Emirates und Etihad
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Kein Zusammenschluss, aber...

Emirates Airbus A380
Emirates Airbus A380, © Ingo Lang

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EDINBURGH - Emirates erteilt einer Übernahme von Etihad Airways eine Absage. Entsprechende Medienberichte "entbehren jeder Grundlage", bekräftigte Emirates-Manager Hubert Frach die Haltelinie. Hinter den Kulissen loten Emirates und Etihad offenbar aber weiterhin Möglichkeiten zur Kooperation aus.

"Wir wollen Synergien heben und neue Leistungsfähigkeit erzielen, aber das ist kein Zusammenschluss", sagte Frach "Bloomberg" in Edinburgh. "Unsere DNA ist sehr verschieden, das Erfolgsgeheimnis von Emirates ist organisches Wachstum." Allerdings lehne Emirates Kooperationen nicht grundsätzlich ab.

Frach, der für das Emirates-Geschäft in Europa und Amerika zuständig ist, verwies auf ein Joint Venture mit Qantas, mit der sich Emirates 2013 eng vernetzt hatte. Über Codeshares und eine Abstimmung der Flugpläne verzahnt sich Emirates zudem mit der Günstigairline Flydubai.

"Bloomberg" hatte am 20. September über eine mögliche Übernahme des Etihad-Flugbetriebs durch Emirates berichtet.
Die Airlines lehnten jede Stellungnahme zu dem Bericht zunächst ab, bevor sie ihn zurückwiesen. Emirates-Chef Tim Clark hatte in der Vergangenheit zudem auf kartellrechtliche Vorbehalte hingewiesen.

Etihad Airways sucht nach 3,4 Milliarden US-Dollar Verlust in den letzten beiden Geschäftsjahren einen Pfad aus den roten Zahlen. Der neue Airlinechef Tony Douglas hat einen Sparkurs eingeläutet und prüft in milliardenschweren Auftragspaketen bei Airbus und Boeing Terminverlegungen und Stornierungen.
© Bloomberg News, aero.de | Abb.: Emirates | 02.10.2018 09:00


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