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Air France sortiert drei Airbus A380 aus

Air France Airbus A380 in Rio
Air France Airbus A380 in Rio, © Airbus

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PARIS - Air France beginnt mit dem Rückbau der A380-Flotte. Die Airline wird drei Leasingverträge nicht verlängern. Der Konzern ringt weiter mit einer Entscheidung über die finale "Zielgröße" der Teilflotte. Beim Konkurrenten Lufthansa lichtet sich der A380-Bestand bis 2023 ebenfalls in den einstelligen Bereich.

Der Pool gebrauchter Airbus A380 füllt sich weiter. "Air France hat entschieden, das Leasing von drei A380 nicht zu verlängern", bestätigte ein Airlinesprecher aero.de am Dienstag. "Die Beratungen zur Zielgröße der A380-Flotte von Air France dauern an."

Die Finanzzeitung "Les Echos" hatte im November 2018 unter Berufung auf Air France-KLM Konzernchef Ben Smith geschrieben, dass Air France ihren A380-Bestand perspektivisch von zehn auf fünf Flugzeuge halbieren will. Die verbleibenden A380 sollen ab 2020 mit neuen Kabinen ausgestattet werden.

Nach aero.de-Informationen wird Air France zunächst die A380 F-HPJB (MSN040), F-HPJD (MSN049) und F-HPJE (MSN052) aus den Lieferjahren 2010 und 2011 aussortieren. "Das erste Flugzeug wird uns Anfang 2020 verlassen", sagte der Sprecher. Die Rückläufer gehören Anlegern der Dortmunder Fonds-Gesellschaft Dr. Peters Group.

Lufthansa hat vergangene Woche einen Teilausstieg aus der A380 eingeläutet: 2022 und 2023 wird Lufthansa insgesamt sechs ihrer 14 A380 zu Buchwerten an Airbus verkaufen. Airbus wird die Produktion neuer A380 2021 einstellen und die Entwicklung eines Gebrauchtmarkts selbst in die Hand nehmen.
© aero.de | Abb.: Andy Mitchell | 20.03.2019 08:02


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