" geplante Arbeitskampfmaßnahmen hinten an. Die Pilotengewerkschaft sieht gleichwohl wenig Bewegung in bestehenden Tarifkonflikten.
DUBAI - Nach Stornierungen aufgrund des Iran-Krieges bieten die Vereinigten Arabischen Emirate nun Sonderflüge für gestrandete Passagiere an. Am Dienstagmorgen schickte Emirates in Dubai fünf Airbus A380 los. Die Zivilluftfahrtbehörde forderte Passagiere auf, auf eine Benachrichtigung über ihre neue Abflugzeit zu warten.
FRANKFURT - Die Lufthansa meidet wegen des Iran-Kriegs den Nahen Osten weitgehend. Bis einschließlich 8. März werde der Luftraum über Israel, Libanon, Jordanien und Irak nicht von den Airlines der Lufthansa-Gruppe genutzt, teilte die größte deutsche Fluggesellschaft in Frankfurt mit.
BERLIN - Die Bundesregierung bereitet die Rückholung von Kindern, Kranken und Schwangeren unter den im Nahen Osten gestrandeten Deutschen vor. Dazu würden Maschinen von Fluglinien nach Riad und Maskat geschickt, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) in Berlin.
KUWAIT-STADT - Im Golfstaat Kuwait sind mehrere US-Militärflugzeuge abgestürzt. Die Besatzungen hätten überlebt, teilte ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Zu den Absturzursachen machte der Sprecher keine Angaben. Die US-Streitkräfte bestätigten den Zwischenfall - und werden konkreter.
ABU DHABI - Der Linienverkehr über die Drehkreuze am Persischen Golf kollabiert: Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways verlängern einen Betriebsstopp bis mindestens Dienstag. Unterdessen ist ein Airbus A380 von Lufthansa in Abu Dhabi gestartet - das hat es mit dem Flug auf sich.
DOHA - Die militärische Eskalation am Persischen Golf legt Taktgeber der Weltluftfahrt lahm. Der internationale Flughafen Doha, Drehkreuz von Qatar Airways, bleibt auch am Montag geschlossen. Die Effekte sind weltweit spürbar. Etihad Airways lässt unterdessen wieder erste Frachtflüge in Abu Dhabi starten. Das ist die Lage.
MASKAT - Wegen Luftraumsperrungen im Nahen Osten sitzen auch zahlreiche Flugcrews seit Samstag in der Region fest. Lufthansa schickte am Sonntag einen eigenen Rückholflug für Mitarbeiter in den Oman. Ein Airbus A320neo von Austrian Airlines sammelte Lufthansa-Mitarbeiter in Maskat ein.
DUBAI - Der Krieg im Iran strahlt auf Nachbarstaaten ab. Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Chamenei kommen die arabischen Golfstaaten nicht zur Ruhe. Am Flughafen Dubai International wurde ein Bereich nach einem Angriff evakuiert. Die EASA warnt vor Flügen in die Region.
FRANKFURT - Dassault und Airbus sind eher Pole als Partner - im FCAS-Team driften die Interessenlagen auseinander, Frankreich und Deutschland bringen unterdessen Anforderungsprofile nicht völlig zur Deckung. Was ein Scheitern des deutsch-französischen Kampfjets für das bisher erfolgreiche Triebwerkskonsortium bedeutet.
TEHERAN - Nach erneuten israelischen Militärschlägen gegen den Iran herrscht Ausnahmezustand im Nahen Osten. Mehrere Staaten schließen Lufträume, europäische Airlines sagen Flüge in in die Region ab. An den Golfdrehkreuzen Dubai, Abu Dhabi und Doha ist der Flugverkehr ausgesetzt. Das ist die Lage.
FRANKFURT - Im Projekt "IATA Turbulence Aware" tauschen Airlines Daten aus dem Flugbetrieb zu Turbulenzen aus - in Echtzeit. Auch Lufthansa wird künftig anonymisierte Messungen in den Pool einspielen. Die Daten liefern Crews genaue Informationen über die aktuellen atmosphärischen Bedingungen.
BERLIN - Angesichts wachsender Spannungen zwischen den USA und dem Iran rät die Bundesregierung "dringend" von Reisen nach Israel ab. Das Auswärtige Amt (AA) passte am Abend seine Reise- und Sicherheitshinweise für das Land an. "Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten", heißt es vom AA.
FRANKFURT - Zehn Jahre nach dem ersten Spatenstich ist das neue Passagier-Terminal am Frankfurter Flughafen bezugsreif - der neue Komplex öffnet am 22. April 2026. Flughafenbetreiber Fraport hat am Freitag einen neuen T3-Nutzer vorgestellt: Condor geht - 2027 - in Frankfurt auch räumlich auf Distanz zu Lufthansa.
MÜNCHEN - Die unfreiwillige Übernachtung von Passagieren in Flugzeugen am Münchner Flughafen schlägt weiter hohe Wellen. Jetzt entschuldigen sich der Airport und die Lufthansa - auch mit deutlichen Worten - und kündigen Konsequenzen aus dem Vorfall an.
WASHINGTON - Das US-Verteidigungsministerium hat im Grenzgebiet zu Mexiko eine Drohne der eigenen Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) abgeschossen. Nahe Fort Hancock, Texas, setzte das Militär einen Hochenergie-Laser ein, wie die "New York Times" unter Berufung auf vier mit der Angelegenheit vertrauten Personen berichtete.
FRANKFURT - Piloten, Flugbegleiter, Bodendienst: Bei Lufthansa schwelen Tarifkonflikte - und damit einhergehende Streikrisiken. Mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo will Lufthansa ein Thema wohl noch vor dem Sommerflugplan abräumen - Lufthansa hat Vorbedingungen der Gewerkschaft für einen wichtigen Termin akzeptiert.
MÜNCHEN - MTU Aero Engines ist zuversichtlich, dass der Flottenmanagementplan bis Ende 2026 abgeschlossen sein wird. MTU-Chef Johannes Bussmann erwartet einen deutlich höheren Klarstand in den weltweiten Flotten, auch wenn das Problem über das Jahr nicht mit einem "linearen Abfall" gelöst wird.
ROM - Als erste Fluggesellschaft in Europa lässt die italienische Lufthansa-Tochter ITA Airways in ihren Maschinen größere Hunde an Bord. Künftig sollen in ITA-Flugzeugen Haustiere bis zu einem Gewicht von 30 Kilogramm mitfliegen dürfen, kündigte die Fluglinie in Rom an.
BERLIN - Um Spionage, Sabotage und Angriffe auf Menschen zu verhindern, bekommt die Bundeswehr zusätzliche Rechte zur Abwehr von Drohnen. Der Bundestag hat eine entsprechende Änderung des Luftsicherheitsgesetzes verabschiedet - auch die Strafen für radikale Demonstranten in Sicherheitsbereichen werden verschärft.
TOULOUSE - Im FCAS-Programm werden die Bruchlinien sichtbar. Ein von Airbus und Dassault gemeinsam entwickelter Kampfjet - inzwischen extrem unwahrscheinlich. Nach einem Medienbericht prüft Airbus, wie der Konzern das zentrale FCAS-Teilprojekt in Eigenregie umsetzen könnte.



